Reki

Rekis Bimax am 07.04.10 bei Herrn Dr. W. im AK-Wandsbek/Hamburg

Hallo Leute,

ich bin 2 Tage nach meiner Operation zurückgekehrt und schreibe meinen Bericht nun vollständig auf:

Prä-OP-Tag 06.04.10

O-Ton: "Dann fertige ich Ihnen den Splint mal morgen Abend an..." "Aber sie operieren mich bereits morgen Mittag..." "Ach wir haben heute den 06.04.?" "Japp. Guten Morgen auch.."

Auflaufen beim Chirurgen in der Praxis, habe ihm die Röntgenaufnahmen und die Abdrücke geliefert, nach langem Hin- und Hergeschiebe werde ich morgen im Sinne einer Bimax zersägt.

Der Oberkiefer wandert dabei 5 mm nach vorne, der Unterkiefer wird geschwenkt und korrekt positioniert (Mittellinie weicht momentan ab und der Unterkiefer steht nicht ganz horizontal)

Bleiben soll ich im Krankenhaus bis Sonntag.

Ich werde KEINE Katheter und KEINE Magensonden bekommen, sondern nur zwei bescheidene Röhren, die das Wundsekret ableiten werden. Die werden laut KFC am 2. Tag Post-OP gezogen..

Die Operation selbst wird etwa 3 Stunden dauern, da der KFC mir mitunter die Nase freischnibbelt, habe in meinem Tagebuch ja über die Atmungsprobleme berichtet.

Laune am Prä-OP-Tag: Eine Panikattacke wird von der nächsten gejagt, die üblichen Gedanken des "OMG, warum tu ich mir das nur an?"

Ich habe Mordsschiss vor der Narkose und dem Gefühl, so furchtbar atmen zu können oder nicht in der Lage zu sein, zu schlafen...

Argh, Baldrian vorprogrammiert.

OP-Tag 07.04.:

Ich sollte um 10:00 auf der Station sein, also morgens nochmal schön geduscht, frisch gemacht, gehungert.

Bei der Aufnahme dann, im mysteriösen 6. Stock, lief alles punktgenau ab und um 11:00 kam eine nette Schwester rein, um mir den Puls und anderes zu messen.

Tabletten bekam ich bereits da, sollte sie aber erst später schlucken

"Eine halbe Stunde vor Beginn sag ich Ihnen Bescheid, damit sie die Pille nehmen können!"

Ich hätte es am liebsten getan, als sie mir das Ding gegeben hat.

Mir war dannach, aus dem Fenster zu hüpfen, meine Mutter hats aber verhindern können.

Auch habe ich erfahren, dass ich nach der OP auf die Intensiv kommen würde und hinterher auf eine ganz andere Station. Habe eine halbe Stunde damit verbracht, sämtlichen Besuch vorzuwarnen, mich nicht da zu finden, wo ich eingeplant worden bin. Die OP selbst sollte gegen 14:00 bis 14:30 stattfinden, vor mir waren noch 4 andere Leute im OP, aber alles normale Sachen, keine Kiefergeschichten.

So haben wir dann gewartet... und gewartet...und gewartet... bis meine Mutter und ich beide auf unseren Taschen eingeschlafen sind :D

Irgendwann wurden wir urplötzlich von der Schwester geweckt, die dieses Bild als "idyllisch und friedvoll" bezeichnete und schon ging die Panik los

"Pille einwerfen und umziehen, gleich gehts nach unten!"

Da hatte ich dann richtig Panik. Also erstmal die Pille genommen.. hat nichts gebracht.

Es war sogar so schlimm, dass meine Mutter mir erstmal ins Bad helfen musste, zum Beißerputzen.

Das hat 5 Minuten eingenommen, dann hat sich die "Beruhigungspille" als regelrechte "KO-Pille" entpuppt.

Ich habe es noch gerade so geschafft, ins Bett zu klettern und meine Mutter anzulallen, was sie sehr lustig fand.

Ihrer Erzählung nach bin ich noch im Bettchen weggeknackt.

Eigentlich war ich vielmehr in sowas wie einer Art Dämmerschlaf.

Die Fahrt nach unten habe ich noch mitbekommen und den Abschied und Kuss von meiner Mutter ebenso.

Als ich dann unten im Prä-OP-Saal angekommen war, hatte auch die extreme Wirkung der Pille nachgelassen, ich war wieder bei vollem Bewusstsein.

Mein Gedanke war etwa so: "Ich würde jetzt gerne weglaufen aber mein Körper kann sich nicht bewegen."

Und weil es auch genauso war, reihte sich bereits der nächste Gedanke an..:

"Naja dann ist ja auch egal jetzt."

Das Nächste was dann geschah, war ein über mich stolpernder Chirurg, Splintanprobe. Passt perfekt. Ich konnte ihn nahezu glucksen hören, soviel "Vor"freude schien er zu empfinden.

Habe Ihn dann angelallt, ob ich heute die Erste unter seinen gesegneten Händen sei.

"Aber nicht doch, habe in der Praxis schon 8 Leute vor Ihnen auseinandergenommen aber sie sind heute der ERSTE GROße Fall!!!"

Meine Meinung: Ich hab was intus, mir ists wurscht.

Dann wurde ich in den richtigen OP-Saal gerollt. Kann mich noch daran erinnern, dass ich nicht die Anästesistin vom Vorgespräch hatte und die Dame ebenso genervt habe, wie genau das denn nun mit der Narkotisierung ablaufe. Hat mich in dem Moment einfach mal brennend interessiert.

Sie sagte gleich und weg war ich.

Und wieder da.

Mein erster Blick wies auf eine Uhr, die (un)praktischerweise direkt vor mir an der Wand hing. 18:00, eine Stunde Post-OP war ich wieder erwacht.

Meine Gedanken beim Aufwachen:

1. Lol, ich kann frei atmen.

2. Lol, meine Zunge hat einen ganzen Gaumenteppich zum Rumwälzen für sich allein!

3. Wo zum Teufel sind mein Kinn und meine Meganase hin?

Und wieder eingeschlafen.

Das nächste Mal wurde ich um 20:00 wach und habe mir von irgendwem irgendwie eine Ladung Schmerzmittel herbeigelallt, was dann freundlicherweise auch geklappt hat.

So bin ich dann eingenickt.

Um Mitternacht war ich dann wach aber nicht wegen der Narkosenachwirkung, sondern weil ich die letzte Nacht bewusst kurz gehalten habe. Und so gehts auch schon zum..

Post OP-Tag 1, 08.04.:

Ja, dann war ich wach und lümmelte da so rum.

Meine erste Feststellung bei vollem Bewusstsein war zunächst, dass ich keinerlei Schmerzen hatte. Auch kein Druckgefühl.

Keine Katheter und keine Sonden, nur zwei dezent raushängende Drainagen und die habe ich nicht wirklich gespürt.

Mein rechter Fuss und ein Teil des dranhängenden Beinchens tat weh, wahrscheinlich von den blöden Thrombose-Strümpfen.

Das Anziehen konnten meine Mutter und ich nur mit vereinten Kräften vollbringen, es war einfach nur schmerzhaft!

Ich bemerkte auch, dass ich in der Tat auf der Intensivstation war.

Irgendwann klingelte ich, weil meine Blase anfing, sich zu melden.

"Ich würde gern auch Klo gehen" "WAAAAAS?" "Auf Klo!" "WAAAAAAAAS?"

*Geste mach: Stift und Papier bitte.*

In der Tat konnte ich kein verständliches Wort mehr rausbringen, Kiefer schön mit dem Splint vergummiet...

Der Pfleger kam dann mit einem Block und Kulli und ich schrieb ihm meinen Wunsch auf.

"Ich bringe Ihnen dann gleich eine Bettpfanne!" und ehe ich etwas schreiben konnte, war er schon um die Ecke verschwunden.

Da war ich angepisst. Sah ich wirklich so fertig aus?

Er kam wieder, schob mir das Ding unter und ich dachte mir, ok, das kriegste nur einmal im Leben, probieren wirs doch mal aus.

Nach einer halben Stunde hatte sich dann nichts getan und auch der Pfleger schaute mich verwundert an.

"Wenn das nicht klappt, müssen wir Ihnen einen Katheter legen.

Ich schrieb wie wild drauf los:

*Tut mir Leid aber ich glaube ich bin zu domestiziert für sowas.. ich würde gerne auf eine richtige Toilette.."

"Wir haben hier aber keine Patientenklos, weil normalerweise keiner hier in der Lage ist zu laufen!"

*Ich schwöre Ihnen, ich kann laufen. Haben sie keine Mitarbeiterpötte?*

"Na gut, eine Ausnahme, kann man ja mal machen.."

Ich bin quasi zur Toilette geflogen, ein wenig geschwankt auch.

Beim zweiten Gang übrigens hatte ich meine volle Gehfähigkeit wieder zurückerlangt.

Den Pfleger hats echt umgehauen und als mein Helferlein und ich im Gang auf eine weitere Intensivschwester gestossen sind, hieß der O-Ton

"Warum kann Sie laufen?"

Ich zuckte nur faul mit den Schultern und legte mich in mein Bett zurück.

Dann nach einer weiteren halben Stunde beschloss ich, keine Langeweile mehr zu haben. Nochmal klingeln...

*Können Sie mir vll. meine Tasche aus dem 6. Stock runterholen? Ich muss eh in eine andere Station verlegt werde und da habe ich Bücher und Brille etc. drin*

Pflegerlein starrte mich zwar ungläubig an, kam meinem Wunsch aber nach.

Um 2:00 hatte ich endlich meinen heißgeliebten MP3-Player und den Nintendo DS zur Hand und habe prinzipiell die Nacht so lange durchgespielt, bis die Batterien der Konsole leer waren.

Während der Ladepausen habe ich soetwas wie ein Powernapping abgehalten.

Kühlakku unter die Wange, leichte Seitenlage und eine halbe Stunde schlafen.

Dann war ich wieder voll wach und so ging es die ganze Nacht weiter.

Es gab auch kaum Unterbrechungen außer einem Notfallpatieten mitten in der Nacht, der direkt neben mich geschoben wurde.

Älterer Herr, Hirnblutung, Not-OP, knapp entronnen, völlig fertig.

Junge, war ich glücklich mit meiner Situation.

Um 7:00 kamen dann die Oberärzte zur Visite, nickten anerkennend zu mir rüber, weil ich der einzig wache und laufende Patient auf der Intensiv war und gaben noch ein paar blöde Sprüche über meine Verschwiegenheit ab ;)

Um 9:00 dann kam der Assisten meines KFC und gab mir folgende Erkenntnisse preis:

Drainagen raus am Freitag,

Entlassung am Sonntag,

Kein Haupt-KFC heute, weil es mir so super geht,

pures Erstaunen über meinen Zustand und meine kaum geschwollenen Wangen,

alles wie geplant, nur der Unterkiefer war noch schiefer als gedacht und musste deshalb einen mm vorverlegt werden, ansonsten alles super.

Ich durfte am ersten Tag Post-OP auf eine ganz normale Station verlegt werden, auf der Intensiv nahm ich nur wertvolle Plätze weg ;)

Dann war es auch um 11:00 soweit, ich fand mich im 2. Stock wieder.

Neben mir eine Frau, die 90 war, wie 65 aussah und sich auch so verhielt und wegen einer Durchfallgeschichte im KH war.

Mit Ihr habe ich mich die zwei Tage hinweg "unterhalten" und wir haben uns bestens "verstanden.

Der erste Satz den ich mit ihr "gewechselt" habe, war in etwa so:

"Na toll, sie hören nichts und ich kann nicht reden, dass ist doch mal eine super Konstellation!"

Die Gute hatte nämlich pro Ohr je zwei Hörgeräte :)

War interessant, von einem Überlebenden des zweiten Weltkiregs live Geschichten anhören zu dürfen. War echt faszinierend.

Irgendwie bemerkte ich dann auch mal, dass ich schon einen ganzen Tag lang, nichts zu mir genommen hatte und dann endlich mein heißersehntes Wässerchen bekam. Mit Strohhalm.. Mhhhh.

Insgesamt habe ich am Post-OP-Tag 8 Liter Brühe, Wasser und Tee versoffen, weil ich irgendetwas tun musste, um den Hunger zu kompensieren.

Zunächst einmal kam erst mein Freund mit einem Riesenstrauß Blumen an, der sich mir aber nicht allzusehr nähern durfte, weil er sich am Vortag der OP eine Magen-Darm-Grippe eingefangen hatte und halb kotzend zu mir kam, um zu schauen wie es mir ging.

Etwas Bescheidenes Händchenstreicheln und schon war er wieder weg.

Direkt darauf kamen meine Eltern mit der oben erwähnten Brühe.

Eine Delikatesse, sage ich nur! Ich habe selten SO genossen.

O-Ton Familie: "Da hat sich kaum was geändert." Lediglich meine Mutter meinte stolz, nun hätte sie doch Ihre Nase an mich weitervererbt.

Als sie dann wieder abdampften, widmete ich mich dem üblichen Konsolengedaddel und irgendwann abends kam mein Vater erneut mit Brühe.. begleitet von meiner Großmutter, die übrigens dasselbe von sich gab, wie der Rest. Keine Veränderung, nix.

Mir wars egal, ich sehe und merke es ja deutlich genug, was sich getan hat.

Das größte Übel an diesem Tag war die Befreiung von der Infusion.

Als die Schwestern erfahren hatten, dass ich bereits 8 Liter Flüssigkeit weggehauen hatte, sahen sie den Stöpsel nicht mehr als notwendig an und verschlossen meine Braunüle bis zur nächsten AB-Gabe.

Als es dann soweit war, musste mir die Schwester das AB in die Vene drücken, weil sie bereits zugegangen war. Schöne Scheiße, das hat mehr weh getan als alles bisher Dagewesene. Ich habe sogar erstmals geweint.

Also Braunüle 1 entfernen lassen und gesagt bekommen, mit der nächsten AB-Infusion gäbe es auch eine neue Verlegung.

Mir tun beide Hände übrigens saumäßig weh, denn lieber die Hand als die Ellenbeuge. Da ists noch schmerzhafter.

Es ist blöd, wenn man so dünne Venen hat wie ich.

So schlief ich dann ein gegen 22:00.

Post-OP-Tag 2, 09.04.:

Lustigerweise habe ich durchgepennt bis um 5:00 morgens, der Weckgrund war ein Arzt mit einer neuen Braunüle und auch hier habe ich geflennt wie ein kleines Kind.

Dann war nicht mehr viel los mit schlafen, ich habe das AB durchgezogen bekommen, dann kam die Morgenschwester und im Endeffekt wurde ich bei der Frühvisite um 7:00 als entlassungsfähig erklärt.

Ich hatte keine Schmerzen, war munter wie nichts und hatte nichtmal in kleinster Weise Übelkeit empfunden.

Habe morgens noch versucht, eine warme Vanillesuppe durch die Zähne zuziehen, den Kampf aber verloren. War einfach zu dickflüssig für mich :(

Der nächste Schmerzmoment kam dann in Form des Drainagenziehens.

Die Oberkrankenschwester, die zur Visite kam, hatte so oder so vor, mir die Schläuche zu ziehen und die linke Seite war auch gar kein Problem.

Rechts war er bereits eingewachsen, wollt euch nicht ausmalen, wie das wehgetan hat.

Das war dann auch der Grund, warum meine rechte Wange jetzt dicker ist als die linke.

Dann wurde meine Mutter angerufen und während sie auf dem Weg war, habe ich in Ruhe geduscht, weil ich auch Braunüle Nr. 2 entfernt bekam.

Wohltuend!

Jetzt sitze ich bei meinen Eltern und werde es wohl noch bis zum Sonntag tun, da ich hier mit lecker selbstgemachten Brühen versorgt werde und schön ausspannen kann.

Am Montag gehts dann wieder zur Schule und hinterher zum Chirurgen, bekomme dann wahrscheinlich die Nähte entfernt.

Wenn ich jetzt gefragt werde, ob sich das alles gelohnt hat und ichs wiederholen würde, wenn ich es denn wiederholen müsste, dann sag ich eindeutig:

Ja. Es war ein Klacks und dieses Forum eine Spitzenvorbereitung.

Ich habe vor allen Dingen jetzt keine Schmerzen mehr in den Gelenken (Ob das an der korrigierten Position oder erzwungenen Ruhestellung liegt, kann man nicht sagen, Fakt ist, es tut nichts mehr weh.), kann frei atmen und habe Platz im Mund.

Und es ist auch heute noch ein sehr faszinierendes Gefühl, wenn die Zähne auf einmal richtig stehen.

5 mm können doch so einiges ausmachen.

Das war mein Abenteuer Krankenhaus und ich werde im Laufe der Tage mal berichten, wie es weiter von statten gehen wird :)

Post-OP-Tag 3, 10.04.:

Ich habe die Nacht von gestern auf heute geschlafen wie ein Stein und die Schwellung hat heute wie bei vielen anderen auch sonst ihren absoluten Höhepunkt erreicht. Mein Gesicht ist jetzt eckig.

Ansonsten habe ich noch immer keine Schmerzen und wache nur dann auf, wenn ich nachts auf den Pott muss (bei 6-8 Litern Flüssigkeit am Tag muss das leider auch sein).

Erfreulicherweise habe ich heute mit meinem Chirurgen telefoniert und dabei so einiges in Erfahrung bringen dürfen:

Alles ist wunderbar verlaufen, mein Knochen soll wohl sehr zart und blutarm gewesen sein, habe kaum welches verloren. Die OP selbst hat 2 1/2 Stunden gebraucht.

Am Montag soll ich in die Praxis und dann wird mein Splint entfernt!, weil der Biss und die Verschraubungen laut seiner Rede so super sitzen sollen, dass er nicht weiter von Nöten ist.

Gummis kann ich, wenn ich möchte, heute mit einer Pinzette rausnehmen und nur im Viereck zurückspannen, da diese nur der Muskelführung dienen sollen, nichts weiter.

Jetzt bin ich so richtig gelassen... mein Kreislauf ist heute auch wieder wie sonst immer und ich habe vorhin einen lecker Schokopudding mit Sahne durch den Splint gezogen... mhh, Sauerei.

Sonst ist für heute nichts weiter geplant oder passiert, ich bin wieder auf dem Sofa!

Ich wurde vorhin am Telefon übrigens auch als der schnellste Patient tituliert, den mein KFC jemals hatte. Hohoho.

Liebe Grüße von Reki,

die jetzt erstmal mit einem schönen Coolpack aufs Sofa verschwinden wird.

bearbeitet von Reki

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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP :-). Ich fand das Druckgefühl gar nicht so schlimm. Die Schwellung ist ja auch recht zügig weg gegangen. Wird bei Dir bestimmt auch so sein. Gutes abschwellen :-)

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Herzlichen Glückwunsch, du hast es überstanden! :razz:

Ich hoffe es läuft weiterhin so gut und du bist mit dem Ergebnis zufrieden (wenn die Schwellung weg ist).

Liebe Grüße

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Hey =)

Alles Gute und GUTE BESSERUNG und hoffentlich bist du nicht all zu arg angeschwollen. Ich weiß jetzt, was dieser Satz bedeutet :D

liebe grüße =)

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Als ich dann unten im Prä-OP-Saal angekommen war, hatte auch die extreme Wirkung der Pille nachgelassen, ich war wieder bei vollem Bewusstsein.

Mein Gedanke war etwa so: "Ich würde jetzt gerne weglaufen aber mein Körper kann sich nicht bewegen."

Und weil es auch genauso war, reihte sich bereits der nächste Gedanke an..:

"Naja dann ist ja auch egal jetzt."

Au ja! Man gut, daß es die verdammten KO-Pillen gibt, trotzdem. :) Und hatte ja ein happy end, so, wie's jetzt aussieht. Gute Besserung!

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Huhu,

danke für die lieben Kommmis :)

Also für meine Verhältnisse bisher ist die Schwellung übel, verglichen mit so einigen Leuten hier im Forum ist sie eher dezent.

@Foxface: Ja, ich glaub ohne die Tabletten wäre ich gestorben. Ich wusste zwar, was auf mich zukommen würde aber ich hasse einfach die Sorge, die OP trotz Narkose live mitzuerleben oder Schmerzen zu spüren.

Das versetzt mich bei jeder OP aufs Neue in Panik.

Liebe Grüße,

Reki

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OP trotz Narkose live mitzuerleben oder Schmerzen zu spüren.

Das versetzt mich bei jeder OP aufs Neue in Panik.

Da brauchst du keine Sorge haben, die Anästhesisten würden es mitbekommen, wenn du Schmerzen während einer OP haben würdest, das wird die ganze Zeit überwacht und gemessen.

Deswegen brauchst du wirklich keine Angst haben :539:

Toll dass du alles so gut überstanden hast, sieht gut aus :114:

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Huhu

@undi: Der reine Menschenverstand diktiert mir ja auch genau das aber die Panik setzt zum richtigen Zeitpunkt trotzdem ein.

Die Plattenentnahme dagegen stelle ich mir als Spaziergang vor, bin gespannt ob ich dann überhaupt geschwollen sein werde *g*

Übrigens...

Post-OP-Tag 4, 11.04.:

Da hab ich eigentlich nichts gemacht, außer Brei durch den Splint zu ziehen, noch etwas zu kühlen und brav auf den kommenden Tag zu warten.. hatte ja beim KFC aufzulaufen...mhpf mhpf mhpf.

Post-OP-Tag 5, 12.04.:

Brav wie ich bin, erstmal ab zur Schule. Immerhin zwar nur 4 Stunden aber jut.

Mein DSP-Lehrer, der meint, einen Sinn für "wahre" Ästhetik zu haben, ist geradezu aus dem Häuschen geraten als er mein Profil gesehen hat.

"So schön!~"... das hat mich echt gefreut, denn das war das Einzige Kompliment und die einzige Anmerkung überhaupt zur OP, wurde nämlich net mal gefragt, ob ich die OP gut überstanden hätte obwohl die halbe Schule Bescheid gewusst hat :S

Edit: Per Facebook eben angeschrieben worden, doch noch einer..yay!

Gucken wir mal, wie das in zwei Wochen aussieht.

Ich bin dann hinterher zum KFC wo ich blöderweise in die Mittagspause reingeplatzt bin ("O-Ton KFC: Sie können morgen kommen WANN IMMER sie wollen!") und ich stand da etwas peinlich berührt und hab versucht mich wieder wegzunuscheln.

Wurde dann aber mit großer Freude reingeschoben und die Praxisbesatzung hat sich nochmal versichert, dass es mir dann auch wirklich super ging (Die hatten vor der OP mehr Panik als ich, noch nie soviel Schulterklopfen bekommen ^^)

Dann hat der KFC mir die Drähte vom Splint fortgeknipst..die Gummies entfernt... und fing an am Kiefer zu rütteln.

Ich nuschel noch so, ich hätte Sorge, weil das Ding eben gebrochen sei aber "Ach seien sie mal nicht so schüchtern, da passiert nichts, tut auch net weh...glaub ich!"

Mit viel Gestöhne von meiner Seite hat er mir dann den Splint rausgezogen und ich hab mich echt gewundert, WIEVIEL Flüssigkost da so drin hängenbleiben kann.

Und das Gefühl erst....woah. Ein Biss!

Auch wenn ich ohne Druck momentan nur an zwei Zähnen Kontakt habe (auf einmal die rechten 3er, echt merkwürdig aber gut!), das Gefühl war überwältigend.

Ich habs übrigens noch immer nicht geschafft, vor Freude zu heulen, bin immernoch zu euphorisch dafür *g*

Wurde dann aber aus meiner Euphorie erstmal wieder rausgeholt.

"Und jetzt ab zum Zähnchenputzen!" und ich flog förmlich dahin.

Naja fast, ich wurd erst zum Röntgen geschleppt.

Sitzt alles perfekt, was mich gefreut hat, irgendwie würde mir momentan die Lust fehlen mich wieder so zersägen lassen zu müssen, einmal reichts fürs Erste :)

Insgesamt zieren 24 schicke Schrauben meinen Kiefer..*gg* und 8 Y-Platten.

Lustigerweise kann ich die nicht erfühlen, vielleicht kommt das ja nach der Schwellung :)

Dann das Zähneputzen... aaaaah, wie neugeboren! Ich hab unglaublich lange gebraucht, weil ich einfach nur das Gefühl von Paste am Gaumen genossen habe. Wieviel ich momentan fühle, erzähl ich im Anschluss noch, hab mir da mal die Mühe gemacht, son "Hier-ja-hier-nein"-Bild zu erstellen :D

Der KFC hat dann noch Bilder gemacht.. der war erst recht begeistert.

Hat sich selbst auf die Schulter gepatscht und meinte, ich hätte jetzt ein griechisches Profil, was mich auch recht zufrieden stimmt, hihi.

Dann bin ich wohlgemut losgewatschelt, natürlich mit einer 8-wöchigen Befreiung vom Sport etc pp., direkt zur KFO.

Die war dann auch recht angetan von dem Ergebnis und meinte, damit kann man wunderbar weiterarbeiten.

Den Splint werde ich jetzt für eine Woche weitertragen müssen, darf ihn aber für den Unterricht, zum Essen und Putzen rausnehmen, ansonsten bitte rein :)

Das hatte ich aber auch schon auf meiner Tagebuchseite geschrieben.

So bin ich dann nachhause um endlich was zu ESSEN!!!! (Ich hab übrigens seit Mittwoch 7 KG abgenommen, nur mal für die Statistik) und durfte dann direkt wieder zur KFO zurück.

Grund: Splint beim "Putzen" genau in der Mitte durchgebrochen, lol.

Darf ihn jetzt aber in zwei Stücken reinsetzen, er lässt sich nämlich zusammendrücken und dann sitzt es wie vorher.

Und num zum Gefühl:

Ich stelle einfach mal das Bild hier rein, da wo es schräg gestrichelt ist, fühlt es sich an, wie nach einem üblen Zahnarztbesuch, es ist dumpf, ich empfinde dort nur Druck und Kälte, Wärme so lala.

Da wo es gerade bzw. stärker gestrichelt ist, fühle ich so, wie wenn die Zahnarztspritze nach 2 Stunden endlich nachzulassen beginnt, das aber auch bereits seit der OP..

Die Gefühlsstörung hat übrigens direkt nach der OP bis zur Mitte der Nase hochgereicht, ist aber jetzt am 5. Tag bis zur Unterlippe runter.

Im Innenbereich spüre ich momentan weder Ober-, noch Unterkiefer so richtig, alles zahnarzttaub, der Gaumen ebenso. Kälte und Wärme nehme ich aber wahr.

ytyw71aupinb.jpg

Was ich auch toll finde, ist, dass die Zähne jetzt richtig stehen.

Ist auch ein gutes "Gefühl"

clpz9s15uco.jpg

Die Schwellung geht übrigens auch wieder zurück, wie mans vielleicht an den Bildern erkennt.

Ich werd dann mal in die Heia hüpfen.

Grüßele!

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Schööööööön geworden! Du bist auch echt nicht mehr sehr geschwollen. Und schon -fast - kein Splint mehr. Der war echt der Abschuß! (besonders beim Rausnehmen. War mir so peinlich. Der war ziiiemlich widerlich). Frohes Abschwellen und Splintpuzzlen. Oh, gibt's Bilder von vorher? War der Unterschied groß?

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Huhu,

@Foxface:

Also Bilder gibts in der Bildersektion, habs da als Vorher-Nachher gekennzeichnet.

Naja der Unterschied ist gerade für mich deutlich sichtbar, manche erkennen ihn, andere sehen gar nichts.

Mir ist es reichlich wurscht, weil es letztenendes ja nur mein Wohlgefühl mit dem neuen Gesicht ist :)

Liebe Grüße,

Reki

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Hallo Welt!

Heute sind es genau 2 Wochen Post-OP und ich schreibe mal, wie es mir mittlerweile geht :)

Ich esse immernoch absolute Weich-/Breikost und wage mich noch nichtmal an weiche Räucherlachsscheiben, aus Angst, es könnte die Heilung negativ beeinflussen.

Ich habe nämlich so im Gefühl, dass das nächtliche Dauergeknirsche bereits genug Belastung darstellt...

Die Mundöffnung und die Abschwellung sind ~fast gänzlich erreicht und ich habe beim KFO-Besuch am Montag erfahren dürfen, dass die normale Spangenbehandlung in 2 Wochen weitergeht.

Langsam bekomme ich wirklich eine Neugier darauf, wie es sich anfühlt, ein Brot richtig rum abbeißen zu können :)

Und extreme Lust auf Sport. Ich will wieder pumpen gehen.

Ich schließe meine Beiträge in diesem Erfahrungsbericht nun ab und

werde meinen Senf in meinem Spangentagebuch weiter abgeben :D

Liebe Grüße,

Reki

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