ldw

MRT - wie und wo?

Hallo,

vor einem Jahr hatte ich eine UK-Vorverlagerung, meine Kiefergelenke waren schon vorher ziemlich lädiert (Arthrose). Jetzt hatte ich vor 14 Tagen einen Hörsturz, laut. HNO untypischerweise beidseitig. Die Symptome besserten sich durch eine Cortison-Stoßtherapie, kamen aber direkt nach Absetzen der Medikamente wieder und verschlechtern sich seitdem täglich. Ich habe den starken Verdacht, dass die Kiefergelenke der Auslöser sind (ich beiße m.M. nach immer noch falsch) und möchte dies mittels eines MRT abklären lassen.

Der Kieferchirurg verwies mich an den KFO mit dem Argument, ich bräuchte tatsächlich ein MRT, aber er könne mir keines verordnen, weil er kein Kiefergelenkspezialist sei und nicht wisse, was er da drauf schreiben solle...:shock: Er könne mir aber jemanden nennen, der sich auskennt, das MRT müsste ich aber privat bezahlen. Der KFO wollte mir ebenfalls kein MRT verordnen, weil er meinte, wir wüssten ja schon, dass meine Gelenke hinüber sind und auch wenn ich wüsste woher die Symptome kommen, nütze mir das nichts, weil man könnte ohnehin nichts machen. :shock::shock::shock: Außerdem sagte er noch: Das wäre viel zu teuer, das kostet 600-700 €. Hallo?? Ich glaube echt, ich bin im falschen Film! Ich höre kaum noch etwas auf dem rechten Ohr und der beidseitige Ohrendruck macht mich wahnsinnig - und keinen interessiert es?!

Hier lese ich so oft, dass MRT gemacht wurden - wer verordnet das in der Regel? Hausarzt, KFO, KC? Und muss man da tatsächlich immer drum betteln oder muss nur ich diese Erfahrung machen? Oder vielleicht kann mir ja jemand eine Praxis empfehlen, wo die MRT-Wochen noch nicht aus sind? :???:

LG,

ldw

bearbeitet von ldw

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Hallo,

vor einem Jahr hatte ich eine UK-Vorverlagerung, meine Kiefergelenke waren schon vorher ziemlich lädiert (Arthrose). Jetzt hatte ich vor 14 Tagen einen Hörsturz, laut. HNO untypischerweise beidseitig. Die Symptome besserten sich durch eine Cortison-Stoßtherapie, kamen aber direkt nach Absetzen der Medikamente wieder und verschlechtern sich seitdem täglich. Ich habe den starken Verdacht, dass die Kiefergelenke der Auslöser sind (ich beiße m.M. nach immer noch falsch) und möchte dies mittels eines MRT abklären lassen.

Der Kieferchirurg verwies mich an den KFO mit dem Argument, ich bräuchte tatsächlich ein MRT, aber er könne mir keines verordnen, weil er kein Kiefergelenkspezialist sei und nicht wisse, was er da drauf schreiben solle...:shock:

MRT kiefergelenk.

ne, wirklich!

Er könne mir aber jemanden nennen, der sich auskennt, das MRT müsste ich aber privat bezahlen. Der KFO wollte mir ebenfalls kein MRT verordnen, weil er meinte, wir wüssten ja schon, dass meine Gelenke hinüber sind und auch wenn ich wüsste woher die Symptome kommen,

ob's der KFC verschreiben darf weiß ich nicht, aber der KFO kann's definitiv. die frage ist wer das dann auswertet oder dich behandelt, wenn dein derzeitiger KFO der meinung ist er kann mit einem MRT nichts anfangen?

lass dich nicht dazu überreden das privat zu bezahlen, das wollte man mir auch weißmachen. details per PM.

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Hallo,

ich hatte auch eine Zeit lang Ohrenprobleme wg. dem Kiefergelenk. Hatte sogar 2 x mal eine MRT verordnet bekommen, musste nichts zahlen. Einmal von einem normalen Zahnarzt, einmal von dem KFC.

Ich hatte eine Diskusverlagerung, der Mund ging kaum auf. Auf der Überweisung stand m.W. genaus im Klartext: MRT beider Kiefergelenke.

Ich war damals in einer Medeco-Zahnklinik.

Gruß,

Olga

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Kann zwar leider keine Empfehlung geben, muss aber sagen, ein starkes Stück! Bevor ich auf dieses Forum gestossen bin, dachte ich, nur mir gehe es so, dass ich um Behandlungen bzw. Behandlungsmaßnahmen betteln muss(te). Allem Anschein nach nein, ich bin nicht allein mit dieser Erfahrung. Lass dich nicht unterkriegen. Gute Besserung!

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Hi,

mir wurde das MRT vom KC verordnet. Und das ohne Probleme und betteln, musste auch nix zahlen. Ich weiß nicht mehr genau was drauf stand, aber ich meine "MRT Kiefergelenk beidseitig mit und ohne Bewegung" . Naja, so oder so ähnlich eben. Und was heißt, man kann nix machen? Manchmal bringt auch eine Schiene eine Erleichterung. Mein KFO hat mir damals gesagt, er kennt sich mit Kiefergelenken nicht aus. Ich soll meinen KC fragen, ob die Klinik mit einem MRT-Doc zusammen arbeiten, der das Bild dann auch befundet. Das habe ich gemacht und dann ging das auch relativ schnell voran und wird nun auch von einem KC in dem KH, in dem ich operiert wurde, behandelt. Dieser hat sich auf Kiefergelenke spezialisiert.

Also auf jeden Fall dran bleiben

lg

Steffi

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Ja ich habe inzwischen das MRT dank meines Hausarztes bekommen, leider mit nicht so erfreulichem Ergebnis...

Es hat sich herausgestellt, dass mein Biss durch die OP überkorrigiert wurde und der UK nun etwa 2 mm zu weit vorne ist. Dadurch befindet sich das Kiefergelenkköpfchen in einer permanenten Fehlstellung, nämlich zu weit hinten und drückt dabei auf die Gefässe und Nerven der Ohren - ganz toll.

Die Position der KG ist wesentlich schlechter als vor der OP, es war also alles nicht nur umsonst, sondern ich bin sogar schlimmer dran als vorher. Ich habe es zwar fast geahnt, aber das ist trotzdem ein ganz schöner Schock. Ich habe nun Kunststoffaufbisse bekommen und es passt rein gar nichts mehr, null, niente, ich weiß gar nicht wohin ich beißen soll und vorne habe ich Zahnkontakt.

Der KFO meint, kieferorthopädisch wäre da nichts mehr zu machen bzw. ist er nicht bereit dazu und will die Behandlung beenden - lustig, als wenn ich den Zustand jetzt so lassen könnte. Ein anderer KFO (der das MRT ausgewertet hat) sagt aber, man könne die Zähne noch ein wenig kippen und so zumindest versuchen, den vorherigen Zustand wieder herzustellen. Ich habe nun also nur die Wahl zwischen Behandlerwechsel, dann Behandlung nochmal etwa 9 Monate, evtl. Mehrkosten durch andere Brackets usw. usw. oder: nochmal OP...

Kein Wunder, dass da keiner ein MRT veranlassen wollte - dieser Befund erklärt so Einiges.

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Es hat sich herausgestellt, dass mein Biss durch die OP überkorrigiert wurde und der UK nun etwa 2 mm zu weit vorne ist. Dadurch befindet sich das Kiefergelenkköpfchen in einer permanenten Fehlstellung, nämlich zu weit hinten und drückt dabei auf die Gefässe und Nerven der Ohren - ganz toll.

was denkt sich der KFO?

eine überkorrektur um 1-2 mm wird immer gemacht, weil bei den meisten patienten ein leichter rezidiv eintritt. bei manchen ist das (trotz richtig geplanter und durchgeführter OP) nicht der fall, das ist aber dann kieferorthopädisch zu regeln.

hast du die KFO-behandlung privat bezahlt?

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Nein, die KK hat die Behandlung übernommen.

Der KFO hat mir auch gesagt, die Chirurgen würden immer wegen des Rezidiv überkorrigieren und ich wäre eben einer der seltenen Patienten, die kein Rezidiv haben, daher das ganze Dilemma. Der KC meint aber, bei seiner Methode gäbe es nie ein Rezidiv, also hat er m.E. folglich auch nicht absichtlich überkorrigiert.

KFO sagt, wenn er die Zähne vorne kippt, dann würde die Verzahnung seitlich nicht mehr passen. Sehe ich zwar anders, aber was zählt schon meine Meinung. :???:

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Nein, die KK hat die Behandlung übernommen.

Der KFO hat mir auch gesagt, die Chirurgen würden immer wegen des Rezidiv überkorrigieren und ich wäre eben einer der seltenen Patienten, die kein Rezidiv haben, daher das ganze Dilemma.

wo ist dann das problem? wenn du fachlich noch vertrauen zu ihm hast würd ich von ihm verlangen dass er das noch löst, auf kasse.

er kann doch nicht alle patienten, bei denen kein rezidiv eintritt, abschreiben. tritt zwar meistens ein, aber soweit ich weiß sind das keine absolute einzelfälle.

Der KC meint aber, bei seiner Methode gäbe es nie ein Rezidiv

ist der zufällig in münchen?

KFO sagt, wenn er die Zähne vorne kippt, dann würde die Verzahnung seitlich nicht mehr passen. Sehe ich zwar anders, aber was zählt schon meine Meinung. :???:

was macht der KFO dann, wenn zu ihm ein patient kommt, bei dem die verzahnung 1-2 mm daneben ist? operieren lassen?

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wo ist dann das problem? wenn du fachlich noch vertrauen zu ihm hast würd ich von ihm verlangen dass er das noch löst, auf kasse.

Fachlich halte ich ihn schon für gut, ich vermute eher (mal wieder) ein "Budgetproblem" oder sowas dahinter. Ich habe ihn nun mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass ich Frontkontakt habe, das hat er jedes mal übergangen. Auf Diskussionen lässt er sich nicht ein, und ich kann ihn ja schlecht zwingen, das noch zu lösen...(oder doch?)

ist der zufällig in münchen?

Nee

was macht der KFO dann, wenn zu ihm ein patient kommt, bei dem die verzahnung 1-2 mm daneben ist? operieren lassen?

Gute Frage! Was mich wieder an die Budget-Theorie denken lässt - es sollte doch tatsächlich möglich sein, das Ganze zu korrigieren... wenn man denn will. :???:

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Fachlich halte ich ihn schon für gut, ich vermute eher (mal wieder) ein "Budgetproblem" oder sowas dahinter. Ich habe ihn nun mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass ich Frontkontakt habe, das hat er jedes mal übergangen. Auf Diskussionen lässt er sich nicht ein, und ich kann ihn ja schlecht zwingen, das noch zu lösen...(oder doch?)

theoretisch ist er als kassenarzt verpflichtet, kassenpatienten zu behandeln. (und fertigbehandeln sowieso).

ob dir das in der diskussion mit ihm allerdings hilft...

lass ihn aber auf keinen fall die KFO-behandlung ggü. der kasse abschließen. wenn es tatsächlich ein budget-problem ist, will er wahrscheinlich darauf hinaus. dann kann er glaub ich noch die restlichen abschlagszahlungen abrechnen, bei behandlerwechsel nicht.

Nee

gibt's also echt 2 chirurgen, die das behaupten :D

bearbeitet von relative

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Vielleicht können die dir weiterhelfen:

http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/

Die Beratung ist kostenlos.

Vielen Dank Lotta, da werde ich mich auf jeden Fall mal hinwenden.

Hatte auch schon überlegt, evtl. einen Gutachter einzuschalten. Wer weiß, was für Spätfolgen ich noch davontrage. Aber wie und wo finde ich einen Sachverständigen und was wird das kosten?

LG,

ldw

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Hallo,

mir wurde gesagt, dass die KK i.d.R. einen Gutachter empfehlen können. Oder Zahnärztekammer. Kosten zwischen 200-300 EUR. Krass, oder? Damit war eigentlich meine Absicht einen Gutachter heranzuziehen erledigt :sad:

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Fragen zu Gutachten etc. können die dir da sicher auch beantworten. Ich habe selbst mal angerufen und wurde sehr ausführlich beraten.

Also viel Glück!

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Also ich erlebte das Gegenteil. Unhöflich, unfreundlich treffen den Ton nicht so ganz. Nur pampig, so ansatzweise. Von Beratung kann m.E. auch sowieso keine Rede sein, da sie dazu nicht da. Zahnärztekammern vertreten die Interessen ihrer Mitglieder.

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Also ich erlebte das Gegenteil. Unhöflich, unfreundlich treffen den Ton nicht so ganz. Nur pampig, so ansatzweise. Von Beratung kann m.E. auch sowieso keine Rede sein, da sie dazu nicht da. Zahnärztekammern vertreten die Interessen ihrer Mitglieder.

Ich glaube, Lotta meinte die unabhängige Patientenberatungsstelle...vermute ich mal so, denn die waren wirklich sehr nett und hilfsbereit. Danke nochmal @ Lotta.

Bei der Zahnärztekammer erlebte ich das allerdings genau so wie von dir beschrieben, Dagmar. :?

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ja, genau, ich meinte die unabhängige Patientenberatung. Mein Kommentar war etwas missverständlich.

:)

Konnten sie dir denn helfen?

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