Juze

Bimaxiläre Umstellung + Kinnplastik am 19.April 2010 in HN

1.+2.Tag:19.04 OP (Montag)

20.04 Entlassung (Dienstag)

Um 7.30 Uhr traf ich in der Privatklinik ein. Erst wurde mir mein Einzelzimmer gezeigt in dem ich mich für den Tag und die nächste Nacht einrichten durfte. Ein süßes kleines Zimmer mit einer unglaublichen Aussicht aus dem 10. Stock auf HN City. Ich hatte ein eigenes Waschbecken, ein WC und eine Dusche. Man ließ mich ohne genauere Instruktionen eine halbe Stunde warten. Zum Glück hatten sich zwei gute Freunde von mir bereit erklärt mich zu begleiten und somit ließ sich die halbe Stunde auch nicht zu viel Zeit. Ich war nicht nervös da ich mir die Monate, Wochen, Tage und Stunden davor verboten hatte über die OP nachzudenken. Die Ärzte klärten mich auch nicht darüber auf wie genau die OP ablaufen würde, sprich: wo welche Schnitte und wo was gebrochen werden würde. Ich hatte einmal nachgefragt, aber man sagte mir lediglich dass wolle ich lieber nicht wissen. Also vergaß ich die Frage danach sofort.

Kurz vor 8 Uhr kam eine Schwester und bat mich darum mir meine selbst mitgebrachten Klamotten anzuziehen für die OP. Daraufhin folgte ich ihr erstmal in so eine Art “Aufwachraum“, indem ich auf den Narkosearzt warten sollte, der sich mir vorstellen wollte und mir noch ein paar gesundheitliche Fragen stellte. Meine Freunde verabschiedete ich auf dem halben Weg. Ich zog mir dann selbst eine Haube auf den Kopf und der Doc kam noch mal kurz rein, da ich um ein kurzes Gespräch vor der OP bat. Ich folgte dann der vorherigen Schwester in den OP. Im OP machte ich es mir erstmal auf dem OP-Tisch bequem. Es sah alles ganz unspektakulär aus. Der Narkosearzt machte seine Arbeit und schickte mich ins Land der Träume. Kann mich nur noch daran erinnern dass ich erstmal dachte: Verdammt, bei mir wirkt die Narkose nicht! Das dauert ja schon viel zu lange und mir ist nur ein bisschen schummrig! Und dann war ich auch schon weg! Ich glaube dass ich direkt in meinem Zimmer aufgewacht bin, weiss es aber wirklich nicht mehr genau. Kann sein dass ich gleich weiterschlief. Auf jeden Fall traf der Doc irgendwann ein und entfernte so ne Klettmaske die mein ganzen Gesicht eingespannt hatte. Er war begeistert und sagte es sei alles schnell und problemlos verlaufen. Er entfernte den Gesichtsquetscher und meinte mein Gesicht sei kaum geschwollen. So fühlte es sich aber gar nicht an. Dann nahm er eine Pflasterrolle und klebte 3-4 lange Streifen quer über meine untere Gesichtshälfte um die Schwellung zurückzuhalten, so sagte man es mir im Nachhinein zumindest. Ausser der Infusionsnadel hing nichts befremdliches mehr an meinem Körper. Keine Schläuche oder Sonden! Ich weiss gar nicht mehr wann es mit dem Übergeben anfing, aber das war nicht wirklich schlimm, da mein Mund nicht durch Drähte, sondern durch Gummis zusammengehalten wurde und ja noch alles taub war. Es war einfach nur unheimlich eklig. Ich spuckte bestimmt weit über einen Liter Blut! Ich glaube das es damit anfing dass man mir eine richtig fettige Brühe gebracht hatte. Dann drehte man mir Wasser an. Ich bat um Saft, schließlich wollte ich den Geschmack des Blutes loswerden!

Alle halbe Stunden kam die Schwester und sah nach dem Rechten. Als ich später auf Toilette musste übergab ich mich nochmals. Ich war so groggy, dass ich kaum mehr Schamgefühl aufbringen konnte, als die Schwester mich während ich auf der Toilette saß putzen musste. Hatte eigentlich versucht zu zielen, aber meine Oberschenkel waren zu dick und im Weg und danach voller Blut. In so einer Situation kann man schon mal panisch werden. Meine ganzen Klamotten waren eingesaut und ich wusste nicht mehr wo unten und oben ist. Für den Rest des Tages, der folgenden Nacht und des nächsten halben Tages lag ich wehleidig in meinem Bett. Schlafen konnte ich nicht wirklich, vor allem weil alle halben Stunden die Schwester rein kam. Meistens wusste ich schon vorher wann sie kam und empfing sie mit meinem Daumen nach oben, dann wusste sie gleich das alles okay ist und ließ mich gleich wieder allein.:524: Die Toilette war nur einen Schritt aus dem Bett entfernt, aber ich musste dennoch immer zuerst die Schwester rufen, damit sie ein Auge darauf haben konnte. Ich muss zugeben mein Kreislauf war echt im Keller.

Die Zeit verbrachte ich teilweise mit Schlaf und Fernsehen abwechselnd. Als dann endlich der Morgen anbrach bekam ich eine Tomatensuppe zum Frühstück. Ich fand sie echt nicht lecker und Hunger hatte ich auch keinen, woraus ich aber auch kein Geheimnis machte. Man brachte mir als Alternative eine Kartoffelsuppe, die ich genauso furchtbar fand. Ich zwang mich ein viertel davon zu löffeln, widmete mich dann aber lieber wieder meinem Apfelsaft.

Schmerzen hatte ich keine. Das Schlucken ließ Schmerzen vermuten, die ich aber kaum vernahm, da mein ganzer Mund taub war. Es fühlte sich so an, als hätten mir 5 Bienen in den Mund gestochen und alles sei geschwollen. Keinerlei Schmerzen, aber Panikzustände dass ich gleich ersticke. Die Nase war auch die meiste Zeit zu. Die Infusionen und Schmerzmittel die man mir einspritzte beruhigten mich irgendwie auch wenn es jedes Mal aufs Neue unangenehm war.

Gegen 10Uhr musste ich zum Röntgen. Ich sollte davor noch meine Zähne putzen und ne Mundspülung durchgurgeln, was sich als ziemlich schwierig erwies. Ich versuchte mich zu konzentrieren damit es gleich beim ersten Versuch klappte. Es war nicht ganz leicht sich so lange auf den Beinen zu halten, aber es ging. Dann wurde mein Mund noch kurz vom Doc gecheckt und ein bisschen in meinem Gesicht rumgedrückt, was auch nicht ganz ohne Schmerzen abging, aber absolut auszuhalten war.

Wieder ins Zimmer rum liegen und gegen 14.30Uhr kamen auch schon wieder meine Freunde um mich nach Hause zu bringen. Ich war echt dankbar nach Hause zu können. Dieses Gefühl verschwand auch für den Rest des Tages nicht, weswegen ich ihn auch eher problemlos meisterte. Angeschlagen und voller Reue, aber glücklich über unsere Couch im Wohnzimmer.

Angst hatte ich dann nur noch davor abends alleine ins Bett gehen zu müssen. Es dauerte auch eine ganze Weile bis ich es geschafft habe einzuschlafen, zumindest für ein paar Stunden. Das Problem war immer die Nase. Eigentlich besteht ein Schnäuzverbot für 14 Tage, aber ich kam nicht so ganz klar damit die Nase hochzuziehen und nahm dann etwas Blut in Kauf um an meinen verdienten Schlaf zu gelangen. Ich regulierte die Schnäuzstärke auf ein Minimum damit ich nicht noch zu viel Druck ausübe. Der Doc hat noch angekündigt dass die Schwellung am nächsten Tag stärker werden würde, was ich aber durch vermutlich richtiges Liegen und Kühlen verhindert habe.

Post OP:

Tag 3 + 4 waren ein richtiger Horrortrip an denen ich mir wirklich gewünscht habe die OP nicht gemacht zu haben. Ich hatte KEINERLEI Schmerzen, aber die Schwellung, das Gefühl keine Luft zu bekommen und der leere Magen, nur gefüllt mit widerlicher Medizin, machten mir zu schaffen. Das allerschlimmste für mich war jedoch mein Appetit! Ich hatte richtige Wahnvorstellungen vom Essen. Bei einem lächerlichen Frühstück lief mir so das Wasser im Mund zusammen als sei es eine Traummahlzeit! Und da war dann noch dieser Ekel erregende blutige Schleimpfropf in meinem Rachen der bei jedem kurzen hüsteln hochkam, den ich aber nur im Stande war wieder runter zu schlucken, ohne das er wirklich verschwand. Am dritten Tag hielt ich es nicht mehr aus so das ich abends versuchte mich zu übergeben. Ich hatte gehofft ihn so loszuwerden, aber selbst das half nichts. Dieser Geschmack! Ich musste jede Minute einen Schluck trinken um ihn kurz zu verdrängen. Den ganzen Tag über! Ich war neidisch auf jeden der in der Lage war zu essen. Ich hatte einfach nur diesen immensen Wunsch etwas kauen zu dürfen, das ich dann nicht in komplett flüssiger Form hinunterschlucken musste, sondern stückchenweise genießen könnte. Aber abgesehen davon stimmt es das es JEDEN FOLGENDEN Tag ein bisschen besser wird. Was jetzt allerdings anfängt zu stören ist dieses Ziehen an den Zähnen das ich jetzt die ganze Zeit spüre. Das macht mich fast wahnsinnig und ich muss mich manchmal echt zusammenreissen nicht einfach die Gummis abzuschneiden! Ich hab manchmal das Gefühl die Zähne werden aus meinem Kiefer gezogen und würden mir danach alle ausfallen.:708:

Ab dem 5. Tag war ich echt wieder gut drauf und fit. Ich musste heute noch mal zum Doc um die Fäden im Gesicht ziehen zu lassen und auch die Pflaster kamen ab. Er ist sehr zufrieden und freut sich über die geringe Schwellung.

Jetzt ist die OP genau eine Woche her. Morgen werden meine Fäden im Mund gezogen und ich hab ne heiden Angst! Ich hab immer noch keine Schmerzen und der Arzt meinte das dann auch keine mehr kommen werden. ( Dazu muss ich noch sagen dass ich die mir verschriebenen Schmerzmittel ab dem zweiten Tag abgesetzt habe sowie alles andere das mir verschrieben wurde, weil mir davon nur schlecht wurde auf leeren Magen.) Das einzige das mich jetzt noch stört neben dem unerträglichen Ziehen ist die Spange die sich zunehmend in meine Lippen bohrt, da die Taubheit nachlässt. Aber das erträgt man nach all dem ohne Probleme, da man sich viel zu sehr freut dass das Schlimmste hinter einem liegt! (Abgesehen vom Fäden ziehen morgen!)

Ich melde mich einfach danach noch mal und informiere euch über diesen kleinen aber feinen Eingriff und wie ich ihn überstanden habe.

bearbeitet von Juze

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:621:

Ich hab heute meine Fäden im Mund gezogen bekommen! Ich hatte hier drin schon viel darüber gelesen und wusste das es kein Zuckerschlecken wird. Und dementsprechend stellte ich mich an. Ich hatte dabei solche Schmerzen dass ich komische Stöhngeräusche von mir gab und am ganzen Körper zitterte. Der Gedanke dass alles ja nur kurz dauert, sei der Schmerz noch so stark, der HILFT! Es dauert nur ein paar Minuten. Es tut weh, die Tränen laufen nur so runter, aber sobald er von einem ablässt mit den Worten:Das war es schon- fällt die ganze Anspannung auch schon ab und es tut nichts mehr weh. Ein bisschen arg verstört war ich danach noch, aber das legt sich ja schnell wieder. Der einzige Gedanke der mir dann eigentlich noch durch den Kopf ging war:Oh verdammt! Das gleiche kann ich nach der Metallentfernung wieder mit machen! Die Nähte an den Seiten waren nicht schlimm da noch alles taub ist, aber oben und unten VORNE! Himmel! Hauptsache vorbei! Die Nähte der drei Einstiche im Gesicht waren ein Spaziergang. Keine Schmerzen...hätte ich auch zuhause machen können so unspektakulär war das. Naja, jetzt soll ich in einer Woche wieder kommen.

Ich hatte heute ein Erfolgserlebnis! Ich konnte einen Fruchtzwerg essen! Hooorayy!! Und danach konnte ich mich endlich an Püree trauen, was auch ging, allerdings hab ich es mir befriedigender vorgestellt...war es aber gar nicht, da mein ganzer Gaumen noch taub ist und wohl notwendig dafür ist, damit mir ein Essen wirklich bekommt :( Schade...

Mein Zahnspangenproblem hab ich jetzt mit Wachs gelöst und oh Erlösung...sei mir Willkommen! So werde ich jetzt sicher vernünftig schlafen können^^

Gute Nacht

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Hey Juze,

dann sag ich mal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen :)!

Das mit dem Fädenziehen kommt mir irgendwie bekannt vor. Musste meine letzte Woche teils teils rausholen lassen, da sie sich eigentlich auflösen sollten...

Der Rest hing aber fröhlich im Mund rum und so beschloss der Chirurg es.

Es war schmerzhafter als die OP an sich aber man hat Recht mit der Aussage, es ist nach einigen Minuten des Leidens schon wieder vorbei :708:

Eigentlich ist das alles ein kleiner Fisch, wenn mans 3 Wochen Post-OP betrachtet :)

Liebe Grüße und gute Besserung weiterhin,

Reki

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Hey Reki:)

Ich hatte leider keine selbstauflösenden Fäden. Ich hatte es mir so gewünscht, aber als ich dann dort auf dem Stuhl saß und vorsichtig die Assistentin des Docs fragte, ob sich die Fäden denn eventuell schon etwas aufgelöst haben, da bekam ich nur ein wenig mitfühlendes:Nein, das sind keine selbstauflösenden Fäden, zur Antwort! Er hat danach nur zwei Gummis auf jeder Seite befestigt, so dass ich den Mund einen Fingerspalt weit öffnen kann. Es tut nicht weh wenn ich meine Zähne aufeinander beisse und ich frage mich die ganze Zeit, ob es denn nicht möglich sei etwas weiches zu essen, so wie gehäutete Würstchen mit Senf oder so. Ich dreh bald durch wenn ich nicht bald mal kauen kann:(

Was denkst du? Wie ist deine Erfahrung mit den Essfortschritten? Das ist eigentlich so das einzige Thema das mich die ganze Zeit beschäftigt:(

( Ich hab halt nunmal schon immer die Angewohnheit aus Langeweile zu essen :( und jetzt ist es mir jeden Tag seeehr langweilig )

LG Juze

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Huhu,

ich würde dir empfehlen, 3 Wochen lang wirklich keinerlei Belastung auf die Zähne wirken zu lassen, weil das nunmal ein richtiger Knochenbruch ist.

Mir tut es auch nicht weh, aber da ich schon etliche Bein- und Armbrüche hatte und darunter einen, den ich aus Übermut zu früh belastet habe, weiß ich, dass es dann sein kann, dass der Bruch nicht richtig verheilt oder man ihn bei Belastung spürt (so geschehen mit meinem zu früh belasteten Beinchen).

Soweit ich mitbekommen habe, gibt es hier wohl auch Leute im Forum, die nach der Operation einen federnden Oberkiefer hatten, weil der nicht richtig zusammengewachsen ist (weiß das grad nicht genau.. glaube einer war Sascha und die andere war Goodnews)

Man sagt auch bei jedem anderen Knochenbruch, absolute Ruhe und Belastungsfreiheit.

Ich weiß, dass es hart ist, nicht zu kauen, weil ich jemand bin, der so 4 Äpfel am Tag ist und am besten noch hartes Fleisch und Kräcker etc, da muss ich auch erst wieder hinkommen. Man gewöhnt sich schließlich an alles :)

Liebe Grüße~

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Federnder Oberkiefer?????:shock::shock::shock:

Das hört sich furchtbar an! Ja ich traue mich um ehrlich zu sein auch nicht ohne ärztliche Erlaubnis etwas zu kauen. Du meintest 3 Wochen?! Hast du nach drei Wochen wieder kauen dürfen oder wie? das wäre ja echt früh, oder'? Ich meine, das wäre echt toll, wenn es so wäre^^

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Normalerweise dauert es 6 Wochen, bis sich die neue Knochenmasse gebildet hat; bis der Knochen vollständig verheilt eher 6 Monate. Da ich mir gerade vor 7 Wochen Rippen- u.a. Brüche zugezogen habe, bin ich gerade wieder auf dem "neuesten Stand", was Knochenbrüche angeht. Das Kauen ist eigentlich sehr belastend für die Kiefer und man sollte es in den ersten 6 Wochen komplett vermeiden. Ich habe auch die ganze Zeit nur ans Essen gedacht und fand es furchtbar, aber ich habe durchgehalten- dafür war mir der Aufwand der OP zu groß und ich wollte kein Risiko eingehen.

Es sind noch mehr Personen als die zwei oben Genannten im Forum, bei denen der OK nicht richtig zusammengewachsen war. Das muß natürlich nicht heißen, daß das bei jedem passiert, aber ich würde die Risiken möglichst gering halten. Hier findet man auch wahnsinnig viele Leute, bei denen nichts passiert ist, obwohl sie schon nach 3 Wochen angefangen haben zu kauen. Aber wie gesagt- man muß das Risiko nicht eingehen. Und -wie bei allen anderen Sachen, die diese OP betreffen- man kann es (auch 6 Wochen ohne festes Essen) aushalten!

Viele Grüße

Julia

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Hey Juze, Glückwunsch zur überstandenen OP. Klingt ja, als wäre es relativ hart gewesen, aber immerhin vorbei und nicht zu sehr geschwollen.

Ich hab das feste Essen auch sehr vermisst - ich wollte auch nicht normale Sachen aus dem BLENDER, ich wollte irgendwas mit Konsistenz... ich hab also relativ früh wieder mit Gemüse und Nudeln und so angefangen. Ich hab aber nicht gekaut (wäre auch nicht gegangen...), sondern alles so weich gekocht und klein geschnitten, daß ich es ohne Kauen schlucken konnte. Nicht so gut wie RICHTIG kauen, aber ich fand es entscheidend besser... Das geht bestimmt schon relativ bald wieder. Die sehr-sehr-weiches-Essen-Phase hat bei mir auch sehr lange angehalten, weil ich nichts kaputt machen wollte, aber ich hab noch nichts nachteiliges über sowas statt ganz-flüssiges-Essen gehört. Außer, daß man danach länger braucht, um die Zähne wieder sauberzukriegen, das ist mit eingeschränkter Mundöffnung kein reiner Spaß..

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Ich war heute Beim KFC und er hat mir erlaubt schon wieder zu kauen!!!!!! Nur 2 Wochen Post OP! okay nur weiche sachen, aber immerhin...Spätzle, Nudeln etc. Einfach super. Muss darauf achten nur hinten zu kauen und des geht auch gut. Macht halt leider nicht soviel spaß wie ich dachte weil noch der ganze gaumen taub ist :x

In weiteren 2 Wochen werde ich schon wieder richtig essen können, hat er gesagt:) freu freu freu:lol:

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Ich war gestern beim KFO und mein dicker OP-Draht wurde am UK gewechselt um nun endlich mit der Feinarbeit zu beginnen. Der KFO meinte es sei alles schon so gut wie fertig. Eigentlich wollte er ein paar Brackets umkleben, dann hätte ich in 5-6 Wochen, also bei meinem nächsten Termin, die Spange schon rausbekommen!!!!!! Aber er hatte wohl Angst dass meine Zähne noch zu empfindlich sind und jetzt hab ich irgendwie gar nichts gemacht bekommen ausser nen neuen Draht reinzubekommen, denn er an ein paar Stellen ein wenig verbogen hat :(

Ich hatte mich so gefreut dass ich gerade Fortschritte beim Kauen gemacht habe und jetzt tun meine Zähne wieder weh wegen dem Draht :( Und wenn ich in 4 Wochen wieder beim KFO eintrudel und der mir sagt dass sein "Drahtverbiegen" nichts gebracht hat und ich hätte somit 4 Wochen vergeudet, dann werd ich echt sauer sein. Die Spange nervt mich von Tag zu Tag mehr!!!:((

In 4- 6 Monaten ist schon die Plattenentfernung. Mir kommt das so vor als ginge es bei mir viel schneller als bei anderen hier. Viele haben die Metallentfernung erst nach einem Jahr :o

Ich weiss auch nicht. Mein KFO hat gestern nicht mal neue Gummis reingemacht und auch nichts deswegen gesagt...ich dachte die hat man länger drin um den Kiefer ein wenig zu fixieren, aber naja...keiner sagt was, einer klärt mich richtig auf:(:evil:

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Ich kann verstehen, dass du ungeduldig bist. Aber ehrlich gesagt, hauptsache das Ergebnis ist gut und dauerhaft. Ich würde die Spange lieber länger tragen, als zu riskieren, dass sich irgendwie was verschiebt oder so. Da würde ich mir nen Wolf ärgern.

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Ich bin anfang der Woche auf den glorreichen Gedanken gekommen dass mein OK ja schon fertig ist und dass im Zuge dessen ja die Spange raus könnte :) Also hab ich schnell einen Termin eingelegt und mein Super genialer KFO hat mir spontan die Spange im OK entfernt. Ich war echt froh dass mein ganzer OK noch taub ist, da ich sonst wahrscheinlich echt Schmerzen gehabt hätte so wie der an den Ringen gezogen hat usw. Ich hab den restlichen Tag 100 mal in den Spiegel schauen müssen da es so toll aussieht :)))

Das krasseste ist dass er noch meine Zähne am UK bearbeitet hat, die muss er rausziehen damit sie alle auf einer Höhe sind...

Als ich nach hause kam, haben sich meine Zähne auch schon in die gewünschte Position verschoben:O Krass oder?!:?: Und das nur durch eine kleine Biegung im Draht...Dummerweise ist einer der zZähne zusätzlich ein wenig nach hintengedrückt worden, aber egal...so schnell und schmerzfrei wie die sich gerade bewegen, kann es sich nur noch um 2-3 Wochen handeln und dann bin ich die auch schon los^^

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