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pfirsich

OP or not OP?

Liebes Forum,

ich komme soeben aus Heidelberg und bin dezent verwirrt.

Seit einem Jahr rechne ich fest mit einer OKVV bzw evtl. einer BIMAX.

Davon überzeugt, dass für Okklusion & Gelenk eine Op das beste wäre, sind bisher Frankfurter KFO, KFC und Radiologe. Der Abrieb und die Lage meines Diskus wäre wohl immens unschön, wie auch immer.

Heute in Heidelberg hieß es, dass eine OP für das Gelenk gar nicht wirklich nötig sei und ob mich denn optisch etwas störe. Ich hab dann eher nebensächlich erwähnt, dass ich meine schmollende Unterlippe nun nicht toll finde und seit dieser Aussage hatte ich das Gefühl man wolle mich lediglich ästhetisch behandeln.

Meine Kinnfalte zu ändern und 2 Backenzähne zu ziehen, würde reichen, um meine Unterlippe dezenter wirken zu lassen.

... Äh. Ja. Ich hab etwa 10 mal erwähnt, dass es mir nicht um die Optik geht, die Optik sei lediglich ein Bonus. Nun wollen Heidelberger KFC & KFO, dass ich am Dienstag abermals hochfahre, um alles weitere genauer zu besprechen.

.... War man sich bei euch immer zu 100% sicher, dass operiert werden muss? Wenn ja, wieso? Und wenn nicht, wie und wonach habt ihr euch entschieden?

Danke für die Antworten.

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Hi Pfirsich,

mir ging es heute wie dir war auch heute in heidelberg, in ffm sollte ich auch Umstellungsop wegen der gelenke bekommen. in heidelberg keine op

bin nun total irritiert..

schreib mir mal ne pin würde mich freuen wo warst du denn ? soll auch dienstag nochmal hin

lg Mandoline

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Auch bei mir war nach kurzem Begutachten sofort klar, dass operiert werden muss. Der KFO meinte neulich auch, dass ja generell KC´s gerne operieren (klar, ich verdiene auch gerne geld^^) und wenn dann ein KC mit so viel Erfahrung wie in HD sagt, dass es auch ohne OP geht - und das nicht nur als halbgarer Kompromiss - dann würde ich das mit Handkuss annehmen. Es sei denn man steht auf Schmerzen, Beschwerden und Krankenhäuser :D

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Okay, vielleicht sollte ich etwas mehr ins Detail gehen, dann versteht man evtl. eher, wieso ich so verwirrt bin. =)

Es soll ja durchaus operiert und Geld verdient werden, nur eben auf anderer Ebene. Auf der Optischen.

Und ganz kurios war die Aussage, die in etwa hieß, dass mein Biss zwar deutlich schlechter wird, wenn die 2 Backenzähne gezogen werden, ob mich das denn stören würde, wo doch die Optik, ja die Optik besser wird. War dann auch nicht mehr der OK, sondern auf einmal der UK. Dabei ging's meinem KFO immer nur um Gelenkschonung.

Dass ich seit Jahren nur mit rechts kaue, war auch einfach kein Thema.

Das ging vor lauter Euphorie der Ärzte irgendwie unter.

Dann wurde ich zu einem befreundeten KFO geschickt und es hieß dann "Ja, also wir müssen ja keinen Bericht an Ihren KFO schicken.. Weiß der, dass Sie hier sind?".

Ja, er weiß es. Und ich habe nicht begriffen, wieso er nichts vom Befund wissen sollte.

Abgesehen davon ist mein KFO ziemlich bekannt und super erfahren, dem war das ja mit der OP vom ersten Tag an klar - er selbst verdient an einer OP ja nichts. Und ich hab ihm da einfach vertraut.

Ich hab mir noch zwei Termine in anderen Kliniken gemacht und werde mal sehen, was die Mehrheit dazu sagt.

Denn eigentlich meinte auch der MRT-Mensch, dass es mit den Gelenken höchste Eisenbahn ist.

bearbeitet von pfirsich

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Hallo Pfirsich,

bei mir sollte auch von Anfang an operiert werden laut KFO und KFC. Der KFC guckte mir sogar nur ca. 10 sec. in den Mund um festzustellen, dass es operiert werden muss.

Im Laufe der Behandlung hat es sich aber so gut entwickelt, dass mein KFO und ich beschlossen haben, es soll nicht mehr operiert werden. Lt. KFO war mein Unterkiefer durch den Oberkiefer in einer so genannten "Zwangslage". Dadurch, das der OK jetzt komplett ausgeformt ist, konnte sich der UK auch "befreien" und ich habe jetzt einen normalen Biss. Kieferknacken oder ähnliches habe ich bis jetzt auch nicht.

Ich weiß ja nicht, wie dein Biss momentan ist, aber wenn nur noch operiert werden soll aufgrund deiner Unterlippe, die dir nicht so gefällt, dann würde ich es lassen. Mir hat man auch schon öfters gesagt, ich würde manchmal "beleidigt" gucken, ohne das es meine Absicht ist. Das würde durch eine OP vielleicht behoben werden, aber nur dafür würde ich mich niemals operieren lassen.

Wie gesagt, mein Biss stimmt und ich habe keinerlei Kieferprobleme bis jetzt. Und aus diesem Grund habe ich mich gegen eine OP entschieden.

LG

Minimi

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Hallo Pfirsich

ich würde auf jeden Fall noch zu anderen KFC gehen. Man glaubt es als Ahnungsloser nicht und geht naiverweise davon aus, dass es irgendwelche Standards gibt, die jeder Arzt sofort sieht, leider aber gibt es tatsächlich mitunter viele verschiedene Meinungen. Ich habe das selbst erlebt und war bei einigen Ärzten und von denen hat jeder was anderes gesagt... Such dir den Arzt aus, bei dem du das beste Gefühl hast. Wenn dein erfahrener KFO sagt, du brauchst wegen der Gelenke die OP und das MRT sagt dasselbe - dann lass dich nicht von den KFC verwirren.

Alles Gute

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hallo,

ich kam sogar mit mehreren op empfehlungen mit kinnvorverlagerungund auch mrt zeigt höchste eisenbahn, sicher ich hab auch deckbiss der zu einer zwangslage führt.

heidelberg sagte nur kfo behandlung würde alles lösen...und kinnop

das geht doch sehr ins ästhetische ich würde nie mein kinn operieren nur wenn ich eine bimax machen würde....

zudem muss ich sagen hatte ichmal ein untersuchung vor jahren bei dem selben kfo wie pfirsich auch opempfehlung.

jahre später ohne therapie ich hab schwerwiegendere schmerzen.

macht man nur kieferorthopädie werden doch diese fehlstellungen kompensiert mit veränderung der zahnstellung ich hab einen schmallkiefer und bin erwachsen... ob dsa wirklich hilft sieht man doch erst jahre später...

arthrose etwickelt sich nicht mal mit 20 jahren oder so... in der regel dauert das.... und noch dazu wenn die zähne mal durch kfo kompensiert sind wie bei mir auch dann bekommt man keine op bezahlt bzw. kein operateur findet es schlimm

lg Mandoline

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Hallo Pfirsich,

an UK wird so gut und so schlecht gearbeitet wie in den Praxen niedergelassener ZA. Wenn dir in Heidelberg gesagt wurde, dass sie optisch etwas verbessern könnten, aber funktional nicht bzw. die Funktion werde sich (sogar) verschlechtern, ... Und für eine solche Behandlung 2 Backenzähne opfern! Könnte es sein, dass bei dir eine kfc Behandlung nicht notwendig und eine kfo nicht möglich ist? Bei mir verhielt es sich gerade umgekehrt zu Minimi, ein/zwei KFO hielt/en eine kfc Behandlung für notwendig und die KFC wiederum sagten mir, es sei ein rein kfo Problem - Ausformung der Zahnbögen. Und genau das war das Problem.

bearbeitet von DagmarW

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Hm. Mich würde es natürlich auch verunsichern, wenn vorher 2, 3 das Gegenteil behauptet haben, aber ich kann nur sagen, dass die HDer äusserst gut zusammenarbeiten. Wenn es der KC ist, der ich denke, dann operiert der nun seit ewigen Zeiten und hat u.A. bei Schmid und Obwegeser gelernt.

Natürlich sind fast alle MKG Chirurgen sehr ästhetisch orientiert und wollen "für sich" auch ein schönes Gesamtergebnis haben, aber in HD haben sie soweit ich weiss die Funktion sehr im Auge.

Der KFO und er sind aber nicht befreundet, um sich gegenseitig die Aufträge zuzuschustern, sondern da sie gemeinsam ein eigenes Konzept entwickelt haben, das bisher in Deutschland nur sie praktizieren.

Ich hätte mir wahrscheinlich auch nicht mein Kinn ohne Kieferverlagerung machen lassen, aber wenn es wirklich ohne OP funktioniert, wäre ich heilfroh gewesen.

Bzgl des Gelenks kann ich Dir folgendes sagen: Ich hatte NIE Probleme mit den Gelenken, und nach der OP, als die Zähne noch nicht aufeinander gepasst haben, hatte ich wahnsinnige Schmerzen im rechten Gelenk. Je mehr die aber passten und als die Splints dann auch weg waren, umso besser wurde es. Was ich damit sagen will: Die Zahnstellung allein, auch in minimaler Ausführung, kann schon erhebliche Auswirkungen auf das Gelenk haben. Negativ wie positiv.

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Was ich damit sagen will: Die Zahnstellung allein, auch in minimaler Ausführung, kann schon erhebliche Auswirkungen auf das Gelenk haben. Negativ wie positiv.

Kann Stracciatella nur beipflichten und wie!!!

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.. Dann wiederum irritiert mich aber der Satz "Ach, wegen der Gelenke können wir später immer noch operieren."

Also klar fänd ich es super, wenn ich mir die ich-bin-geschwollen-und-kann-nichts-essen-Geschichte ersparen könnte. Aber so was von!

Nur lass ich das einfach noch 2x gegen checken und mach auch den zweiten Termin in Heidelberg noch mit, um einfach sicher zu sein.

Vielleicht bin ich da pingelig, aber das wäre meine erste richtige OP, die mag ich gut durchdenken.

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Nun hatte ich meinen zweiten Termin und in der Teambesprechung mit KFC und KFO sah man eine OKVV als beste Möglichkeit an, mir zu helfen.

Man war sich zuerst nicht so sicher, da es viele Fälle gibt, bei denen man sofort erkennt, was gemacht werden muss.

Bei mir musste man erst einmal das eigentliche Problem erkennen.

Mir geht also kein Zahn verloren. Yeah!

Ich könnte praktisch sofort operiert werden.

Jetzt juckt es mich in den Fingern. Eigentlich habe ich noch Uni, aber ich hab das Ganze lieber hinter mir, bevor der Sommer beginnt. Wenn er denn mal beginnt.

Schön war auch:

KFC: "Ich sage meinen Patienten lieber, dass sie nach 6-8 Wochen wieder normal essen können, dann freuen sie sich viel mehr, wenn es nach 3 Wochen schon geht."

Ich: "Ihnen ist bewusst, dass der Trick jetzt bei mir nicht mehr funktioniert...?!"

:D

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Ja ok, das klingt immer mehr nach meinem KFC ;) Die Sprüche kenne ich

Ich: Was darf ich denn wieder essen?"

Er: "Alles, nur keine Kokosnüsse mit Schale"

;)

Kann Dir nur raten, die OP so schnell wie möglich zu machen, denn warme Luft im gebrochenen Gesicht ist nicht soo schön. Und vor allem, dann hast Du nicht so viel Zeit um Dich bekloppt zu machen - ich war ziemlich überrumpelt im März, und das war gut so, dadurch habe ich die ganze Zeit über eine sehr gute Einstellung dem ganzen gegenüber gehabt.

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