Wendy

Offener Biß- Einfach NICHT operieren?

Hallo!

Ich hab nen offenen Biß.

Er wurde diagnostiziert von meinem KO als ich 10 war.

(Ist jetzt 24 Jahre her ;-) ).

Er konnte mir leider nicht helfen und wußte auch sonst niemanden, an den er mich überweisen hätte könnnen.

Ich hatte und habe Kieferknacken, Zähneknirschen, Kieferverspannungen, Kopfweh, Probleme beim Kauen und natürlich mit der Optik meines Profils.

Ein Zahnarzt führte cirka 10 Jahre später eine Abschleifung und Überkronung meiner gesunden Backenzähne durch, die die Zahnsubstanz erhalten sollte.

Ich war bei verschiedenen KOs in meiner Umgebung, aber keiner konnte mir helfen.

Man könne nichts für mich tun und die operative Vorverlagerung des Kiefers wäre nach den neuesten Studien (?) langfrisitg erfolglos, dh. der Unterkiefer würde immer wieder in seine alte Lage zurückrutschen.

Nun hab ich folgende Frage:

Wie sieht es mit den "Langzeitfolgen" des offenen Bisses aus?

Stimmt es, daß einem früher die Zähne ausfallen können, wenn man sich nicht operieren läßt?

Was kann noch passieren, wenn man einen offenen Biß nicht operiert?

LG, Wendy :)

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Hi Wendy, also bei offenem Biss gibt es Möglichkeiten den zu beheben. Fränkelgeräte gibt es da Funktionskieferorthopädie oder kieferothopädich geht da normalerweise auch was. Hast du vielleicht die Möglichkeit ein gutes Foto hiereinzusetzen? Geht dann über persönliche Nachrichten. Da schreibst du einfach eine Antwort, oder neuen Artikel und in der Arbeitsleiste, ist eine Büroklammer als Symbol. Damit kannst du das Foto dann hochladen. Dann können wir ja alle etwas mithelfen, beurteilen, wenn es dir was hilft. Normalerweise sollten alle Zähne im Kauapparat mithelfen, mitwirken, sonst wachsen sie auf Dauer aus dem Kieferkamm oder werden sogar locker. L.G matteo;-)

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Dank dir für deine schnelle Antwort.

Ich hab dich nicht richtig verstanden:

Meinst du, man HÄTTE kieferorthopädisch was machen können

oder

man KANN kieferorthopädisch was machen?

???

Mit 34 bin ich definitiv ausgewachsen- und mein Kiefer auch ;-)

Die KOs meinten, bei mir müßte man die ganze Okklusion komplett neu einrichten, denn ich habe nur mit den Backenzähnen Kontakt.

Das wäre zu aufwendig.

Wenn ich den Mund öffne, macht der Unterkiefer so einen "Schlenker".

Was genau ist denn

1. ein Fränkelgerät

2. Funktionskieferorthopädie (sind das diese Spangen mit Gummis?)

???

Sorry für die vielen Fragen.

Ein Foto im Profil meinst du?

Sowas hab ich leider nicht, könnte ich aber vielleicht noch mit Diggicam machen lassen.

So long,

Wendy :-)

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Hallo Wendy,ich habe im Moment wenig Zeit, werde aber vielleicht heute Abend etwas mehr schreiben.

Die Ganze Kieferorthopädiesagt man kann in jedem Alter !!! noch eine Zahnregulierung vornehmen. Also hast du somit die große Chance da wieder richtig beißen zu können.

Der Fränkel ist ein Gerät, das über Muskelkraft deinen Kiefer mitsamt Zähnen so umformt, dass es wieder zu einer richtigen Kontakt aufnahme der Zähne kommt. Dass also die Antagonisten( Gegenspieler) sich treffen.

Mit der Kieferorthopädie hättest du dann auch noch zusätzlich, wenn Fränkel nicht in Frage kommt, die Möglichkeit den Kiefer so ausgeformt zu bekommen, dass der Kiefer an einer passenden Stelle auseinander geschnitten( gesägt) wird, dass es wieder harmonisch zueinander passt. Du hast also mehrere Möglichkeiten. Wenn du es unbedingst richtig begutachtet bekommen haben willst, dann gehe in eine UNIKlinik, denn solche außergewöhnliche Fälle werden dort besonders gern dokumentiert und du hast höchstwahrscheinlich einen ausgezeichneten Kompfort, was Beratung und Auseinandersetzung mit deinem Patientenfall angeht. Da wird dir geholfen. Bei Kleinpraxen ist es vielleicht wirklich mit viel Plannung und langen Sitzungen verbunden. L.G matteo8) Mal hören, was hier die KFOs sagen.

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Also wegen dir hab ich eine Scanaktion gestartet. Die Qualität ist nicht so doll, aber das Problem ist zu sehen, finde ich. :oops:

Ich hab es als Profilbild drin- muß ja nciht gleich jeder sehen, oder?

Ja, ich bin auch gespannt, was die Docs dazu sagen.

LG,

Wendy

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Hallo Wendy,

ich hatte einen riesisgen offenen Biss und wurde bimaxillär operiert.

Klar kann man so eine Bisslage kieferorthopädisch und -chirurgisch behandeln, da hab ich keine Zweifel ;) . Aber Du solltest Dir dafür kompetente Ärzte suchen, denn nicht jeder hat ausreichende Erfahrung mit solchen Fehlstellungen.

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Hi Wendy,

du hast es als Profilbild geladen, ei , wo ist es denn? Bin schon neugierig drauf. L.G matteo:razz:

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Hallo Wendy

Hier muss sich niemand seines Aussehens wegen schämen:!:

Vielen hier, einschliesslich meiner Wenigkeit, hilft eine visuelle Betrachtung mehr als manch medizinisches "Kauderwelsch":lol:

Bitte stelle Deine Bilder ein, nur Mut:lol:

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@kathybaby

Stimmt genau.

Ein Bimax ist eine komplizierte und schwere OP.

Das kann gar nicht jeder.

Ich hab mir deine Fotos angesehen- echt toll geworden :-)

Warst du bei Dr. Kater?

Ich hatte bereits mit ihm gemailt und auch nen Termin bei ihm gemacht, daber dann ist was dazwischen gekommen...

@matteo

Ei, wo isses denn?*fg

Also extra nochmal für dich ne Klickanleitung:

Das gemeinte Bild hab ich inzwischen auch als Benutzerbild geladen, damit man das Profilbild leichter findet. Dann auf einen Nick klicken, öffentliches Profil ansehen und fertig.

@mmtarget

Dank dir. Trotzdem kostet es Überwindung.

Ich werd die Tage nochmal bessere Bilder machen. Dieses ist gescannt, deshalb hab ich die Augen zu und kucke sehr verkniffen *grins

Außerdem hasse ich Profilbilder von mir....

LG und schönen, sonnigen Sonntag,

Wendy

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Hallo Wendy,

mein Operateur war Prof. Bodo Hoffmeister, Chefarzt der Kieferchirurgie an der Charite in Berlin (Campus Benjamin Franklin). Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, sehr nett, verständnisvoll und weiß, was er tut :-) .

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Danke für den Tipp! Aber ich komme aus Süddeutschland- Berlin ist mir einfach zu weit weg ;-)

LG Wendy

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Hi Wendy,

nun habe ich dein Profilbild gesehen. Mehr von der Person lesen, bzw. sehen, ist ein Profilbild, dass etwas größer als Briefmarke groß ist. Ich kann erkennen, dass du ein leicht fliehendes Kinn hast, aber der offene Biss ist nicht zu sehen. Also ein größeres Foto wäre schon gut. Du kannst ja auch einfach dein Handy bei Bedezimmerlicht benutzen, das Ergebniss ist dann schon wesentlich besser. Ein Mundausschnitt zeigt doch dann die Situation. Also trau dich. Es wurde bisher noch keiner schlecht beurteilt.Grins!! Und außerdem hast du dann eine eigene Dokumentation und vielleicht auch die KFOs, die dir mit Tip und Erklärungen beiseite stehen. L.G matteo:grin:

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Hi Wendy,

ja das Foto ist etwas besser. Allerdings ist der offene Biss entweder auf der Seitezu sehen, oder im Verlauf der Frontzähne. Ich denke mal, wenn ich das Foto richtig interpretiere, sieht man deine OK Eckzähne stark ausgeprägt und die 1er und 2er bilden den offenen Biss.

Du hast aber erzählt, deine hinteren Backenzähne hätten Kontakt und der vordere Teil des Zahnbogens nicht mehr. Wenn dem so ist, wäre das ein sehr großer offener Biss. Laut Definition hat man den offenen Biss im Seitenzahnbereich, oder im Frontzahnbereich. Offene Bisse entstehen , soviel ich mitbekommen habe durch Schnuller im Babyalter bis Kindesalter, soll ja vorkommen. Oder durch den Gebrauch durch Daumenlutschen entsteht dann der offene Biss, weil der Kieferkamm dann ja noch sehr weich und formbar ist. So, wie du die Sache bei dir schilderst, habe ich es noch nicht gehört, aber ein Foto wäre da noch besser. Vielleicht noch ein Versuch, wo du mit zwei Fingern die Lippe mal zurück schiebst und nochmal ein Foto machst.

Jetzt kann man wohl eine deutliche Unterkieferrücklage erkennen, weil deine OK Eckzähne im Vergleich zu den UK Eckzähnen zu weit vorne stehen. Also ich würde sagen, lass doch jemanden Bekanntes das Foto machen, und du hälst den Mund seitlich offen, aber die Zähne wenn es geht schön aufeinander. Dann kann man mehr sehen und sagen. L.G matteo:D

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Kannste auch nicht schlafen? *gähnnnnnnn

Mein Gebiß ist ne mittlere Katastrophe, ich weiß.

Hast du ne Ahnung, wie genau man ermittelt, wieviele mm der offene Biß ist? Ab wo muß ich da messen? Und was ist genauer: Lineal oder wie beim KO auf Löschpapier beißen?

Ich war als Baby KEIN Daumenlutscher und hatte als Kind ein völlig normles Gebiß und einen normalen Kiefer. Das Übel begann erst, als ich anfing zu wachsen. Die Zähne hatten keinen Platz mehr und man beschloß, 4 gesunde Zähne zu ziehen. Mein UK ist einfach nicht mehr mitgewachsen...

Jo, ich werd das mal mit nem richtigen Foto probieren. Kann aber etwas dauern.

Achso: Richtigen Kontakt hab gerade noch so mit den beiden hinteren Backenzähnen. Damit die richtig ineinandergeifen müßte ich hinten draufbeißen, was ich normal nie mache..höchstens beim KO, wenn ich es muß ;-)

LG und gute N8, Nadja

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...die Kieferorthopäden haben mich wohl übersehen. :cry:

Der offene Biß ist ja auch eher ein spezielles Problem....klar. :oops:

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Hallo Wendy,

ich hab ein ähnliches Problem wie du, bin zwar noch etwas jünger, aber ich habe auch einen (inzwischen schon von einigen KOs diagnostizierten) offenen Biss. Ich habe mich die letzten Monate von einer Beratung zur nächsten geschleppt und mir viele verschiedene Meinungen eingeholt (KOs, Zahnärzte, Kieferchirurgen) und jeder sagte was anderes. Jetzt war ich gestern bei einem weiteren Kiefer-und Gesichtschirurgen, bei dem ich nun auch meinen offenen Biss operativ beheben lassen werde. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Er ist zwar nicht an einer Uniklinik, aber er hat auf dem Gebiet wohl schon sehr viel gemacht, hat auch einige Patente auf Operationsverfahren und -instrumente und operiert ca. 200 Kieferkorrekturen pro Jahr. Du kannst dich ja mal unverbindlich beraten lassen. Ich schreibe dir v.a. auch deshalb, weil du ja aus Süddeutschland bist, und der Arzt nämlich in Nürnberg. Wenn du interesse an der Adresse hast, dann melde dich doch.

Übrigens: Ich war auch schon mal in München in der Uniklinik für Kieferchirurgie und habe mich dort überhaupt nicht gut aufgehoben gefühlt...

Wg. Langzeitfolgen wurde mir gesagt, dass das Hauptproblem ein erhöhtes Risiko für eine Kiefergelenksentzündung bzw. Arthrose besteht. Und das stell ich mir echt scheußlich vor - wenn dir bei jedem Bissen und jedem Wort das Gelenk wehtut. Außerdem ist es wohl so, dass die Zähne - wenn sie keinen Gegenspieler haben - leichter das Wandern anfangen und dadurch auch leichter bzw. eher locker werden; und letztendlich dann möglicherweise auch eher ausfallen.

Ob natürlich bei dir die gleichen Indikationen vorliegen wie bei mir weiß ich nicht, aber eine weitere Expertenmeinung kann ja nicht schaden.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

Ich wünsch dir gutes Vorankommen und die richtigen Leute, die dir eine Entscheidung erleichtern.

Gruß

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Ich hatte auch das typische Daumenlutscher-Problem, bis ich 7 war. Da hatte ich dann die erste Spange, für ein Jahr. Dann war auch alles ok. Mit 15 fing ich an im Schlaf meine Zunge gegen die Schneidezähne zu drücken...Und beim Schlucken auch. Mit 21 hatten sich meine Zähne im Ok so nach vorne geschoben, dass mein Daumen zwischen OK und UK gepasst hat wenn ich die Zähne zusammen gebissen hab. Unter Kopschmerzen litt ich auch sehr oft, weil die hinteren Backenzähne rechts keinen Kontakt mehr hatten....Mit 22 hab ich mich dann wieder für eine Spange entschieden. OP hab ich auch schon hinter mir(JUCHU) und Spange kommt so in 3 Moanten ab, dann krieg ich eine lockere Spange. Insgesamt hat die ganze Sache dann 1,5 Jahre gedauert und ich bin echt froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich habs gehasst, Häschen zu sein oder Esel. Und was da noch alles kam....:razz:

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hallo wendy,

ich habe auch einen offenen biß. ich war in meiner jugend bei einem kfo, der hat zwar dafür gesorgt, daß meine zähne nicht nicht mehr so schief "rumstehen" aber am biß hat er nicht bzw. konnte er nix ändern.

ich bin jetzt wieder in behandlung, hab die gne schon hinter mich gebracht und bekomme in ein paar monaten eine wieder eine feste zahnspange - worauf ich mich nicht besonders freue, hatte das "vergnügen" schon ein paar jahre! aber naja, da muß ich jetzt halt durch, gell.

ich werde dann noch einmal operiert (ok-vorverlagerung) und hoffe, daß ich dann einen nahezu perfekten biß haben werde.

mir wurde auch gesagt, daß ich starke probleme haben werde, wenn ich mich nicht operieren lasse (vorzeitiger zahnausfall etc.), da nehm ich doch die ops lieber auf mich.

ich werde von dr. hoffmann in münchen (viktualienmarkt) operiert, der hat schon die gne gemacht und ich fühl mich bei ihm gut aufgehoben.

so das wars, ich hab jetzt erst mal urlaub. falls du noch fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden, bin allerdings erst wieder in einer woche im netz.

lg janet

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Hallo zusammen,

ich habe auch einen offenen Biss (8mm), was mir in meiner Kindheit zwar gesagt wurde, doch meine Eltern nicht hinter her waren dies mit einer festen Spange zu versorgen. Nun bin ich 25 Jahre alt und habe seit Jahren ein knacken sowie Probleme im Halswirbelbereich, auch mein Seitenprofil war schon immer etwas was mich sehr unglücklich machte, wenn ich auch sonst mit mir zufrieden bin.

Auf Anraten meines Zahnarztes habe ich dann eine Kieferorthopädische Praxis aufgesucht.

Gestern war ich dann beim OP-Arzt, für eine Beratung, mich hat sehr geschockt, was ich noch alles zu hören bekam.

Bei meiner Kierorthopädin sagte man mir, ich bekäme erst eine Spange und dann ca. 8 Monate später eine OP in dem der Unterkiefer durchtrennt, angepasst und mit Titanplatten fixiert wird, ca. 3 Tage Krankenhausaufenthalt und 6 Wochen nicht allzu feste Kost wäre dass Ergebnis und natürlich ein gerichtetet Kiefer.

Gestern erfuhr ich dann, dass mein Oberkiefer zu eng steht und dieser mit einer Art Klammer fixiert werden müsste. Bedeutet das im oberen Bereich 2 Schnitte gemacht werden müssten, die Klammer dann an 4 Zähnen befästigt wird und ich sie 3 Monate tragen müsse, zusätzlich muss ich diese selbst in Abständen weiter drehen, damit der Oberkiefer auseinandergeht, konsequenz; ich habe erstmal ne sehr große Zahnlücke!!!!! :shock:

Danach bekomme ich die Spange angepasst, nach 8 Monaten dann eine weitere Operation, die eigenltliche Kieferrichtung.

Ich bin am zweifeln, ob ich mir das alles antun möchte, mein Freund steht hinter mir, doch zu den zusätzlichen Kosten von 1800 Euro (da die Vorbehandlung nicht von der Kasse übernommen wird) habe ich auch Angst, dass etwas schief geht!

Was ist, wenn ich mich danach nicht mehr wieder erkenne?

Man sagte mir auch, dass durch die Unterieferrichtung auch mein Kinn ein wenig modelliert wird um es ästhetisch zu behalten. :?:

Wer hat ähnliche Erfahrungen oder kann mir ein paar Tipps geben?

Momentan hab ich einfach nur ANGST!

Allerdings kann ich mit großen Problemen im Alter rechnen, wenn ich nichts tue...

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Liebe Wendy,

Wenn Sie nach den Langzeitfolgen fragen, dann verspüren Sie die meisten ja schon am eigenem Leibe: KG-Probleme,Verspannungen,Kopfschmerzen etc.

Ich würde nicht direkt behaupten, dass die Zähne dadurch zwangsläufig früher ausfallen, aber Fakt ist, dass die Kaukraft nicht gleichmäßig von allen Zähnen beim Zusammenbeißen abgefangen wird sondern die Belastung nur auf wenigen hinteren Zähnen liegt. Das kann dann zu Knochenrückgang führen. Man kann einen offenen Biß mit hohen Absatzschuhen vergleichen. Natürlich ist es gesünder bequemes flaches Schuhwerk zu tragen,als ständig auf hohen Absätzen unterwegs zu sein, manche tolerieren das aber super und andere bekommen Fuß-, Wirbelsäulen- oder Beckenprobleme davon.

Die Operationstechnik für den offenen Biß hat gute Langzeiterfolge, da zumeist der Oberkiefer posterior etwas angehoben wird, wodurch der Unterkiefer nach vorn rotiert und das Kiefergelenk entlastet. Problematisch kann allerdings ein starkes Zungenhabit sein ( Myofunktionelle Therapie wäre dann zusätzlich angebracht), aber dieses hat vorallem Auswirkung auf die Stellung der Frontzähne, die sich dann wieder etwas verändern könnten, die operierten Kieferbasen haben aber eine sehr gute Langzeitstbilität

Gruß von KFO's

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