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Ayla

Kölner Angsthase stellt sich vor

Hallo zusammen,

ich bin soeben auf dieses tolle Forum gestoßen und finde es wirklich sehr spannend und interessant von Leidensgenossen zu hören, wie die eigenen Erfahrungen zum Thema Kiefer-OP sind. Außerdem hoffe ich, dass ich hier meine Ängste und Sorgen ein wenig minimieren kann ;-)

Ich war schon als Kind bzw. Teenager in langjähriger kfo-Behandlung. Da meine Kiefer anscheinend zu klein waren, hat man damals versucht Platz zu schaffen in dem mir mehrere bleibende Zähne gezogen wurden (meine Weisheitszähne habe ich immer noch). Außerdem hat man mir mein Lippenbändchen unten entfernt. Mein KFO hat einen offenen Überbiss festgestellt. Danach ging es los: Zahllose lose Spangen, Headgear, feste Zahnspange, Retainer etc. Das Ergebnis war, dass meine Zähne damals zwar grade wurden; jedoch trotz Spange nicht zusammen kommen. Lediglich 4 Backenzähne kommen bei mir aufeinander. Meine Eltern lehnten den OP-Vorschlag damals ab, da es damals noch keine minimal-inversiven Möglichkeiten gab und sie diese OP für eine 11-Jährige zu drastisch fanden.

Nun... die Jahre sind vergangen und ich bin jetzt 26 Jahre jung. Die Zähne in meinem Oberkiefer sind relativ grade und schön, mein Unterkiefer hingegen wird immer schiefer und die Zähne scheinen sich "zusammen" zu schieben. Ich habe ständige, starke Nackenschmerzen und auch verschiedene Therapien (Akkupunktur, manuelle Therapie) haben nichts gebracht. Desweiteren kann ich nicht richtig essen. Ich benutze meine Zunge als Hilfswerkzeug um Nahrung abzubeissen und dementsprechend ist sie auch ständig wund.

Belastend für mich und meinen Partner ist aber auch das starke, nächtliche Knirschen. Ich bekomme jede Beisschiene klein ;-) Jeden Morgen wache ich mit Kopf- und Zahnschmerzen auf.

Vor einer Woche habe ich endlich den Schritt gewagt und habe einen Beratungstermin bei einem KFO in Köln wahrgenommen. Das Ergebnis war mir schon vorher bewusst: Ca. 1 Jahr feste Spangen oben und unten und anschließend ein kieferchirurgischer Eingriff. Mir wurde dafür Bad Homburg empfohlen und ich möchte nun so schnell wie möglich mit der Behandlung anfangen. Ich glaube, je schneller ich anfange um so besser. Ich habe keine Angst vor der OP aber mir ist bewusst, dass ich am Anfang einer langwierigen und unangenehmen Behandlung stehe. Außerdem habe ich Angst davor, dass ich anschließend anders aussehe. Ich habe mich in 26 Jahren mit meinem Gesicht angefreundet und keine assymetrischen Gesichtszüge und auch keine (von außen für jedermann offensichtlichen) Kieferfehlstellungen.

Ich würde mich sehr freuen, hier mehr über Eure subjektiven und objektiven Erfahrungen zu hören.

Beste Grüße aus Köln

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Hallo Ayla,

herzlich willkommen im Forum!

Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine eigene. Auch ich war als Kind jahrelang in kieferorthopädischer Behandlung und über die Jahre haben sich die Zähne (bei mir vor allem im OK) wieder sehr verschoben.

Vor einem Jahr habe ich einen 1. Beratungstermin beim KFO vereinbart - allerdings war ich über das Ergebnis UK-VV so geschockt, dass ich nichts weiter unternommen habe. Nun war ich vor einigen Wochen bei einem anderen KFO: auch hier wurde mir zur UK-VV geraten. Am 13.4. habe ich nun einen Beratungstermin in Bad Homburg...

Genau wie du habe ich Angst, dass ich nach der OP sehr verändert aussehe und mich selbst nicht mehr mag. Im Gegensatz zu dir habe ich zudem große Angst vor der OP.

Aber alles in allem bin ich inzwischen zuversichtlich, was die Behandlung angeht.

Liebe Grüße,

Kaytee

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Hallo Ayla,

schön, dass Du Dich zu uns gesellst. Bin selbst erst ein paar Tage registriert.

Deine Leidensgeschichte kommt mir bekannt vor, bei mir ist es ganz ähnlich. Werde dann auch so in ca 1 Jahr in Bad Homburg operiert und habe mächtig Angst davor. Wahrscheinlich wird es auch noch eine Bimax. Wer weiß, vielleicht begegnet man sich dort sogar?

Wenn der Leidensdruck zu groß wird, muss halt was passieren.

Ich habe einen KFO ausgesucht, der für seine ganzheitliche Behandlungsmethode bekannt ist, er schaut bei der Behandlung darauf, wie es sich auf den ganzen Körper auswirkt. Mit meiner Problematik in den Halswirbelbandscheiben bin ich dann wohl denkbar gut aufgehoben. Habe mir auch noch von einer anderen KFO eine Meinung eingeholt, aber die hätte es ähnlich gemacht (und vielleicht günstiger?).

Ich musste 3 Monate warten, bis meine Brackets in den OK durften, erst hat der Gutachter der GKV so lange gebraucht, und dann war erst in 3 Wochen ein Termin frei. Hätte schreien können vor Wut. Bin nämlich auch furchtbar ungeduldig und würde am liebsten in einen Dornröschenschlaf sinken und erst nach der Zahnspange wieder aufwachen. Jetzt habe ich meine 4 Wochen drin und habe mich ganz gut an meinen "Gartenzaun" gewöhnt. In 3 Wochen ist der erste Bogenwechsel, bin gespannt, was mein Doc zum Fortschritt meint.

Wo ich grade am Schreiben bin, habe ich mal eine Frage an alle:

Kann mir jemand von Erfahrungen mit Zahnspange/Kiefer-OP und Saxophon oder Klarinette spielen berichten ? Für entsprechende Beiträge bin ich sehr dankbar im voraus.

Liebe Grüße von Saxaholic

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hallo ich bin jetzt auch neu hier :wink:

also mein problem ist ich habe ziehmliches übergebiss das habe ich von meinen vater geerbt...mit elf jahren bekamm ich ne lockere zahnspange hat nichts gebracht mit 13 ne feste zahnspange hat wieder nichts gebracht. jetzt bin ich 21 jahre und habe mich entschlossen es mit operation richten zu lassen und habe schon mit der behandlung angefangen zahnspange habe ich unten oben soll erst mal mein oberkiefer mit ner bimax erweitert werden so die erste frage es wird ohne operation gemacht also mit wie viel schmerzen kann ich rechnen???vor den schmerzen habe ich am meisten angst...so dann soll hoffentlich im august mein unterkiefer vorverlagert werden kann mir jemand sagen mit wie viel schmerzen etc ich damit rechnen kann?

wie lange dauert es bis die schwellung weg ist oder ich halbwegs normal aussehe? wie lange kann ich nichts essen und wie viel habt ihr abgenommen???

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is immer joot ;)

Herzlich willkommen, es ergeht Dir wie den meisten von uns. Ich hoffe Du kannst beim Stöbern einiges erfahren und auch Sorgen abbauen, viele Infos gibt es hier in den OP Berichten und über die Suchfunktion.

Liebe Grüße von der Schälsick

Straccialtella

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habe jetzt die gaumennahtspange drinnen die haben heute erst eine halbe umdrehung gemacht aber es hat nicht weh gethan habe nichts gespürt.

die spange selber ist auch nicht schlimm bisschen viel spucke komisch beim trinken etc aber voll ok habe es mir nach den horrorgeschichten im i net anderst vorgstellt...also leut heute muss ich abends noch einmal drehn mal schaun wies dann ist...also ich hoffe ich mache euch mal mut ne und berichte weiter.

schönen schmerzfreien tag noch...

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Heute war endlich mein lang ersehnter Beratungstermin in Bad Homburg.

Der Schock: Ich habe Schmalkiefer (oben und unten) und es muss eine transversale Expansion erfolgen. Als ob das nicht reicht muss auch noch mein Ober- und Unterkiefer vorverlegt werden.

Dass muss ich jetzt erstmal verdauen :-(

Hat einer von Euch Erfahrungen mit einer Erweiterung der Kiefer? Ich hatte mich seelisch irgendwie "nur" auf eine Bimax eingestellt :-)

Liebe Grüße an alle Leidensgenossinnen und -genossen

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Hey,

ich war Anfang April in B.H. und auch mir wurde zur GNE im OK und UK geraten.

Letzte Woche hatte ich einen Termin beim KFO und der hält eine GNE nicht für notwendig.

Mein Tipp: Halte erst mal Rücksprache mit deinem KFO und hol gegebenenfalls noch ne Zweitmeinung ein.

LG!

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Guten Morgen liebe Ayla,

ich hoffe Du hast Deinen Schock von gesern bereits ein bisschen verdaut?

Ich kann mich nur anschließen und möchte Dir ebenfalls raten, Dir ggf. eine Zweitmeinung einzuholen bzw. Dir ein Feedback vom KFO zu holen.

Möchte niemandem zu nahe treten, aber manche KFC sind nicht nur supergut auf Ihrem Gebiet sondern eben auch ziemlich geschäftstüchtig.

Ich habe eigene Erfahrungen und habe mir ebenfalls eine zweite Meinung eingeholt und bin nachträglich sehr froh drüber.

Mir wurde ebenso zur GNE und anschließender BIMAX geraten und jetzt da ich mir eine zweite Meinung eingeholt habe komme ich mit nur einer UKRV weg.

Damit ist auch der KFO viel mehr einverstanden. Er befand die vom ersten KFC vorgeschlagene Behandlungsmethode total überzogen und auch überteuert.

Jetzt muß ich viel weniger auf mich nehmen und komme finanziell auch besser weg.

Auch wenn es Dir schwer fällt noch weitere zerreißende Wartezeit auf Dich zu nehmen, möchte ich Dir doch dazu raten. Hol Dir eine zweite Meinung ein.

Gaaaaaaanz viel Erfolg, alles Liebe und Nervenstärke:wink:

Pecorina

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Hallo,

vielen Dank für Eure Ratschläge! Es ist natürlich krass zu hören, dass die verschiedenen KFO´s und KFC´s so unterschiedlicher Meinung sind! Natürlich habe ich überhaupt keine Lust auf so viele OPs und natürlich auch nicht auf die Zeit dazwischen :-( Wer will schon als erwachsene Frau mit gespaltenem Kiefer, Zahnlücken im Ober- und Unterkiefer und zwei Draht-Expandern für ein halbes Jahr herum laufen? :-)

Auf der anderen Seite bin ich schon bereit etwas zu ändern. Man entscheidet sich ja auch für diese OPs, weil man Nackenschmerzen, Zähneknirschen, Kopfschmerzen etc. los werden möchte. Aber die Aussicht auf das halbe Programm sind natürlich nicht schlecht ;-) Ich hole mir auf jeden Fall noch andere Meinungen ein und werde wieder berichten...

Vielen Dank und noch einen schönen Abend!

Ayla

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Hallo Kaytee,

vielen Dank für Deinen Tipp!

Ich habe jetzt leider erst für Mitte nächster Woche einen Termin bei meiner KFO bekommen und hoffe soooo sehr, dass Sie den Behandlungsvorschlag aus Bad Homburg für überzogen hält. Aber natürlich habe ich mich schon irgendwo seelisch darauf eingestellt, dass ich alles durchlaufen muss :-( Hälst Du Dich denn jetzt an den Rat deines KFOs? Oder holst Du Dir noch andere KFC-Meinungen ein? Man möchte natürlich auch das bestmögliche Ergebnis erzielen und ich habe Angst, dass ich mich im Nachhinein ärgern würde, wenn ich "nur die halbe Strecke" gehe. Liebe Grüße aus Kölle, Ayla

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Hallo Ayla,

nach dem Besuch beim KFC hatte ich mich auch schon auf eine GNE eingestellt, weil ich, genau wie du, keine halben Sachen machen wollte.

Dann hat mein KFO mir aber erklärt, dass mein Engstand gerade mal 1,5 mm betrage und eine GNE in der Regel erst ab einem Engstand von 4 mm gemacht würde. Er hat dann auch noch mal Rücksprache mit dem KFC gehalten und sich auf eine Behandlung ohne GNE geeinigt.

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass mein KFO weiß, was er tut... ;-)

Ich wünsch dir von Herzen, dass dir die Zeit bis zum nächsten KFO-Termin nicht so lange wird und drück dir die Daumen, dass du um eine GNE herum kommst! :-)

Liebe Grüße,

Kaytee

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Hallo zusammen,

heute habe endlich meinen KFO-Behandlungsplan im Briefkasten gefunden. Die KIG-Einstufung ist O5 882. Bei einer 5 habe ich doch eigentlich Anspruch auf Übernahme, oder? Ich weiß nur nicht, was die 885 bedeutet. Kann mir das vielleicht jemand beantworten?

Leider kann ich dem Schreiben aber immer noch nicht entnehmen, ob eine GNE des OK und UK erforderlich ist.

Jedenfalls habe ich einen oberen Schmalkiefer mit protrudiert, eng und in Infraposition stehender Front. OK: Aufwanderung der Seitenzähne mit Platzmangel für die Front und Multiple Rotationen. UK: Unterer aterioser Schmalkiefer mit in eng- und rotiert stehender Front. Aufwanderung der Molaren mit Platzmangel für die Eckzähne. Multiple Rotationen. Außerdem habe ich eine Distalbisslage (1/2 Pb II) mit vergrößerter sagitaller Stufe und zirkulär offenem Biss von 16-26.

Sagt Euch das etwas? Die Therapie sieht vor:

OK: Transversale Nachentwicklung. Ausrichtung und Achsenkorrektur der Front. Distalisation der Seitenzähne. Derotationen.

UK: Transversale Nachentwicklung. Distalisation der Seitenzähne. Einordnung der Eckzähne. Ausrichtung und Achsenkorrektur der Front. Derotationen. Bisslage: Prächirurgiche Ausformung der Kiefer. Postchirurgische Feineinstellung der Okklusion. Verwendete Geräte: Multiband OK und UK, QH, Retentionsgeräte.

Es wäre ganz toll, wenn Ihr mir helfen könntet. Muss ich jetzt zur GNE oder nicht?

Liebe und verzweifelte Grüße aus Köln,

Ayla

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