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Susine

OK Advancement+anteriore Kaudalisierung

Frage:

Welche Bewegung macht der UK, bei OK-Advancement um ca. 5-6 mm +anteriorer Kaudalisierung des OK um 2-3 mm.

Zwei KC sagen der UK+Kinn rutscht nach vorne, ein anderer KC und ein KFO geben an, der UK rotiert ums Kiefergelenk nach hinten?

Nun bin ich confused und hoffe auf klare Aussagen am besten wäre ein Zitat aus einer Fachzeitschrift oder Dissertation. Manchmal hat man den Eindruck als handelt es sich um eine philospohische Frage insbesondere wenn man so gegensätzliche Meinungen hört ...?

bearbeitet von Susine

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Zitat aus einer Fachzeitschrift oder Dissertation.

Wenn es ein solches Zitat gebe, dann kann es sein, dass es von einem KC ist, der ersteres sagt oder es kann sein, dass es von einem KC ist, der zweiteres denkt.. Und dann hast Du wieder das gleiche Problem mit der Frage.

Ich denke, es kommt darauf an, wie geschädigt das Gelenk ist und wie die Verzahnung ist. Normal sucht sich der Unterkiefer die für ihn "bequemste" Position bzw. der Mensch wird von Natur aus Defizite versuchen zu compensieren. Demnach kommt es wohl darauf an, wie nach der OP alles steht und wie der Kontakt zum Oberkiefer am besten ist. Wobei Du bedenken musst, dass nach der OP ja noch kieferorthopädisch nachkorrigiert wird und mit Gummis der Unterkiefer auch in die richtige Position gebracht werden kann.

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@Lippi: Danke für Deine Einschätzung.

In einem Fachartikel habe ich gelesen, dass die kaudale Verlagerung der Maxilla sehr rezidivanfällig ist (ich nehme an auch wegen des konträr wirkenden Kaudrucks), insbesondere wenn die Verlagerungsstrecke 2 mm übersteigt. Ab 4 mm muß der Spalt mit Knochen aus dem Beckenkamm aufgefüllt werden.

Hat jemand bereits eine solche Verlagerung des OK hinter sich gebracht und wie ist das Langzeitergebnis?

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Nein, hier handelt es sich wohl mehr um eine mathematische, denn philosophische Frage. :razz:

Aber bei den von dir angegebenen mm ist eine konkrete Aussage in der Tat nicht so einfach, weil es sich knapp ausgehen könnte:

Die Vorverlagerung des OK veranlasst auch eine VV des UK, wobei die frontale Kaudalverlagerung des OK um 2-3 mm wieder ein Schwenken des UK mit sich bringt. Sprich durch die Rotation von 2-3 mm nach unten (UK muss ja schließlich angepasst werden) kommt der UK von den ca. 5-6 vorgelagerten mm wieder geschätzte 3 mm zurück. Als VV des UK bleiben dann wohl noch 2-3 mm.

Berücksichtigung des Bisses: Da es sich bei dir im Moment um einen tendenziellen Kopfbiss handelt (was ich nicht alles weiß :rolleyes:) muss der UK im Vergleich zum OK ein kleines Stück nach hinten verlagert werden. Ergo denke ich, dass von der VV des UK nichts mehr übrig bleibt (bei einer Ausgangslage von 5-6 mm VV des OKs...). UK müsste also gar nicht operiert werden und passt sich der veränderten Lage des OK selbstständig an??

Für exakte Aussage empfehle ich Winkelmesser, Zirkel und eines deiner Röntgenbilder. :idea:

Errare humanum est...

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@Stolzli: genau dieses Szenario habe ich befürchtet, dass am Ende die Situation für den UK bei dieser OP-Variante Null auf Null aufgehen wird. Du kennst ja meine Problematik.

Demnach müßte die OK-VV derart groß sein, dass die Rotation des UK nach vorne durch die Kaudalverlagerung des OK nicht vollkommen kompensiert wird oder aber es müsste der UK operativ mit nach vorne verlagert werden.

bearbeitet von Susine

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Das sind wirklich gegensätzliche Meinungen, aber entgegen dem Eindruck wohl in der Tat weniger eine philosophische als eher eine geometrische Frage. Schlagwort aus der Literatur: "Individuelle Geometrie des Schädels" ist bestimmend für die Bewegung. In diesem Zusammenhang fällt mir ein beliebter "dummer" Spruch eines alten Physiklehrer ein: "Herrschaften, Sie werden die Gesetze der Physik nicht mit der Religion aushebeln." Mit der Philosophie vermutlich auch nicht. ;-)

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