Sternthaler

Wie kann ich mit den Folgen meiner OP fertigwerden?

72 Beiträge in diesem Thema

Ich hätte gerne gewusst, ob es hier auch andere User gibt, die unter den Folgen ihrer OP leiden und den Eingriff tief bereut haben und möchte wissen, wie Ihr in so einem Fall damit fertig werdet. Ich habe seit der OP ein Doppelkinn und ein schiefes Lächeln. Der Mund, der sowieso schon immer klein war, ist noch kleiner, so dass man beim Sprechen kaum die Zähne sieht. In das Kinn ist das Gefühl nie richtig zurückgekehrt. Und oft habe ich das Gefühl, ich spreche gegen einen Widerstand an. Eine Frau behauptete mal, dass sie so ein Klackern hört, wenn sie mit mir redet. Auch leide ich seit der OP unter vermehrtem Speichelfuss. Ich habe den Eingriff als traumatisch empfunden und nicht als wohltuend. Fotos sind für mich eine Tortur und ich kann mich im Spiegel nicht mehr sprechen sehen.

Gibt es hier Leute, denen es ähnlich geht? Wie werdet Ihr damit fertig?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

ach na ja... äh... so etwa 1 bis 3.500 Patienten wirst Du hier schon finden, denen es ähnlich geht.

Aber... nicht jeder traut sich, sich hier zu outen.

:556:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ach na ja... äh... so etwa 1 bis 3.500 Patienten wirst Du hier schon finden, denen es ähnlich geht.

Aber... nicht jeder traut sich, sich hier zu outen.

:556:

Bisher hat mich dieses Forum eigentlich eher aufgebaut und drin bestärkt, dass die Entscheidung für die OP die richtige ist, nachdem ich vor lauter Panik und Bedenken schon fast alles abgeblasen hätte!

Natürlich kann immer etwas schief gehen, davon liest man hier ja auch vereinzelt, und die hier angesprochenen Behandlungsfolgen sind natürlich auch besonders tragisch.

Aber gibt es hier tatsächlich so viele User mit negativen Erfahrungen, die den Eingriff bereuen??? :confused:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich hätte gerne gewusst, ob es hier auch andere User gibt, die unter den Folgen ihrer OP leiden und den Eingriff tief bereut haben und möchte wissen, wie Ihr in so einem Fall damit fertig werdet.

Hallo Sternthaler,

ich oute mich mal als unzufrieden mit meinem OP-Ergebnis. Ich leide aber nicht wie du unter den Folgen; es gibt auch Dinge, die sich verbessert haben.

Meine Bimax ist jetzt 1,5 Jahre her. Die OP an sich fand ich nicht traumatisch, aber die ersten 24 Stunden auf der Intensivstation.

Funktional kann ich nicht behaupten, dass die OP etwas verbessert hat. Ich hatte vorher einen offenen Biss, jetzt beißen nur noch die Frontzähne aufeinander. Das ist auch nicht gerade die ideale Belastung für das Gebiss und wird garantiert irgendwann Probleme machen. Außerdem ist mein OK nur in einem kleinen Bereich wieder zusammengewachsen.

Haupt-OP-Grund war für mich das Knacken und Verhaken meiner Kiefergelenke. Das war etwa ein Jahr lang weg, ist aber seit Kurzem wieder da. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mir der KFO vorher gesagt hatte, dass man das Knacken nicht ganz wegbekommen wird. Hab mich zu früh gefreut. :sad:

Optisch habe ich mich eher positiv verändert. Durch das schiefe Kinn sah mein Lachen vorher immer irgendwie gemein und gehässig aus. Jetzt ist es ganz normal. Eine Erleichterung, weil ich nicht mehr befürchten muss, dass ich eine Einstellung vermittele, die ich gar nicht habe.

Ebenfalls positiv ist, dass ich viel besser atmen kann.

Ich habe seit der OP ein Doppelkinn und ein schiefes Lächeln.

Den Ansatz eines Doppelkinns habe ich auch bekommen, aber das finde ich nicht schlimm. Und dagegen kann man auch etwas tun (lassen): Hier im Forum gibt es ein paar Leute, die sich nach der UK-Rückverlagerung das Kinn haben straffen lassen. Das wäre vielleicht etwas für dich.

Und ein Logopäde könnte dir helfen, besser zu sprechen.

In das Kinn ist das Gefühl nie richtig zurückgekehrt.

Wie lange ist deine OP denn her? Ich hatte auch sehr lange Gefühlstörungen an Kinn und Wange. Die sind erst in den letzten 2 Monaten zurückgegangen.

Es tut mir sehr leid, dass es für dich so schlecht gelaufen ist!!! Gibt es nichts, was besser geworden ist (Biss, Atmung, Nasenform oder so) und worüber du dich freuen kannst?

Ich wünsche dir alles Gute und noch viele positive Verbesserungen.

LG. Margret

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meine OP ist schon lange her, sie war 1986. Ich versuche immer, zu vergessen, aber es geht nicht, da ich sehe und fühle, was sich negativ verändert hat. Der Kieferchirurg sagte eine Zeitlang nach der OP zu mir: "Als ich Ihr Kinn sah, habe ich mich erschrocken. Wir hätten das besser nicht machen sollen." Vielleicht ist man heute weiter. Ich habe auch mal gehört, dass Patienten heutzutage psychologische Betreuung bekommen, um mit der OP klarzukommen. Damals war ich ganz allein mit allem.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Meine OP ist schon lange her, sie war 1986. Ich versuche immer, zu vergessen, aber es geht nicht, da ich sehe und fühle, was sich negativ verändert hat. Der Kieferchirurg sagte eine Zeitlang nach der OP zu mir: "Als ich Ihr Kinn sah, habe ich mich erschrocken. Wir hätten das besser nicht machen sollen."

vielleicht kann ich das noch ohne OP nicht nachvollziehen, aber wieso lasst ihr euch nicht nochmal operieren?

das thema steht zwar unter "psychologie" aber fertigwerden muss man doch nur mit dingen, die man nicht mehr verändern kann.

also wenn du noch in keinem alter bist in dem die OP ein zusätzliches risiko darstellt...

psychologische betreuung gibts aber immer noch nicht.

Ich hatte vorher einen offenen Biss, jetzt beißen nur noch die Frontzähne aufeinander.

auch dass man bei offenem biss als ergebnis UND nicht festgewachsenem oberkiefer nicht nochmal operiert kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich möchte mich hier auch mal wieder zu wort melden.Als erstes wenn die Gesundheit drunter leidet finde ich eine Op sinnvoll.Aber auch wenn man mit dem aussehen unzufieden ist finde ich es ok.Bei mir war es eher das gesundheitliche was mich dazu bewegt hat mich operieren zu lassen.Leider bin ich an den falschen geraten und wurde in 2 Tagen 2mal operiert.Der Schuss ging voll nach hinten los.Es war danach noch schlimmer als vorher und ich hab jetzt 2,5 jahre darunter gelitten.Hatte grosse Schmerzen und bin auch mit dem komplett veränderten aussehen nicht zurecht gekommen.Jetzt ist es so das ich es nochmal versucht habe und mir vielleicht 1-2 op`s bevorstehen.Ich hoffe einfach das danach alles gut ist.Es war für mich nicht leicht mich dafür zu entscheiden aber mir blieb nix anderes übrig.Wenn du so mit dir und deiner Situation unzufrieden bist dann wage den Schritt und such nochmal einen Arzt auf.Es gibt bestimmt jemand der dir helfen kann.Es ist nie zu spät was zu ändern man muss nur einfach den mut dazu haben .Liebe Grüsse Eva

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vielleicht kann ich das noch ohne OP nicht nachvollziehen, aber wieso lasst ihr euch nicht nochmal operieren?

das thema steht zwar unter "psychologie" aber fertigwerden muss man doch nur mit dingen, die man nicht mehr verändern kann.

also wenn du noch in keinem alter bist in dem die OP ein zusätzliches risiko darstellt...

psychologische betreuung gibts aber immer noch nicht.

auch dass man bei offenem biss als ergebnis UND nicht festgewachsenem oberkiefer nicht nochmal operiert kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Ich würde mich nie mehr operieren lassen, nicht freiwillig. Was soll es bringen? Keine OP kann die Lähmung der rechten Oberlippe rückgängig machen. Und dass die Narben im Oberkiefer ständig arbeiten und dadurch jede Occlusion schnell wieder beim Teufel ist, kann wohl auch kein Arzt verhindern. Ich will nicht irgendwann mal aussehen wie Michael Jackson, ich leide jetzt schon unter den Folgen der OP. Du hattest keine OP und weißt vielleicht wirklich nicht, was für ein enormes Risiko so ein Eingriff im Gesicht darstellt. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es ist, wenn dein Gesicht taub und geschwollen ist, du dich im Spiegel nicht mehr erkennst und hoffst, dass die Taubheit wieder weggeht und das Gefühl wiederkommt, was bei mir im Kinn leider nicht passiert ist. Ein Kiefer-OP ist sehr gefährlich und zudem sehr belastend.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

auch ich bin eine, die den Eingriff schwer bereut hat. Bei mir hat sich nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Funktionalität deutlich verschlechtert. Auch ich stehe kurz vor einer erneuten Dysgnathiebehandlung, da ich so nicht weiterleben möchte. Der Weg zur Re-OP war äußerst schmerzhaft, mühsam und teilweise auch sehr demütigend. Es gab Chirurgen, die mich in 5 Minuten abgekanzelt haben und wieder andere, die meine Situation und meinen Leidensdruck absolut nachvollziehen konnten und mir ernsthaft helfen wollen.

Ich kann nur jeden warnen diesen Eingriff in die Idendität eines Menschen zu unterschätzen, insbesondere wenn man schon vergleichsweise gutaussehend ist. In diesen Fällen geht der Schuß u.U. nach hinten los und die Gesichtszüge wirken maskenhaft, eben nicht mehr natürlich. Man erkauft sich ggf. eine Kieferfehlstellung gegen eine andere.

Wer hingegen funktionelle Beschwerden hat und unter seinem Aussehen psychisch leidet kann mit so einem Eingriff auch gewinnen...sofern er an einen kompetenten KFO und KC gelangt...

bearbeitet von Susine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich würde mich nie mehr operieren lassen, nicht freiwillig. Was soll es bringen?

andere frage: was hast du zu verlieren, wenn du dich seit jahrzehnten nicht daran gewöhnen kannst?

Keine OP kann die Lähmung der rechten Oberlippe rückgängig machen. Und dass die Narben im Oberkiefer ständig arbeiten und dadurch jede Occlusion schnell wieder beim Teufel ist, kann wohl auch kein Arzt verhindern. Ich will nicht irgendwann mal aussehen wie Michael Jackson, ich leide jetzt schon unter den Folgen der OP. Du

mit (schlechter) plastischer chirurgie hat eine kiefer-OP nichts zu tun.

das mit den narben klingt n bisschen dubios. ich will das damit nicht anzweifeln, weißt du selbst natürlich am besten. aber wenn du's in betracht ziehst nochmal was zu machen, frag noch einen anderen arzt danach. dass narben einen oberkiefer verschieben wäre seltsam. muskelzug wird manchmal als rezidivgrund angegeben, aber dann auch beim unterkiefer soweit ich weiß.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hi,

auch ich bin eine, die den Eingriff schwer bereut hat. Bei mir hat sich nicht nur die Ästhetik, sondern auch die Funktionalität deutlich verschlechtert. Auch ich stehe kurz vor einer erneuten Dysgnathiebehandlung, da ich so nicht weiterleben möchte. Der Weg zur Re-OP war äußerst schmerzhaft, mühsam und teilweise auch sehr demütigend. Es gab Chirurgen, die mich in 5 Minuten abgekanzelt haben und wieder andere, die meine Situation und meinen Leidensdruck absolut nachvollziehen konnten und mir ernsthaft helfen wollen.

Ich kann nur jeden warnen diesen Eingriff in die Idendität eines Menschen zu unterschätzen, insbesondere wenn man schon vergleichsweise gutaussehend ist. In diesen Fällen geht der Schuß u.U. nach hinten los und die Gesichtszüge wirken maskenhaft, eben nicht mehr natürlich. Man erkauft sich ggf. eine Kieferfehlstellung gegen eine andere.

Wer hingegen funktionelle Beschwerden hat und unter seinem Aussehen psychisch leidet kann mit so einem Eingriff auch gewinnen...sofern er an einen kompetenten KFO und KC gelangt...

Dann bin ich also in der Tat nicht die einzige, die den Eingriff schwer bereut hat. Es tut gut, darüber zu schreiben, auch wenn es mir leid tut, dass auch andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich. Damals stand ich diesem Eingriff erst ablehnend gegenüber, doch dann köderten mich die Ärzte mit dem Spruch: "Sie werden hinterher hübscher aussehen." Und da ich sowieso große Minderwertigkeitskomplexe hatte, stimmte ich der OP zu. Damals hatte ich ein ebenmäßiges Lächeln - und heute einen schiefen Mund. Eine Arzt der ZMK in Münster sagte mal zu mir: "Ihr Gesicht ist suboptimal." Eine OP will gut überlegt sein, da geht es nicht um Haarschnitt, bei dem man sich damit trösten kann, dass die Haare wieder nachwachsen. Ein Zahnarzt sagte mal zu mir: "Es ist gut, dass die Leute nicht wissen, dass schon bei beim Ziehen eines Zahns so viel schiefgehen kann, dass ihr Aussehen für immer verändert ist." Eine erneute OP kann mir nicht helfen, da gibt es nichts zu operieren. Wenn die Nerven nicht richtig nachwachsen, kann niemand etwas tun.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke, Außenstehende können das einfach nicht verstehen. Man muss es erlebt haben, wenn man nach so einer OP in den Spiegel schaut und merkt:"Da stimmt doch was nicht." Oder: "Das war vorher aber schöner!", oder: "Das bin ich nicht!", oder, wenn man plötzlich Schmerzen hat, die nur durch eine Reop zu reparieren sind.

Diese Gefühle, dass ist für Aussenstehende einfach nicht emphatisch nachzuempfinden. Schicht und einfach deshalb, weil es nicht menschlich, ... nicht "natürlich" ist. Ich glaube, jeder Patient erlebt nach so einer OP dieses absurde Irritation im Gehirn: "???? Hääähhh??? Geht gar nicht!!! Wie? Was? Wo? Wieso ist denn jetzt mein Gesicht anders??? Das ist unlogisch. Wo ist denn meine Zunge? Wieso stubst denn meine Zungen jetzt gehen die Vorderzähne? Oder...wieso komme ich mit meiner Zungen nicht mehr an meine Vorderzähne?... Was ist denn mit meiner Nase passiert? Wo ist sie? Häääähhh????" Das ist einfach völlig unlogisch für das Gehirn,... für die eigene Wahrnehmung!!

Wie soll ein Aussenstehende sich da hineinversetzen können, wenn schon der Patient selbst es nicht rational und emotional verarbeiten kann?

Deshalb ist dieses Forum so gut und wichtig. Denn nur hier trifft man eben Jene, die "wirklich" mitfühlen können. Das macht dieses Forum so besonders.

bearbeitet von DieSchiefe

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Meine OP ist schon lange her, sie war 1986. Ich versuche immer, zu vergessen, aber es geht nicht, da ich sehe und fühle, was sich negativ verändert hat. Der Kieferchirurg sagte eine Zeitlang nach der OP zu mir: "Als ich Ihr Kinn sah, habe ich mich erschrocken. Wir hätten das besser nicht machen sollen." Vielleicht ist man heute weiter. Ich habe auch mal gehört, dass Patienten heutzutage psychologische Betreuung bekommen, um mit der OP klarzukommen. Damals war ich ganz allein mit allem.

Hallo,

zunächst, ist es bedauerlich, dass Du mit Deinem OP-Ergebnis nicht zufrieden bist.

Doch bedenke, dass das bei Dir jetzt schon fast 25 Jahre her ist.

Die Zeit bleibt nicht stehen, die Entwicklung von Dingen, mal ganz allgemein gesagt, gehen ja weiter.

Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste, ich fragte mich immer, warum ´das nicht schon als Jugendlicher bei mir gemacht hat. Doch inzwischen bin ich froh, dass meine Eltern (besonders Mutter) mich nicht zu einer solchen OP gedrängt haben.

Mir wurde auch erklärt, dass die Möglichkeiten heute durch die fortgeschrittenere Diagnostik besser sind, als vor vielleicht 20 Jahren, man kann diese OP´s dadurch besser planen.

Viellecht kann man ja bei Dir was operativ verbessern, hast Du schon darüber nachgedacht?!

Alles Guite !

matze

bearbeitet von matze

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich lese schon eine weile mit - und es tut mir leid was dir passiert ist. Aber ich kann mitfühlen....mir steht zwar eine OP noch bevor - aber ich habe ähnliches an den Handgelenken und den Armen erfahren....irgendwann konnte ich die Gegebenheiten das das Gelenk steif war durch nen Pfusch nicht mehr hinnehmen und ich hab mich noch mal getraut mich operieren zu lassen....bei einem Spezialisten - auch wenn ich 3 Stunden Fahrt hatte - aber es hat sich gelohnt - ich bin ohne Belastung schmerzfrei und alles lässt sich wieder bewegen!

Es gibt sicherlich Spezialisten die sich Deiner annehmen können. Mein KFC hat mir gesagt, das er z. B. niemals in eine Uniklinik gehen würde, da man dort wenns dumm läuft an einen Assistenzarzt kommt der noch in der Übungsphase ist.

Mir hat man ja auch schon vor 10 Jahren zu der OP geraten - aber damals hat mich das Verschnüren der Zähne abgeschreckt. Heute 10 Jahre später ist es nicht mehr notwendig die Zähne danach zu verschnüren und auch eine Magensonde wird bei meinem KFC nicht mehr eingesetzt. Darum hab ich mich für ihn entschieden. In der Praxis operiert auch nur der Prof - egal ob Privatpatient, Kassenpatient oder jemand der in keiner Kasse ist.....

DAS hat mich dann überzeugt - auch das er mich jetzt über das ganze Jahr begleitet um die Zahnstände zu beobachten!

Ich wünsche dir das Du den Mut findest etwas zu verändern - denn Du hast es in der Hand - vielleicht auch mit Psychologischer Behandlung nebenbei? Mir hat das bei meiner Hand damals sehr geholfen.

Viele Grüße

Spangenlissy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Noch mal zu meiner Oberlippe: Doch, sie hat sehr wohl etas mit dem Eingriff zu tun. Als die Platten entfernt wurden, rollte sich die rechte Oberlippe ein. Der Kieferchirurg hat daraufhin die Lippe operiert, seitdem hängt sie und mein Mund ist schief. Ich war vor 3, 4 Jahren in der Uniklinik Münster. Dort sagte man mir: "Ihr Gesicht ist suboptimal und Sie müssen sich damit abfinden." Ich war auch in psychologischer Behandlung. Die Therapeutin sagte, dass sie mit der Thematik nichts anfangen könne.

Im übrigen schließe ich mich meiner Vorrednerin an. Wer noch nie operiert wurde, kann sich nicht vorstellen, wie gravierend so ein Eingriff ist. Das Gesicht ist die eigene Identität, ein Eingriff in das Gesicht ist etwas sehr, sehr Intimes. Es zeugt von völliger Unkenntnis, jemandem leichtfertig zu einer OP zu raten. Ich würde mich nie mehr ohne zwingenden Grund unter das Messer legen, nie mehr. Schief gehen kann immer etwas. Denkt nur an die schon lange verstorbene Schauspielerin Helga Feddersen. Sie war ein sehr hübsches Mädchen, bevor Chirurgen Hand anlegten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Unzufriedene Patienten sind in einer schwierigen Situation. Keiner will sich gerne reoperien lassen.

Aber es ist abzuwägen, wie hoch der Leidensdruck ist. Oder ob es z.B. funktional notwendig ist.

Ich fände es schade, wenn man sich selbst zu blockieren,nur weil man den 1. Eingriff nicht psychisch verarbeiten kann.

PS: Frohe Ostern übrigens!:287:

@Sternthaler: Wie dramatisch dein "suboptimales" Gesicht ist, das ist allerdings auch sehr subjektiv zu bewerten.

PPS: Die meisten Ärzte sind aber auch so blöd, wie sie dumm sind!!!

Wie kann ein Arzt Dir sagen, Dein Gesicht sei suboptimal oder das hätte man besser nicht operieren sollen, aber jetzt könne man nichts mehr machen. Idiot! Hat der denn kein bisschen Verstand im Kopp? Wahrscheinlich hat ihm gerade einer einen Kratzer in seinen Porsche gefahren. Drum schubst er einen Patienten mal eben in eine Depression rein. Dumm wie Stroh. Die meisten Ärzte sollten erstmal anständig geschult werden, bevor man sie auf Patienten loslässt. Eine Schande ist das! Nimm die Aussage dieses Arztes einfach nicht ernst (ich weiß, das ist leicht gesagt). Der Arzt hatte es definitiv nicht "so" gemeint, wie Du es verstanden hast.

bearbeitet von DieSchiefe

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Noch mal zu meiner Oberlippe: Doch, sie hat sehr wohl etas mit dem Eingriff zu tun. Als die Platten entfernt wurden, rollte sich die rechte Oberlippe ein. Der Kieferchirurg hat daraufhin die Lippe operiert, seitdem hängt sie und mein Mund ist schief.

weißt du, welche operation das genau war?

ich stelle die frage, weil auch heute noch ein paar patienten im forum, die mit ihrem OP-ergebnis nicht 100%ig zufrieden waren, eine OP an der oberlippe vorgeschlagen wird. (unter anderem einer "verschwundenen" forumsmoderatorin)

das wär natürlich wichtig zu wissen, falls das nicht nur eine kleine korrektur-OP ist, sondern eigentlich höhere risiken hat als die kiefer-OP.

aber es gibt sicher zig verschiedene OPs daran. weißt du was genau bei dir gemacht wurde?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte jetzt 2 ,5 jahre nur probleme dank der versauten op.Ich hab auch lange darüber nachgedacht ob ich den Schritt es nochmal machen zu lassen gehen soll.Ich glaub es war bei mir allerhöchste zeit.Ich hatte resorbierbare Platten aus einem Milchzuckergemisch die angeblich keine nebenwirkungen oder allergien erzeugen.Tja jetzt als der ok aufgemaccht wurde,wurde festgestellt das mein ganzes Gewebe schon chronisch entzündet ist und ich die Dinger nicht vertragen hab.Im uk hatte ich ne Fistel mein Körper wollte die nur loswerden.Und die angebliche chronische entzündung in der Kieferhöhle ist ein Pilz.Ich war seit der op oft krank schwach und müde.Hatte auch phsychische Probleme weil ich mit meinem aussehn nicht zurecht kam und auch noch nicht komme.Aber jetzt wo der ganze Dreck entfehrnt ist hoffe ich einfach das mein Körper sich erholt und zur ruhe kommt.Das ich vielleicht einfach mal schmerzfrei bin.Durch die platten haben sich jetzt die kiefergelenke nach aussen gedreht weil die platten den druck nicht aushielten. Ich geb einfach die hoffnung nicht auf das doch noch alles gut wird und das darfst du auch nicht.Geh einfach nochmal zu einem Arzt und hör dir die meinung an.Willst du bis an deine ende so traurig und unzufrieden sein?Ich nicht.Dazu bin ich noch zu jung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
. Dort sagte man mir: "Ihr Gesicht ist suboptimal und Sie müssen sich damit abfinden." Ich war auch in psychologischer Behandlung. Die Therapeutin sagte, dass sie mit der Thematik nichts anfangen könne.

.

Manche Ärzte sind absolute Vollgasdeppen *sorry* und vorallem menschliche Vollpfosten....mir sind mehrere von der Sorte untergekommen - aber eines habe ich gelernt - ICH bin wichtig - und mir soll es gut gehen - also hab ich weiter gesucht - denn es gibt - gott sei dank - noch gute und auch menschlich nette Ärzte - wenn auch sehr wenige - vorallem wenn sie dann noch in ihrem Fach fit sind. Ebenso ist es mit Therapeuten - von 3 Therapeuten kannste 2 knicken...deshalb gilt auch hier - immer ein paar mehr Probesitzungen machen als zuwenig....nur so findet man raus was gut tut.

Ich habe das Gefühl, Du blockierst dich grad total selbst - Du bist unzufrieden mit dem was passiert ist - aber du willst auch nicht wirklich was ändern, weil dir irgendwelche Idioten gesagt haben "da kann man nix mehr machen" - QUATSCH - es gibt immer einen Weg!

Deshalb wünsch ich dir mal viel Kraft für deinen Weg!

...und Frohe Ostern

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Manche Ärzte sind absolute Vollgasdeppen *sorry* und vorallem menschliche Vollpfosten....mir sind mehrere von der Sorte untergekommen - aber eines habe ich gelernt - ICH bin wichtig - und mir soll es gut gehen - also hab ich weiter gesucht - denn es gibt - gott sei dank - noch gute und auch menschlich nette Ärzte - wenn auch sehr wenige - vorallem wenn sie dann noch in ihrem Fach fit sind. Ebenso ist es mit Therapeuten - von 3 Therapeuten kannste 2 knicken...deshalb gilt auch hier - immer ein paar mehr Probesitzungen machen als zuwenig....nur so findet man raus was gut tut.

Ich habe das Gefühl, Du blockierst dich grad total selbst - Du bist unzufrieden mit dem was passiert ist - aber du willst auch nicht wirklich was ändern, weil dir irgendwelche Idioten gesagt haben "da kann man nix mehr machen" - QUATSCH - es gibt immer einen Weg!

Deshalb wünsch ich dir mal viel Kraft für deinen Weg!

...und Frohe Ostern

Ich habe doch schon soviel probiert, war bei Kieferchirurgen, Logpäden und Psychotherapeuten, weil ich mich nicht mit dem Ergebnis anfreunden konnte. Ich weiß wirklich nicht, was ich noch machen soll. Aber gut, am Dienstag gehe ich wieder zu dem neuen Zahnarzt, ich habe ja gerade gewechselt. Dann werden die Zähne professionell gereinigt und der Zahnarzt, der eine Doppelpraxis zusammen mit einem Kieferchirurgen hat, will mir sagen, was er an Behandlung vorschlägt, er meint ja, dass mein bisheriger Zahnarzt u. a. eine Fistel im Oberkiefer übersehen hat. Vielleicht fallen den beiden ja noch mehr Sachen ein, wie sie mir helfen können. Wunder gibt es ja bekanntlich immer wieder.

Und dir auch ein schönes Osterfest - und jedem, der das hier liest! :razz:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo und guten Morgen,

das hört sich doch schon mal gut an....nur nicht aufgeben!!!

Ich wünsche Dir ganz viel Glück bei deinem neuen Zahnarzt und dem KFC!

Viele Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
weißt du, welche operation das genau war?

ich stelle die frage, weil auch heute noch ein paar patienten im forum, die mit ihrem OP-ergebnis nicht 100%ig zufrieden waren, eine OP an der oberlippe vorgeschlagen wird. (unter anderem einer "verschwundenen" forumsmoderatorin)

das wär natürlich wichtig zu wissen, falls das nicht nur eine kleine korrektur-OP ist, sondern eigentlich höhere risiken hat als die kiefer-OP.

aber es gibt sicher zig verschiedene OPs daran. weißt du was genau bei dir gemacht wurde?

Das war nur eine kleine OP, die, wenn es hoch kommt, 20 Minuten gedauert hat. Da sich die rechte Oberlippe nach der Entfernung der Platten eingezogen hatte und ich darunter litt, meinte der Kieferchirurg, der mich auch operiert hatte, dass er mir etwas Lippenrot zurückgeben könnte. Und dabei ist es dann passiert. Interessanterweise hat die eigentliche Le Fort I-OP noch am wenigsten Schaden angerichtet. Die Kinnplastik und der kleine Eingriff an der Lippe haben viel mehr angerichtet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wie rollt sich denn eine Lippe ein?

Es ist dann nur noch ganz wenig Lippenrot zu sehen. Bei einer Kollegin, der zu einer OP geraten wurde, wurde das als mögliche Nebenwirkung zu sehen. Als sich die Lippe "nur" eingerollt hatte, konnte ich aber immerhin noch den Lippen gleichmäßig bewegen. Das konnte ich erst dann nicht mehr, als der Arzt wieder mehr Lippenrot dazugabe.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich kann so sehr Deinen Leidensdruck nachempfinden hat doch mein Chirurg auch durch die Kinnplastik den größten ästhetischen Schaden angerichtet. Die verschiedenen KC die ich danach aufgesucht habe, haben mir auch ganz klar gesagt, das sich das nur sehr schwer bis gar nicht mehr verbessern läßt... Weichteile zu korrigieren gestaltet sich sehr sehr schwirig, weil durch Narbenzüge, unsachgemäße Nähte etc. das Gewebe unkalkulierbar wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden