Anna26

Hallo aus München, logopädische Behandlung und KFO/KFC?

Hallo an das tolle Forum hier!

Nachdem ich nun doch schon eine ganze Weile hier angemeldet bin, möchte ich mich auch vorstellen. Ich komme aus München, bin inzwischen leider keine 26 mehr, sondern gehe auf die 30 zu.

Als Jugendliche war ich beim KFO, allerdings wurde da nur mit losen Spangen gearbeitet, ein Therapieerfolg war nicht in Sicht. Damals war mir auch nicht bewusst, wie dringlich das Thema ist, da ich mich weder optisch beeinträchtigt gefühlt habe, noch Schmerzen hatte.

In den letzten Jahren haben sich leider meine Oberzähne immer weiter nach vorne verschoben und zwischen meinen Frontzähnen ist eine Lücke entstanden.

Ich war vor anderthalb Jahren bei zwei KFOs, die leider sehr unterschiedliche Ansätze haben, mich dadurch verunsichert haben, was zusammen mit meiner Abneigung gegen eine Zahnspange dazu geführt haben, dass ich das Thema erstmal wieder ad acta gelegt habe.

Diagnose der einen war: Rotationen im OK und UK, Skelettale Klasse II, sagittale Stufe (8mm), starke Mitellinienverschiebung im UK - sie möchte eine kombinierte KFO-KFC Behandlung machen.

Dies leuchtet mir soweit auch ein. Allerdings habe ich folgendes Problem: mir fällt auf, dass ich (insbesondere nachts) mit der Zunge gegen die OK- Vorderzähne drücke (die dadurch morgens teilweise leicht schmerzen). Einen Zusammenhang zwischen einer möglichen Zungenfehlfunktion und meiner zunehmenden Zahnfehlstellung lehnte diese KFO ab.

Die andere ging hingegen davon aus, dass die Behandlung vermutlich ohne KFC stattfinden könnte, meinte meine Probleme seien u.a. durch Zungenfehlfunktion "hausgemacht" und könnten mittels Übungen und fester Zahnspange korrigiert werden. Sie wollte allerdings keine Stellung zu einer möglichen Therapiedauer nehmen (was mich nun auch wieder abschreckt!)

Deshalb nun meine Fragen an Euch/Bitten:

war jemand in einer ähnlichen Situation und hat vielleicht einen Tipp für mich?

Und an die Münchner: kann mir noch jemand einen KFO - KFC in München empfehlen (vielleicht auch mit dessen prinzipieller Einstellung zu zusätzlicher logopädischer Behandlung, OP eher ja oder eher nein), damit ich noch eine/zwei Meinungen einholen kann.

Ganz liebe Grüße, vielen Dank und einen schönen Tag

Anna

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Allerdings habe ich folgendes Problem: mir fällt auf, dass ich (insbesondere nachts) mit der Zunge gegen die OK- Vorderzähne drücke (die dadurch morgens teilweise leicht schmerzen). Einen Zusammenhang zwischen einer möglichen Zungenfehlfunktion und meiner zunehmenden Zahnfehlstellung lehnte diese KFO ab.Anna

Hallo Anna,

ich habe bis vor Beginn meiner KfO-Behandlung vor 17 Monaten auch immer mit der Zunge gegen die OK-Vorderzähne gedrückt, auch nachts ganz besonders. Ich war gleich zu Beginn der KfO-Behandlung in logopädischer Behandlung und schaffe es jetzt zumindest nachts, die Zunge an der richtigen Stelle zu lassen. Tagsüber habe ich noch so meine Probleme, da rutscht sie häufig noch dagegen, aber nicht mit der gleichen Kraft wie nachts. Mir wurde gesagt, dass mein offener Biss mit der Zungenfehlstellung zusammenhängt. Bei mir steht in den nächsten Monaten noch die Oberkiefervorverlagerung per OP an und danach werde ich auf jeden Fall noch einmal zur Logopädin gehen, um hoffentlich das Problem mit der Zunge gänzlich in den Griff zu bekommen.

LG Tanja

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Hallo Tanja,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich habe gleich mal in Deinen alten Threads nachgelesen, was Du über die logopädische Behandlung schreibst. Das hört sich ja sehr sinnvoll und wichtig an und trotzdem soll bei Dir noch eine Operation gemacht werden, d.h. es wird wohl davon ausgegangen, dass Kiefer und Zunge zu korrigieren sind.

Ich mache mir gerade ziemlich Gedanken über die Ursache der Fehlstellung: denn vor ein paar Jahren standen meine Zähne noch ganz anders und auch mein Profil fand ich harmonisch. Sind meine Verschiebungen jetzt durch die Zunge beeinflusst? Oder habe ich eine Kieferfehllage und verschiebe deshalb zwangsläufig meine Zähne? Und wie finde ich das heraus? Ist da ein KFO oder ein KFC der bessere Ansprechpartner?

Ich stelle es mir nämlich schwierig vor, eine Korrektur - auch mit Retainern - lebenslang zu halten, wenn man die Ursache nicht behoben hat.

Ich würde mich über weitere Denkanstöße/Tips/Erfahrungen freuen!

Ich kämpfe gerade wirklich mit mir: ich weiß, dass ich unbedingt etwas machen muss und habe einfach Angst den falschen Behandler/Weg zu wählen...

Viele Grüße

Anna

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