tobias23

Aktivator -> Brackets [-> OP?]

117 Beiträge in diesem Thema

Aktuelles und Übersicht

Hier gibt es eine Übersicht und Neuigkeiten zu meiner Behandlung. Der obere Teil dieses Beitrags wird laufend aktualisiert, darunter ist der eigentliche Beginn meiner Zahnspangengeschichte.

Meine Fehlstellung: skel. KL II/2 (Deckbiss), Tiefbiss, Raummangel

Geplante Behandlung: Feste Zahnspange für 1,5 bis 2 Jahre, UK-Vorverlagerung am 29. März 2007

Momentan in meinem Mund:

  • OK: Selbstligierende Metall-Brackets (GAC In-Ovation-R), 15 bis 25
  • OK: Bänder um 16, 17, 26, 27
  • OK: Bogen 0.016x0.022" flexibel, 17 bis 27
  • OK: Gummiring von 26 zu 35 und 36
  • UK: Selbstligierende Metall-Brackets (GAC In-Ovation-R), 35 bis 45
  • UK: Bänder um 36, 37, 46, 47
  • UK: Bogen 0.016x0.022" starr, 37 bis 47
  • UK: Gummikette von 35 bis 45

Was bisher geschah (nur das Wichtigste :wink:, in Klammern die Nummern der Beiträge mit Details):

  • 31.01.2006: Beratung bei meinem jetzigen KFO (#2)
  • 15.03.2006: Analyse, d.h. Abdrücke, Gesichtsbogen, Röntgenbilder, Fotos (#2)
  • 29.03.2006: Besprechung -> OP? (#2)
  • 28.04.2006: KC-Beratung, Prof. Millesi -> OP! (#10, #12)
  • 03.05.2006: Besprechung, Separiergummis (#13)
  • 17.05.2006: Innenbögen, Bänder OK und UK, Brackets OK mit 0.014"-Bogen (#17, #19)
  • 05.07.2006: Brackets UK, außer 43 mit 0.014"-Bogen (#44)
  • 16.08.2006: Zahn 43 mit Bracket, neue Bögen (0.016") im OK und UK (#45)
  • 20.09.2006: Bänder um die 7er, neue Bögen (wieder 0.016") im OK und UK
  • 04.10.2006: neue Bögen (wieder 0.018") in OK und UK
  • 08.11.2006: Abdrücke, neue Bögen im OK und UK (0.016x0.022" starr), Innenbogen im UK entfernt
  • 11.01.2007: Termin mit KC -> OP am 29. März, noch kleinere Bewegungen notwendig
  • 17.01.2007: Innenbogen im OK entfernt, neuer Bogen im OK (0.016x0.022" flexibel), Gummiring von 26 zu 35 und 36, Gummikette von 35 bis 45 (UK)
  • 31.01.2007: UK-Front von 33 bis 43 gestrippt (ca. 5x 0.2 mm), neue Gummikette im UK, neuer Bogen im OK (wieder 0.016x0.022" flexibel?) bis 25, kein Gummiring mehr

____________________________________________________________

Nachdem ich am Mittwoch die Besprechung bei meiner KFO hatte wird es Zeit für den Beginn meiner Zahnspangengeschichte und ein paar Bilder. Aber ich beginne einmal von vorne:

Die Vorgeschichte (u. a. herausnehmbare Zahnspange als Kind):

Der Großteil meiner bisherigen Zahnarztbesuche bestand aus Mund aufmachen, zubeißen und der Terminvereinbarung für den nächsten Kontrolltermin.

Als Kind, so um 1992/93 wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich eine herausnehmbare Zahnspange die ich nur in der Nacht getragen habe. Damit wurde mein Tiefbiss behandelt, offensichtlich nicht sehr erfolgreich (aber das habe ich erst vor ein paar Monaten erfahren). Die Zahnspange war eigentlich kein besonders einschneidendes Erlebnis, zumindest kann ich mich nicht mehr an irgendwelche Details erinnern, meine Mutter auch nicht.

Als Jugendlicher habe ich meine Zähne eine Zeitlang nicht besonders gepflegt daher war ein paarmal eine Zahnsteinentfernung nötig und auch an ein oder zwei darüber hinausgehende PZRs kann ich mich erinnern. Aber meine Zähne haben diese Zeit heil überstanden und sind noch füllungsfrei. Von einer Fehlstellung oder Zahnspange hat mein Zahnarzt nie etwas erwähnt. Ich habe auch keinen Gedanken daran verschwendet, meine Zähne waren relativ gerade und der Tiefbiss ist mir nicht aufgefallen, der zurückliegende Unterkiefer auch nicht. Relativ darum, weil der 21er auf Fotos von Silvester 2000 schon leicht schief ist, aber das ist mir damals noch nicht so stark aufgefallen.

Entfernung der Weisheitszähne:

Im Frühjahr 2003 wurden die beiden retinierten Weisheitszähne im Unterkiefer entfernt. Ich weiß nicht genau ob davor oder erst danach, der 21er hatte sich auf jeden Fall noch weiter verschoben, habe ich meinen Zahnarzt darauf angesprochen. Der meinte nur, dass zuerst der Weisheitszahn im Oberkiefer (der 28er glaube ich, auf jeden Fall war er durchgebrochen) raus muss. Aus irgendwelchen Gründen, wahrscheinlich weil ich da schon in Wien studiert habe und selten Zeit für einen Zahnarzttermin hatte, wurde der erst im August 2005 extrahiert.

Kurzes Intermezzo mit einem Aktivator:

Im September 2005 hatte ich dann den Termin für die Abdrücke. Der Zahnarzt meinte, dass ich voraussichtlich für ca. 1 Jahre eine Spange tragen müsste. Er könne noch nicht genau sagen was für eine, meinte aber, dass es wahrscheinlich eine herausnehmbare sein würde. Die Abdrücke hat die Assistentin erstellt, der vom OK war nicht zu gebrauchen. Ich war aber schon in Wien, daher hatte ich den 2. Termin für die Abdrücke zum Beginn der Weihnachtsferien am 21. Dezember. Bis dahin hatte ich mich noch überhaupt nicht mit dem Thema Zahnspange beschäftigt, ich hatte es den Herbst über verdrängt.

Am 20. Dezember habe ich dann kurz im Internet gesucht und eine Übersicht gefunden (herausnehmbar/festsitzend). Vor den Abdrücken habe ich dann erwähnt, dass ich mich noch nicht ausreichend über die Zahnspange informiert fühle. Der Zahnarzt hat mir dann gesagt, dass er mich mit einem elastisch-offenen Aktivator (EOA) behandeln will (leider hatte er keinen da, den er mir zeigen konnte), dass ich in möglichst viel tragen sollte und das es nur leichte Beeinträchtigungen (Sprachprobleme am Beginn) dadurch geben würde. Meine Frage nach Alternativen (d.h. festsitzende Zahnspange) hat er eher abwertend kommentiert (nicht herausnehmbar für besondere Anlässe, Probleme beim Essen/Putzen, viel teurer, längere Behandlungsdauer). Er meinte, dass er einen Großteil seiner Patienten, auch Erwachsene, mit EOAs behandelt und die Ergebnisse sehr gut seien.

Ich habe dann in die Behandlung eingewilligt und konnte meine Spange schon am 23. Dezember abholen. Die folgenden 20 Tage habe ich sie auch brav getragen (durchschnittlich ca. 18 Stunden am Tag) mich aber im Internet auch intensiv über kieferorthopädische Behandlungsmethoden informiert. Und schon bald hatte ich meine Zweifel, ob der EOA das Richtige für mich ist. Ich habe daher einen Beratungstermin für den 11. Jänner bei einem KFO in Wien vereinbart. Vom 3. Jänner weg hatte ich auf beiden Wangeninnenseiten relativ starke Schleimhautreizungen und auch Schmerzen. Der KFO meinte bei der Beratung, dass meine Fehlstellung keinesfalls mit einer herausnehmbaren Spange regulierbar ist und ich den EOA 10 Jahre Tag und Nacht tragen könne, ohne dass sich meine Zahn-/Kieferstellung verbessert. Von diesem Zeitpunkt an, habe ich den EOA nicht mehr getragen.

Der Zahnarzt war übrigens auch noch beim Telefongespräch bezüglich meines Abbruchs der Behandlung überzeugt, dass sich meine Fehlstellung mit dem EOA zumindest teilweise beheben lassen würde (ich hatte das etwas anders in Erinnerung).

So, das ist jetzt schon ein langer Text geworden und ich bin noch nicht einmal bei der bald aktuell werdenden festsitzenden Behandlung angekommen. Vielleicht schreibe ich jetzt gleich noch etwas darüber ansonsten irgendwann an diesem Wochenende. Anbei ist noch ein Foto von meinem EOA.

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Nach der 1. KFO-Beratung in Wien war für mich klar, dass ich die Behandlung mit dem EOA abbreche und mich bei einem KFO in Wien behandeln lasse. Aber bei welchem? Diesmal wollte ich mich wirklich genau informieren, mehrere Meinungen hören und erst dann entscheiden. So war ich im Jänner und Anfang Februar noch bei drei weiteren KFOs zur Beratung. Alle meinten, dass eine ca. 2 Jahre dauernde festsitzende Behandlung bei mir notwendig ist, eine OP wurde von den KFOs wenn überhaupt nur dahingehend nebenbei erwähnt, dass bei mir keine notwendig sei. Ansonsten gab es Unterschiede bei den Brackets, den bevorzugten Retainern und natürlich den Kosten.

Schließlich habe ich mich für einen KFO, eigentlich ein Institut mit mehreren KFOs (Sabine ist auch dort in Behandlung, aber bei einer anderen KFO), entschieden. Am 15. März war die Analyse, am 29. März die Besprechung.

Der erste Satz meiner KFO nach der Begrüßung war: "Sie sind ein sehr schwerer Fall."

Die Diagnose lautet:

* Klasse II/2 asymmetrisch mit einer nötigen Bissverschiebung von rechts 6 mm und links 5.5 mm

* Tiefbiss 2 mm

* Overjet 4 mm

* Engstand in OK und UK (leicht)

Laut der KFO gibt es zwei Behandlungsvarianten, wobei sie mir von der ersten abraten würde:

1) Nur kieferorthopädisch: Extraktion von 14 und 24

2) Kombiniert kieferorthopädisch - kieferchirurgisch: UK-Vorverlagerung

Das hat mich dann doch etwas überrascht, dass mir eine OP empfohlen wird hätte ich nicht erwartet. Das KFO-Institut arbeitet mit Prof. Werner Millesi zusammen, ich werde mich zuerst dort beraten lassen.

Anbei sind noch einige Bilder (die Qualität ist leider nicht besonders; es sind Scans von einem Farbausdruck auf billigem Papier).

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Hey Tobi,

das ist eine interessante Geschichte. Was mich noch interessieren wuerde - und vielleicht bin ich da bei uns falsch informiert - aber in Oesterreich behandeln Zahnaerzte auch mit losen Zahnspangen bzw. Aktivatoren? Ich dachte immer das waere eine reine KFO Sache.

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Was mich noch interessieren wuerde - und vielleicht bin ich da bei uns falsch informiert - aber in Oesterreich behandeln Zahnaerzte auch mit losen Zahnspangen bzw. Aktivatoren? Ich dachte immer das waere eine reine KFO Sache.

Meine ehemaliger Zahnarzt ist nicht im Verband der Kieferorthopäden, er führt nur Behandlungen mit herausnehmbaren Zahnspangen durch. Es gibt in Österreich keine staatlich anerkannte Fachausbildung für den KFO-Bereich (siehe http://www.voek.info/de/), einige KFOs sind parallel auch ganz normale Zahnärzte. Ob alle/viele Zahnärzte auch kieferorthopädische Behandlungen durchführen weiß ich nicht, aber meine Eltern haben sich nichts dabei gedacht (ich zuerst auch nicht). Ein Nachteil bei meinem Zahnarzt (von der Ausbildung und dem nicht umfassenden Angebot an Behandlungsmethoden abgesehen) war sicher die Analyse/Untersuchung. Es wurden nur Abdrücke genommen und ein OPG wurde erstellt, d.h. mein Zahnarzt hatte keine Fotos, kein FSR, kein Gesichtsbogen.

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Meine ehemaliger Zahnarzt ist nicht im Verband der Kieferorthopäden, er führt nur Behandlungen mit herausnehmbaren Zahnspangen durch. Es gibt in Österreich keine staatlich anerkannte Fachausbildung für den KFO-Bereich (siehe http://www.voek.info/de/), einige KFOs sind parallel auch ganz normale Zahnärzte. Ob alle/viele Zahnärzte auch kieferorthopädische Behandlungen durchführen weiß ich nicht, aber meine Eltern haben sich nichts dabei gedacht (ich zuerst auch nicht). Ein Nachteil bei meinem Zahnarzt (von der Ausbildung und dem nicht umfassenden Angebot an Behandlungsmethoden abgesehen) war sicher die Analyse/Untersuchung. Es wurden nur Abdrücke genommen und ein OPG wurde erstellt, d.h. mein Zahnarzt hatte keine Fotos, kein FSR, kein Gesichtsbogen.

Na dann bin ich echt froh, denn mein Zahnarzt wollte auch zuerst selber regulieren, habe ihm aber dann schonend beigebracht dass ich dass bei jemanden machen will, der das jeden Tag 10x mach und nicht 6x im Jahr. Habe ich mich da schlecht gefühlt, uiii, er war aber trotzdem freundlich und hat es "eingesehen" und damit kein Problem gehabt.

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Hey Tobi,

das ist eine interessante Geschichte. Was mich noch interessieren wuerde - und vielleicht bin ich da bei uns falsch informiert - aber in Oesterreich behandeln Zahnaerzte auch mit losen Zahnspangen bzw. Aktivatoren? Ich dachte immer das waere eine reine KFO Sache.

In Ö ist es so, dass im Prinzip jeder Zahnarzt auch Behandlungen mit Zahnspangen (feste, lose) durchführen kann. Es gibt nämlich keine staatlich anerkannte, geregelte universitäre Fachzahnarztausbildung für Kieferorthopädie.

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Na dann bin ich echt froh, denn mein Zahnarzt wollte auch zuerst selber regulieren, habe ihm aber dann schonend beigebracht dass ich dass bei jemanden machen will, der das jeden Tag 10x mach und nicht 6x im Jahr. Habe ich mich da schlecht gefühlt, uiii, er war aber trotzdem freundlich und hat es "eingesehen" und damit kein Problem gehabt.

Behandelt dein Zahnarzt auch mit festsitzenden Zahnspangen?

Meiner hat es nicht wirklich eingesehen. Die Geschichte mit dem Aktivator ist mittlerweile mit der Bezahlung der Materialkosten erledigt. Als Patient in seinem Behandlungsstuhl sieht mich der sicher nicht mehr, meine Eltern wollen aber weiterhin bei ihm bleiben.

Ich bin morgen das erste Mal bei meiner neuen Zahnärztin hier in Wien. Und am 25. April habe ich die Beratung bei Prof. Werner Millesi (ist sich wegen den Osterferien leider nicht früher ausgegangen).

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Wann kriegst du nun deine feste Spange?

Das weiß ich noch nicht genau. Meine KFO will zuerst meine Entscheidung (OP ja/nein) wissen und die möchte ich erst nach der Beratung beim KC fällen. Durch die Ferien und den vollen Terminkalender von Prof. Millesi habe ich erst am 28. April einen Termin bei ihm bekommen (den am 25. April musste ich wegen einer Prüfung verschieben). Ich hoffe, dass die Behandlung bald danach beginnt. Seit ich mich für die Spange entschieden habe, kann es mir gar nicht schnell genug gehen.

Am 2. Mai habe ich noch eine PZR. Ab dem 3. Mai (ich habe immer Mittwochtermine) kann es von mir aus losgehen.

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Als letzter Patient vor dem verlängerten Wochenende war ich heute bei Prof. Millesi zur Beratung. Er meint, dass bei mir "nur" eine UK-Vorverlagerung notwendig ist. Er operiert nach der üblichen Methode, die WHZ im UK müssen soweit vorhanden vorher entfernt werden. Es gibt bei ihm keine Magensonde und auch keine Verdrahtung/Verschnürung, nur einen Splint und Gummringe zum Einhängen. Der UK wird mit Schrauben (mit Platten nur wenn notwendig) fixiert, welche beim Großteil seiner Patienten nicht entfernt werden (im UK). Zum Einführen des Schraubendreher ist manchmal ein kleiner Schnitt/Stich von außen notwendig, Narbe soll danach aber keine sichtbar sein. Zur Nervschädigung hat er gemeint, dass er das Risiko für irreversible Schäden heutzutage auf knapp 1 % schätzt. Nach Berichten der letzten Wochen hier im Forum habe ich ihn wegen der Mundöffnung und Kiefergelenk-Knacken gefragt: Die Mundöffnung sei kein Problem und nicht dauerhaft eingeschränkt. Kiefergelenk-Knacken nach der OP, obwohl davor nicht vorhanden, kommt vor ist aber der Ausnahmefall (iA werden Kiefergelenksbeschwerden besser).

Er hat sich die Zeit genommen alle meine Fragen zu beantworten und das Problem mit dem Nerv am Modell sowie Bilder auf seinem Laptop gezeigt (Vorher/Nachher-Fotos, FSR Post-OP, Schnittverlauf, OP selbst).

Ohne Privatversicherung liegt man für ca. 3 Tage im KH Hietzing (früher KH Lainz), die Vorbereitungskosten (für Beratung, Planung, ...) von ca. 1000 Euro werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Nachtrag: Ich habe heute (12.5.) einen Brief, d.h. die Rechnung der Beratung (95,-) und weitere Infos vom Prof. Millesi erhalten. Dort ist u.a. folgendes angeführt (Post-OP):

* Rekonvaleszenz (im Beratungsgespräch hat er noch Krankenstand dazu gesagt): 3 Wochen

* Weiches Essen: 8 Wochen

* Splint tragen: 4 - 6 Wochen

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hallo tobias,

folgende zeilen sind meine persönliche meinung, d.h. sie könnten für manche möglicherweise unqualifiziert erscheinen:

hast du ernsthaft vor diese OP machen zu lassen???

zitat:

meine Zähne waren relativ gerade und der Tiefbiss ist mir nicht aufgefallen, der zurückliegende Unterkiefer auch nicht.

deine zähne und zahnstellung auf den bildern sind schön, du selbst meintest, der tiefbiss und der zurückliegende unterkiefer wäre dir nicht aufgefallen, also gehe ich davon aus, dass es dich auch nicht stört!?

ich persönlich finde, dass auch auf deinem profilfoto auch alles in ordnung ist, wenn ich den text nicht gelesen hätte, wäre ich nie drauf gekommen, dass dein unterkiefer zurück liegt.

also: rein optisch scheint für mich (bestimmt für fast alle anderen auch) alles bestens und aus deinem text geht nirgendwo hervor, dass die fehlstellung irgendwelche probleme verursacht, oder?

daher, nochmal meine frage: hast du ernsthaft vor diese OP machen zu lassen???

lg sun

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hast du ernsthaft vor diese OP machen zu lassen???

Ja, mittlerweile habe ich mich dafür entschieden.

zitat:

meine Zähne waren relativ gerade und der Tiefbiss ist mir nicht aufgefallen, der zurückliegende Unterkiefer auch nicht.

deine zähne und zahnstellung auf den bildern sind schön, du selbst meintest, der tiefbiss und der zurückliegende unterkiefer wäre dir nicht aufgefallen, also gehe ich davon aus, dass es dich auch nicht stört!?

Der von dir zitierte Satz bezieht sich auf die Situation vor einigen Jahren. Mittlerweile haben sich die Zähne noch weiter verschoben. Besonders der Engstand im OK (und der ist schon stark ausgeprägt, der 21er steht nach vorne und ist gedreht) stört mich. Ich habe deswegen meinen Zahnarzt auf eine Behandlung angesprochen (nicht umgekehrt).

Den zurückliegenden Unterkiefer sieht man als Laie nur in Fotos von der Seite und davon gibt es von mir nicht sehr viele die älter als 2 oder 3 Jahre sind. Es ist mir wahrscheinlich deswegen nicht aufgefallen. Aber es stört mich mittlerweile schon. Die Kompromisslösung ohne OP würde das Profil verschlechtern (im OK werden Zähne extrahiert, die OK-Front wandert - dental - nach hinten). Das möchte ich nicht. Ich will mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein.

ich persönlich finde, dass auch auf deinem profilfoto auch alles in ordnung ist, wenn ich den text nicht gelesen hätte, wäre ich nie drauf gekommen, dass dein unterkiefer zurück liegt.

Es ist auf dem Ausschnitt nicht so gut zu sehen wie auf Fotos mit dem ganzen Kopf (oder dem FSR).

also: rein optisch scheint für mich (bestimmt für fast alle anderen auch) alles bestens und aus deinem text geht nirgendwo hervor, dass die fehlstellung irgendwelche probleme verursacht, oder?

Funktionelle Probleme habe ich derzeit nicht. Bei der Beratung hat der KFO gemeint, dass ich in einigen Jahren wahrscheinlich Probleme mit den OK-Schneidezähnen bekomme (durch Engstand, Tiefbiss).

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Ich habe schon zu viele Beiträge geschrieben, sonst würde mein Benutzertitel die Situation gut beschreiben. Seit Mittwoch habe ich die Separiergummis zwischen den Zähnen stecken. Einer davon hat sich heute in der Nacht gelöst und kommt am Dienstag wieder hinein. Am Mittwoch werden die Bänder eingesetzt und die Abdrücke für die Innenbögen genommen. Innenbögen heißt bei mir einen Palatinalbogen (OK) und einen Lingualbogen (UK; habe ich noch nicht so oft gesehen, ein Bild ist hier: http://www.zahnklammern.de/bilder/Lingualbogen.jpg).

Eine Woche später bekomme ich die Innenbögen und wenn ich will auch die Brackets oben und/oder unten. Ich bin noch am überlegen ob ich mir nur die Bögen einsetzen lassen soll oder gleich auch die komplette Spange.

Ich muss außerdem noch entscheiden, ob ich komplett Metallbrackets oder im OK vorne Keramikbrackets will. Ich hatte mich eigentlich schon vor langem auf Keramik im OK festgelegt, das wurde auch von allen KFOs bei denen ich mich beraten ließ angeboten. Aber meine KFO hat mir am Mittwoch stark davon abgeraten, sie habe nur Probleme mit den Keramikbrackets (brechen häufig, sind größer und reizen die Schleimhaut stärker, lassen sich nur schwer lösen, ... - eigentlich alles Nachteile von denen ich schon gelesen habe). Ich frage mich jetzt, ob das an der KFO oder an den Brackets liegt, welche doch bei Tausenden Patienten verwendet werden (die damit zufrieden sind).

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Hi Tobias,

wow, das nenn ich mal ausführlich!

Zum Thema "Keramikbrackets", hat mein Kfo die Nachteile auch deutlich bestätigt und nachdem ich viele Fotos bei ihm gezeigt bekam, hab ich mich dann für die Damon3 Metallbrackets entschieden.

Es ist halt nur immer die Frage, wie unauffällig die Spange aus der Ferne aussehen soll, aus der Nähe sehen Keramikbrackets nämlich nicht sonderlich toll aus und die weiteren Nachteile treffen wohl auch alle zu.

Also ich bin mit den relativ kleinen Brackets zufrieden und was das Einsetzen angeht, empfehle ich Dir alles auf einmal machen zu lassen.

Nicht das es so schmerzhaft wäre, aber soviel wie möglich gleich zu erledigen

macht das Eingewöhnen und die "erste Zeit" doch einfacher, als den Kram zweimal zu erleben.

lg frank

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Da habe ich wohl etwas nicht ganz richtig verstanden. Am Mittwoch wurden die Bänder nur probeweise auf die Zähne gesteckt um die richtige Größe zu finden. Außerdem wurden die Abdrücke für die Innenbögen mit den Bändern gemacht. Die Bänder stecken jetzt in den Abdrücken, zwischen meinen Zähnen weiterhin Separiergummis.

Nächsten Mittwoch bekomme ich dann gleich die Vollausstattung - Bänder, Innenbögen, Brackets (überall selbstligierende Metallbrackets).

Also ich bin mit den relativ kleinen Brackets zufrieden und was das Einsetzen angeht, empfehle ich Dir alles auf einmal machen zu lassen.

Nicht das es so schmerzhaft wäre, aber soviel wie möglich gleich zu erledigen

macht das Eingewöhnen und die "erste Zeit" doch einfacher, als den Kram zweimal zu erleben.

Die Schmerzen müssen sich in Grenzen halten, zwei Tage nach dem Einsetzen habe ich eine Prüfung (glücklicherweise schriftlich).

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Hi Tobi,

morgen ist es dann bei Dir soweit, ich drück Dir alle DAUMEN das es nicht so unangenehm abläuft!

Bzgl. der Keramikbrackets, ich habe mich nun für 8 Stück im OK im vorderen Bereich entschieden, sowie einem Draht in Zahnfarben, auch mir hat man vorallem im UK davon abgeraten, so werde ich dann dort die Microbrackts einsetzen lassen, wie auch im hinteren OK - bereich, alles in allem kann ich mich damit einfach persönlich besser Auseinandersetzen und meine KFO sagte mir, dass die Brackets auch sehr gut sind nur der KFO einfach mehr Aufwand und Arbeit hat und demnach gerne auf diese verzichtet!

Überlege es Dir nochmal bis morgen!

Alles Liebe,

Sabrina :-D

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So, jetzt ist sie drin.

Das Einsetzen hat ungefähr eine Stunde gedauert und war nicht so schlimm. Auch der Blick in den Spiegel ist erträglich. Allerdings ist das Sprechen mit dem Palatinal- und Lingualbogen schwierig. Die Brackets im UK wurden noch nicht geklebt, da ich auf sie beißen würde.

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Ach, dann habe ich da was falsch verstanden, ich habe nicht mitbekommen, dass Du Dich für die Lingualtechnik entschieden hast, da sieht man ja dann nix!

Nur wie ist es mit dem sprechen bei Dir? :confused:

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Nein, ich habe die Brackets schon außen auf den Zähnen kleben. Aber zusätzlich habe ich noch einen Palatinalbogen (http://www.zahnklammern.de/bilder/Palatinal_bar.jpg, ich habe allerdings noch einen zweiten Draht der den Zahnbogen entlang geht) und einen Lingualbogen (http://www.zahnklammern.de/bilder/Lingualbogen.jpg).

Ich versuche in den nächsten Tagen Fotos davon zu machen.

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Hi Tobias,

da hast du ja zumindest im Oberkiefer das volle Programm bekommen! Drück dir die Daumen, dass du schnell mit dem Palatinalbogen sprechen kannst! Wenns so ist, wie bei der Lingualtechnik dauerts nur(:confused:) ein paar Wochen in denen du ein süßes Lispeln haben wirst:mrgreen:!

Lieben Gruß,

Eve

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Hi Tobias,

bei deinem zweiten Link muss die Klammer weg- sonst funktionierts nicht:-P

Lieben Gruß,

Eve

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Wann kriegst den unten die Brackets? Nächste Woche?

In 1 bis 2 Monaten. Die Schneidezähne im OK müssen sich zuerst ein bisschen bewegen.

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Das geht eh! Wann hast den deinen ersten Kontrolltermin? Sag ja nicht in 4 Wochen dan krieg ich die kriese. Denn ich bin alle 1-3 wochen dort

l.g sabine

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Wann hast den deinen ersten Kontrolltermin? Sag ja nicht in 4 Wochen dan krieg ich die kriese. Denn ich bin alle 1-3 wochen dort

Mein nächster Termin ist in 3 Wochen.

Ich hoffe das mit den UK-Brackets geht sich noch vor den Sommerferien aus. Ab Anfang Juli bin ich für zwei Monate nicht in Wien und habe keine Lust mehr als einmal den weiten Weg zu fahren. Bei der Besprechung hieß es noch das sei kein Problem.

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