sissi80

Diskusverlagerung nach Bimax August 2009

35 Beiträge in diesem Thema

Ich dachte ich hätte das schlimmste hinter mir ;-(

Nun war ich gestern bei der Kernspinto und heute teilte mir mein KFO telefonisch mit dass ich eine Diskusverlagerung in beiden Kiefergelenken habe!

Morgen muss ich zu ihm, dann will er versch. Übungen mit mir machen?!

Hmmm....

Wie wird es generell behandelt?

Davor hatte ich die grösste Angst ;-( obwohl es nie als Risiko bei den Ärzten erwähnt wurde...

bearbeitet von sissi80

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Hallo sissi80,

mich würde interessieren, welche Übungen dein KFO nun mit dir gemacht hat?

Ich hatte im Juli 2009 meine Bimax und seitdem Probleme mit der Mundöffnung und Schmerzen in den Kiefergelenken. Bei einem MRT wurde beidseitige Arthrose und auch eine Diskusverlagerung sowie eine akute Entzündung beidseits festgestellt. Mir wurde eine Gelenkspülung empfohlen mit dem Versuch, den Diskus durch verkürzen des "Bandes" wieder ins Gelenk zu bewegen. Habs dann gemacht, war aber leider nicht sehr erfolgreich. Links immer noch ziemlich Schmerzen. Trage nun seit 8 Wochen eine Schiene, die die Gelenke entlasten soll, aber keine Besserung. Allerdings meinte mein KC, dass die Gelenke schon durch die Fehlstellung so geschädigt wurden und nicht durch die OP.

Wie geht es denn jetzt bei dir weiter? Würde mich wirklich interessieren.

lg

Steffi

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Hallo Steffi,

der Doc hat mir nur diese Holzspatel mitgegeben womit ich die Mundöffnung trainieren muss...

jeden morgen, jeden mittag und jeden abend mind. 5 Minuten.

am donnerstag bekomme ich eine neue Schiene für den UK.

Die soll ich die nächsten Monate immer tragen.

Wenn die Schmerzen dann irgendwann weg sind, dann nur noch nachts.

Er vermutet, dass es in 4-6 Monaten verheilt sein müsste.

hmmm, ich weiss es nicht.

Erst nach dem Gespräch mit dem KFO weiss ich, was es tatsächlich ist, eine Diskusverlagerung. Und ich dachte, man könnte dedn Diskus wieder dahin bringen, wo er hin soll.... nix da.... der wird nie wieder in die ursprungsposition zurückgehen, so wie ich es verstanden habe.

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Hallo sissi,

was soll denn noch verheilen? Ich gehen mal davon aus, dass du dich im Datum geirrt hast und deine OP im August 2009 war? Dann ist da doch soweit alles verheilt, oder?

Also mir hat mein KC erklärt, dass es schon sein kann, dass der Diskus wieder ins Gelenk geht. Hängt wohl auch davon ab, wie der Zustand von Diskus und Gelenk ist.

Gehst du zur Physio? Ich gehe zwei mal pro Woche zur Manuellen Therapie. Mit tut das echt gut, zumal sich bei mir immer die ganze Muskulatur um die Gelenke herum verspannt. Hab nächsten Donnerstag wieder Termin beim KC zur Kontrolle. Bin mal gespannt, was er sagt.

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Hallo Steffi,

klar, war die Bimax im August 2009, da hab ich mich tatsächlich vertan.

Ich meine mit verheilen, dass die Schmerzen der Diskusverlagerung nach 4-6 Monaten verschwinden können. Da kann ich aber gar nciht dran glauben.

Im Moment nervt mich das alles total.

Ich hatte die letzten 9 Monate wahnsinnig viel geduld aber mit den Schmerzen, die ich seit 1-2 Monaten habe, da kannich gar nicht mit Leben!

Ich bin so oft den Tränen nah!

Hätte ich vorher gewusst, dass das ein Risiko der OP ist, dann hätte ich mir das wohl nochmal überlegt, ob ich den Eingriff mache oder nicht...

Ich gehe auch zur Physio (1x wöchentlich), allerdings sehe ich keine Besserung. Es tut an dem Tag schon sehr gut, aber das ist am nächsten Tag schon wieder vergessen, leider...

Ich weiß nicht ob es überhaupt was bringt.

Habe schon überlegt zum Osteopathen zu gehen....

Ich bekomme am Donnerstag eine Schiene und muss einfach nur 3 x täglich Zungenspatel stapeln und 5 Minuten anhalten.

Wie läuft es bei dir momentan?

Du hast am Donnerstag erst den Termin. Würde mich ja interessiern, wie es bei dir weiterläuft.

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wie macht sich das ganze denn Bemerkbar?

Scherzen im Gelenk?

Mundöffnung eingeschränkt? (wenn ja um wieviel reden wir hier) ?

Man spürt das was aus dem Gelenk flutscht?

Weil bei mir ist im rechten Gelenk ein extremes Knacken, morgen nach dem aufstehn ist es ganz schlimm, da kann ich, egal was ich mache, das Knacken garnicht verhindern, bei jeder Bewegung vom Unterkiefer.

Aber das knackt halt nur und schmerzt nicht (zumindest noch nicht). Auf der anderen Seite ist das garnicht der Fall.

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Also ich habe auf der linken seite kaum Schmerzen.

auf der rechten Seite umso schlimmer.

Ich kann nachts nicht auf der rechten Seite liegen, weil ich dann einen, ich sag jetzt mal, ziehenden Muskelschmerz verspüre.

Mundöffnung liegt knapp unter drei cm.

Vor einigen Monaten hatte ich schonmal 3 cm. Dann bestimmt bei 2,5, jetzt wieder bei knapp 3cm.

Es fällt mir sehr schwer harte Sachen zu kauen oder abzubeissen (zb. Schoki)

Den UK kann ich fast gar nicht nach links schieben.

Und nun das schlimmste für mich.

Wenn ich den UK dann versehentlich beim sprechen, essen, schlafen doch plötzlich nach links schiebe, verspüre ich eine art Krampf im rechten Muskel.

D.h. ein ganz heftiges ziehen im Muskel. Der SChmerz ist für mich viel schlimmer als ein normaler Wadenkrampf. Ich habe dann immer das Gefühl, dass da irgendetwas verrutscht ist, kann es aber leider nciht anders beschreiben.

Mich würde ja auch interessieren, wie es sich bei den anderen "Geschädigten" bemerkbar macht, zb.: Steffi71, diskus0815,s chnattchen, labworker, olga21de...

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Dass es durch eine OP zu einer Diskusverlagerung kommen kann, wurde mir auch nicht vorher gesagt. Allerdings ist es bei mir definitiv so, dass die Gelenke und der Diskus schon vorher massiv geschädigt waren. Das konnte man beim MRT feststellen.

Bemerkbar macht sich das ganze zum einen durch die Mundöffnung, die so zwischen 2,5cm und 3cm liegt. Mehr ist da einfach nicht drin. Und natürlich Schmerzen im Gelenk. Also feste beißen (fängt schon bei Schnitzel an) geht einfach nicht. Und auf der linken Seite liegen ist auch nicht so optimal. Außerdem ziehen die Schmerzen oft bis ins Ohr. Meine Kiefer- und Halsmuskulatur ist eigentlich immer verspannt und wenn ich nicht zwei mal wöchentlich zur Manuellen Therapie gehen würde, dann hätte ich da mit Sicherheit noch mehr Probleme. Das leise Knacken uns das "schleifende" Geräusch im Gelenk sind seit der Lavarge verschwunden, die Schmerzen, vor allem links, sind aber leider geblieben.

Bin echt gespannt, was mein Doc am Donnerstag sagt.

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Hallo Sissi 80,

das mit Deiner Diskusverlagerung kann einem ja richtig leid tun, immerhin läßt man sich ja auch meistens operieren, um seine Kieferfehlstellung los zu werden.

Ich habe meine Behandlung auch wegen so einer Diskusverlagerung begonnen. Mein KFO hat diese aber mit der Positionierschiene und Physiotherapie vor der Behandlung mit MB-Apparatur schon behandelt. Dadurch haben sich meine Schmerzen und Verspannungen sehr gut gegeben, und meine Kiefergelenke fühlen sich seitdem ganz gut an. Ob meine Diskusverlagerung davon weg ist, vermag ich nicht zu sagen, dafür müßte ich wohl mal in die Röhre.

Seit ich die Brackets und die Gummizüge rechts hinten habe, hat sich der Zustand meines Rückens und der Gesichtsmuskulatur wieder etwas verschlechtert, aber das wurde mir so angekündigt. Es ist wohl so, daß sich mein Körper jetzt langsam auf die neuen Verhältnisse einstellt, und da rappelt es die ganze Wirbelsäule rauf und runter, daß es kracht.

Habe am Freitag auch einen Gesprächstermin mit meinem KFO und werde ihn mal nach einem Rezept für Physiotherapie fragen.

Das kann ich Dir auch dringend empfehlen. Der Therapeut muß sich aber auch mit dieser speziellen Form von Therapie auskennen, da gibt es Spezialisten, frage vorher nach. Und Dein KFO sollte vielleicht auch etwas mehr unternehmen als Dir diese Spatelübungen aufzugeben, immerhin ist mit einer Diskusverlagerung echt nicht zu spaßen. Das ist aber meine persönliche Meinung..

Ich wünsche Dir ganz viel gute Besserung. Werde Dein Thema weiter verfolgen, um zu wissen, wie es Dir ergeht.

Viele Grüße aus Isernhagen

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Ach menno! Das tut mir echt leid!

Ich finde es echt grausam. Hätte ich das gewusst, ich hätte mich niemals operieren lassen.

Die Lebensqualität geht in Richtung Null....

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ich hätte es auch nicht gemacht, da hätte ich nur die spange genommen plus kinn op und fertig hätte auch schon nach was ausgesehen, ach ich weiß nicht wie das wird.

Bin auch am überlegen ob ich zum osteopathen gehen soll bin auf der suche nach einem guten.....

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Ich werde wahrscheinlich auch zum Osteopathen gehen.

orkide, wer behandelt die Diskusverlagerung denn bei dir Doc K oder dein KFO?

Ich weiss ehrlich gesagt nciht, wer dafür jetzt verantwortlich ist.

Was sagt dein KFC dazu?

Ich hatte wieder eine schmerzreiche Nacht ;-(

@saxaholic, was macht denn dein Arzt noch zusätzlich?

Ich gehe ja zur Physio und bekomme heute auch eine Schiene...

@steffi71, behandelt dein KFC deine Diskuusverlagerung?

Was hat der arzt gestern berichtet? Würdest du diese Spülung, Lavarge nochmals empfehlen?

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Behandeln tut die mein Physio, was sol denn Dr. K grossartig tun können???

Hats du schon gehört von Botox soll auch ganz gut helfen oder eine Lavarge???

Müssen wir wohl alles mal ausprobieren???

Ey was wir alles machen müssen nur um ein normales keifer haben zu dürfen oh man eyyyy.....

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Ich will keinen eingriff machen lassen!

vorerst zumindest nicht!

Mir reicht die Bimax und die ME die noch ansteht ;-(

Nun habe ich meine neue Schiene hete morgen erhalten, die ich ganztägig tragen soll.

Ausserdem habe ich im OK einen Retainer reinbekommen.

Tolle Sache, wie soll ich in meinem Büro Job vernünftig telefonieren.

Und ich war sooooo froh, als die Zahnspange rauskam!

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hallo!

ich habe auch seit einem jahr eine diskusverlagerung. die schmerzen werden besser (zumindest war das bei mir so), lt studien ist es aber in den meisten fällen so. ich hatte eine schiene, die ich immer noch trage, die den gelenkspalt etwas vergrößert, so dass sich das gelenk wohl etwas erholen kann.

das dehnen mit dem spachtel: mein kfo hat mir erklärt, dass man durch das dehnen den diskus wohl "zersetzt", also auf zeit gesehen wird der abgebaut, wodurch auch die mundöffnung größer wird. (weil der diskus dann ja nicht mehr blockiert)

ich hab die hoffnung aufgegeben dass der diskus wieder hinrutscht wo der hingehört , mein kfo hat gemeint die chancen stehen schlecht, da die bänder wohl schon zu ausgeleiert sind.

ich fang ab nächsten monat eine kieferorthopädische behandlung an, die das gelenk dann schonen soll.

schöner scheiss alles.

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Hallo

ich hab seit meiner Bimax letztes Jahr im September auch Probleme mit den Gelenken und bin echt "dankbar", das es das Forum hier gibt und ich offenbar nicht die einzige bin. Vor der Bimax hatte ich nie Probleme mit knacken oder so. Ca. 4 Monate nach der Bimax fing mein linkes Gelenk an zu knacken, wenn ich härtere Sachen kaue oder wenn ich den Kiefer nach rechts verschiebe. Ich habe auch nach der OP angefangen nachts meine Kiefer aufeinander zu pressen. Weiß auch nicht wieso. Richtig Schmerzen hab ich zwar noch nicht, außer es hat mal ziemlich heftig geknackt. Meiner KFO hab ich dies schon mitgeteilt, aber sie meinte zu mir, daß solange ich keine Schmerzen hätte, dies nicht schlimm sei. Es könnte daran liegen, da mein Uk u.a. 2mm nach links verschoben wurde, das die Gelenke sich erst an die Positiongewohnen müssen.

Aber irgendwie hab ich schon etwas schiß, denn vor der OP war ja nix. Hab jetzt seit März, als die feste Spange raus kam einen Aktivator für nachts (nur eine Spange für OK und UK), der lt. KFO die Gelenke auch nachts entlastet, aber wirklich was merken tu ich nicht. Außer das Kieferpressen ist nicht mehr ganz so doll spürbar. Hab im Juni meine ME. Würdet Ihr den KFC bzgl. des Problems mal ansprechen???

@Sissi

Wie läuft es denn mit Deiner Schiene kannst Du denn damit gut sprechen???

Drück Dir die Daumen das es was hilft.

LG Kampen99

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Ich habe dieSchiene jetzt drin,

kann damit aber kaum sprechen. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie ich das machen soll. Bei der Arbeit konnte ich die gar nicht tragen, das ging gar nicht.

Ich bekomme seit der bimax meinen Mund nicht zu, jetzt habe ich noch die Schiene, jetzt bekomme ich den Mund überhaupt nicht zu.

@lale, trägst du die Schiene den ganzen Tag über?oder nur nachts?

Mein KFOhat gesagt, wenn es gar nicht geht, dann soll ich die aber auf jeden fall nachts tragen.

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hi!

ich trage die schiene 24 h am tag, sogar wenn ich was weiches esse, nur bei hartem essen nehm ich sie raus.

dadurch dass ich die diskusverlagerung hab ist mein biss total verschoben und ständig anders, und wenn ich die schiene nicht drin habe ist mein biss wohl zu tief, und durch das ständig anders aufbeissen hab ich das gefühl dass die gelenke auch gereizt werden.

meine schiene sieht auch total doof aus, wie ein vampir, und ich lispel damit auch total, ist mir aber momentan egal was die leute denken, lieber gucken die mal für 2 minuten blöd als dass ich schmerzen habe.

aber mit der schiene kommt einigermassen stabilität in die sache, ich hab die schiene machen lassen nachdem ich manuelle therapie hatte, so dass mein biss einigermassen ok war. wenn die schiene nicht sitzt hilft ja alles nichts.

hab am anfang auch sehr viel ibuprofen geschluckt, und als es besser wurde ganz viel teufelskralle tabletten. vielleicht war es nur plazebo effekt, aber hatte das gefühl das hat mit den schmerzen ein wenig geholfen, und ist ja alles natürlich.

probier mal die schiene so oft wie möglich zu tragen, nichts zähes essen, etc, das mit den schmerzen dauert wird aber bestimmt besser.

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Hi,

so, war jetzt gestern in Stgt. Da sich die Schmerzen nicht wesentlich gebessert haben, wird sich der Doc nun mit dem Oberarzt besprechen und mich dann anrufen, was sie denn entschieden haben. Ich befürchte, dass es auf eine OP rausläuft. Allerdings würde das wohl eventuell zusammen mit der ME gemacht werden, die ja bei mir auch noch ansteht.

Ich trage die Schiene auch non Stop, außer beim Essen. Die Schiene sitzt im OK und stört beim reden natürlich etwas, aber das ist mir ehrlich gesagt auch egal. Allerdins hat mir mein Umfeld versichert, dass sich die Beeinträchtigung in Grenzen hält.

Das Problem mit dem inkompetenten Lippenschluss habe ich seit der Bimax, bzw schon seit der GNE auch. Das finde ich oberätzend. Mein KC meinte, dass dies am Kinn liege. Es ist wohl zu lang, was jetzt, nach der UK-VV natürlich mehr ins Gewicht fällt. Ich muss mir also wohl überlegen, ob ich das nun auch noch machen lasse. Irgendwie nimmt das alles kein Ende. :-(

@sissi80, also die Diskusverlagerung wird von meinem KC behandelt. Da hält sich mein KFO ganz raus. Er sagt, da fehlt ihm die Erfahrung. Ob ich die Lavarge nochmal machen würde.... keine Ahnung. Mit der Lavarge haben sie ja noch rechts das Band vom Diskus verkürzt, um ihn wieder ins Gelenk zu bewegen. Ich meine, dass die Schmerzen rechts auch besser geworden sind. Links war nach Aussage des KC nix mehr zu machen, der Diskus sei schon zu sehr geschädigt.

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@steffi du hattest schon eine lavarge?

Wie war es ?? Was wird denn da genau gemacht? Ich dachte nur das das Gelenk ausgespült wird, aber du hast etwas von Bandverkürzen geschrieben, geht das???

Also hat es dir etwas gebracht? Wird es in vollnarkose gemacht?

Und wie sindi die schmerzen danach???

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Hallo orkide,

ja, bei mir wurde eine Lavarge durchgeführt. Das ganze unter Vollnarkose. Ich war auch eine Nacht stationär (zum Glück, mein Kreislauf ist total weggekippt). Bei der Lavarge wird das Gelenk gespült, um z.B. Entzündungsherde zu "reinigen". Bei dieser Aktion haben sie dann versucht, den Diskus zu mobilisieren, also wieder beweglich zu machen. Beim MRT wurde festgestellt, dass sich der Diskus bei mir nicht mehr ins Gelenk bewegt. Mit einem kleinen "Stromstoß" haben sie das Band etwas gekürzt, damit der Diskus wieder ins Gelenk rutschen kann. Links haben sie nur gespült, da der Diskus schon zu sehr geschädigt ist. Die OP hat eine gute Stunde gedauert. Schmerzen hatte ich keine, nur die Stellen vor dem Ohr und aufwärts Richtung Schläfe waren taub. Das hat sich aber mit der Zeit wieder gegeben. Das größte Risiko bei der Geschichte ist wohl, dass der Gesichtsnerv verletzt werden könnte. Ob es was gebracht hat? Gute Frage. Links definitiv nicht, rechts bin ich mir nicht sicher. Ich meine, dass die Schmerzen besser geworden sind. Ob das jetzt nur an der Lavarge liegt, oder aber am Verkürzen des Bandes, keine Ahnung. Das würde wohl nur ein MRT zeigen. Aber das ist vorerst wohl nicht geplant.

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@steffi danke für die Antwort,

ich wußte noch das man das band kürzen kann, dachte man kann es nur spülem, so wurde es mir auch vom KFC eigentlich gesagt.

D.h es gibt immer andere Meinungen und praktiken.:))))

Wo hast Du die Lavarge machen lassen???

Und wie lange war es her mit dem Diskus als Du die Lavarge machen lassen hast?

Bei mir ca. 1 Jahr vielleicht hätte ich ja auch noch eine Chance:)))

Und sieht man die Schnitte doll, oder sind die schnell weg???

Hab viel gefragt ne???

Danke schonmal für die Antworten...

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Hallo orkide,

also Probleme mit den Kiefergelenken habe ich eigentlich erst akut seit der Bimax im Juli 2009. MRT war im Januar und Ende Februar dann die Lavarge.

Allerdings wurde dabei festgestellt, dass die Gelenke (hab ja auch Arthrose) und der Diskus von der jahrelangen Fehlstellung geschädigt wurden und nicht von der OP.

Wie auch die OPs vorher habe ich auch diese in Stgt durchführen lassen.

Die Schnitte sind eher kleine Punkte, die man jetzt noch ein klein wenig sieht. Sie verblassen aber immer mehr und fallen wirklich nicht auf.

Hast du denn auch Probleme mit der Mundöffnung und Schmerzen in den Gelenken?

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Ich hatte wieder eine schmerzreiche Nacht ;-(

@saxaholic, was macht denn dein Arzt noch zusätzlich?

Ich gehe ja zur Physio und bekomme heute auch eine Schiene...

Hallo,

mein KFO hat mir als erstes die Schiene verpaßt und mich dann gleich mit Physiotherapie (30 Sitzungen insgesamt) versorgt. Außerdem habe ich 6 Monate ständig und fast ein Jahr insgesamt ein verbessertes Crozat-Gerät (sieht aus wie eine Zahnspange aus Metall ohne Plastik), dieses hat meinen Oberkiefer gedehnt. Hatte eine massive OK-Kompression, die hat sich innerhalb von wenigen Wochen rapide gebessert.

Der Physiotherapeut hat meinen Unterkiefer immer schön nach vorne gezogen, um die verkürzte Muskulatur wieder auf Normallänge zu bringen und Platz für den Diskus zu machen. Gleichzeitig hat die Schiene meinen Unterkiefer immer schön vorne einrasten lassen und Kontakt für die Eckzähne hergestellt, so daß mein Kiefer nachts ruhiggestellt war, das Pressen konnte das auch nicht verhindern.

Immerhin knacken beide Gelenke nicht mehr ständig beim Öffnen oder Schließen. Das linke Gelenk tut manchmal noch weh, aber lange nicht mehr so schlimm wie vor einem Jahr.

Jetzt am Freitag hat der KFO festgestellt, daß meine Backenzähne rechts so viel Kontakt wie nötig haben. Auch die Schiene brauche ich jetzt nur noch tragen, wenn ich meine, daß ich sie brauche. Diese Schiene wurde immer weiter aufgebaut, um den Unterkiefer an die neue Lage zu gewöhnen. Sie hat mich beim Sprechen und beim Musizieren nicht behindert, war also ganz angenehm - und hilfreich.;-)

Meine Mundöffnung ist durch die Behandlung auch größer geworden.

Jetzt hoffe ich natürlich, daß meine OP mir diese Verbesserungen auch dauerhaft erhält. Ich mache das ja, damit meine Kiefergelenke und Zähne auch in Jahren noch in gutem Zustand sind. Den leichten Verschleiß im linken Gelenk muß ich wohl hinnehmen, wäre aber glücklich, wenn es denn dabei bleibt. :!:Ich hoffe, diese Auskunft hilft Dir weiter. Auf bald. Liebe Grüße aus Isernhagen von Saxaholic:lol:

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