silversmile76

Bisserhöhung und "Kopfbiss", um Platzmangel zu begegnen?

Meine Hauszahnärztin hat den Vorschlag unterbreitet, dass man bei mir, um dem Problem des im Verhältnis zu meinem OK etwas zu langen UK und den jetzt ziemlich schräg nach außen geneigten Frontzähnen im OK zu begegnen, den Biss im Seitenzahnbereich um etwa 2 mm erhöht und dann die OK-Front so weit zurücknimmt, dass ein Kopfbiss der Schneidezähne entsteht. Das wäre dann zwar auch nicht wie im Lehrbuch, aber aus ihrer Sicht eine in ästhetischer und auch funktionaler Hinsicht befriedigerendere Lösung als jetzt (beiße mir jetzt mit der UK-Front gegen die OK-Front und es sieht durch die nach außen geneigte Front einfach aus, als hätte ich nie eine Klammer getragen bzw. als bräuchte ich mal eine). Ist evtl. bei noch jemandem hier diese Lösung gewählt worden und was ist aus kieferorthopädischer Sicht dazu zu sagen?

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den Biss im Seitenzahnbereich um etwa 2 mm erhöht und dann die OK-Front so weit zurücknimmt, dass ein Kopfbiss der Schneidezähne entsteht. Das wäre dann zwar auch nicht wie im Lehrbuch, aber aus ihrer Sicht eine in ästhetischer und auch funktionaler Hinsicht befriedigerendere Lösung als jetzt

:shock:

wieso ist das funktional besser? das würde einen frontal offenen biss ergeben, wenn ich dich richtig verstehe?

wegen einem offenen biss lassen sich manche hier operieren, und ihr wollt den gezielt herstellen?

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Meine Hauszahnärztin hat den Vorschlag unterbreitet, dass man bei mir, um dem Problem des im Verhältnis zu meinem OK etwas zu langen UK und den jetzt ziemlich schräg nach außen geneigten Frontzähnen im OK zu begegnen, den Biss im Seitenzahnbereich um etwa 2 mm erhöht und dann die OK-Front so weit zurücknimmt, dass ein Kopfbiss der Schneidezähne entsteht. Das wäre dann zwar auch nicht wie im Lehrbuch, aber aus ihrer Sicht eine in ästhetischer und auch funktionaler Hinsicht befriedigerendere Lösung als jetzt (beiße mir jetzt mit der UK-Front gegen die OK-Front und es sieht durch die nach außen geneigte Front einfach aus, als hätte ich nie eine Klammer getragen bzw. als bräuchte ich mal eine). Ist evtl. bei noch jemandem hier diese Lösung gewählt worden und was ist aus kieferorthopädischer Sicht dazu zu sagen?

Lass das bloß sein.

Wieso ist das eigentlich ein Thema für eine Zahnärztin?

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@Relative,

also einen frontal offenen Biss ergebe es wohl nicht, sondern einen Kopfbiss der Schneidezähne.

@Silversmile76,

ein Kopfbiss im Frontzahnbereich wäre kfo behandlungsbedürftig (Mesialbiss ab 0 mm). Und das als Behandlungsziel, -ergebnis? Hast du denn momentan Frühkontakt im Frontzahnbereich? So eine Art Zwangsbiss? Wenn der Biss um 2 mm gehoben wird, verschiebt sich die Verzahnung im Seitenzahnbereich. Und wenn ich mich richtig erinnere, schrieb ein KFO/ZA hier im Forum, dass du im Seitenzahnbereich eine neutrale Verzahnung hast. Soll das kfo oder za (prothetisch) gemacht werden. Das Vorgehen wäre wohl eine Tiefbissbehandlung; kfo ist das, was ich zu dem Thema der Literatur entnommen habe, umstritten, selbst wenn man einen tiefen Biss hat. Zusätzlich ist diese Behandlung extrem rezidivbehaftet. Verstehe auch nicht so ganz, wie die Frontzähne im OK zurückgenommen werden können sollen, wenn im Zahnbogen kein Platz ist. Kann mir nicht vorstellen, dass es reicht, den UK zurückzuschwenken. ???

bearbeitet von DagmarW

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Hi Chris,

habe deinen Beitrag erst später gesehen. Passend, dass du es so knapp zusammenfasst. Diese unsinnige Behandlung nahm der KFO bei meiner letzten Behandlung vor. Die Bisshebung im Seitenzahnbereich erklärte er mir, um nicht zu sagen, log er mir vor, sei nur vorübergehend und leider nicht zu vermeiden. Selbst heute kann ich diese ganze Behandlung, für die mir eigentlich die Worte fehlen, kaum glauben. Dieser Mensch wusste von Anfang an, dass er kfo überhaupt nichts verbessern kann.

Gut, dass es - zwischenzeitlich - dieses Forum gibt!

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Naja, vielleicht meinte relative auch einen seitlichen offenen Biss. So unwahrscheinlch ist das ja nicht, wenn man einen Kopfbiss anstrebt. Ich hatte ihn zwischenzeitlich während der Behandlung ja auch und entsprechend auf beiden Seiten einen offenen Biss. Wenn man damit mal versucht zu kauen, weiss man, dass es nicht gesund sein kann. Schon gar nicht als endgültigen Zustand des Bisses. Wie kann das ein Arzt empfehlen?!

Beispiel (nicht meine Zähne):

_wsb_596x335_Behandlungsbeispiel+Okklusion.JPG

bearbeitet von Chris80

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...mmh, erstens war es nur eine Idee und vielleicht meint sie auch keinen "echten" Kopfbiss, sondern nur einen angenäherten solchen, also eine deutlich reduzierte Frontzahnstufe, durch Hebung des seitlichen Bisses.

@ DagmarW: Ich habe aktuell tatsächlich eine Art Zwangsbiss, da ich einen Frühkontakt der UK-Schneidezähne an den OK-Schneidezähnen habe. Behoben wird dies, wenn ich nachts meine Retentionsschiene trage, denn der Kunststoff zwischen den Kauflächen sorgt für eine Bisshebung um ca. 1 - 2 mm. In der Folge habe ich vorne mehr Platz und kann mit dem Uk weiter nach vorne rutschen, in eine Position, die ich als viel entspannter erlebe als ohne Schiene. Nehme ich die Schiene morgens raus, beiße ich mir noch stärker mit den Schneidezähnen des UK gegen die des OK, weil sich der Körper nachts an die Position gewöhnt. Im Laufe des Tages rutscht mein UK aber zwangsweise wieder ein Stück zurück, was sicher nicht gut ist für die Kiefergelenke. Was liegt also näher, als kieferorthopädisch den Zustand herzustellen, den ich mit der Retentionsschiene habe?! Ich will doch schließlich nicht ewig mit Schiene durch die Welt laufen...

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Nur noch mal nachgetragen: Meine Zahnärztin wird und will mich nicht behandeln! Und vielleicht ist der Vorschlag ja auch wirklich zu risikoreich. Aber hat jemand eine bessere Idee? Funktioniert die Platzbeschaffung dann wirklich nur über das Ziehen von (gesunden) Zähnen?!

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Hi Silversmile,

Du könntest entweder den Kiefer vergrößern (GNE OK+UK) oder die Zähne slicen. Ich kann verstehen, daß Dich ein nicht ganz perfektes Ergebnis nach der Plackerei stört, aber ist es denn medizinisch notwendig, daß Du was machst? Die meisten Leute, die ich kenne, haben kein perfektes Gebiss bzw. sind weit davon entfernt. Das fällt mir aber auch nur auf, weil ich durch meine KFO mitlerweile überall auf perfekte Zähne achte.

Ich glaube, wenn Du wirklich eine professionelle Meinung brauchst, mußt Du Dir wirklich nochmal einen KFO suchen, der sich das anschaut. Die Zahnärztin meint es wahrscheinlich gut, kann Dich aber eh nicht behandeln. Aber das hast Du ja schon beschrieben. Was mich mehr beunruhigen würde, ist dieser Zwangsbiss. Eigentlich sollte die Behandlung doch zumindest erreichen, daß der Biss optimal ist und daß Du keine Kiefergelenksprobleme hast. Sei mir nicht böse, aber könnte es sein, daß der KFO mehr auf das seiner Meinung nach optimale optische Ergebnis geachtet hat und weniger auf das medizinisch notwendige?

LG, Nina

bearbeitet von nina1977_sb

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