nina1977_sb

Logopädie nach leicht offenem Biss

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte in meiner Jugend eine KFO-Behandlung, wobei sich wieder alles verschoben hat, weil mein lieber Behandler keinen Retainer eingebaut hat. Jedenfalls hat sich bei mir durch viszerales Schlucken ein leicht frontoffener Biss ausgebildet, der jetzt bei meiner 2. Behandlung wieder fast weg ist. Wie ist das denn, wenn die Behandlung vorbei ist und ich meine 2 Retainer+Nachtschiene habe? Macht es da Sinn, noch eine logopädische Behandlung anzuhängen? Die Angewohnheit ist ja noch da. Mein KFO hat bisher nichts davon gesagt.

LG, NIna

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Hallo Nina,

mir wurde bei gleicher Problematik bzgl. der Zungenfehlstellung /-haltung vom KfO gesagt, dass Logopädie unbedingt erforderlich ist. Mir wurden gleich zu Beginn der KfO-Behandlung (vor 16 Monaten) 10 Sitzungen verordnet. Weitere 10 sollten unmittelbar folgen, die konnte ich aber mangels zeitlicher Vereinbarkeit nicht mehr durchführen. Da sich aber mein Schluckverhalten etc. nur minimal verbessert hat (ich zwar jetzt weiß, worauf es ankommt, es aber immer noch nicht automatisch umsetze), wurde mir dringendst erneut Logopädie angeraten, um nicht wieder permanenten Druck gegen die Zähne mit der Zunge auszuüben und diese zu verschieben.

Viele Grüße

Tanja

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HI Tanja,

vielen Dank für Deine Antwort. So was hatte ich mir schon gedacht. Ich werde meinen KFO mal drauf ansprechen, bisher hat er noch nichts dazu gesagt. Ich habe Angst, daß sich meine Zähne trotz Retainer wieder verschieben.

Wie lange wird die Logopädie ungefähr dauern? 10 Sitzungen oder mehr?

LG, Nina

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Mich hat mein KFO bei meiner letzten Behandlung (war damals bereits die zweite) auch zum Logopäden geschickt, weil ich beim Schlucken mit der Zunge gegen die Zähne gedrückt und dadurch die Zähne verschoben habe.

Ich denke schon, dass die logopädische Behandlung wichtig ist.

Bei mir waren's, glaube ich, zehn Sitzungen. Hat alles ganz gut geklappt, ich muss aber auch sagen, dass ich wirklich dahinter war und immer brav geübt habe und versucht habe, mir auch im Alltag ständig meine Zungenhaltung bewusst zu machen. Ich hatte (und habe auch nach wie vor) total Panik, wieder in das alte Muster zurückzufallen und wieder die Zahnstellung zu verschlechtern. Mittlerweile ist es so, dass ich es richtig bewusst wahrnehme, wenn ich doch mal mit der Zunge an den Zähnen ankomme.

Lg!

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Hat alles ganz gut geklappt, ich muss aber auch sagen, dass ich wirklich dahinter war und immer brav geübt habe und versucht habe, mir auch im Alltag ständig meine Zungenhaltung bewusst zu machen.

Lg!

Leider war ich nicht ganz so hinterher :? Am Anfang habe ich mir richtig Mühe gegeben (z.B. auf der Fahrt zur Arbeit im Auto Übungen gemacht), dann hatte mich der Alltag mit den alten Gewohnheiten wieder recht schnell eingeholt. Aber ich denke, wenn man so wie du wirklich hinterher ist, dann geht es auch recht schnell, wenn man weiß worauf man achten muss und wie es richtig ist.

Ich muss noch den richtigen Weg für mich finden...

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Ja, ich denke, das Schwierigste daran ist, dass es mit ein paar Übungen nicht getan ist, sondern dass es ganz große Selbstverständlichkeiten des Alltags in Frage stellt. Wer denkt schon drüber nach, wie man schluckt? ;-) Und ich denke, dass das irgendwie auch bleibt. Mir geht's zumindest so, dass ich denke, dass ich nie wieder ein "normales", unhinterfragtes Verhältnis zu meiner Zunge haben werde, weil immer irgendwie die Angst da ist, wieder in alte Muster zu verfallen.

Ich wünsch Dir jedenfalls alles, alles Gute, dass es bei Dir auch bald klappt!

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Ich wünsch Dir jedenfalls alles, alles Gute, dass es bei Dir auch bald klappt!

Danke! :grin:

Bis zum Besuch beim KfO wusste ich, wie wahrscheinlich alle mit der Problematik, nicht einmal, dass ich falsch schlucke bzw. die Zunge irgendwo im Mund ist, wo sie gar nicht hingehört. Aber ich habe diesen Thread gleich zum Anlass genommen, wieder darauf zu achten :-P.

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Hallo nina,

ich denke auch dass es sicher wichtig ist, dass du dir das falsche Schluckmuster abgewöhnst. Es wäre sehr schade wenn deine Behandlung und die Jahre, die du auf ein schönes Ergebnis hingearbeitet hast umsonst waren. Ich glaube man sollte sich das immer vor Augen halten um nicht wieder ins alte Muster zu fallen. :)

Genau wie Betti7 sagt: Man muss sich dem ständig bewusst sein bzw. es sich immer wieder bewusst machen und Selbstkontrollen durchführen. Man muss die Übungen brav machen und nicht einfach hoffen dass sich das Problem ohne weiteres Zutun nach den Logopädiestunden gibt. Ich habe als Kind gelispelt, das hat sich zum Glück ganz gegeben weil ich wirklich brav die Übungen gemacht habe (was oft auch nervig war, das will ich echt nicht bestreiten). Nun hat sich meine Zunge leider wieder in die alte Lage gelegt, das trainiere ich mir gerade fleißig ab. Und es funktioniert wunderbar. :D Ich kontrolliere einfach mehrmals täglich ob meine Zunge da liegt wo sie soll und bringe sie gegebenfalls an die richtige Position. Das mache ich seit ca. 3 Monaten, und ich sehe den Erfolg: Die Zunge ist mittlerweile fast immer genau da, wo sie hingehört.

Ich werde so wie Betti7 auch nie mehr eine „gedankenlose“ Beziehung zu meiner Zunge haben, weil ich mich immer wieder kontrollieren werde, ob alles passt. Ich sehe das jetzt aber nicht zu negativ, im Gegenteil: Ich sehe dass mir meine KFO-Behandlung wichtig ist, und ich weiß dass ich alles notwendige tue, um das Ergebnis nach der Behandlung so gut wie möglich zu bewahren. Das ist ein tolles Gefühl, muss ich schon sagen. :mrgreen:

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