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Vreni

Alles gut verkraftet ?

Hallo ihr lieben!

Ich hab eine Frage an alle operierten:

Habt ihr das Gefühl, daß die OP psychisch etwas in euch ausgelöst hat?

Ich mein jetzt nicht die Freude über das neue wunderschöne Gesicht was wir nun alle haben, sondern ehr die Verarbeitung der ganzen Prozedur, der ganzen Eindrücke die man gewonnen hat, und vielleicht auch der schlechten Erfahrungen während und nach der OP ! (Die ja Gott sei Dank nicht alle hatten :D )

Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich heute noch, über 5 Monate nach der OP, noch dabei bin alles zu verarbeiten.

Gehts nur mir so :?:

Wenn ja, is auch nicht schlimm. Das heisst ja dann das es euch allen gut geht :wink:

Liebe Grüsse

Vreni

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Hallo Vreni!

Was soll ich sagen?Man soll ja nicht lügen,also werde ich die Wahrheit sagen:Mein Gesicht gefällt mir noch nicht.Liegt vielleicht an der Schwellung,morgens sehe ich aus wie ein Sumo-Ringer.Irgendwie muß ich mich an dieses neue Gesicht gewöhnen,an manchen Tagen vermisse ich mein Altes.Blöd nicht?Werde ja die nächsten Tage Bilder an Marco schicken,dann kann sich jeder ein Urteil darüber bilden.

Trotzdem glaube ich,dass wir irgendwann nicht mehr darüber nachdenken,und auch nicht daran knabbern,es wird dann ganz normal sein.

Liebe Grüße

Ciao toni

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Hallöchen,

ich hatte am 04.04. ne GNE und die Weißheitszähne kamen raus. Seit Mittwoch bin ich wieder daheim und erhole mich so langsam wieder. Die GNE ist ja nicht so das Problem, aber die Weißheitszähne schaffen mich ganz schön. Obwohl das jetzt erst die kleine OP war, bin ich psychisch schon etwas fertig. Wenn ich an die Tage Krankenhaus zurück denke, kommen mir schon die Tränen.

Glaube auf jeden Fall, dass man vor allem nach der großen OP viel Zeit braucht alles zu verarbeiten. Ist doch menschlich, oder?

Grüße

Manuela

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Wie man eine Operation und den Krankenhausaufenthalt wegsteckt, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden !

Für mich persönlich sind Krankenhäuser der blanke Horror, ich hasse alles was irgendwie damit in Verbindung steht. Ein Grund mehr, warum ich mich für eine Privatklinik entschieden habe, denn dort ist nicht von bis zu 2 Wochen die Rede, sondern von wenigen Tagen.

3 Tage oder so werde ich noch irgendwie gebacken kriegen, aber 2 Wochen wäre für mich der Albtraum schlechthin !!!

Auf Vollnarkosen habe ich schon sehr unterschiedlich reagiert. Ich hatte mal eine Nabelbruch-OP in einer Tagesklinik und diese Narkose hab' ich locker weggesteckt. Da war ich abends schon wieder zu Hause und hab' Pizza gefuttert und sogar 'ne Kippe geraucht 8)

Bei anderen OP's mit Vollnarkosen war's ziemlich schrecklich, musste z.B. öfters kübeln (sorry, aber so war's halt).

Der Trend geht allgemein zu kürzeren Liegezeiten, denn es ist erwiesen, dass sich Patienten in der gewohnten Umgebung besser erholen als im sterilen, angsteinflößenden Krankenhaus. Und den Krankenkassen kommt's durch weniger Kosten auch zugute ........

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Hallöchen,

also ich muß schon auch sagen das es für mich nicht so leicht ist die OP wegzustecken da ich von anfang an schon immer zweifel hatte es machen zu lassen, und dann noch die ganzen Verschiebungen das nimmt einen schon ziemlich mit psychisch.

Ich hatte wahnsinnige :? Angst vor Krankenhäusern, wo ich aber im nachhinein sagen muß das es nicht so schlimm ist wie ich mir das immer vorgestellt hatte :wink:

Aber vielleich hatte ich auch viel Glück mit den Schwestern und Ärzten da die doch sehr nett bei mir waren :D

Ich denk mal auch wie Jana, das es von Mensch zu Mensch verschieden ist wie man es wegstecken kann. schön für jene, die damit kein Problem haben. :wink:

Lg. J

Jenny

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Hallo MeisterChefkoch,

sicher sind ein paar Tage im Krankenhaus nicht die Welt, bzw. ein Weltuntergang, aber es gibt Erlebnisse die jeder anders verarbeitet!

Ich hatte einen grossen "Erstickungsanfall" und sehr oft Atemnot. Das Gefühl keine Luft mehr in die Lungen zu kriegen, und das über längere Zeit, werde ich glaub ich so schnell nicht vergessen.

Aufgrund dessemn habe ich die 11 Nächte im Krankenhaus keine einzige länger als ca2,5 Stunden geschlafen, und das auch nie 20 Minuten am Stück! Ich bin immer mit tiefen Luftzügen(Soweit es ging) und Panik hochgeschreckt!

Bei meiner ersten kleinen Erkältung nach der OP bin ich nachts unter Panik wach geworden weil ich keine Luft mehr durch die Nase bekommen hab. Das Unterbewustsein arbeitet mit!

Gruß

Vreni

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Ich glaube, es kommt bei jedem auf die äusseren Umstande in Kombination mit der psychischen Grundverfassung an.

Jeder hat eine andere Art, Dinge wegzustecken und zu verarbeiten. Vielleicht können einige von Euch ganz einfach damit umgehen, eine Woche nicht reden zu können, ein Gesicht zu haben, als wär man verprügelt worden oder weit weg von zu Hause im Krankenhaus zu liegen. Wenn dann aber noch Komplikationen, Schmerzen oder noch schlimmer, ein Erstickungsanfall dazukommen, kann einen das schon erstmal aus der Bahn werfen und einem länger als gewünscht im Unterbewusstsein hängen bleiben. Wie dem auch sei; das alles geht vorbei.

Was aber bleibt, ist das veränderte Gesicht. Mein Aussehen hat sich im Vergleich zu dem der meisten hier wahrscheinlich nur geringfügig geändert, weil bei mir "nur" der OK vorverlagerrt wurde und ich auch vorher "nur" einen offenen Biss (keinen Über- oder Unterbiss) hatte. Trotzdem seh ich irgendwie anders aus und bekomme das auch von allen Freunden und Kollegen ertmal ständig gesagt. Zu der Aussage, ob es besser oder schlechter als vorher ist, hat sich noch kaum einer hinreißen lassen. Die (höfliche???) Tendenz geht zu besser. Wobei ich und alle anderen auch vorher nichts an meinem Gesicht zu meckern hatten. Wie auch immer die Meinung der anderen sein wird, wenn das Endergebnis feststeht: mit dem anderen Gesicht im Spiegel muss ich selbst klarkommen. Ich seh da langfristig auch kein Problem für mich. Aber im Moment fällt es mir selbst jedes Mal auf, wenn ich mich bewusst oder zufällig im Spiegel oder in einer Scheibe sehe. Und dann merke ich, daß ich noch im Gewöhnungsprozess bin.

Viele Grüße an alle,

sub

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