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MissSatansbraten

Musste noch jemand so eine Tortur über sich ergehen lassen?

Hallo ihr Lieben :-)

Also ich bin total am verzweifeln, hatte voriges Jahr im Oktober meinen ersten Termin im Wiener **********, da wurde besprochen was man machen könnte, dann wurden Fotos und so erstellt und kurz danach hatte ich den Termin um die Zahnspange zu besprechen.

Dann bekam ich für Mitte Februar den Termin für die Zahnspange und plötzlich meinten die, ich muss ein Gespräch mit einer Psychologin führen, ok - kein Problem.

Da dies zeitlich alles etwas eng wurde, habe ich die Termine für die Zahnspange auf Mitte März verschoben und das erste Gespräch bei der Psychologin hinter mich gebracht. Sie meinte nach dem Gespräch das sie mit den behandelnden Ärzten Rücksprache halten wird und sich dann bei mir meldet, dann musste ich nochmal zu einem Gespräch mit der besagten Psychologin und die Termine für die Zahnspange wurden ihrer Meinung nach "nur einstweilen" abgesagt, bis die Gespräche beendet sind. Dann meinte sie das ich eine "Körperdysmorphe Störung" hätte und sie nochmal Rücksprache mit den Ärzten halten würde, tja dann rief sie mich Wochen später, so Anfang Mai an und meinte das sie gerne noch ein Gespräch mit Prof. ***** auf der Psychatrie hätten.

Da ich diese OP unbedingt will, hab ich natürlich zugestimmt und vorige Woche auch dieses Gespräch über mich ergehen lassen, zuerst mit einer Ärztin danach erst mit dem besagten Prof. wo zugleich noch 3 weitere Ärztinnen anwesend waren.

Mir wurden Fragen gestellt auf die ich einfach keine ernsten und nur bockige Antworten geben konnte. Ich hab von mir gegeben das ich gerne Schuhe kaufe, wie fast jede Frau, da wollte der Prof. gleich auf eine Kaufsucht bzw. ein Zwangsverhalten hinaus, egal was ich gesagt habe, sie haben es gedreht wie sie wollten. Zum Schluß meinte er nur, dass er der Meinung wäre das ich das alles zu "Ernst" nehmen würde und er glaubt, dass dies nach der OP nicht aufhören würde und eine OP kein zufriedenstellendes Ergebnis in der Hinsicht bringen würde. Hätte ich gemeint mir ist das eh nicht so wichtig, hätte es wahrscheinlich geheißen, eine OP ist nicht notwendig, denn so sehr belastet sie das eh nicht. Es war echt schrecklich, ganz egal was ich gesagt habe, sofort kamen irgendwelche blöden Fragen womit sie auf irgendeine Störung hinaus wollten.

Nicht nur das ich mir schon nach den ersten beiden Gesprächen verarscht vorgekommen bin, ich mir jedes mal frei nehmen musste und mich das Zeit und Nerven gekostet hat, mussten die mich auch noch auf die Psychatrie schicken. Allein wie die mich dort bei dem Gespräch angesehen und behandelt haben, sowas von demütigend - ich hatte solche Angst das mich vielleicht jemand aus meiner Firma sehen könnten, denn die Leute bei uns reden gerne und da wären tolle Gerüchte entstanden. Noch dazu liegt so etwas auf und z.B. wenn man PilotIn werden will - kann man das mit der Diagnose schon vergessen.

Mich hat auch niemand darüber informiert wie es nun weiter geht, wie schon erwähnt hatte ich das Gespräch auf der Psychatrie vorige Woche und ob und wann sich jemand bei mir meldet - keine Ahnung!

Ich bin so sauer und unglaublich traurig zugleich, hab mich schon sooo darauf gefreut auch ein schönes Lachen zu bekommen und allen Bekannten und KollegInnen davon erzählt, eigentlich hätte ja die Behandlung schon im Februar beginnen sollen, und jetzt :(

Bin am Boden zerstört und weiß nicht was ich nun machen soll?!? Gibt es Ärzte im Ausland die solche Eingriffe durchführen, ich will diese OP unbedingt und wenn sie mich in Wien nicht operieren, dann muss ich halt woanders hin.

glg

bearbeitet von MissSatansbraten

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Habe heute die Rückmeldung erhalten, dass ich nicht kieferchirurgisch versorgt werden kann, da die OP vorwiegend ästhetische Gründe hätte.

geht's dabei um kostenübernahme oder weigert sich dein arzt zu behandeln, obwohl er zuvor eine diagnose gestellt hat?

wenn es eine objektive diagnose gibt, kannst du ja vielleicht beides machen.

kiefer-OP woanders und auf eigene faust zu einem psychologen, um rauszufinden, ob an der psycho-sache was dran ist.

du wärst nicht die erste bei der eine kieferfehlstellung einen psychoschaden verursacht hat. imho ist das aber kein grund, eine behandlung zu verweigern.

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Hallo MissSatansbraten,

ist es denn aus deiner Sicht eine rein ästhetische Sache oder gibt es auch medizinische Aspekte die eine OP notwendig machen?

Ich an deiner Stelle würde einfach nochmal einen anderen KFO um Rat fragen. Bei mir ist es medizinisch und ästhetisch...mein Überbiß stört mich sehr, dazu kommt der Kreuzbiß und eine UK-Rücklage. Finde es total dreist, dich direkt zum Psychologen zu schicken....diese Vorgehensweise hab ich bisher noch nie gehört. Wenn der KFO und KCH der Meinung sind, die OP ist medizinisch norwendig, dann bekommt man diese behandlung inkl. OP meistens auch bei den KK durch. Frag doch einfach mal deine KK ob sie auch die Kosten übernehmen würde, wenn du dich im "Ausland" behandeln lassen würdest.

Drück dir auf jedenfall die Daumen und wünsch dir alles Gute. Ich kann gut verstehen wie du dich fühlst;-)

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Ich fände es hier auch wichtig, zu wissen, ob auch ein medizinischer Grund für eine KFO-Behandlung bzw. OP vorliegt, also ob eine Fehlstellung vorhanden ist, die dir evtl. in einigen Jahren körperliche Probleme einbringen könnte.

Zudem könntest du dir einen Experten für körperdysmorphe Störungen suchen (am besten jemand, der sich wirklich darauf spezialisiert hat).

Wenn sich dann herausstellen sollte, dass du wirklich eine körperdysmorphe Störung UND eine behandlungsbedürftige Kieferfehlstellung hast, solltest du sie vor einer OP behandeln lassen, einfach, weil du sonst keine Freude selbst am besten OP-Ergebnis haben wirst - sich selbst nicht objektiv wahrnehmen zu können, v.a. das, was einem selber schön ist, liegt in der Natur dieser Erkrankung.

Außerdem: Zweitmeinung von einem guten KFO/KC, ob neben einem evtl. vorhandenen psychischen Problem auch eine behandlungsbedürftige Kieferfehlstellung vorliegt.

Es gibt übrigens einen alten Beitrag hier im Forum, bei dem jemand eine körperdysmorphe Störung "angehängt" bekam, die aber in Wirklichkeit wohl gar nicht vorhanden war. Derjenige wurde dann operiert, und danach war die "Störung" weg...

Lass es abklären - auch Psychiater können sich irren. Ich würde so ein Problem auch eher von einem Facharzt für Psychosomatische Medizin oder einem darauf spezialisierten Psychologen abklären lassen, da es zu den somatoformen Störungen zählt und damit eher in deren Baustelle als in die der Psychiater gehört.

bearbeitet von Annawake

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Lass es abklären - auch Psychiater können sich irren. Ich würde so ein Problem auch eher von einem Facharzt für Psychosomatische Medizin oder einem darauf spezialisierten Psychologen abklären lassen, da es zu den somatoformen Störungen zählt und damit eher in deren Baustelle als in die der Psychiater gehört.

Miss war aus österreich, dieses chaos der psycho-berufsbezeichnungen ist deutsch. würde mich aber interessieren, ist der facharzt für ps. medizin nicht die neue bezeichnung für psychiater? die in der ausbildung jetzt zwar auch psychotherapie machen müssen, aber alle bereits praktizierenden wurden einfach umbenannt. oder hab ich das falsch verstanden?

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Nein, das sind 2 verschiedene Berufsbilder. Es gibt natürlich Überschneidungen, aber meines Wissens ist der FA für Psychosomatische Medizin nochmal mehr auf Psychotherapie ausgerichtet.

Die Unterscheidung Psychiater/Psychosomatiker gibt es auch in Österreich (zumindest haben die Psychosomatiker da eine eigene Fachgesellschaft).

Wichtig für Miss ist aber v.a., dass sie zu jemandem geht, der sich mit dem Thema "körperdysmorphe Störungen" auskennt. Und das wars mit Offtopic.

bearbeitet von Annawake
Rächtschraipfähla

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Hallo :-)

Also eine Kieferfehstellung ist definitiv vorhanden. Der OK und UK sind zu weit hinten und ich habe extremes Kieferknacksen, also direkt im Kiefergelenk, was auch mit Schmerzen verbunden ist und natürlich auch sehr lästig, da es bei jedem Bissen knackst. Bei der Physiotherapie haben sie mir Übungen für das Kiefergelenk gezeigt, da ich es unbewusst immer angespannt habe, damit der UK etwas weiter vorne ist bzw. beim essen geht es nicht anders, weil der UK noch weiter hinten ist als der OK und dadurch hab ich oft Kopfschmerzen und angeblich kommen auch die Nackenschmerzen davon, zumindest ein Teil.

Aber natürlich leide ich auch sehr unter dem ästhetischen Bild.

Ich denke der Kieferorthopäde im AKH wäre mit der OP einverstanden gewesen, aber diese Psychologin hat natürlich ihren Senf dazu gegeben und ab da wusste ich das es wahrscheinlich doch nix werden wird, obwohl eigentlich schon im Februar mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen hätte werden sollen, aber ich habe die Termine aus beruflichen Gründen um ein Monat verschieben müssen. Erst später sind sie drauf gekommen das ich noch ein Gespräch in der psychosomatischen Ambulanz führen sollte. Hätte ich die beide Termine nicht verschoben, hätten sie im Februar mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen und knappe 4 Monate später wäre dann ein NEIN für die OP gekommen.

Also der Ablauf war irgendwie sehr eigenartig.

Der Kieferorthopäde hat mir dann eine Ärztin im SMZ-Ost empfohlen und gemeint ich sollte es dort probieren, darum nehme ich an das auch er davon ausgegangen ist das sie mich operieren werden bzw. nicht der Meinung ist das man nicht operieren sollte, sonst hätte er mir ja sicher nicht dazu geraten.

Leider hat mir die Dame in der Ambulanz am Telefon gesagt das diese Gespräch bei der Ärztin € 130 kostet und jetzt frage ich mich was für Kosten da noch auf mich zu kommen würden?!?

glg

Hallo MissSatansbraten,

ist es denn aus deiner Sicht eine rein ästhetische Sache oder gibt es auch medizinische Aspekte die eine OP notwendig machen?

Ich an deiner Stelle würde einfach nochmal einen anderen KFO um Rat fragen. Bei mir ist es medizinisch und ästhetisch...mein Überbiß stört mich sehr, dazu kommt der Kreuzbiß und eine UK-Rücklage. Finde es total dreist, dich direkt zum Psychologen zu schicken....diese Vorgehensweise hab ich bisher noch nie gehört. Wenn der KFO und KCH der Meinung sind, die OP ist medizinisch norwendig, dann bekommt man diese behandlung inkl. OP meistens auch bei den KK durch. Frag doch einfach mal deine KK ob sie auch die Kosten übernehmen würde, wenn du dich im "Ausland" behandeln lassen würdest.

Drück dir auf jedenfall die Daumen und wünsch dir alles Gute. Ich kann gut verstehen wie du dich fühlst;-)

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Hab jetzt die Mail vom AKH ausgegraben in der mir der Arzt aus dem AKH ausrichten lässt, dass ich es bei Prof. Watzke probieren könnte.

Allerdings zahlt man ja für das Beratungsgespräch € 130,-, würde gerne wissen ob ich die Garantie habe, dass ich von ihr operiert werde und wenn nicht, ob man das Geld retour bekommt???

lg

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