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kunio

Risiko der Nervverletzung bei einer Bimax

Hallo liebe Community,

Ich spiele schon seit langem mit dem Gedanken mich operieren zu lassen, jedoch gibt es diesbezüglich bei uns noch familiäre differenzen, sodass ich nicht einfach nach Münster fahren kann ohne dass es bemerkt wird und Folgen für mich hat.

Daher versuche ich auf diesen Wege eine Antwort auf die Frage zu bekommen, wie hoch das Risiko der Nervverletzung ist. Danke im vorraus.

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ich hab mal gehört 1 zu 5

wobei ich nicht weiss ob das jetzt auf längeranhaltende Taubheit oder auf tatsächliche unheilbare nevertrennung bezogen ist (was ich eher weniger glaube).

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Wie hoch das Risiko ist, kann ich dir nicht sagen. Aber wie schwer die Konsequenzen im Fall einer Verletzung wären, ist davon abhängig, wo du operiert würdest. Wenn es nur im Unterkiefer ist, befinden sich dort nur "fühlende" Nerven. Wenn die verletzt werden, würde das bedeuten, dass du zum Beispiel nichts heißes mehr an der Lippe spürst. Schwerwiegender könnte es am Oberkiefer sein, da da auch die Nerven liegen, die deine Gesichtsmuskeln steuern. Mein Chirurg meinte allerdings, ihm wär sowas noch nie passiert.

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wow 1 zu 5 ist sehr hoch. ich meine mich erinnern zu können dass die kieferchirurgen beim ersten termin das risiko im oberkeifer garnicht erwähnt hätten. zum unterkeifer sagten sie nur "gering". da würde ich es mir schwer überlegen. ich habe zwar ne fehlstelung aber nicht so stark dass ich eine fast sichere behinderung in kauf nehmen würde

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Also 1 zu 5 kann ich mir nicht vorstellen, das wären ja 20% aller Patienten, die heute mit schiefem Gesicht herumlaufen müssten. Ich denke nicht, dass so ein Eingriff bei dem Risiko überhaupt vertretbar wäre, da er ja selten lebensnotwendig ist. Vor allem müsst ihr bedenken, dass in den 20% (sofern die Zahl denn stimmt, mir erscheint sie recht willkürlich) nicht nur die enthalten sind, die dadurch einen "Vollschaden" erleiden, sondern auch die, bei denen nur eine kleine Stelle taub bleibt.

Mein Chirurg meinte, größer als das Risiko des verletzten Nervs wäre die Gefahr einer Blutung (im Oberkiefer) oder dass die Schrauben für die Platten einen Zahn zerstören. Das mit der Blutung wär ihm noch nie passiert, das mit dem Zahn auch nur selten. Also denke ich nicht, dass man jetzt Angst haben muss, dass was passiert. Man muss das Risiko natürlich in Kauf nehmen, aber ich glaube eher wird man von einem Auto angefahren.

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die gefahr der nervdurchtrennung im unterkiefer ist fast 0, die gefahr den gesichtsnerv zu treffen ist absolut null. der verläuft nicht im knochen, dort wird gar nicht operiert.

die "1 zu 5" sind sicher über gefühlsstörungen im unterkiefer.

über gefühlsstörungen gibt es sehr unterschiedliche zahlen, weil das mehr von der messmethode abhängt als vom patienten. wenn man objektive vorher/nachher-tests macht bekommt man höhere zahlen, als wenn man den patienten fragt, ob ihn was stört.

das wird auch durch die erfahrungsberichte im forum bestätigt. viele schreiben sowas wie "das kinn ist noch nicht ganz wieder da", aber kaum jemand schreibt über probleme damit.

bearbeitet von relative

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Ich denke, daß sich bei den 20% tatsächlich um diejenigen handelt, die irgendeine (auch noch so leichte) Gefühlsstörung empfinden. Daß ein Nerv irreparabel beschädigt wird, kommt selten vor. Aber daß alles 100%ig genauso ist wie vor der OP wohl auch.

Bei mir ist es so, daß ich kein Gefühl in den Zähnen habe und eine kleine Stelle am Kinn habe, wo ich zwar spitze Gegenstände spüre, aber keine leichten Berührungen. Ich kann damit gut leben, auch wenn man natürlich hofft, daß das Gefühl irgendwann doch noch zurückkommt. Die KC meinten, daß es bis zu 3 Jahre nach der OP noch realistisch ist- danach eher nicht.

Auf die Gefahr der Blutungen im OK wurde ich auch aufmerksam gemacht, genau mit dem gleichen Hinweis: es kommt sehr, sehr selten vor. Aber genauso wie man bei jeder Medikamentenbeilage alle Risiken aufzählen muß (auch diejenigen, die 1: 10 000 liegen), muß der KC dich auch über alle möglichen Risiken aufklären. Die OP ist sicher nicht einfach und es gibt einige Risiken und es hilft einem später nichts, wenn man genau der 1: 1000- Fall ist. Deswegen muß man sich das schon sehr genau überlegen. Ich habe es nicht bereut und kann mit diesen kleinen Gefühlsstörungen gut leben. Aber ich würde dennoch jedem raten, sich genau zu informieren, die Vorteile, aber auch die Risiken genau abzuwägen und sich einen guten Chirurgen zu suchen.

Viele Grüße

Julia

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Ich denke, daß sich bei den 20% tatsächlich um diejenigen handelt, die irgendeine (auch noch so leichte) Gefühlsstörung empfinden

ich glaub dann kommen die 20% aber nicht hin bzw die 1 von 5 .. wenn es um noch so leichte Störung geht dann sind es bestimmt um 80% minimum (4 von 5).

Fast jeder hat nach der Operation taube Stellen und Gefühlsstörrungen.Das geht glaube garnicht anders. Es kommt dann immer nur darauf an wie lange es anhält.

Wenn es um langfristige Taubheit (egal wie schwer oder leicht bzw groß oder kleine Stellen sind) dann schätze ich es nach dem Forum zu Urteilen auf 50% ein und das is eigentlich nicht übertrieben.

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