Fanfan

KFO als Erwachsene - sinnhaft & Vorgehen?

Hallo,

Ich habe als Jugendliche ca. 3 jahre eine feste Spange oben und unten getragen und danach noch eine lose. Meine Zähne waren danach schön grade.

Nun hat sich jedoch in meinem Unterkiefer ein Zahn nach vorne geschoben. Das verlief relativ schleichend, nur in den letzten 3 Monaten habe ich es gemerkt, meine Zähne waren druckempfindlich und plötzlich haben sich beim Sprechen mein Schneidezahn und Zahn im Unterhierfer berührt. Mitlerweile habe ich seit ca. 2 Monaten einen Kreiúzbiss und der linke Schneidezahn zeigt schon Spuren. Ich empfinde es von Zeit zu Zeit sehr unangenehm und habe das Gefühl der Zahn unten fällt raus. Mein Zahnarzt hat mir nun eine Beißschiene für nachts (UK) angefertigt um zumindest einen Stillstand zu erreichen. Zwar fühle ich mich mit der Schiene ganz gut aber trotzdem habe ich jetzt weider das Gefühl, dass mein Kiefer weiter arbeitet.

Fragen:

Ist eine kiefernorthopädische Behandlung notwendig/Sinnvoll? Was passiert wenn ich nichts mache?

Eine Kiefernorthopädin hat mir in den Mund geschaut ein Röntgenbild gemacht und gesagt, dass ich oben und unten eine feste Klammer benötige. Kosten zwischen 2.000-7.000 €. Eine genaue Analyse plus Behandlungsplan + Kosten würde aufgrund einer seitlichen Röntgenaufnahme erfolgen. Dafür müßte ich dann 300 € zahlen.

Da ich die Behandlung selber zahlen muss schreckt mich diese Summe ab. Wenn ich nun eine Zweit oder Drittmeinung hören möchte - muss ich dann jeweils wieder 300 € zahlen?

Nach der Behandlung müßte ich vermutlich zur Logopädin (Vermutung der Kiefernorthopädin). Dies würde dann allerdings wieder meine gesetzliche Kasse zahlen. Ist das richtig?

Gibt es eine unabhängige Beratungsstelle für Kiefernorthopädie? Oder gibt es gute und preislich vernünftige Kiefernorthopäden in Hamburg?

Ich bin übrigens 34 Jahre und habe seit 2 Jahren eine Krohne im UK.

Vielen Dank für Tipps und Antworten.

Mich schreckt eine erneute Tortur mit fester Spange enorm.

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Hey

So wie das klingt, würde ich auf jeden Fall was machen lassen. Es stört dich ja jetzt schon. Es ist viel Geld, aber manchmal denke ich, dass Lebensqualität vor Sparsamkeit gehen sollte. Wenn du keine Operation benötigst, zahlt die Kasse die Behandlung tatsächlich nicht. Wie das mit der Logopädie aussieht, weiss ich nicht. Was mich etwas irritiert ist die Sache mit dem Röntgenbild. Bei mir hat die erste Untersuchung Mit Aufnahme des Schädels von vorne und von der Seite, incl. Beratung. Fotografie, Analyse der Kiefermodelle, Abformung beider Kiefer, incl. Erstellung des Gipsmodells 113,30 Euro gekostet, von denen die Krankenkasse 80% übernommen hat.

Gut das mit der Krankenkasse war unter vorbehalt, weil bei mir absehbar war, dass ich um die OP nicht drumherumkomme. Aber 110 Euro für alles ist doch ein bisschen was anderes als 300 Euro für eine Fotografie mit Auswertung ( der Part hat, wenn ich meine Rechnung richtig verstehe, übrigens ganze 32 Euro gekostet).

Ich weiß nicht, wie weit das üblich ist mit den 300 Euro. Aber wenn du dich abgezockt fühlst, solltest du zu einem anderen Kieferorthopäden gehen und dich von dem auch noch mal beraten lassen. Es ist doch im Endeffekt besser, 200 EUro in den Sand zu setzen, indem du erfährst, dass keine Behandlung zwingend notwendig ist, als dir das Geld zu verkneifen und später drunter zu leiden. Und wenn es dann wirklich zur Behandlung kommt, dann gibt es ja noch Ratenmodelle.

Übrigens find ich 7.000 bei deiner Beschreibung echt teuer... meine Behandlung kostet knapp 3.000 und in meinem Mund ist alles schief, was schief sein kann.

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Zahlen Krankenkassen in Deutschland echt nicht, wenn man erwachsen ist, auch wenn die Behandlung medizinisch notwendig ist, ausser man braucht eine OP?? Meine KK zahlt 90 Prozent der Kosten, aber nicht nur für's "Hervorholen" des retinierten Eckzahns sondern gerade für den ganzen Oberkiefer...

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Ja.. schon allein von der Zahnfehlstellung hätte dringend was getan werden müssen, aber die Kasse bezahlt es nur, weil auch eine OP zwingend notwendig is.. als vorbereitende Maßnahme quasi, da muss das dann ja sein.

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... ich bin auch 34 und lass mich auf eine feste Zahnspange ein (Erstbehandlung) Die Kosten für meine Lingualspange belaufen sich auf 6534,- € aber wie schon von Ela81 geschrieben, steigert es eben auch die Lebensqualität, ich habe mich wegen der Zahnfehlstellung kaum getraut offen zu lachen (tue es immer noch) ich denke das wird sich aber ändern :wink:

in 4 Wochen kommt die Zahnspange rein

Lippi1976

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Hallo,

bin 37 und trage auch eine feste Zahnspange. Natürlich ist es abschreckend, wenn die Kosten dafür so hoch sind. Ich habe das Glück, das die Kosten von meiner KK übernommen worden sind, weil eine anschließende OP bevorsteht. Seit dem Einsetzen der Spange bis jetzt hat sich schon soviel verändert (schiefe Zähne sind gerade und die Zahnkränze sind sehr schön ausgeformt). Ich habe es bisher nicht bereut, diesen Schritt getan zu haben. Anfangs, als ich mit dem Behandlungsverlauf und den dabei anfallenden Kosten nich so vertraut war, hab ich auch überlegt, was mach ich, wenn ich alles selber bezahlen muß... Aber auch dann hätte ich die Kosten selbst getragen. Schöne Zähne und ein guter Biss, davon habe ich immer geträumt. Freu mich immer, wenn ich Leute sehe, die beim Lächeln schöne Zähne zeigen.

Gruß

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