Alatariel

Op während des Urlaubs oder auf Krankenschein??

Hallo zusammen,

hab versucht in den Berichten was zu finden, aber da steht meist nichts zu meiner Frage:

Habt ihr die OP in eurem Urlaub gemacht (vielleicht auch nur anteilig) oder habt ihr euch für die komplette Zeit krank gemeldet und den Urlaub dann wann anders sinnvoll genutzt?

Die Frage beschäftigt mich, da ich zwar ein unbefristetes Arbeitsverhältnis habe, aber es der Firma dank der Wirtschaftskrise momentan nur so lala geht.. Wenn ich jetzt im Sommer wie geplant 3 Wochen Urlaub hab und dann gleich danach nocheinmal 3-4 Wochen ausfalle dank der OP glaub ich wäre das nicht sooo toll.. Über die OP ganz allgemein hab ich mit meiner Chefin schon gesprochen und die war absolut dafür. Da wusste sie aber auch noch nicht, dass die evtl. schon dieses Jahr sein soll...

Also, wie habt ihr das gehandhabt oder was würdet ihr mir empfehlen? :confused:

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Naja, das musst du selbst wissen.

Wenn du dreist bist, dann lässt du dich 6 Wochen krankrschreiben oder noch länger, wenns noch weh tut.

Wenn du n Angsthase bist, dann nimmst du so viel Urlaub wie du dieses Jahr noch hast und lässt dich den Rest (falls nötig) krankschreiben.

Such dir am besten etwas dazwischen aus.

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Ich weiß nicht was das mit dreist zu tun haben soll? So eine OP macht man nicht aus Spaß, sondern um eine Fehlstellung zu verbessern. Andere nehmen auch kein Urlaub wenn sie ein gebrochenen Arm haben oder so. ;-)

Mir würde es nie im Leben einfallen dafür Urlaub zu nehmen. Denn Urlaub ist da um Urlaub zu haben :-).

Grüße

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Pfff.

Wenn ein Mitabreiter genau 6 Wochen ungeniert krank machen würde für eine geplante, kalkulierte OP mit dem Anspruch: dann zahl mal bitte, Cheffe: Ich würde den rausschmeissen! Hochkant!

1-2 Wochen gehen ja noch, aber 6 Wochen. Pfff.

So was gibt es nur in Deutschland... in keinem anderen Land würde sich das ein Angestellter wagen.

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wenn ich mich nicht täusche bist du theoretisch sogar verpflichtet dich krankzumelden.

merkt natürlich niemand, aber wenn du das mit deiner chefin absprechen willst wird sie dir nichts anderes sagen dürfen. ein arbeitgeber macht sich strafbar wenn er dir weniger als den mindesturlaub gibt, auch mit deiner zustimmung.

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Ich weiß nicht was das mit dreist zu tun haben soll?

Na eigentlich kann man (je nach beruf) nach 2 Wochen wieder zur Arbeit gehen.

Ich war ja auch 2 Wochen danach wieder an der Uni.

Aber wenn man es darauf anlegt und daheim bleiben will, dann wird man vom Arzt auch 6 oder 8 Wochen krank geschrieben.

Und wenn man noch dreißter ist sagt man einfach dass es noch weh tut und lässt sich nochmal 2 Wochen krank schreiben.

Es gibt Jobs (z.b. Öffentlicher Dienst) da spielt es keine Rolle ob man 6 Wochen krank ist, aber in gewissen Branchen kann man sich das nicht leisten, auch wenn man das gesetzliche Recht dazu hätte, würde ich es nicht gnadenlos ausnutzen.

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Es ist leider so, dass man funktionieren muss im Job.

Wer das nicht tut wird immer Nachteile haben, sollte es der Firma schlecht gehen.

Und schlechte Zeiten kommen irgendwann für jeden Betrieb und dann wird sich der Arbeitgeber an alles erinnern.

Also sollte jeder für sich entscheiden, wann er wieder arbeiten kann und ob er die komplette Zeit den gelben Schein nutzen will.

Lieben Gruß

inmabella

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Da ich in meinem Job zwar nicht körperlich belastet bin, aber a) viel reden muss und B) hochkonzentriert sein muss bin ich einfach mal von ca. 3-4 Wochen ausgegangen. Klar kann das weniger oder schlimmstenfalls mehr sein.

Aber was relative gesagt hat hatte ich auch noch irgendwie im Ohr. Also kommt es tatsächlich nur auf mich an und mir darf aber dadurch zumindest nicht direkt ein Strick gedreht werden. Nunja, dann mal sehn, wie ich das deixeln kann...

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Ah jetzt versteh ich dich undi.

Klar man sollte es nicht künstlich in die Länge ziehen. So wie ich das hier aber mitbekommen habe sind die Beschwerden nach so einer OP sehr Unterschiedlich. Ich war nach meiner GNE auch wieder sofort Fit. Andere hingehen brauchen da noch bisschen mehr Zeit.

Ich sehe das einfach so warum soll ich Urlaub nehmen wenn es mir schlecht geht?

Aber wenn es mir wieder gut geht soll man auch wieder Arbeiten gehen klar.

Grüße

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Ich bin Lehrerin und habe fest vor, die OP zu Beginn der Sommerferien 2011 durchführen zu lassen.

Ich hoffe bloß, dass die Behandlung (... die leider noch nicht begonnen hat...) dann auch so verläuft, dass ich diesen Termin einhalten kann.

Falls nicht, werden es die Herbstferien 2011. Allerdings müsste ich in diesem Fall dann einen Krankenschein anhängen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ich nach einer UKVV (oder evtl. sogar BIMAX) 6 Stunden am Tag unterrichten, bzw. Sprachförderung machen kann.

Meine Schulleiterin meinte, ich solle meine Ferien nicht für die OP opfern. Aber ich hab meine Probleme damit. Schließlich ist es keine Notfall-OP, sondern eine, die auf lange Zeit geplant ist.

Natürlich hat nicht jeder 6 Wochen Sommerferien zur Verfügung, um die OP durchführen zu lassen, da sind Lehrer schon im Vorteil. Andererseits: Wenn meine Ferien vorbei sind, sind sie vorbei. Ich kann sie nicht verschieben, sollte es in der Behandlung zu Verzögerungen kommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke, die Entscheidung, ob man die OP (zumindest teilweise) in den Urlaub legt, muss jeder selbst treffen.

LG!

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im vorraus, ich bin schülerin. bei mir war es auch eigentlich dass die op in den ferien stadtfindet, als erstes

wurde mir gesagt in den sommerferien 2009 dann wurde es auf die winterferien 2009/2010 verschoben und

dann musste es nochmal verschoben werden, ich habe jetzt doch einen termin außerhalb der ferien genommen,

weil ich nicht nochmal so lange

warten will. muss mich also jetzt 2 wochen von der schule befreien lassen, habe eigentlich kein schlechtes gewissen,

schule ist aber natürlich was ganz anderes als arbeit :-)

ich würde mich einfach mal 2 wochen krankschreiben lassen und dann mal sehen wie es einem geht, wenn es aber

länger als 3 wochen werden, dann würde ich schon darüber nachdenken, mir urlaub zu nehmen, weil man die wirtschaftskrise

doch berücksichtigen muss, und man ja eigentlich seinen arbeitgeber unterstützen und nicht schaden will.

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Ich habe vor meiner OP mit dem gleichen Gedanken gespielt, weil ich einen neuen Job erst seit ein paar Monaten hatte. Dann habe ich mich mit einem Freund unterhalten, der Rechtsanwalt ist (zwar nicht spezialisiert aufs Arbeitsrecht, weiß aber natürlich grundsätzlich Bescheid). Er hat mir ganz klar davon abgeraten, weil Urlaubstage der Erholung dienen sollen. Klar, einen Notfall kann man nicht vorhersehen und wenn dann operiert wird (Im Urlaub), ist es normal. Wenn aber eine lang geplante OP auf den Urlaub gelegt wird, kann es wohl im Zweifelsfall gewisse rechtliche Probleme geben.

Ich habe mich dann dagegen entschieden und hatte eine normale Krankmeldung. Ich muß aber zugeben, daß ich ordentlich vorgearbeitet habe, so daß mein Ausfall letzendlich arbeitstechnisch kaum aufgefallen ist (geht natürlich nicht in jedem Job). Und ich war nach 10 Tagen wieder so fit, daß ich selbst unbedingt arbeiten wollte.

Ich kann das sehr gut verstehen, daß du deiner Chefin nicht "zu Last fallen" willst, aber leider läßt sich der Genesungsprozeß nicht vorhersehen. Wenn alles gut geht, kannst du auch nach 2 Wochen wieder da sein, wenn nicht, dann muß man sich eben schonen. Sie hat auch nichts davon, wenn du zu früh zur Arbeit kommst und doch nicht fit bist.

Viele Grüße

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ich hab und werde ja keine OP machen, aber trotzdem denke ich, dass die Zeit auf Krankenschein laufen kann. Die OP ist zwar geplant (sind viele andere OPs ja auch) aber sie ist sicherlich nicht nur aus rein ästhetischen Gründen (sonst würde das die KK ja nicht zahlen) sondern aus -ich sag mal - funktionellen Gründen. Kann man also mit anderen gelanten OPs vergleichen.

M.E. kann deine Chefin dich deswegen nicht einfach kündigen. Aber wie meine Vorredner gesagt haben, musst du das selbst entscheiden. Oder einfach mal mit deiner Chefin reden, sie fragen, was sie dazu meint.

Grüße Tom

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Ich habe zum Glück ein richtig geilen Chef;) er meint,Urlaub ist zum Erholen da und meinte ich soll mich ruhig 6 Wochen Krankschreiben lassen er hat er kein Problem damit mit, so behalte ich mein Urlaub noch :smile:

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Ich hatte auch ziemliche Gewissensbisse und hab meinem Chef angeboten, einen Teil der Zeit unbezahlten Urlaub zu nehmen. Personal und beide Chefs haben mir unisono entsetzt abgeraten - wenn man sich zu lange unbezahlt beurlauben lässt, ist man nicht mehr versichert. (Auch aus dem Grund, daß sich ja die Krankheitsdauer unvorhergesehen verlängern kann 'was machst Du, wenn sich da was entzündet, und Du noch länger Urlaub brauchst' Zitat Ende). Ich hab auch sehr nette Chefs. :)

Sie meinten, ich sollte das wie jede andere medizinisch notwendige OP behandeln und mich einfach krankschreiben lassen. (Mein Chef ist übrigens auch länger krankheitsbedingt ausgefallen, kurz danach - kein Wunder, das er Verständnis hatte).

Bei mir war die Wirtschaftskrise sogar eher hilfreich. Es war sowieso nicht so viel an Aufträgen da, ob sie mich jetzt ins Krankenhaus oder in Kurzarbeit schicken, war finanziell wohl kein großer Unterschied.

Also, rede erstmal mit Deiner Chefin. Wenn Du in anderer Hinsicht Rücksicht auf die Arbeit nimmst (den OP-Termin nicht gerade dann ausmachst, wenn bei Euch total Land unter ist und Deinen eigenen Aufgabenbereich halbwegs gut geordnet zurücklässt), sagt sie vielleicht von selbst, daß Du nicht Deinen Urlaub dafür opfern sollst.

Oh, und Nachtrag: Ich wäre nicht eher als nach den 6 Wochen wieder fit gewesen, auch wegen des Splints (sprechen und essen ging noch sehr schlecht). Ich war schon froh, daß ich kurz vor den Weihnachtsferien wieder zurückgekommen bin, dann mußte ich erstmal nur zwei Wochen arbeiten, bevor wieder eine Pause kam. Mir saß die OP noch ziemlich in den Knochen.

bearbeitet von Foxface

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