Sabrina

leichte Progenie- UK Front kippt

Hallo !

Ich war zwar mal Zahnarztassistentin, brauche aber dringend einen Rat zu meiner Situation:

Ich habe eine leichte Progenie aber keinen verkehrten Überbiss.

Meine Uk-Front ist nach lingual gekippt, so daß sie falsch belastet wird und die Gefahr besteht, daß bei einer KFo-Behandlung die Zahnwurzeln bukkal aus dem Knochen treten.

Denn ich möchte eigentlich einen Lückenschluß in allen 4 Quadranten,

da ich eine Aplasie von allen 5ern habe und die Milch-5er gerade alle extrahiert werden mußten.

Ein Kieferorthopäde meinte man müsste die Uk Front wieder aufrichten,

was aber dann einen verkehrten Überbiss zur Folge hätte,

den man durch eine OP wiede ausgleichen könnte.

Ich möchte auf keinen Fall eine OP.

Gibt es nicht die Möglichkeit, die UK Front aufzurichten und gleichzeitig die 5er Lücken zu schließen, in dem man z.B. den Uk-Front-Zahnbogen etwas abflacht- ich meine den Radius zu vergrößern- also die Front mehr nach lingual zu stellen-

weiß hier jemand was ich meine?

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Nur Wurzel-(Torque) Bewegung? Vermutlich reicht dies aber nicht, um die Zahnlücken zu schliessen? Molaren nach vorne schieben zum Lückenschluss? Aber ein Überbiss liesse sich wohl nicht erzielen? Verstehe ich dich richtig, dass es dir mehr um den Lückenschluss als um den Überbiss geht? Bitte, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es sind Spekulationen! Ich schreibe hier nur etwas, weil bei mir vor der letzten kfo Behandlung wohl eine vergleichbare Situation vorlag. Und eine prothetische Lösung (Implantate o.ä.)?

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Ich war heute bei einem zweiten Kieferorthopäden und habe ihm erzählt, daß der andere Arzt gesagt hat ein Aufrichten der Uk Front würde einen verkehrten Überbiss erzeugen.

Heute hieß es es geht auch ohne OP !

Man richtet zwar die Uk Front auf, aber stellt auch die Ok Front etwas nach vorne, damit KEIN verkehrter Überbiss entsteht. Danach Lückenschluß durch Mesialisieren der Molaren.

Stellt euch vor ich hätte mich unter Tränen für eine OP entschieden, obwohl es auch ohne funktioniert ! Ich möchte nicht wissen wieviele Patienten so schon eine unnötige Operation auf sich genommen haben ??

Nun hab ich mich natürlich für den zweiten Arzt entschieden, muß aber beim ersten trotzdem die Kosten für den Behandlungsplan bezahlen, obwohl er mir nicht alle meine Möglichkeiten aufgezeigt hat, und mir schlaflose Nächte beschert hat weil ich Angst vor der OP hatte!

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Hi Sabrina,

überleg Dir das gut. Das ist nichts weiter als eine kosmetische Kompensation der Zahnstellung, ohne das Problem der Kieferfehlstellung und potentieller Probleme - auch später - zu beheben. Meine Progenie ist auch nicht groß. Bevor ich mich aber zu diesem Weg entschieden hätte, wäre ich glaube ich gar nicht angefangen. Den Biss im Seitenzahnbereich korrigiert man damit nicht. D.h. Kaufunktion und Gelenkbelkastung bleiben unnatürlich und problematisch.

Such' mal nach Stracciatella, ist kaum so überlesen, so aktiv wie sie gerade ist :D

Bei ihr wurde auch zunächst rein kosmetisch kompensiert, ohne die Fehlstellung zu behandeln. Im Ergebnis macht sie jetzt ihre neue (2.?) Behandlung inkl OP.

Zufällig habe ich heute mit meinem KFO heute zu dem Thema gesprochen, der auch dringend davon abriet. Es löst keine Probleme und ist keine langfristige Lösung, wenn das Problem skelletal is. Auch mein zweiter Chirurg hat bei der Erstberatung zu dem Thema erzählt und gesagt, dass ich keine derartige Kompensation anstreben sollte, wenn ich die OP ablehne. Nicht durch die Frontzahnneigung kieferorthopädisch kompensieren, die Seitenzähne müssen ja dann auch entsprechend kaschierend bewegt werden, damit der Biss geschlossen ist.

Es kann zu starker Zahnfleischrezession kommen und später ggf Zahnverlust im Frontzahnbereich.

Mein OK-Front war zu Beginn kompensierend nach vorn gekippt und stand - abgesehen von 3mm offenem Biss etwa auf Höhe des UK. Aber das ging nur durch starke Protusion (12° zu weit nach vorn geneigt). Das ist sehr viel, wenn man sich mal das Röntgen im Profil ansieht, wo die entsprechenden Linien und Achsen eingezeichnet sind. Meine Progenie ist nur ca 2mm, das heisst in der Größenordnung landet man schnell und mein Zahnfleisch hat sich kräftig verabschiedet vorn. Das wurde jetzt aufgehalten.

Viel Erfolg für Deine Behandlung und die für Dich richtige Entscheidung.

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Such' mal nach Stracciatella, ist kaum so überlesen, so aktiv wie sie gerade ist :D

Bei ihr wurde auch zunächst rein kosmetisch kompensiert, ohne die Fehlstellung zu behandeln. Im Ergebnis macht sie jetzt ihre neue (2.?) Behandlung inkl OP.

Was möchtest Du mir damit sagen? ;)

Nein Spaß beiseite, Chris triffts. Ich habe auch keine OP aus Spaß an der Freude gemacht, aber ich denke dass auch bei dir dann eine rein konservative Behandlung inakzeptabel wäre. Wenn Deine Front so retrudiert ist, dass bei korrekter Aufstellung ein negativer Überbiss vorläge, kriegst Du mit torquen bzw dem gegenteiligen auch nur einen Kompromiss hin.

Ich bin so HEILFROH, dass ich es getan habe, das kannst Du nicht glauben. Durch dieses Forum bin ich da durch wie nichts, weil ich auf alles vorbereitet war. Im Endeffekt lag mein Problem auch nicht am UK. Der konnte so bleiben ;)

Ist natürlich schwer so was zu sagen, ohne Bilder und Röntgen, aber wie Du es beschreibst, hast Du - zumindest im UK - wenig Chance. Die Unterlippe wird die Front evtl. wieder zurückziehen.

Andere Frage: Wie groß ist dein OK bzw wie steht er? Wenn skelettal ok: Wie hoch ist die Chance, wenn ja eh Milch-5er da waren, Lückenöffnung für Implantate auf allen 5ern zu machen? Und dann natürlich auch die Front oben zu torquen?

Ich frage daher, weil hier die Gefahr eines Rezidivs relativ gering ist, da die Implantate ja eher schwer aus ihrer Position zu drängen sind ;) Auf jeden Fall schwerer als die untere Front wieder zu kippen.

Wäre evtl. leicht mit Fotos

Liebe Grüße

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Mein KFO sagt , wenn ich mein Gesichtsprofil nicht ändern möchte, und das will ich sicher nicht-dann würd ich ja ganz anders aussehen-

ist eine OP nicht nötig.

Implantate möcht ich vermeiden, denn meine Kieferhöhle ist so tiefstehend,

daß der Chirurg sagt, er würde mich lieber zum Kieferorthopäden schicken, als oben Implantate zu machen.

Ich habe null Probleme da ich nur eine sehr leichte Progenie habe, das heißt mein UK ist nur etwas größer als bei anderen, aber ich habe keinen verkehrten Überbiss. Auch dann nicht wenn die UK Front jetzt aufgerichtet wird, denn es wird dann die Ok Front auch protrudiert.

Ich möchte die 4 Lücken durch Mesialisieren der 6er und 7er schließen, und wenn das nur ein Kompromiss ist, solls mir recht sein.

Aber auf keinen Fall lass ich mir wegen 2 mm meine beiden Kiefer von meinem Schädel abtrennen.

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Du hast eine Progenie. Das was gemacht wird, ist eine Kompensation durch die Zahnstellung. Eine Kieferfehlstellung bleibt es.

Wenn Dein UK 2mm zu groß ist (ähnlich wie bei mir etwa), ist Dein Biss ca. 4mm falsch, denn zur "Nullstellung" wäre es ein Kopfbiss, der korrekte Überbiss wäre dann nochmal vom Kopfbiss 2-3mm UK zurück. Also wäre die OP-Distanz etwa m Bereich 4-5mm, bzw. je nach Profil auf beide Kiefer verteilt.

Ich will Dich keinesfalls von Deiner Entscheidung abbringen, mein Chirurg hat mir dringend davon abgeraten, bei mir sind es ähnliche Verhältnisse im Mund. Hoffentlich bereust Du das nicht irgendwann, weil Zahnfleisch und OK-Front ihren Tribut fordern. Ich habe knapp 30 Jahre mit solchen OK-Frontzähnen gelebt, alles was an Zahnfleischproblemen und permanent losen Frontzähnen zu erkennen war, kam genau daher. In meinem Fall hatte allerdings die Zunge die Front kompensierend nach vorn gedrückt und Lücken verursacht.

bearbeitet von Chris80

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Hallo,

wenn du keinerlei Probleme hast und eine OP für zu risikoreich und nicht notwendig hältst, solltest du es natürlich nicht machen. Ich will dir dennoch von meiner Erfahrung kurz berichten.

Meine Situation vor der OP war eigentlich so wie dein Zielergebnis der KO-Behandlung. Bei mir haben die Zähne eine "perfekte Kompensationsarbeit" geleistet, so daß rein äußerlich nichts notwendig war, d.h. der Biß stimmte und es sah gut aus; kein einziger Zahnarzt hat eine Kieferfehlstellung diagnostiziert(!), bis ich zufällig in einem anderen Zusammenhang an einen sehr erfahrenen KC geraten bin. Ich wurde von ihm über die Risiken einer falschen Belastung der Kiefer bzw. Kiefergelenke aufgeklärt. Ich hatte zudem das Problem, daß meine Nasenatmung nicht funktionierte, was an der Kieferstellung lag. Nach über einem Jahr Bedenkzeit habe ich mich dann doch für die OP entschieden und habe es keineswegs bereut. Nach der Dekompensation durch die Zahnklammer mußten die Kiefer um ca. 8-9mm bewegt werden- am Anfang schätzten es alle auf max. 4-5mm ein. Und wenn ich mir jetzt überlege, was für eine Fehlbelastung der Kiefergelenke stattfindet, wenn die Kiefer fast 1 cm falsch stehen...

Ich will dich ebenso wenig wie Chris zu einer OP überreden (es ist das Schlimmste gewesen, was ich in meinem Leben durchgestanden habe), aber ich würde zumindest noch eine Meinung einholen, bevor man sich am Ende mit einem suboptimalen Ergebnis zufriedengibt, das dir im höheren Alter möglicherweise große Probleme bereitet.

Gruß

Julia

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noch als kleine Ergänzung: ich habe viel Jahre gebraucht, mich bewusst für die OP zu entscheiden und gegen eine dentale Kompensation der Fehlstellung. Das wäre optisch kaschiert (wobei ich dann Hasenzähne gehabt hätte bei der starken Kippung) und das funktionale Problem durch ein Weiteres ergänzt. Eine stark protudierte Front kann nicht gesund sein, sonst hätten wir sie von Natur aus. ;-)

Wenn Du Dich dazu (noch) nicht bereit fühlst, eine OP ernsthaft mit in die Überlegungen mit einzubeziehen und akut kein dringender Handlungsbedarf besteht, stell' die Behandlung vielleicht noch ein wenig zurück und lass' Dich alternativ beraten von Ärzten und Chirurgen. Vor allem auch, was Deine derzeitige Planung mit Kompensation durch Mesialisieren der Molaren betrifft und die Konsequenz für die Gelenke. Ich weiss nicht, wie alt Du bist. Solltest Du -18 sein, wäre das kein unwichtiger Aspekt bzgl. Kostenübernahme später.

Ist leider ein Thema, was Schnellschüsse nicht zulässt. Alles was dann später wieder geändert werden muss, ist abgesehen von den Kosten, eine hohe zeitliche und körperliche Belastung.

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Hallo Chris,

habe deine website gesehen- du bist Fotograf?

Ich bin Model, du kannst dir gerne meine website anschaun, dann siehst du mein Profil und die leichte Progenie.

Bin gespannt was du sagst.

Ich versteh nur nicht warum alle von lockeren Frontzähnen reden und von Zahnfleischrückgang- warum kann mir das auch passieren?

Ich bin 28 Jahre alt und eigentlich möcht ich schon gern bald mit der Behandlung anfangen, da ich ja die vier 5er-Lücken habe und nicht gut beißen kann jetzt..

Leider kann ich eure Bilder hier nicht ansehen- welches Kennwort brauch ich da?

Lg Sabrina

http://modell-sabrina.at.tf

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Hi,

habe ich mir angesehen. Man sieht es, allerdings nur, weil ich mich damit beschäftige. Ist es einem Fotografen oder Kunden schonmal aufgefallen?

Das Passwort bekommst Du einem der beiden Admin, oder den Moderatoren nach einer kurzen Vorstellungen und ein paar themenbezogenen Beiträgen, soweit ich weiss.

Von mir sind allerdings auch Fotos im nichtgesperrten Bereich der "Zahnspangengeschichten".

VG

PS schöne Seite und gute Arbeiten. Leider etwas weit für einen Test mit zwei Progenie-Kindern :)

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Hallo Sabrina,

auch ich habe, allerdings bedingt durch unzulängliche, fehlerhafte kfo Behandlung, parodontale Probleme im Frontzahnbereich. Zum einen durch Fehlbelastungen aufgrund fehlerhafter Zahn-/Kieferfehlstellungen und zum anderen Schädigungen durch fehlerhafte Behandlungsmaßnahmen. Im Frontzahnbereich ist die Knochenwand sehr dünn. Falsch dosierte Kräfte und vor allem protrusive Zahnbewegungen im OK und UK können sehr schnell diese Knochenwand schädigen, der Knochen baut sich ab und im Anschluss zieht sich zwangsläufig das Zahnfleisch zurück. Zu KFC kann ich nichts sagen.

bearbeitet von DagmarW

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@chris dankeschön, ja ist wirklich zu weit. Und nein, ist noch nie irgendjemandem aufgefallen, weder einem Laien noch Fotografen, nicht mal mein Zahnarzt hat mich darauf oder auf eventuelle spätere Probleme hingewiesen. Am Montag bekomm ich den Heilkostenplan. Werde euch davon erzählen.

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Hallo !

Also mein KFO sagt wir mesialisieren die Molaren mittels Mikroschrauben zum Lückenschluß, keine Ahnung warum die andere Ärztin sich das nicht zutraute. Wegen der Progenie hab ich am 10.5. einen Termin beim Chirurgen, da muß ich sowieso hin wegen den Mikroschrauben.

Aber ich habe mich schon gegen die OP entschlossen.

Auf der Überweisung steht : da ich keine Op wünsche, erfolgt nur die dentale und alveolare Behandlung.

Das heißt es muß doch möglich sein, einen vernünftigen ( ich will gar keinen perfekten!)

Biss hinzukriegen auch ohne Op.

Habe am Montag noch einen Termin bei einem dritten KFO: nur zur Absicherung, man kann ja nie genug Meinungen hören :-)

bearbeitet von Sabrina

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