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Zoey

Zoey`s Geschichte

Hallo Ihr,

so - jetzt fang ich auch an meine Geschichte aufzuschreiben mit der Hoffnung, daß es mich zwischendurch motiviert.

Ich bin jetzt 31 - mit ca 10 fing damals alles an. Kieferorthopädie in allen Facetten - angefangen von einer GNE (damals natürlich ohne OP) über etliche lose und auch feste Zahnspangen. Mein damaliger KFO hat mir immer gedroht - ich müsse unters Messer wenn ich meine Spange nicht trage. Heute bin ich schlauer - hat mich leider 20 Jahre gekostet.

Das Resultat damals war, dass sich nach ca 5 Jahren alles wieder komplett verschoben hatte, zu meinem Überbiss von ca. 11 mm auch noch ein offener Biss dazu kam und ich das alles erstmal mehr oder weniger verdrängt habe.

Es etwickelte sich dann auch noch Zahnarztangst was natürlich nicht sonderlich förderlich war.

Vor ein paar Monaten dann habe ich beschlossen dass ich endlich unbeschwert lachen möchte und mir zum Ziel gesetzt das durchzuziehen.

Ich war zu Beratung beim KFO, der mir natürlich bestätigte was ich sowieso schon wusste: feste Zahnspange und UK - VV, höchstwahrscheinlich sogar Bimax. Was eine GNE betrifft bin ich wohl ein Grenzfall - wir versuchen es erstmal ohne. Ich war ausserdem in Stuttgart im KH und im Marien und habe mich für letzteres entschieden.

Seit heute hab ich die Zahnspange drin, schon die Gummis haben mich letzte Woche ganz schön gequält und jetzt ist es natürlich auch nicht gerade angenehm. Ich kann auch nicht behaupten, dass ich mich auf die Spange gefreut habe - als ich heute den KFO verliess war mir mehr nach weinen als lachen zumute und mir wurde erneut bewusst - was für ein langer harter Weg mir bevorsteht. Vielleicht können mir ein paar von Euch tips geben, wie man solche Tiefpunkte überwinden kann...

Momemtan tun mir einfach nur meine Zähne weh und ich hatte ganz vergessen wie blöd und ungewohnt das Gefühl mit Spange ist. Fühlt sich so an als würden meine Lippen nicht richtig zugehen....

Hoffe nur dass ich bald wieder normal essen kann und mich wieder dran gewöhne.

So mehr gibt es nicht zu berichten - zumindest nicht für heute - aber ich hab ja mindestens 2 Jahre Zeit das noch öfter zu tun.

Bis dann

eure etwas niedergeschlagene Zoey

bearbeitet von Zoey79

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Hi Zoey,

ich kann mich sehr gut an meinen ersten Zahnspangentag erinnern! Ich hätte den ganzen Tag nur heulen können. Abgesehen davon, daß ich die Zahnspange keineswegs attraktiv fand und kaum ein vernünftiges Wort damit sagen konnte, hatte ich auch schreckliche Schmerzen. Das erste Mal Zähneputzen verwandelte sich in eine unfreiwillige "Heulorgie", weil ich vor Schmerzen gestorben bin. Ich habe mit tausend Leute telefoniert, die alle vorher gesagt haben, daß eine Zahnklammer gar nicht so schlimm ist und wollte sie erst mal alle "anschreien".:mad: Ich war mir sicher, daß ich das keine Woche durchhalten werde und stand auch schon nach 3 Tagen bei der KO auf der Matte, weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß diese Schmerzen normal sind. Sie hat mir dann erzählt, daß sie mit ihrer Zahnklammer eine Woche lang beim Zähneputzen geheult hat und dass es bald weggeht. Klar ist es auch so, aber am Anfang findet man das alles sehr dramatisch. Ich glaube, ich war in den nächsten zwei Jahren ihr häufigster Gast- "mich piekst da was", "wann ist es mit der OP so weit?", "könnten wir die Feineinstellungen nach der OP machen?", "wann kommt die Zahnspange ab?"- alles Fragen, die die KO besonders gern hören.:-D

Zwischendurch hatte ich immer wieder Tiefphasen, wo ich mich gefragt habe, warum ich mir das alles antue. Aber wenn ich heute auf meine Zähnchen schaue, weiß ich, daß sich alles gelohnt hat. Das Einzige, was hilft, ist, sich ständig das eigentliche Ziel vor Augen zu halten. Es hat mir auch immer wieder geholfen, im Forum nach vergleichbaren Fällen zu schauen, deren Ergebnisse zu sehen und mich so zu motivieren. Hier findet man auch immer die entsprechenden Leidensgenossen, die zur gleichen Zeit das Gleiche erleben, so daß man sich austauschen kann. Und bei mir gibt es immer noch die klischeehafte Gute-Laune-Garantie beim Shoppen;-)

Es ist gut, daß du es jetzt angepackt hast! Halte durch- das wird schon alles!

Viele Grüße

Julia

bearbeitet von Julia

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Hallo Ihr,

jetzt meld ich mich endlich mal wieder - meine Spange ist nun ca. 1 Jahr drin und am Freitag hatte ich einen Termin im Marienhospital. Da ich beruflich sehr unter Druck stehe war mein einzig realisierbarer Plan, im August 4 Wochen Urlaub zu nehmen, um operiert zu werden. Natürlich war ich am Freitag dementsprechend nervös, weil ich Angst hatte, es könnte nicht klappen.

Dr. B. schaute sich meine Modelle und Röntgenbilder an und gab dann sein ok für August. Allerdings müsse der KFO noch einiges tun bis dahin. Wenn ich Glück habe, dann wird es nur eine UK-VV aber es sieht doch eher nach Bimax aus. Trotzdem bin ich erstmal erleichtert, dass meine Planung klappt. Allerding kommt jetzt auch die Angst dazu. So richtig fühle ich mich im Moment von meinem Umfeld nicht unterstützt - ich muss mich oft rechtfertigen, warum ich mich solch einer schweren OP unterziehe und ob ich mir wirklich sicher bin...

Richtig verstehen kann es wohl niemand, der nich selbst mit einer Fehlstellung lebt.

Morgen kann ich meine Termine vereinbaren...oje, wenn ich erstmal den Tag x kenne, dann werd ich sicher noch nervöser...

Ich bin auf jeden Fall froh, dass es dieses Forum gibt, auch wenn ich eher als stiller Mitleser beteiligt bin.

Ist vielleicht sonst noch jemand Anfach August im Marienhospital?

Bis dahin ein schönes Restwochenende an alle.

Eure Zoey

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Hallo Ihr,

so, nun kenne ich ja seit einiger Zeit den Tag x...es ist der 02.08.2011. Am Anfang ging es mir auch gut damit, zu wissen, wann es endlich soweit ist. Am Mittwoch hatte ich den letzten KFO Termin und langsam wird mir immer bewusster, wie schnell die Zeit bis zur OP verrinnen wir. Und was soll ich sagen...ich hab Angst! Irgendwie vergeht kein Tag, an dem ich nicht über die OP nachdenke und ich fühl mich so allein damit. Alle um mich rum betreiben ihre Urlaubs-,und Sommerplanung und ich plane die OP. Es erscheint mir momentan einfach so surreal und ich frage mich, ob es wirklich die richtige Entscheidung war. Was ist, wenn tatsächlich was schief geht? Es ist einfach komisch, gesund in ein Krankenhaus zu gehen und zu wissen, dass es einem hinterher Monate schlecht gehen wird.

Ok, mit meiner Fehlstellung fühl ich mich auch nicht besonders wohl, aber immerhin bin ich gesund.

Ich habe keine Ahnung, wie die zwei Monate bis zur OP werden, ich hab zwar beruflich sehr viel zu tun aber irgendwie habe ich das Gefühl, nix mehr richtig genissen zu können, wie ein Damoklesschwert.

Oje, eigentlich sollte mich die Schreiberei motivieren, aber davon ist im Moment nicht viel zu spüren...

Am 10.06.2011 ist der erste Vorbereitungstermin im Mh. Kann mir jemand von Euch sagen, was da gemacht wird. Letztes Mal hiess es, einer meiner Weisheitszähne sei wohl zu gross und man müsse den evtl. zurechtschleifen. Wird sowas erst bei der OP oder schon vorher gemacht?

Fragen über Fragen...

Bis bald

Eure Zoey

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Deprimiert....

Hallo Ihr,

irgendwie hab ich nen echten Tiefpunkt... ich hatte mich mittlerweile echt gut arrangiert mit dem Thema OP - beruflich kann ich im OP Zeitraum 4 Wochen Urlaub nehmen und war ingesamt eigentlich ganz zufrieden mit allem. Dann klingelte vergangenen Montag mein Telefon - die OP am 2. August müsse abgesagt werden, weil ab August das Chefarztteam wechsle und ich solle dann irgendwann nochmal wegen einem Termin anrufen. Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das hörte - ich riskiere ohnehin schon meinen Job, aber eine Verlegung des Termins heisst für mich, dass es vor August 2012 für mich beruflich keinen anderern Zeitpunkt gibt. Ich war total geknickt und hab das auch kundgetan - stieß allerdings auf wenig Verständnis. Nochmal ein Jahr warten, das halt ich nicht aus ...

Die Diskussion am Telefon ging dann ne Weile und irgendwann hatte ich Professor W. persönlich dran, er erklärte mir dann erneut die Situation. Irgendwann hiess es dann, es sei wohl am 29.07. noch irgendeine Ärztin da und ich könne an dem Tag operiert werden. Im ersten Moment war ich sehr erleichtert, allerdings werde ich nun - je mehr ich drüber nachdenke - immer unsicherer.

Ich hab mich ja nicht für das MH entschieden, um dann zwischen Tür und Angel von irgendeiner Ärztin operiert zu werden, die zufällig noch nicht weg ist, sondern weil es dort ein super Team gibt (gab) die sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet haben.

Oh mann - was soll ich nur machen? Am Freitag in ner Woche ist der erste von den 3 Vorbereitungsterminen, dann kann ich sicher viele Fragen stellen, allerdings weiss ich gar nicht, ob ich dort unter diesen Umständen operiert werden möchte...

Eine Alternative, die so kurzfristig möglich wäre gibt es wohl kaum, vielleicht das KH in Stuttgart, allerdings fühlte ich mich dort nicht wirklich gut aufgehoben.

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

Liebe Grüsse :(

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Hey Zoey

ich bin im Moment auch ziemlich depremirt....

wusste garnicht das die ein arzt wechsel haben weisst du wer geht?

ich würde mal die Ärztin abchecken und schauen was für ein Gefühl du hast wenn du kein gutes gefühl hast naja das musst du wissen was du dann machst.....aber ich würds durchziehen dann hast du es hinterdir bevor du nochmal 1Jahr wartest

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Deprimiert....

Hallo Ihr,

irgendwie hab ich nen echten Tiefpunkt... ich hatte mich mittlerweile echt gut arrangiert mit dem Thema OP - beruflich kann ich im OP Zeitraum 4 Wochen Urlaub nehmen und war ingesamt eigentlich ganz zufrieden mit allem. Dann klingelte vergangenen Montag mein Telefon - die OP am 2. August müsse abgesagt werden, weil ab August das Chefarztteam wechsle und ich solle dann irgendwann nochmal wegen einem Termin anrufen. Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das hörte - ich riskiere ohnehin schon meinen Job, aber eine Verlegung des Termins heisst für mich, dass es vor August 2012 für mich beruflich keinen anderern Zeitpunkt gibt. Ich war total geknickt und hab das auch kundgetan - stieß allerdings auf wenig Verständnis. Nochmal ein Jahr warten, das halt ich nicht aus ...

Die Diskussion am Telefon ging dann ne Weile und irgendwann hatte ich Professor W. persönlich dran, er erklärte mir dann erneut die Situation. Irgendwann hiess es dann, es sei wohl am 29.07. noch irgendeine Ärztin da und ich könne an dem Tag operiert werden. Im ersten Moment war ich sehr erleichtert, allerdings werde ich nun - je mehr ich drüber nachdenke - immer unsicherer.

Ich hab mich ja nicht für das MH entschieden, um dann zwischen Tür und Angel von irgendeiner Ärztin operiert zu werden, die zufällig noch nicht weg ist, sondern weil es dort ein super Team gibt (gab) die sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet haben.

Oh mann - was soll ich nur machen? Am Freitag in ner Woche ist der erste von den 3 Vorbereitungsterminen, dann kann ich sicher viele Fragen stellen, allerdings weiss ich gar nicht, ob ich dort unter diesen Umständen operiert werden möchte...

Eine Alternative, die so kurzfristig möglich wäre gibt es wohl kaum, vielleicht das KH in Stuttgart, allerdings fühlte ich mich dort nicht wirklich gut aufgehoben.

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

Liebe Grüsse :(

Hi,

welche Ärztin wurde da denn genannt? Da laufen ja nicht so viele herum.

Du bist mit dem Termin leider genau in diese Umbruchsphase im Marien geraten, das ist total ärgerlich, ich kann Deinen Frust verstehen. Grundsätzlich solltest Du Dir aber sicher sein, dass sie keine Ärztin dort operieren lassen, die es nicht kann.

Im Normalfall erfährst Du dort erst nach der Aufnahme, wer Dich operieren wird. In meinem Fall war es wohl nur aufgrund der Vorgeschichte anders. Insofern hättest Du auch dort bei der vermeintlichen Ärztin "landen" können. VG

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Danke Euch!

Die Ärztin wäre Frau Dr. F. Ich geh jetzt mal am Freitag zu meinem Termin - frage denen Löcher in den Bauch und werde es wohl durchziehen. Wird schon werden - vielleicht entwickelt man auch zuviele Zweifel und Selbstmitleid, dabei wollte ich nie, dass diese Zahngeschichte sich zu meinem neuen Lebensmittelpunkt entwickelt. Das muss sich schnell wieder ändern....

Ich berichte, wie es weitergeht.

Alles Liebe

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Hallo Ihr Lieben,

so - jetzt gibt es wieder ein paar Neuigkeiten. Hatte gestern meinen ersten Vorbereitungstermin im MH. Röntgenbilder, Gesichtsvermessung (musste mich zusammenreissen, nicht loszulachen ^^) und Fotos.

Dr. B. schaute sich meine aktuellen Modelle an und meinte erst, dass ich um eine Bimax mit Dreiteilung des OK nicht herum komme... allerdings ist auch ein Weisheitszahn im Weg, der im Zuge der OP entfernt wird, als er den im Modell abgezwickt hatte, sah es auch schon besser aus. Prof. W. hat dann auch noch einen Blick drauf geworfen und meinte, wenn mein KFO noch 2 kleine Lücken im OK schafft bis zur OP, dann würde es vielleicht mit einer UKVV gehen.

Dr. B. rief dann auch gleich bei meinem KFO an und so hab ich gestern gleich noch 2 Federn eingebaut bekommen. Fühlte mich mal wieder sehr gut aufgehoben - meine Zweifel sind erstmal aus dem Weg geräumt, hab ja auch ne private Zusatzversicherung fürs KH, d.h., dass Prof. W. bei der OP wahrscheinlich dabei ist.

Es wird also alles gut, hoffe ich.

Danke für Eure Unterstützung!

Liebe Grüsse

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