Zerlina82

Hilfe ich hab ein Doppelkinn - Bimax 18.03.2010 Recklinghausen Prof. Dr. Dr. Eufinger

Hallo zusammen,

es hat etwas gedauert, bis ich bereit war das Erlebte für die Nachwelt aufzuschreiben, ich musste erst einmal mit mir selbst und der "neuen Situation" klar kommen.

Ich möchte Euch allen herzlich danken, für Eure Wünsche, Euren Beistand und Eure unersetzlichen Tipps ohne die ich die ganze Prozedur wohl um einiges schlechter überstanden hätte.

Aufnahme im Krankenhaus 17.03.2010

Der Prof. hatte mir beim letzten Beratungsgespräch erlaubt, erst gegen 12 im Krankenhaus zu sein, alles andere sei quatsch und viel zu früh! Gesagt getan, im Krankenhaus bekam ich ein tolles Bändchen um den Arm für meinen schönen All Inclusive Urlaub! Dann kam das normale Programm wie Blutabnahme nochmalige Anprobe der 2 OP Splints und den Post OP Splint. Alles war in Ordnung und ich durfte auf die Station. Dort bekam ich ein Zimmer direkt neben dem Schwesternzimmer (was ich im Nachhinein als ziemlichen Nachteil empfand) und zum Glück!! Es war außer einem Wagen voller Schnaps und 4711 :-) niemand auf dem Zimmer! Eine Omi wurde wohl auf eine andere Station verlegt... Nachmittags habe ich dann noch einmal richtig bei Mc Donalds rein gehauen und bin abends wieder auf die Station. Ich sollte über Nacht alleine bleiben, hab nach einem ziemlich starken Heulkrampf meine Schlaftablette genommen und wurde gegen 3 Uhr wieder wach weil eine Schwester mit einem Mann rein kam, der eine Tasche vorbei brachte. (!???) Bin darüber wieder eingeschlafen als gegen 4 Uhr eine Frau rein gefahren wurde. Der Mann blieb dann noch 1 gute Stunde bei seiner Frau und ich konnte nicht mehr schlafen (yippie!!). Der Frau wurde wohl der Blinddarm entfernt und auf der Inneren Station war kein Platz mehr. Die Nachtschwester hat im Nachhinein wohl ziemlichen Ärger bekommen, weil sie zugelassen hat, dass die Frau in mein Zimmer geschoben wurde und ich die OP nicht ausgeschlafen angehen konnte - ich hatte mich aber nicht beschwert!!

OP Tag

Da ich die erste am OP Tag sein sollte (Kommentar Assistenzarzt "morgens um 7 sind wir ausgeschlafen und noch frisch und haben erst einen Kaffee getrunken") bin ich schon gegen halb 6 duschen gegangen (ich konnte nicht mehr schlafen) danach habe ichdie Minuten bis zur Abholung gezählt. Mein Freund ist noch einmal gekommen, durfte aber wegen der "Frischoperierten" nicht ins Zimmer. Auf dem Flur war ich dann nur am weinen und die Schwestern wollten mich von meinem Freund trennen. Ich habe mich nochmal versucht zusammen zu reißen. Also zurück ins Zimmer, OP Hemdchen anziehen, LMAA Tablette schlucken und ab ins Bett. Ich wurde runter in die OP Abteilung gefahren. Dort musste ich nochmal die Liege wechseln, habe ein neues OP Hemd bekommen und eine vorgewärmte Decke. Ich war trotzdem die ganze Zeit am zittern und mir war speiübel. Ich habe die Narkoseärztin gefragt warum an meinem OP Terminen immer die Sonne scheinen muss, aber sie lächelte nur und sagte 'ist doch ein gutes Zeichen'. Im OP Vorbereitungsraum hatte ich einen ganz "nüchternen" Narkosearzt erwischt, der nicht so redselig war, wie ich es eigentlich kannte. Ich erzählte ihm von meiner Übelkeit und habe noch ein Mittel dagegen geschluckt. Dann wurde der Zugang im linken Arm gelegt, allerlei Messgeräte für Blutdruck und Puls kamen an meinen Arm und kurze Zeit später habe ich schon eine Maske mit Luft aufgesetzt bekommen und war dann auch schnell weg.

Als ich gegen 12:30 wieder aufgewacht bin spürte ich weder Schmerzen noch sonst irgendwas. Mein Mund fühlte sich erst einmal nicht taub an. Der Prof. kam zu mir und meinte die OP sei sehr gut verlaufen und er hat mir direkt die Magensonde gezogen! Vor der hatte ich ja anfangs mit die größte Angst, aber ich habe nicht mal vom ziehen was mit bekommen! Also keine Panik mehr vor einer Magensonde :-) Ich musste noch einige Zeit im Aufwachraum liegen und bekam über Infusionen ständig Schmerzmittel und Antibiotika. In der Zwischenzeit hatte ich mitbekommen dass meine Mama und mein Freund vor dem Aufwachraum warteten und ich wollte nur noch zu Ihnen. Der Narkosearzt fragte mich wie stark meine Schmerzen auf einer Skala von 1-10 sein und ich zeigte ihm eine 2 (sprechen konnte ich noch nicht). Eine halbe Stunde später war ich wieder auf meinem Zimmer und meine ganze Familie war um mich versammelt. Ich muss recht verhauen ausgesehen haben mit all den Drainagen und der Schwellung war aber glücklich alles überstanden zu haben und bin immer wieder eingeschlafen. Aufstehen durfte ich an dem Tag nicht mehr und so kam abends die tolle Bettpfanne zum Einsatz. Meiner Bettnachbarin ging es anscheinend schon sehr viel besser und ihr Mann blieb bis 23 Uhr um mit ihr Fernsehen zu schauen (wofür gibt es eigentlich Besuchszeiten??)

1. Post OP Tag

Die Nacht hatte ich sehr gut überstanden. Ich habe dank den Nachwirkungen der Narkose und Schmerzmittel sehr gut geschlafen und die Nachtschwester hatte sich wirklich rührend um mich gekümmert, sie hat ständig mein Kühleis gewechselt und mir neue Tamponade um meine Nase gemacht. Mein Gesicht ist über die Nacht wie ein Ballon angeschwollen und drückte ordentlich. Langsam fingen auch die Schmerzen an. Es waren keine Schmerzen wie ich sie bisher kannte. Es war ein ziehen im rechten Teil des Unterkiefers dass bis zum Ohr anstieg und im Ohr pochte. Gegen halb 8 kam eine Schwester die mich zur Nachuntersuchung abholen wollte. Sie war überrascht, dass ich noch nicht umgezogen war und hat mir ein neues OP Hemdchen angezogen und mich in einen Rollstuhl gesetzt. Im Behandlungszimmer wurde ich vom Prof. begrüßt, habe mich in den Behandlungsstuhl gleiten lassen habe die Augen zugemacht und mir wurden die Drainagen gezogen! Ich wusste nicht mal, dass ich die Schläuche im Mund hatte und das ziehen hat auch nicht weh getan. Danach gings wieder in mein Bett und in meinen kuscheligen Schlafanzug :-). Das erste Essen kam und ich habe mich gefragt wie ich den Brei, den Pudding und die Kaltschale essen sollte.. also half nur eines! Nahrungsverweigerung. Meine Bettnachbarin ließ sich derweil ihr Brötchen schmecken und beschwerte sich über die Diätwurst!! Ein Assistenzarzt kam und meinte wir sollten an der Entlassung 3 Tage Post OP festhalten. Nachmittags schickte mich eine Schwester zur Röntgenaufnahme in die Ambulanz - aufgestanden war ich bis Dato immer noch nicht. Mein Freund fuhr mich hin - und ich sah mich zum ersten Mal! Fremd. Mein erster Gedanke "das bin nicht mehr ich". Zurück auf der Station bin ich dann halb kollabiert und hab direkt eine Infusion bekommen. Die Schwestern haben sich daraufhin gegenseitig angezickt wer auf die Idee gekommen ist mich zur Ambulanz zu schicken :-). Der Tag verging langsam, meine Bettnachbarin wurde verlegt und ich hatte ab dann das ganze Zimmer für mich alleine..

2. Post OP Tag

Ich war immer noch sehr schwach, bin aber wenigstens wieder auf die Toilette gegangen. Mir wurde Blut abgenommen - mein Hämoglobinwert war sehr abgesackt nach der OP. Abends habe ich das erste mal wieder was "gegessen" - eine halbe Brühe.

3./4. Post OP Tag

Die Zeit verging ganz langsam - Krankenhaus Alltag halt. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte Ohrenschmerzen, die Schwestern waren in ihrem Schwesternzimmer sehr laut. Fernsehen konnte ich die ganze Zeit eigentlich nicht. Mit dem flüssigen Antibiotikum hatte ich große Probleme, der Geschmack löste bei mir Brechreiz aus und ich hatte immer das Gefühl ich müsse ersticken wenn ich es geschluckt habe. Ich konnte mich nicht auf das Fernsehen konzentrieren und die lauten Stimmen taten mir in den Ohren weh. Weil ich dann doch noch zu schwach war wurde ich erst am 4. Post OP Tag entlassen.

Nach der Entlassung war ich noch beim Kieferorthopäden, der mir erlaubte die Gummis zum essen raus zu nehmen und wieder neue einzusetzen.

5. Post OP Tag bis heute 15 Tage Post OP

Der Splint wurde mir nach 11 Tagen entfernt und ich war echt heil froh darüber. Mit der Entnahme des Splints sind auch die Ohrenschmerzen verschwunden! Zurzeit habe ich nur noch Schmerzen die durch das ziehen der Gummis verursacht werden. Daran muss ich mich wohl oder übel gewöhnen. Die Schwellung geht mit jeden Tag mehr weg. In den letzten 2 Wochen habe ich grobe 8 kg abgenommen, was aber bestimmt auch mit den ersten 5 Tagen zusammen hängt, an denen ich eigentlich so gut wie gar nichts gegessen habe. Mein Lieblingsgericht zurzeit ist Käsesuppe. Also sollten die Pfunde schnell wieder drauf sein :o). Ich mag auch gerne den Iglo Fisch mit Italiano Geschmack. Den gab es heute schön klein gematscht mit Kartoffelpüree. An das "nicht kauen dürfen" gewöhnt man sich eigentlich ganz schnell. Ich bin gespannt, wie es sein wird wenn ich das erste mal wieder was kauen darf. Mein Doppelkinn ist noch nicht wieder verschwunden. Mein Gesicht sieht anders aus als vorher. Die Veränderung ist, weil ja nur im 4-5 mm Bereich was verändert wurde nicht so extrem aber ich sehe trotzdem anders aus. Ich bin nicht mehr ich! Ziehe nicht mehr dieses "Beleidigte Kuh" Gesicht. Taube Stellen habe ich wenige. Im Oberkiefer Bereich ist mein Gaumen taub, meine Oberlippe ist zur Hälfte taub und die Haut auf meiner Nase fühlt sich nach nichts an

Fazit? Ich bin froh, dass ich es überstanden habe. Ich hatte wahnsinnige Zweifel und Ängste vor der OP. Hatte Angst nicht mehr aufzuwachen, vor den Schmerzen, vor meinem neuen Aussehen alles. Es war in allem ungefähr so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist auszuhalten - die Schmerzen und das alles. Aber ich würde es nach dem Standpunkt von heute nicht noch einmal machen. Im Krankenhaus habe ich den Entschluss gefasst, dass ich keine Kinder haben will, weil ich nicht will, dass mein Kind das durchmachen muss was ich durchmachen musste. Mal sehen wie ich in ein paar Jahren darüber denke, aber zurzeit ist es für mich undenkbar jemanden in die gleiche Situation zu bringen.

Bilder folgen denke ich bald :-)

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Wow, das ist ein - wie ich finde - riesen Unterschied zu vorher. Aber ein positiver! Schade, dass du eher negative Erfahrungen während deines Krankenhausaufenthaltes gemacht hast, aber gut, dass du den Eingriff nicht bereust. Nochmal machen musst du ja gar nicht ^^

Und nun alles Gute zur schnellen Genesung!

LG Ala

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Ich finde, daß es supeeeeeeeeeeer aussieht! Du siehst jetzt sehr niedlich aus mit deinen Bäckchen, aber die gehen demnächst weg und dann erkennt man viel mehr von deinem alten Gesicht. Im Moment siehst du wirklich sehr verändert aus. Insgesamt vom Optischen her sehr gelungen! Hoffentlich geht es dir bald insgesamt besser! Die Erfahrung der OP relativiert sich sehr mit der Zeit- würde ich zumindest aus eigener Erfahrung sagen: meine Einstellung war genau die gleiche wie deine unmittelbar nach der OP. Heute sehe ich es schon anders, weil ich einfach von der Kieferstellung und den perfekten Zähnen jetzt jeden Tag profitiere. Hart ist der Eingriff trotzdem und ich würde ihn kein zweites Mal machen wollen.

Ich wünsche dir schnelle Genesung, und daß du bald wieder etwas Richtiges essen kannst- du wirst sehen, man nimmt doch wieder schnell zu, sobald man normales Essen wieder zu sich nehmen kann.

Alles Gute!!!

Julia

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Hi Zerlina82,

Du siehst viel besser aus jetzt, alles alles Gute und herzliche Glückwünsche zur gelungenen OP. Dein Bericht hat mir wirklich Mut gemacht. Ich bin nämlich ein ganz schönes Angsthäschen und mache mir jetzt schon den Kopf voll Sorgen, obwohl ich noch ein gutes Jahr habe. Aber wenn man liest, daß es so gut laufen kann, ist es schon nicht mehr ganz so wild.

Munteres Abschwellen weiterhin! Freu mich auf Neuigkeiten von Dir. Liebe Grüße aus Isernhagen

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HI Zerlina,

der Unterschied ist wirklich groß. Im Moment ist das Gesicht wahrscheinlich noch sehr angeschwollen, aber das wird super, ist es ja im Moment schon.

Ich denke, bei Dir wird man einen deutlichen Unterschied sehen! Habe gerade Deinen letzten Satz gelesen. Das tut mir wirklich leid, daß das alles so kraftraubend war. Es ist bestimmt normal, daß Du im Moment noch niedergeschlagen bist. Ich habe das hier im Forum bei anderen Gebimaxten auch gelesen. Der Körper braucht einfach Zeit, um sich davon zu erholen.

LG, NIna

bearbeitet von nina1977_sb

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Liebe Zerlina

ich kann absolut verstehen, dass Du ein bisschen Zeit brauchst, um Dich an Dein Gesicht zu gewöhnen. Es ist wirklich ein enormer Unterschied, und dann kommt immer die Schwellung dazu, die einen noch dazu - zack - ein paar Jahre jünger scheinen lässt.

Aber glaub den Mädels: Du siehst wirklich gut aus! Sehr gut! Lass mal den debilen Teenager jetzt noch bisschen wegschwellen und dann guckst nochmal in Ruhe das Gesicht an ;)

Mir ging es ja ähnlich, aber an dem Tag, als ich dachte, ich kann mich noch so gar nicht ans Gesicht gewöhnen, hab ich zufällig die Vorher-Bilder des KFO gefunden und gedacht "oh gott, was für ein hartes Gesicht". Da hab ich dann gemerkt, wie sehr ich mich doch an mein neues Gesicht gewöhnt hatte.

Du hast jetzt ein sehr schönes, harmonisches Gesicht. Dieser "in der Mitte eingeknickt"-Effekt ist komplett weg und wenn Deine Mimik wieder da ist, fühlst Du Dich auch schon viel besser, bestimmt!

Liebe Grüße

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Wow, das ist ja knallermäßig! Noch ein wenig gequält schaust du drein, aber das Ergebnis ist super super toll! Ich freue mich, dass du es auch geschafft hast:) Jetzt kann der Sommer kommen!

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Danke ihr seid echt lieb!

Julia - ich mag die Bäckchen total :-) aber leider gehen die ja weg. Wobei mit dem jetzigen Wetter bleiben sie bestimmt noch etwas länger. Ich finde es im Moment echt schwierig und nervenaufreibend einfach still zu sitzen und nichts zu tun. Ich denke auch mit ein paar Monaten Abstand werde ich alles lockerer sehen. War nach der GNE genauso.

Meine Mimik ist echt noch nicht wieder da. Im Moment ist alles noch steif und unnatürlich. Willkommen im Club der Schönheitsoperierten :-) ... ich verstehe echt nicht, wie Leute es nur aus Schönheitsgründen machen können. Was für ein Aufwand!

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Hallo,

nein, nein, deine Bäckchen gehen nicht ganz weg- keine Sorge! :640:Ich finde sie ja auch süß, aber nach ein paar Wochen sieht es nicht so "kindlich" aus, sondern man erkennt die eigentlichen Gesichtskonturen etwas besser. Aber die Bäckchen bleiben (nur nicht so wie jetzt)!

Bis die Mimik vollständig zurückkommt, dauert es leider lange. Besser ist es schon nach ca. 6 Wochen- Leute, die einen nicht kennen, merken da nichts mehr. Aber für gute Freunde und einen selbst ist es auch noch nach 3-4 Monaten sichtbar, daß die Mimik noch nicht die gleiche ist wie vor der OP.

Warum mußt du still sitzen und nichts tun? Bist du noch nicht fit genug? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß je häufiger und länger man sich dazu zwingt, viel spazieren zu gehen und möglichst den normalen Alltag zu bewältigen, desto schneller ist man wieder fit. Ich habe schon in der ersten Woche (solange ich noch im Kranknehaus lag) lange Spaziergänge gemacht und nach 10 Tagen bin ich schon Fahrrad gefahren. Mich hatten sie allerdings im Krankenhaus 2-3 Stunden nach dem Aufwachen aus der Vollnarkose dazu gebracht, auf die Toilette zu gehen (mit allen Drainage-/Infusionsflaschen und sonstigem Zeug)- das war die beste Idee überhaupt, weil ich das natürlich am nächsten Tag toppen mußte, und so habe ich mich jeden Tag vorgearbeitet. Bei der ME bin ich schon am nächsten Tag draußen bestimmt 2 Stunden spazierengegangen. Natürlich muß man sich überwinden, aber es bringt wirklich viel, weil man so den Kreislauf wieder in den Schwung bringt.

Reine Schönheits-OPs kann ich nach meiner Bimax-Erfahrung noch weniger verstehen als zuvor- ein solches Risiko würde ich niemals nur wegen der Ästhetik in Kauf nehmen (v.a. wiel man nicht einmal sicher sein kann, daß es nach der Schönheits-OP wirklich schöner aussieht- genug mißlungene Beispiele kennt man aus den Klatschzeitschriften).

Dir weiterhin gute Besserung!

Liebe Grüße

Julia

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HI Zerlina,

der Unterschied ist wirklich groß. Im Moment ist das Gesicht wahrscheinlich noch sehr angeschwollen, aber das wird super, ist es ja im Moment schon.

Ich denke, bei Dir wird man einen deutlichen Unterschied sehen! Habe gerade Deinen letzten Satz gelesen. Das tut mir wirklich leid, daß das alles so kraftraubend war. Es ist bestimmt normal, daß Du im Moment noch niedergeschlagen bist. Ich habe das hier im Forum bei anderen Gebimaxten auch gelesen. Der Körper braucht einfach Zeit, um sich davon zu erholen.

LG, NIna

Kann ich so absolut bestätigen. Und ich muß mich anschließen, das Ergebnis ist klasse. Ist komisch, wenn dieses 'Harte' aus dem Gesicht einfach weg ist, nach der OP. Gute Besserung! Von jetzt ab geht es erstmal aufwärts. Mach am besten einfach das, wonach Dir gerade ist, wenn man Bewegung schon ab kann, dann ist spazierengehen bestimmt auch nicht falsch. Solange man sich nicht total überanstrengt, zuerst mußte ich mich nach jedem Ausflug (selbst nur zum Supermarkt) erstmal wieder eine Stunde hinhauen. Du wirst es rausfinden... (Das mit den Ohrenschmerzen wegen der Muskeln hatte ich auch. Frag vielleicht mal den KFO danach - wenn Du beim Physiotherapeuten bist, wegen Lymphdrainage, kann er die Stellen auch etwas mit massieren, das löst die Verspannung etwas. Hat bei mir besser geholfen als Schmerzmittel, wenn sich die Gesichtsmuskeln durch die Gummis so richtig verhärtet und verkrampft haben, haben die kaum was gebracht.)

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Julia, ich bin noch nicht sehr fit. Ich traue mich noch nicht alleine zu spazieren, einkaufen zu gehen oder Auto zu fahren. Es wird aber langsam besser. Heute war ich eine ganze Stunde im Zoo spazieren und war stolz wie Oscar. :-) Aber ich merke es doch ganz schön in den Beinen..

Foxface, danke :-) ich denke Lymphdrainage ist ein gutes Stichwort. Ich war heute zur Kontrolle beim KFO und die Sprechstundenhilfe wollte mir Krankengymnastik aufschreiben. Für den KFO ist es aber noch zu früh, dafür habe ich 10 Sitzungen Lymphdrainage aufgeschrieben bekommen, ohne dass ich danach gefragt habe :-). Vielleicht gehen dann ja auch die Gelenkschmerzen etwas weg.

Ansonsten ist der KFO sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis und wenn alles gut läuft bin ich in 6 Monaten spangenfrei. Aber ich habe sie lieber etwas länger drin als zu kurz.

Hat jemand einen guten Tipp für ein Vitamiaufbaupräparat? Ich koche zwar viel Gemüse matschig und püriert. Hab aber trotzdem das Gefühl, dass ich zu wenig bekomme. Gerade Eisen wäre zur Zeit echt wichtig. An Calcium mangelts nicht... :-)

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Fazit? Ich bin froh, dass ich es überstanden habe. Ich hatte wahnsinnige Zweifel und Ängste vor der OP. Hatte Angst nicht mehr aufzuwachen, vor den Schmerzen, vor meinem neuen Aussehen alles. Es war in allem ungefähr so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist auszuhalten - die Schmerzen und das alles. Aber ich würde es nach dem Standpunkt von heute nicht noch einmal machen. Im Krankenhaus habe ich den Entschluss gefasst, dass ich keine Kinder haben will, weil ich nicht will, dass mein Kind das durchmachen muss was ich durchmachen musste. Mal sehen wie ich in ein paar Jahren darüber denke, aber zurzeit ist es für mich undenkbar jemanden in die gleiche Situation zu bringen.

hi zerlina 8-)

wir haben (du hattest) die gleiche fehlstellung, ich bekomme wohl 7mm vorgelagert :roll:

ich habe 3 kinder und keins der kinder hat die gleiche fehlstellung 8)

obwohl meine tochter auch ein recht ausgeprägtes kinn hat, war ihre skelettale klasse 2 und nicht 3 :???: witzig oder?

nun ja sie ist schon ein jahr beim kfo und ich achte mit adleraugen darauf, dass man gleich alles bei ihr als kind richtig macht!!!

mach dir keine sorgen, bis deine zukünftigen kinder mal soweit sind, ist die medizin noch mal ne ecke weiter (ps, meine tochter ist 13) :mrgreen:

liebe grüße, die miez

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