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Flying_Sword

Frage wegen UK-Operation (Progenie)

Hallo zusammen

Werde veraussichtlich im Sommer 2011 eine Operation meines UK haben, wg. Progenie.

Das heisst mein UK wird zurückversetzt. Wie weit kann ich jetzt nicht gleich auf Anhieb sagen, allzu viel aber nicht, zur Zeit ist es so, dass die Schneidezähne gerade noch Kontakt mit den unteren haben, das so als grobe Vorstellung meiner Progenie.

Meine Frage ist nun, wie heftig wird das? Der Chirurg meinte ich könnte am Abend wieder nach Hause, unter der Voraussetzung das ich von jemanden dann gepflegt werden. Dann wäre ich die ersten paar Tage ziemlich weg vom Fenster, mit der Zeit kommt das dann wieder. Auch werde ich 1 Monat nix mehr beissen können ?

Der Chirurg hat mir schon so einiges erzählt, würde aber sehr gerne noch persöhnliche Meinungen/Eindrücke/Erfahrugen von Betroffenen hören.

Vielen Dank.

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Hi ..

das am Abend wieder nach Hause kannst du dir abschminken :)

Musst mit ca. 3 - 5 Tage Stationären Aufenthalt rechnen. Schmerzen hat man in der Regel keine. Wirst halt nur stark Anschwellen.

Die Mundöffnung ist sehr beeinträchtigt, das heisst du bekommst vielleicht gerade so nen kleinen Löffel durch. Ist danach alles sehr ungewöhnlich und in der Regel sind bei den meisten Anfangs die Lippe teilweise taub oder Stellen am Kiefer.

Essen kommt immer darauf an. Das letzte Essen davor solltest du wirklich genießen, denn du wirst gut 3 Monate nicht mehr so essen können wie du es gewöhnt bist. ersten 6 Wochen nur Brei, Suppe und Weiche sachen, danach je nachdem wie es verheilt und du dich fühlst anfangen festere (keine harten) zu essen. Das wird dann irgendwann immer besser.. und joa.. irgand merkst dann wenn alles wieder beim alten ist.

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Hallo,

du hast ja OK & UK operieren lassen (?), von dem her nehme ich an du hast beides gleichzeitig machen lassen.

In diesem Fall wären laut Chirurg, wie von dir angesprochen, einiges Tage stationärer Aufenthalt notwendig.

Er hat mich dann vor die Wahl gestellt nur UK zurück, oder den OK auch vorwärts verschieben lassen, seiner Meinung nach ist mein OK ganz leicht zu weit hinten.

Ich habe mich dann für die Variante "nur UK" entschieden, dies wegen dem doch viel massiveren Eingriff, die längere Verheilungsdauer, dem Preis, und weil ich es rein Bauchgefühlmässig für die bessere Lösung halte.

Hier im Forum findet man ja häufig Erfahrungen zu Bimax Operationen, aber nur UK findet man relativ selten, deswegen das seperate Topic.

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Hi Sword,

also so gross ist der Unterschied zwischen 1- und 2-Kiefer OP auch nicht.

Die Regel, nach einem Kiefer geht man abends heim, nach beiden muss man tagelang im Krankenhaus bleiben, ist ein Trugschluss. In meinem Zimmer waren 2 Leute, einer hatte OK-, einer UK-Verlagerung und die waren beide ca. 3-4 Tage dort. Stimmt, dass es hier meistens um Bimaxe :) geht, aber Ein-Kiefer-Verlagerungen sind überhaupt nicht unüblich.

Er hat mich dann vor die Wahl gestellt nur UK zurück, oder den OK auch vorwärts verschieben lassen, seiner Meinung nach ist mein OK ganz leicht zu weit hinten.

Ich habe mich dann für die Variante "nur UK" entschieden, dies wegen dem doch viel massiveren Eingriff, die längere Verheilungsdauer, dem Preis, und weil ich es rein Bauchgefühlmässig für die bessere Lösung halte.

Klar ist der Eingriff nicht ganz so heftig, aber sei Dir ganz ganz sicher, dass es optisch funktionieren wird, wenn nur der UK bewegt wird.. Falls Dein Gesicht eher flach ist, würde sich eine OK-VV sehr positiv auf den "Schwung" auswirken. Vertrau ruhig Deinem Gefühl, aber denke daran, dass Du mit dem Endergebnis den Rest Deines Lebens verbringen wirst. Nichts ist blöder, als "ach hätt ich doch..." Was ja auch umkehrt eintreffen kann (ach hätt ichs doch nicht gemacht :)

cheers

bearbeitet von duke nukem

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Hallo Duke,

Hi Sword,

also so gross ist der Unterschied zwischen 1- und 2-Kiefer OP auch nicht.

Die Regel, nach einem Kiefer geht man abends heim, nach beiden muss man tagelang im Krankenhaus bleiben, ist ein Trugschluss. In meinem Zimmer waren 2 Leute, einer hatte OK-, einer UK-Verlagerung und die waren beide ca. 3-4 Tage dort. Stimmt, dass es hier meistens um Bimaxe :) geht, aber Ein-Kiefer-Verlagerungen sind überhaupt nicht unüblich.

Hmm, du verunsicherst mich jetzt doch ein bisschen, klar ist es ein heftiger Eingriff, der Chirurg hat aber explizit gemeint ich könnte am Abend wieder nach Hause, es wird mir zwar beschissen gehen, möglich ist es aber allemal. Bei einer OK OP würde es aber komlett anders aussehen. Und das es glücklicherweise nicht seine 1. OP ist :D glaube ich ihm das auch.

Klar ist der Eingriff nicht ganz so heftig, aber sei Dir ganz ganz sicher, dass es optisch funktionieren wird, wenn nur der UK bewegt wird.. Falls Dein Gesicht eher flach ist, würde sich eine OK-VV sehr positiv auf den "Schwung" auswirken. Vertrau ruhig Deinem Gefühl, aber denke daran, dass Du mit dem Endergebnis den Rest Deines Lebens verbringen wirst. Nichts ist blöder, als "ach hätt ich doch..." Was ja auch umkehrt eintreffen kann (ach hätt ichs doch nicht gemacht :)

cheers

Ja da bin ich mir doch sicher. Ich bin mit meinem Gesicht zufrieden so wie es ist, ich mach die Operation nur aus funktionalem Grund. Der Chirurg meinte noch, das Aufgrund der UK Rückverlagerung der Atmungsweg behindert werden könnte, falls ich mal stark übergewichtig werden sollte. Ich werd aber schauen, dass es nicht so weit kommt :)

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Und das es glücklicherweise nicht seine 1. OP ist :D glaube ich ihm das auch.

Ja klar, so gehts uns ja allen. Mich wundert es nur, denn nach der OP...

1. kriegt man Antibiotikum in die Vene (3x täglich), vielleicht in Deinem Fall

Pillen

2. ist man 2-3 Tage sehr schwach und braucht auf jeden Fall jemand, der

sich um einen kümmert.. (ja klar, man KANN den Helden spielen und alles alleine

managen, aber ich würde den Zustand "Heilungsprozess" sehr ernstnehmen)

3. sollte man zumindest jeden Tag beim Chirurgen vorbeikommen zum Nachschauen.

Wenn Du 2km davon wegwohnst, kein Ding, aber wenns weiter ist. Ich war sehr froh,

dass ich 5 Tage lang jeden Tag meinen Chirurgen gesehen habe, einfach nur, um zu

wissen, alles in Ordnung und Fragen stellen zu können.

Ach, wie auch immer... ich bin grosser Fan davon, seinem Arzt zu vertrauen und sich

nicht verrückt zu machen, deswegen:

wenn er Dir das so sagt, wer bin ich kleiner Laie, hier dagegen zu argumentieren :)

ziehs durch und alles gute!

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2. ist man 2-3 Tage sehr schwach und braucht auf jeden Fall jemand, der

sich um einen kümmert.. (ja klar, man KANN den Helden spielen und alles alleine

managen, aber ich würde den Zustand "Heilungsprozess" sehr ernstnehmen)

Ich hätte jemanden der sich um mich kümmert, das sollte schon passen.

Ach, wie auch immer... ich bin grosser Fan davon, seinem Arzt zu vertrauen und sich

nicht verrückt zu machen, deswegen:

wenn er Dir das so sagt, wer bin ich kleiner Laie, hier dagegen zu argumentieren :)

ziehs durch und alles gute!

Ich finde de Meinungen von anderen sehr interessant, ein Arzt kann noch so viel erzählen, selbst mitgemacht hat er das mit grösster Wahrscheinlichkeit noch nie.. deswegen bin ich für alle Informationen von Direktbetroffenen dankbar.

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Naja, das ist wieder die alte Diskussion. Je nachdem, was für eine Kassenzulassung der Arzt hat (wenn er nur Privat hat = Kasse nur ambulant), kann man schon am gleichen Tag heim. Bei mir war es ja auch (fast) so, ich bin am nächsten morgen heim. Hätte theoretisch auch am gleichen Tag heimgehen können, allerdings ist man dann noch ziemlich vermatscht und die erste Nacht ist man schon gern in Händen von Pflegepersonal, nichts gegen die Eltern oder so.

Aber ein oder zwei Kiefer ist wirklich nicht soo der Unterschied. Ich hatte ja OK & Kinn, also so in der Mitte.

Ich fand die OP und die Nachwirkungen an sich überhaupt nicht schlimm und würde es jederzeit wieder machen, aber die Empfindungen sind sehr, sehr unterschiedlich.

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