Mona**

Meine Nasenkorrektur am 6.5.2010, 2 Jahre nach der Bimax

So jetzt werde ich mich noch einmal ans Berichtschreiben machen..hatte eigentlich schon einen geschrieben, aber dann hat sich das Internet im Krankenhaus verabschiedet und mein schöner Bericht war weg...naja auf ein Neues! :)

Was wurde überhaupt gemacht und warum?

Nach meiner Bimax 2008 war mein Septum total verbogen und ich hab durch das linke Nasenloch nur noch bedingt Luft bekommen und bei der Gelegenheit wurde mein Nasenbein begradigt und die seitlichen Höcker abgetragen, der linke Nasenflügel wurde an den rechten angeglichen und die Knorpel an der Nasenspitze wurden symetrisch eingestellt, zu guter letzt wurde die Nasenspitze noch ein paar mm angehoben.

Das alles wurde mit bestimmten Nahttechniken gemacht.

5.5.2010 Aufnahmetag

Um 10:00 Uhr musste ich antanzen...erst lief auch alles wie geschmiert...Anmeldung, Blutabnehmen, auf Station melden...da bekam ich dann mein Zimmer auch gleich, ein 2 Bettzimmer mit einer ganz netten Frau die eine Uk VV gemacht bekommen hatte.

Dann musste ich mit ansehen wie ein Notfall nach dem anderen ins OP gefahren wurde und meine Hoffnung auf ein schnelles Gespräch mit meinem Chrirurgen schwand dahin...naja zum Glück war meine Mami dabei und wir haben uns die Zeit mit langweiligen Kreuzworträtseln um die Ohren geschlagen..iwann gegen 14:00 Uhr kam dann endlich eine Narkoseärztin um mit mir das Gespräch zu führen...ging aber ganz schnell, war ja eigentlich schon alles gesagt...von den beiden OP´s vorher. So schnell wie sie rein geschneit kam..war sie auch schon wieder weg... jedoch hatte sie mir erzählt das der Prof. der eigentlich meine Nase operieren wollte krank sei und das nun sein Stellvertreter übernehmen würde...super... dann war ich schon kurz davor wieder Heim zu gehen ich war dann plötzlich so nervös weil ich den Arzt noch nie gesehen hatte und auch nicht wusste wie der so drauf is...das wars mit meiner Gelassenheit...und auch meine arme Mama war plötzlich kreide bleich.

Die nächsten paar Stunden waren dann echt iwie so ne Mischung zwischen heulen und lachen...so gegen 16:00 Uhr ging plötzlich die Tür von der OP schleuse auf und ich hatte eine Erscheinung! Da stand der Arzt, der schon immer gesagt hat er will meine Nase machen und der schon bei meiner Bimax dabei war..dem vertraue ich blind...ein freundliches..also machen wir das Näschen noch schön...nahm mir meine Nervosität fast komplett.

Ja das Gespräch verlief wie erwartet sehr gut, er hat sich viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären und mich zu beruhigen.

Er hats wirklich geschafft das ich nach dem Gespräch relativ entspannt noch mal mit meinen Eltern in die Stadt zum Essen gehen konnte und auch meine Mami hatte wieder Farbe im Gesicht.

Am Abend bekam ich noch den OP plan gezeigt ich war um ca 13:00 Uhr geplant.

6.5.2010 OP Tag

Geschlafen hatte ich dank einer Tablette und einer super ruhigen Zimmernachbarin eigentlich sehr gut..um sechs wurde ich geweckt und alles ging seinen normalen Gang...noch mal ausgiebig duschen und hungern:)

Aber dann gings von jetzt auf gleich alles wieder ganz anders als geplant. Kurz nach sieben kam die Stationsschwester und meinte ich solle mich schon fertig machen da ich doch an erster Stelle geplant bin...SCHOCK...naja wie dem auch sei...ich hab mich dann in mein sexy OP Outfit geschmissen und noch schnell Zuhause bescheid gesagt...vorher aber blöder weise die Tablette schon eingeschmissen so dass ich meiner Mum nur iwelchen Quatsch erzählt hatte..:D aber sie hat zumindest verstanden das ich früher dran komm. Ab da fehlt mir jegliches Zeitgefühl.

Iwann kam dann ein pfeiffender Pfleger und legte mir den netten Turban den man da immer vor der OP bekommt an und zack schwubs lag ich auch schon auf der Patientenschleuse.

Die Narkoseärztin war die vom Gespräch am Vortag und die 2 Männer die noch dabei waren, waren glaub ich auch ganz nett...naja dann hab ich noch mitbekommen das die Nadel an meiner Hand nicht ging und ich noch eine neue in der Armbeuge bekommen hatte..aber in dem Moment konnte ich schon nicht mal mehr motzen. Dann ging alles ganz schnell...Maske auf (die hat viell nach Gummi gestunken), als die Ärtzin zu mir sagte..so jetzt denk mal an was schönes...wusste ich im ersten Moment garnicht an was ich denken sollte und naja dann hörte ich noch ein freundliches schlaf schön, oder so was in der Art, und weg war ich!

Gegen 12:30 Uhr habe ich dann das erste mal im Aufwachraum auf die Uhr geschaut...bin aufgewacht mit so nem Sauerstoffschlauf im Mund des war viell was ekliges...den hab ich immer wieder raus gespuckt..aber die Schwester war ganz schön hartnäckig und hat ihn immer wieder in meine Backe geschoben..iwann hab ich aber gewonnen! :)

Ne viertel Std später hatte ich das nächste Problem..ich musste soo dringend aufs Klo aber als ich dann eine Schüssel angeboten bekamm beschloss ich lieber noch weng auszuhalten...ging aber nicht lange gut...ne vietel Stunde später hab ich solange genervt das ich pinkeln muss bis mich die Schwester von der Station geholt hat und ich Ausnahmsweise schon weng füher aufs Zimmer durfte.

WELCH ERLEICHTERUNG.:lol:

Naja meine Mum hat schon auf mich gewartet und mir dann noch geholfen was gescheites anzuziehen...dann hab ich immer ein bisschen geschlafen.Gegen Abend kam dann auch noch mein Papa und meine Welt war in Ordnung.

Die Nacht war auch ok...ich hatte keine Schmerzen und mir gings vom Magen her eigentlich auch supi.

7.5.2010 1.Tag Post OP

Mir gings supi, der Arzt war da hat sich mein Näschen (so nennt er es immer)

angeschaut und sauber gemacht..tat garnicht weh und ich hatte auch noch keinen großen Bluterguss zumindest fast nicht..was sich dann aber bis abends änders sollte.

Naja bei der Kontrolle hat mein Chiriurg noch erzählt das er noch bissl weniger gemacht hat wie geplant weil das Nasenskelett nach der Septumplastik so gerade war das er nicht brechen musste und auch keine Knorpel aus meinem Ohr gebraucht hatte.

Nervig war das ewige Nasenbluten. Hatte auch noch Besuch von einer Freundin und nem ganz guten Kumpel.

Dann kam die Nacht...das war wohl mit Abstand das Schlimmste was ich bis jetzt im Krankenhaus durchgemacht habe...ich hatte die Schmerzmittel wohl nicht vertragen und musste die mir die ganze Nacht noch mal durch den Kopf gehen lassen...schrecklich war das...naja ging aber iwie auch rum.

8.5.2010, 2. Tag Post OP

Ab jetzt gings nur noch aufwärts...von Schmerzmitteln habe ich dann mal lieber die Finger gelassen und mich gezwungen bissl mehr zu essen...auch das letzte Antibiotika hab ich abends bekommen und mir gleich die Nadel ziehen lassen...wunderbares Gefühl...:D Am Abend war noch meine beste Freundin mit ihrem Freund zu Besuch und dann war der Tag auch schon wieder rum. Meine Eltern hatten mir dann noch n Burger mitgebracht und dann gings schon wieder ab isn Bett..allerdings war an schlafen nicht zu denken. Ich war hell wach...die ganze Nacht..iwann bin ich dann mal vor Erschöpfung eingepennt und schon ne halbe Stunde später wieder von meinem eigenen Schnarchen aufgewacht...na toll...das wars dann ich bin dann ein bisschen rum gelaufen und hab gehofft das die Nacht schnell vorbei geht, dem war natürlich nicht so aber iwann hatte ichs auch geschafft.

9.5.2010 3. Tag Post OP, Entlassung

EEEEENDLICH bekam ich das ok um nach Hause zu gehen, meine Eltern haben mich abgeholt und jetzt gehts mir schon wieder um einiges besser...konnte sogar schon ein paar Stunden am Stück schlafen...es ist wirklich HIMMLISCH im eigenen Bett zu liegen!!!

Jetzt wenn ich mal einen Rückblick auf meine letzte 2 Jahre werfe kann ich zusammenfassend sagen, es hat sich wirklich gelohnt die ganzen Strapazen auf sich zu nehmen, klar war es kein Spaziergang und mit viel Unannehmlichkeiten verbunden, aber in anbetracht der neuen Lebensqualität die man bekommt ist es das wirklich wert! Aber ich hätte wohl alles nicht so gut überstanden wenn ich nicht so viel Unterstützung von meinen Eltern, meiner Schwester und ein paar guten Freunden gehabt hätte.

Ganz liebe Grüße MONA

bearbeitet von Mona**

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Hey Mona,

ein schöner Bericht! Aufregend, was sich bei dir in der Zeit alles getan hat! Ich habe deine Beiträge immer aufmerksam verfolgt und muss sagen, dass du sehr stolz auf dich sein kannst!

Alles Liebe und noch gute Besserung, Josey

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Hey Josey,

danke! :)

Ja die letzten 2 Jahre waren schon wirklich häftig...aber man wächst ja mit seinen Aufgaben! ;) Bin jetzt aber heil froh das es vorbei ist...jetzt nur noch am Freitag Fäden ziehen und dann hab ichs geschafft!!!

Wie geht es dir denn? Hoffe du hast dich jetzt schon gut erholt??

LG Mona

bearbeitet von Mona**

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Fäden ziehen, 8 Tage Post OP

Heute morgen wars soweit...Fäden ziehen war angesagt, für mich der absolute Horror!!!! Ich fands beim Kiefer schon schrecklich und bin einmal sogar dabei in Ohnmacht gefallen, mit einem dementsprechend besch.... Gefühl bin ich da heut auch hin gefahren.

Was sich dann auch also richtige Vorahnung entpuppte. Es waren ja "nur" drei Stiche die weg mussten...ABER 2 von den 3en waren leider unter einem Grind...der musste natürlich erst mal weg! AUA!!!!das tat echt weh...dann waren alle noch eingewachsen...der Arzt hat sich total Mühe gegeben mir so wenig wie möglich weh zu tun...naja nach gefühlten 500 Stunden waren sie endlich weg und ich konnte gehen!

Jetzt hab ichs endlich GESCHAFFT!!! YIPPIE!!!!!!!!!!

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Hey Mona,

danke für deinen Bericht. Finde ich toll.

Ich selbst hab fast das gleicht hinter mir (Bimax 2009, Nasen-OP März 2010) und bin nun endlich (fast) glücklich. Es ist schon kein einfaches Jahr gewesen, aber es hat sich gelohnt. Und was ist schon ein Jahr gegen dem restlichen Leben....

Das "fast" bezieht sich übrigens darauf, dass die Nase nochmal nachoperiert werden muss, aber nur ein Minieingriff...

Wie geht es deiner Nase jetzt? Da braucht man ja auch viel Geduld oder?

Viele Grüße coco

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Hey coco,

ja meiner Nase gehts soweit ganz gut, bin halt immernoch recht schlapp und wenn ich bissl viel unterwegs bin, dann wird mein eines Auge wieder blau. Naja sind ja erst 15 Tage jetzt und ich denke es braucht schon noch seine Zeit, immerhin haben die ja meine Nase mit Hammer und Meisel bearbeitet:)

Die Nase ansich ist auch noch ein bisschen geschwollen und einen Bluterguss hab ich auch noch, in der Spitze habe ich ein bisschen ein Taubheitsgefühl. War das bei dir auch so und wie lange hat das denn gedauert bis wieder alles so war wie vorher?

was musst du denn jetzt noch mal operieren lassen?

Wo hast du es machen lassen?

Oja die liebe Geduld...wenn ich die nur hätte :D ich bin echt so ungeduldig würde so gern scho wieder weg gehen und arbeiten aber leider hat mir das mein KC noch für 2 Wochen verboten. :/

Liebe Grüße Mona

bearbeitet von Mona**

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Hey Mona,

ich wurde "offen" an der Nase operiert, also habe einen Schnitt am Nasensteg gehabt. Meine OP ist 9 Wochen her und die Spitze ist immer noch geschwollen und ich muss sie tapen.

Das taube gefühl ist nun fast weg.

Bei mir fehlt wohl noch ein Stück Knorpel an der Spitze, das später noch nachkorrigiert werden soll.

Am Knochen wurde bei mir nix gemacht, aber die Nasenspitze braucht sehr lang- mein Arzt meint 6 Monate bis man das endgültige Ergebnis sieht.

Bisher ist aber viel passiert und die Spitze hat sich seit der OP schon deutlich gesenkt.

Musst du auch noch tapen?

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nee tapen muss ich nicht, hatte glaub ich glück, denke das liegt daran, das sich meine Fäden nicht auflösen, sondern Gewebeverträglich sind und einwachsen...vielleicht...

bei mir wurde auch offen operiert, weil er meinte es wäre sonst zu kompliziert was gescheites daraus zu machen, aber war ja auch nicht so wild...die drei Stiche, obwohl ich ja echt immer n Horror vor dem Fädenziehen habe.

Ach wird bei dir dann der Knorpel aus dem Ohr in die Spitze gebaut oder?

LG

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Das weiß ich noch nicht, wo der Knorpel herkommen soll. Ich muss erst im Septembr zur Nachkontrole nach 6 Monaten und da wird das besprochen, aber man hat das direkt schon nach der OP gesehen.

Wenn ich Glück habe, kann er Knorpel aus der Scheidewand nehmen .

Es sollte bei der letzten OP schon Ohrknorpel verwendet werden (ist dann aber doch nicht) und hierfür das Ohr betäubt worden. Das tat echt mehr weh als die gesamte Nase....

Ja die Narbe von der offenen OP sieht man bei mir gar nicht mehr. Das ist schon erstaunlich... Aber das Fädenziehen war schon unangenehm an der Stelle....

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Hallo Mona,

Glückwunsch zu erfolgreich abgeschlossenen Behandlung!

Ich bin noch mittendrin, hatte gerade am 22.12.10 meine Bimax, inkl. Kinnplastik, Weiten des OKs und Sanierung der Nasenwege.

Ich würde mir gern bei der Plattenentfernung die Nase korrigieren lassen. Das hatte ich auch vorher schon angedacht, alles in einem Schritt zu machen (also die Nase gleich mitzumachen).

Mir wurde aber davon abgeraten, weil die OP auch so schon sehr komplex war und man wohl ausserdem in Einzelschritten ein besseres/ saubereres Ergebnis erzielen kann.

Darf ich Dich fragen, wo Du die Nase hast korrigieren lassen?

Ich war zur Bimax in der Nähe von Frankfurt und will mir auf jeden Fall auch dort vom gleichen Team die Platten rausnehmen lassen.

Aber die machen keine Nasen und die Ärzte, die in dem Krkhs für Nasenkorrekturen zuständig sind, haben irgendwie nicht direkt mein vollstes Vertrauen gewonnen. Daher bin ich jetzt auf er Suche nach Arztempfehlungen in der Nähe von Frankfurt...

Weisst Du was oder kennst Du zufällig jemanden, der sich dort hat operieren lassen?

Für jede Hilfe wäre ich dankbar!

Liebe Grüße,

Nina

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erstmal respekt, was du da alles durchgemacht hast.

ich hatte auch mal eine op an der nase und es schrecklich, obwohl die ärzte alle meinten, das wäre doch gar nicht so schlimm....

ich war zwar nach 2 wochen wieder fit und nicht mehr geschwollen aber dafür war die 1. woche nach der op ganz schlimm.

vorallem das tamponate ziehen, da bin ich fast bei umgekippt.

ich habe allerdings auch den fehler gemacht und habe es ambulant machen lassen. das war keine gute entscheidung.

bei mir ist ja auch ggf. eine bimax geplant und ich schätze es so ein dass die bimax schlimmer ist als die nasen op. hast du das auch so empfunden?

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erstmal SORRY das ich jetzt erst antworte..aber iwie war ich schon sehr lange nicht mehr hier!

@N1305

Puh also Frankfurt ist ehrlich gesagt garnicht meine Ecke..ich hab meine Nase in der mkg würzburg machen lassen, der Prof da ist sehr gut und auch die chirurgen die da solche sachen Operieren habens echt drauf! Ich fühl mich da mittlerweile schon total zu Hause...hatte meine Bimax und ME auch schon da!

Ich weiß noch von ner Freundin die nach einer Okvv die nase in Neu ulm machen lassen hatte und die war auch sehr zufrieden wiel die sich wohl auf Nasen spezialisiert haben! Is auch nen Top ergebnis geworden!

@chloe:

Hm also ich muss sagen ich hatte mit der Bimax eigentlich überhaupt kein Problem und fand die Nase sogar etwas unangenehmer! Aber ich denke ich hatte da sowas von schwein, dass ich das alles so gut weggesteckt hab...wie ich das gemacht hab..keine ahnung! :D

Leider steht mir jetzt noch mal ne kleine Nasenkorrektur bevor und ich muss sagen ich würde lieber noch mal was m Kiefer machen lassen als da an der Nase! -.- Aber ich sag mir immer wieder...ES GIBT SCHLIMMERES!!!

Oja die Tamponate..da hatte ich auch total panik davor..aber dann hab ich da bissl rumgejammert und schon hatte mein Chirurg die raus gelassen! ;)

Liebe Grüße Mona

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das mit den tamponaten ist gut. werde das dann auch so machen und hoffe das ich bei der bimax keine tamponate bekommen. das war mit das schlimmste von allen.

dann weiss ich ja so ungefähr jetzt bei der bimax worauf ich mich einlasse bzw. hab einen vergleich.

Bei mir war das mit der nase ambulant, dass war das schlimme daran. im kkh wäre ich besser aufgehoben gewesen.

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nee Tamponate kriegst bei der Bimax nicht...da hast genug zeugs an dir drank hängen...von drainagen über magensonde (die hat aber nmet jeder glaub ich). Ausserdem machen die ja garkeine Sinn wenn du was am Kiefer gemacht bekommen hast!

Ja also als Vergleich würd ich das jetzt nicht unbedingt sehen, sind ja 2 komplett verschiedene Op´s aber ich hab beides nur als unangenehm empfunden und die Nase als unangenehmer...anderen gehts vielleicht ganz anders!

Ich glaub am wichtigsten ist, dass du genau weißt was auf dich zukommt mit der Bimax, den ablauf kennst und was mir noch sehr wichtig war, dass ich weiß was alles an meinem Kopf hängt, wenn ich aufwache! Insofern war das für mich alles nicht überraschend! Immer schön nachfragen und hinterfragen..dann bekommt man auch antworten..so hab ichs gemacht und ich kanns nur weiterempfehlen! ;)

Gruß

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So jetzt werde ich mich noch einmal ans Berichtschreiben machen..hatte eigentlich schon einen geschrieben, aber dann hat sich das Internet im Krankenhaus verabschiedet und mein schöner Bericht war weg...naja auf ein Neues! :)

Was wurde überhaupt gemacht und warum?

Nach meiner Bimax 2008 war mein Septum total verbogen und ich hab durch das linke Nasenloch nur noch bedingt Luft bekommen und bei der Gelegenheit wurde mein Nasenbein begradigt und die seitlichen Höcker abgetragen, der linke Nasenflügel wurde an den rechten angeglichen und die Knorpel an der Nasenspitze wurden symetrisch eingestellt, zu guter letzt wurde die Nasenspitze noch ein paar mm angehoben.

Das alles wurde mit bestimmten Nahttechniken gemacht.

5.5.2010 Aufnahmetag

Um 10:00 Uhr musste ich antanzen...erst lief auch alles wie geschmiert...Anmeldung, Blutabnehmen, auf Station melden...da bekam ich dann mein Zimmer auch gleich, ein 2 Bettzimmer mit einer ganz netten Frau die eine Uk VV gemacht bekommen hatte.

Dann musste ich mit ansehen wie ein Notfall nach dem anderen ins OP gefahren wurde und meine Hoffnung auf ein schnelles Gespräch mit meinem Chrirurgen schwand dahin...naja zum Glück war meine Mami dabei und wir haben uns die Zeit mit langweiligen Kreuzworträtseln um die Ohren geschlagen..iwann gegen 14:00 Uhr kam dann endlich eine Narkoseärztin um mit mir das Gespräch zu führen...ging aber ganz schnell, war ja eigentlich schon alles gesagt...von den beiden OP´s vorher. So schnell wie sie rein geschneit kam..war sie auch schon wieder weg... jedoch hatte sie mir erzählt das der Prof. der eigentlich meine Nase operieren wollte krank sei und das nun sein Stellvertreter übernehmen würde...super... dann war ich schon kurz davor wieder Heim zu gehen ich war dann plötzlich so nervös weil ich den Arzt noch nie gesehen hatte und auch nicht wusste wie der so drauf is...das wars mit meiner Gelassenheit...und auch meine arme Mama war plötzlich kreide bleich.

Die nächsten paar Stunden waren dann echt iwie so ne Mischung zwischen heulen und lachen...so gegen 16:00 Uhr ging plötzlich die Tür von der OP schleuse auf und ich hatte eine Erscheinung! Da stand der Arzt, der schon immer gesagt hat er will meine Nase machen und der schon bei meiner Bimax dabei war..dem vertraue ich blind...ein freundliches..also machen wir das Näschen noch schön...nahm mir meine Nervosität fast komplett.

Ja das Gespräch verlief wie erwartet sehr gut, er hat sich viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären und mich zu beruhigen.

Er hats wirklich geschafft das ich nach dem Gespräch relativ entspannt noch mal mit meinen Eltern in die Stadt zum Essen gehen konnte und auch meine Mami hatte wieder Farbe im Gesicht.

Am Abend bekam ich noch den OP plan gezeigt ich war um ca 13:00 Uhr geplant.

6.5.2010 OP Tag

Geschlafen hatte ich dank einer Tablette und einer super ruhigen Zimmernachbarin eigentlich sehr gut..um sechs wurde ich geweckt und alles ging seinen normalen Gang...noch mal ausgiebig duschen und hungern:)

Aber dann gings von jetzt auf gleich alles wieder ganz anders als geplant. Kurz nach sieben kam die Stationsschwester und meinte ich solle mich schon fertig machen da ich doch an erster Stelle geplant bin...SCHOCK...naja wie dem auch sei...ich hab mich dann in mein sexy OP Outfit geschmissen und noch schnell Zuhause bescheid gesagt...vorher aber blöder weise die Tablette schon eingeschmissen so dass ich meiner Mum nur iwelchen Quatsch erzählt hatte..:D aber sie hat zumindest verstanden das ich früher dran komm. Ab da fehlt mir jegliches Zeitgefühl.

Iwann kam dann ein pfeiffender Pfleger und legte mir den netten Turban den man da immer vor der OP bekommt an und zack schwubs lag ich auch schon auf der Patientenschleuse.

Die Narkoseärztin war die vom Gespräch am Vortag und die 2 Männer die noch dabei waren, waren glaub ich auch ganz nett...naja dann hab ich noch mitbekommen das die Nadel an meiner Hand nicht ging und ich noch eine neue in der Armbeuge bekommen hatte..aber in dem Moment konnte ich schon nicht mal mehr motzen. Dann ging alles ganz schnell...Maske auf (die hat viell nach Gummi gestunken), als die Ärtzin zu mir sagte..so jetzt denk mal an was schönes...wusste ich im ersten Moment garnicht an was ich denken sollte und naja dann hörte ich noch ein freundliches schlaf schön, oder so was in der Art, und weg war ich!

Gegen 12:30 Uhr habe ich dann das erste mal im Aufwachraum auf die Uhr geschaut...bin aufgewacht mit so nem Sauerstoffschlauf im Mund des war viell was ekliges...den hab ich immer wieder raus gespuckt..aber die Schwester war ganz schön hartnäckig und hat ihn immer wieder in meine Backe geschoben..iwann hab ich aber gewonnen! :)

Ne viertel Std später hatte ich das nächste Problem..ich musste soo dringend aufs Klo aber als ich dann eine Schüssel angeboten bekamm beschloss ich lieber noch weng auszuhalten...ging aber nicht lange gut...ne vietel Stunde später hab ich solange genervt das ich pinkeln muss bis mich die Schwester von der Station geholt hat und ich Ausnahmsweise schon weng füher aufs Zimmer durfte.

WELCH ERLEICHTERUNG.:lol:

Naja meine Mum hat schon auf mich gewartet und mir dann noch geholfen was gescheites anzuziehen...dann hab ich immer ein bisschen geschlafen.Gegen Abend kam dann auch noch mein Papa und meine Welt war in Ordnung.

Die Nacht war auch ok...ich hatte keine Schmerzen und mir gings vom Magen her eigentlich auch supi.

7.5.2010 1.Tag Post OP

Mir gings supi, der Arzt war da hat sich mein Näschen (so nennt er es immer)

angeschaut und sauber gemacht..tat garnicht weh und ich hatte auch noch keinen großen Bluterguss zumindest fast nicht..was sich dann aber bis abends änders sollte.

Naja bei der Kontrolle hat mein Chiriurg noch erzählt das er noch bissl weniger gemacht hat wie geplant weil das Nasenskelett nach der Septumplastik so gerade war das er nicht brechen musste und auch keine Knorpel aus meinem Ohr gebraucht hatte.

Nervig war das ewige Nasenbluten. Hatte auch noch Besuch von einer Freundin und nem ganz guten Kumpel.

Dann kam die Nacht...das war wohl mit Abstand das Schlimmste was ich bis jetzt im Krankenhaus durchgemacht habe...ich hatte die Schmerzmittel wohl nicht vertragen und musste die mir die ganze Nacht noch mal durch den Kopf gehen lassen...schrecklich war das...naja ging aber iwie auch rum.

8.5.2010, 2. Tag Post OP

Ab jetzt gings nur noch aufwärts...von Schmerzmitteln habe ich dann mal lieber die Finger gelassen und mich gezwungen bissl mehr zu essen...auch das letzte Antibiotika hab ich abends bekommen und mir gleich die Nadel ziehen lassen...wunderbares Gefühl...:D Am Abend war noch meine beste Freundin mit ihrem Freund zu Besuch und dann war der Tag auch schon wieder rum. Meine Eltern hatten mir dann noch n Burger mitgebracht und dann gings schon wieder ab isn Bett..allerdings war an schlafen nicht zu denken. Ich war hell wach...die ganze Nacht..iwann bin ich dann mal vor Erschöpfung eingepennt und schon ne halbe Stunde später wieder von meinem eigenen Schnarchen aufgewacht...na toll...das wars dann ich bin dann ein bisschen rum gelaufen und hab gehofft das die Nacht schnell vorbei geht, dem war natürlich nicht so aber iwann hatte ichs auch geschafft.

9.5.2010 3. Tag Post OP, Entlassung

EEEEENDLICH bekam ich das ok um nach Hause zu gehen, meine Eltern haben mich abgeholt und jetzt gehts mir schon wieder um einiges besser...konnte sogar schon ein paar Stunden am Stück schlafen...es ist wirklich HIMMLISCH im eigenen Bett zu liegen!!!

Jetzt wenn ich mal einen Rückblick auf meine letzte 2 Jahre werfe kann ich zusammenfassend sagen, es hat sich wirklich gelohnt die ganzen Strapazen auf sich zu nehmen, klar war es kein Spaziergang und mit viel Unannehmlichkeiten verbunden, aber in anbetracht der neuen Lebensqualität die man bekommt ist es das wirklich wert! Aber ich hätte wohl alles nicht so gut überstanden wenn ich nicht so viel Unterstützung von meinen Eltern, meiner Schwester und ein paar guten Freunden gehabt hätte.

Ganz liebe Grüße MONA

hallo mona,

freut mich das du die op so gut überstanden hast.

sag mal wie hieß der chirurg, der dich operiert hat, will nähmlich auch meine nase korregieren lassen.

liebe grüße HILA

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