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Morgenstern

Ist feste Zahnspange bei Parodontitis ratsam oder nicht?

Hallo zusammen!

Ich (29) bin noch ganz neu hier und zufällig auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass man mir hier evtl. bei meinem Problem weiterhelfen oder mir einen Rat geben kann. Ich weiß momentan nämlich echt nicht mehr, was ich machen soll und bin schon total verzweifelt und auch unsicher, wie ich mein Zahnproblem irgendwie in den Griff bekommen kann.

Ich versuch mal in etwa mein derzeitiges Problem zu schildern.

Ich habe bereits als Teenager schon mal eine Zahnspange 5 ½ Jahre lang getragen und das Ergebnis war danach einigermaßen zufriedenstellend gewesen. Meine Zähne standen nach der Behandlung in etwa gerade und schienen nun richtig zu stehen und ich dachte, dass dies auch so bleibt. Nach ca. 4 Jahren fingen die Zähne aber wieder an sich zu verschieben. Habe mich darüber zwar geärgert, aber mich damit abgefunden, dass die wohl nie ordentlich sein werden und sich wieder ihren eigenen Weg suchen. Später stellte sich leider aber zusätzlich noch heraus, dass ich mir durch die falsche Behandlung des Kieferorthopäden auch noch eine Parodontitis zugezogen habe, was während der damaligen Behandlung anscheinend keinem aufgefallen ist. Super! Ein Schneidezahn vorne im Oberkiefer hat sich immer mehr über den anderen geschoben, was mich doch sehr stört und durch die jetzt erst beendete Parodontalbehandlung ist das Zahnfleisch auch gerade im sichtbaren Bereich doch ganz schön zurückgegangen. Besonders eine Stelle ist nun auch so schlecht zu putzen und ich hab auch immer Angst, dass sich da wieder was entzünden kann, wenn da in die noch recht frische Wunde mal was reinrutschen könnte und das wieder aufreißt. Traue mich deshalb schon gar nicht mehr mit den vorderen Zähnen was abzubeißen. Nun habe ich mich von 2 Zahnärzten beraten lassen, was man machen kann, damit sich die Zähne wieder gerade richten und auch der Kieferknochenabbau an den 2 Stellen gestoppt wird bzw. wieder aufgebaut werden kann, damit die Zähne sich wieder festigen können und nicht alle 4 Schneidezähne oben raus müssen, denn die Zähne sind eigentlich noch ganz gut und habe auch noch keine Kronen, Füllungen etc.. Da die ganze Zahnreihe oben eh sehr schräg ist, wurde mir geraten es mit einer Zahnspange zu probieren, damit der Kieferbogen geweitet wird und dadurch auch vorne mehr Platz ist für spätere Implantate oder andere Alternativen (Brücke, Prothese etc.). Nun bin ich zu der noch hier einzigen Kieferorthopädin im Ort gegangen und hab mich erstmal beraten lassen, was da machbar wäre. Sie meinte, eine feste Spange oben und unten würde das Beste sein und das würde dann etwa 2-3 Jahre dauern die Behandlung. Die Kosten (ca. 5000-6000 €) müsste ich selber tragen, da ja über 18 Jahre. Da stockte mir schon der Atem bei dieser Summe. Eine kieferchirurgische OP wäre auch noch möglich im Unterkiefer, um diesen dann nach vorne zu verlagern und dem Oberkiefer anzupassen. Das würde die Krankenkasse dann wohl von den Kosten übernehmen, sei aber auch ohne OP machbar, dann aber eben selbst zu zahlen?? Aber, ob sich der Knochen im Kiefer auch wieder regeneriert, konnte sie mir nicht garantieren. Also würde dann nach der KFO-Behandlung noch offen stehen, was mit den 4 oberen Front-Zähnen passiert, ob sie doch drinnen bleiben können oder 2 raus müssen. Toll, ich hätte danach gerade Zähne und dann müssen sie doch raus. Bei Implantaten kämen dann auch noch Kosten auf mich zu, so ca. 4000-6000 €. Nun weiß ich echt nicht, wie ich das alles finanzieren soll und ob die Spange dann wirklich die jetzt beste Lösung ist, da ja auch noch die empfindliche zurückgegangene Zahnfleischstelle durch die Brackets doch recht schwer zu reinigen ist und ich so schon etwas Probleme habe mit dem Essen und Sprechen. Angst hab ich auch, dass sich dann auch wieder was entzünden kann und die Zähne sich noch mehr lockern, wegen dem Knochenabbau. Ich suche ja noch nach einer Alternative, aber weiß nicht, ob es eine gibt. Dachte ja, dass da evtl. Knochenaufbau und Zahnfleischtransplantation erstmal eine Lösung wäre, um neben dem ästhetischen Punkt auch noch die leicht gelockerten Zähne wieder zu festigen und danach dann mit einer Zahnspange die Zähne zu richten, aber, wer so was machen kann oder ob das auch geht, weiß ich in meinem Fall nicht. Such jetzt noch nach einem Spezialisten und einer 3. Meinung. Bin schon völlig ratlos und verzweifelt. Vielleicht hat ja jemand hier einen Tipp für mich oder kann mir weiterhelfen.

bearbeitet von Morgenstern

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Hallo Morgenstern,

die Kasse zahlt bei einer KFO-Behandlung, wenn Du über 18 bist, bei bestimmten Fehlstellungen. Es ist leider meist so daß man da nicht reinfällt, aber man kann es dennoch versuchen.

Ich würde an Deiner Stelle noch einige KFO's aufsuchen. Du bist ein spezieller Fall und nicht der erste KFO ist immer der beste.

Ich habe auch freiliegende Zahnhälse und die Behandlung hat bei mir bis auf eine Kleinigkeit gut damit funktioniert. Ich habe auch eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches (lichen ruber) und es war kein Hindernis, wie ich anfangs gedacht habe. Bei Parodontitis ist es, wie ich gehört habe, wichtig, daß sie ausgeheilt ist, sonst wird es bei der Behandlung schlimmer.

Wegen der Kosten gibt es bei vielen KFO's die Möglichkeit, in Raten zu zahlen, vielleicht klappt das bei Dir auch!

Lg, Nina

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Danke für die schnelle Antwort.

Die Möglichkeit mit der Ratenzahlung wäre laut Kieferorthopädin wohl möglich und ich werde mich auch noch bei meiner Krankenkasse (AOK) genauer dazu beraten lassen. Die Parodontitis ist noch nicht richtig ausgeheilt und wurde laut meinem derzeitigen Zahnarzt (den ich aber demnächst eh wechseln werde, da ich mich dort nicht gut aufgehoben und nur notdürftig versorgt fühle) nur "gestoppt" und aufgehalten. Alleine diese Sache hat mich da schon etwas beunruhigt, dass die Kieferorthopädin dazu auch nix weiter Genaueres sagte. Habe morgen noch einen anderen Termin und hole mir dort noch eine weitere Meinung ein, denn, wenn eine Sache noch nicht richtig ausgeheilt ist, gleich mit einer Zahnspange weiterzumachen, obwohl die Entzündung und auch Knochenabbau noch da ist und das Zahnfleisch weiter zurückgehen kann, erscheint selbst mir (als Patient und Laie) auch nicht ganz vernünftig und geheuer zu sein. Ich hoffe, dass mir morgen dann endlich ein kompetener Fachmann weiterhelfen kann. So richtig trauen tue ich ja kaum noch den KFO's, nachdem man einmal schon falsch behandelt wurde. Da einen richtig guten KFO zu finden, is auch schon ein Glückstreffer. Hier im Ort sieht es ja mau aus mit Spezialisten und ich müsste dann erst in Magdeburg weitersuchen. Da würden leider auch noch zusätzliche Fahrtkosten auf mich zukommen neben der jahrelangen Behandlung. :sad:(Ich brauch 'nen Lottogewinn). Wie ich die Leute beneide, die keine Probleme mit ihren Zähnen haben.

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Wenn dein Kiefer eventuell operiert werden muss, wäre das keine Option für dich? Dann übernimmt die Krankenkasse nämlich auch die Kosten für die Zahnspange. Sie muss die OP halt nur bewilligen. Aber wenns klappt, wärst du das Geldproblem los. Wenn du denn bereit bist, dich operieren zu lassen.

Zu deinem eigentlichen Problem kann ich leider nichts sagen. Ich hab zwar erblich bedingt n gewisses Risiko an Paradontitis zu erkranken, aber bisher sieht alles gut aus *klopf auf Holz*

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Ich beneide auch die Leute, die keine Probleme mit ihren Zähnen haben. Leider haben nur 4% wirklich den idealen Biss und nur 4% haben naturgesunde Zähne. Ich bin zwar mit meinen x Füllungen auch nicht gerade mit Traumzähnen gesegnet, aber es hält sich in Grenzen. Wenn meine 2 6-er mit der extra-tiefen Füllung die nächsten 20 Jahre überstehen, bin ich zufrieden.

Das mit den Zahnärzten ist so eine Sache. Wirklich gute sind extrem schwer zu finden.

LG, Nina

bearbeitet von nina1977_sb

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Ich habe mir heute eine 3. Meinung eingeholt bei einem Zahnarzt und er meinte, dass man erst die Parodontitis ausheilen muss, bevor man andere Maßnahmen ergreift wie Zahnspange etc., was mir auch einleuchtet. Außerdem war er der 1. Zahnarzt, der mir auch abriet die vorderen Schneidezähne oben ziehen zu lassen und meinte, die könne man noch erhalten und festigen und danach dann den Kieferbogen richten lassen. Da ich eine gute Zahnsubstanz habe und die Zähne noch nicht sooo locker sind oben vorne, wie er sagte und ich noch jung bin, würde er so schnell nicht die vorderen Zähne aufgeben und sein Motto heißt, solange wie möglich die eigenen Zähne erhalten (ich staunte ja doch, dass das aus dem Munde eines Zahnarztes kommt, dessen Spezialgebiet Implantologie ist, die doch sonst gerne einem gleich zu Implantaten raten). Klingt für mich jetzt erst einmal etwas beruhigend und doch positiv, wenn die Zähne noch rettbar sind. Muss jetzt nur noch mit der Krankenkasse ein ausführliches Gespräch führen zwecks Kostenübernahme und Wechsel des Zahnarztes, da ich ja mit der jetzigen Zahnärztin nicht zufrieden bin, die aber die Parodontalbehandlung durchführte aktuell. Und wenn die eine Sache entzündungsfrei ist, kann man sich der ästhetischen Sache widmen, also KFO etc. . Finde ich rein vom Logischen betrachtet auch nachvollziehbar und richtig. Hoffe, dass ich nun endlich an einen guten Zahnarzt geraten bin, der mich auch richtig behandelt und nicht nur schön redet und im Nachhinein seine Meinung ändert und doch nur leere Versprechungen macht.

Werde bei Interesse hier gerne weiterberichten (falls erwünscht). Es beruhigt ungemein, wenn man hier im Forum liest, wie viele Leute doch auch jahrelang zu tun haben mit ihren Beißerchen. Man fühlt sich dann nicht so alleine mit seinem Problem.

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Na dann werde ich demnächst berichten, wie es weitergeht bei mir mit meiner Behandlung und ob der Zahnarzt auch wirklich hält, was er verspricht. Das zieht sich bei mir ja nun schon seit Monaten hin und meine Geduld und Nerven liegen schon jetzt blank. :? Zumal einem die Zeit auch davonrennt und wenn nicht bald eine ordentliche Behandlung stattfindet, wird die Entzündung und der Knochenabbau auch nicht besser. Bis man hier in meinem Provinznest überhaupt an Termine kommt und endlich was Positives geschieht, is schon Wahnsinn. Man putzt wie irre seine Zähne und verzichtet schon auf alles Mögliche, was zu sehr klebt oder zuviel krümelt, damit auch ja nicht irgendwas sich wieder neu entzünden kann, aber unter das Zahnfleisch kommt man ja leider selbst nicht ran und das macht einen echt wuschig, wenn man keine richtige Hilfe bekommt von seinem jetzigen Arzt, der es nicht für nötig hält und lieber nur abwarten will, wie sich das von "alleine" so entwickelt. So nach dem Motto: Es ist die Parodontitis gestoppt und das reicht doch, was will der Patient denn noch. Frag mich, wie sie sich das dachte mit einer weiterbestehenden Entzündung, die - wie ich im Web gelesen habe - auch wieder schlimmer werden kann, wenn das nicht richtig behandelt wird. Nur so herumexperimentieren und auf gut Glück einfach dann 'ne Brücke reinmachen. *kopfschüttel*. Man is ja nur der Patient, der muss dann ja zusehen, wie er damit klarkommt. Finde es auch schlimm, dass man oft so abgewürgt wird als Kassenpatient. Jede Frage scheint zu viel und man hat das Gefühl, man nervt nur den Zahnarzt. Dass man für sich selbst natürlich das Beste will und alles versucht, um seine Zähne zu erhalten, scheint denen halt völlig egal zu sein. "Was geht mich fremdes Elend an", scheinen leider viele Ärzte zu denken. :x

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Hi Morgenstern,

ich denke mal so aus der Entfernung, daß Du wirklich an einen guten ZA geraten bist. Zumindest sieht es mal so aus.

Du müßtest doch eigentlich gar nicht das Einverständnis der Kasse einholen, oder? Einfach zum anderen ZA gehen und gut is. Oder ist das, weil die Therapie noch nicht beendet ist?

LG, Nina

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@ Nina1977_sb: Da ich mir da ja auch etwas unsicher bin und ich halt nicht genau weiß, wie die Sache aktuell ausschaut, werd ich ja bei der Krankenkasse noch nachfragen, denn der Zahnarzt bei dem ich ja jetzt erst war, meinte, dass man da sich lieber noch erkundigen soll, falls die Behandlung doch noch am Laufen sein sollte, da ich ja noch offiziell bei der anderen Zahnärztin bin derzeit und die Kasse ja die Parodontal-Behandlungskosten übernommen hat. Kann ja sein, dass die Zahnärztin schön weiterabrechnet und nur nix mehr macht bei mir. Man weiß ja nie bei den Ärzten, was die angeben, was gemacht wurde und was nicht. Für den Fall, dass alles als abgeschlossen gilt, müsste ich angeblich evtl. noch einmal ein Gutachten einreichen, dass die Behandlung weitergeführt werden muss und dies dann von dem neuen Zahnarzt weitergeführt wird. Naja, wie das nun genau ausschaut bürokratiemäßig betrachtet etc. , werd ich ja dann bei dem Gespräch mit der AOK noch erfahren, da ich eben auch nicht so genau weiß, wie das so abläuft.

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Hallo Morgenstern,

ich selber hatte ganz ähnliche Probleme. Als Kind eine lose Zahnspange, mit 16 dann eine festsitzende. Danach waren die Zähne gut. Mein Überbiss ist mir zwar erhalten geblieben, aber die Zähne waren grade. Dann, mit Ende 30, fing der Schneidezahn an sich zu bewegen und schob sich immer weiter nach vorne. Mein Zahnarzt hat mir damals von einer KFO Behandlung abgeraten, weil ich schon sehr stark fortgeschrittene Parodontose hatte mit bis zu 8mm Taschentiefe, trotz mehrfacher Parodontose Behandlungen. Er hatte mir empfohlen ein Implantat zu machen, obwohl der Kieferknochen schon sehr stark abgebaut war. Dann habe ich zum Glück den Zanharzt gewechselt und die neue Ärztin hat mir dringend angeraten zum KFO zu gehen, was ich auch gemacht habe.

Jetzt habe ich seit drei Jahren eine festsitzende Zahnspange (ich bin 46), allerdings nur im Oberkiefer. Der KFO wollte oben und unten, ich wollte aber nur den minimalen Aufstand, da ich Angst um meine Zähne hatte und das war auch gut so. Die Zähne sind jetzt wieder grade, der Überbiss ist nach wie vor erhalten. Ich benutze Meridol Zahnpasta und Mundwasser, gehe alle drei Monate zur professionellen Zahnreinigung. Die Taschen haben sich zurückgebildet bis auf 1mm mein Zahnarzt sagt, das sei sehr selten. Die Brackets lassen sich prima mit verschiedenen Bürstchen reinigen.

Das Ganze hat mich ca 2500 Euro gekostet und ich habe immer Quartalsrechnungen bekommen, so dass es ganz gut zu leisten war.

Was ganz wichtig ist, ist nicht zu rauchen auch nicht ab und zu mal ;), denn sonst bekommt man die Parodontitis nie in den Griff.

Ich würe dir raten, etwas machen zu lassen und die Prothetik ganz hinten anzustellen.

Ich halte dir die Daumen, dass alles gut wird.

Meera

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Ich würe dir raten, etwas machen zu lassen und die Prothetik ganz hinten anzustellen.

Würde ich dir auch raten! Und ich würde dir auch raten, 2, 3 kfo Meinungen einzuholen. Wie Nina schon sagte, der nächstbeste KFO ist manchmal noch nicht einmal gut. Und wenn er/sie einzige/r vor Ort ist, würde ich nicht ausschließen, dass da eine Monopolstellung ausgenutzt wird.

Habe durch kfo Behandlungen massive Probleme mit dem Zahnfleisch bekommen, allerdings weniger durch die Zahnbewegungen an sich, als durch die neuen, fehlerhaften Zahnstellungen entstandenen Fehl-/Überbelastungen der Zähne bzw. des Zahnhalteapparates. Als Beispiel: So entstanden bei mir u.a. durch die vorletzte kfo Behandlung durch die Verkleinerung des OK Frühkontakte in der Front, die ich nicht bemerkte, und eben o.g. fehlerhafte Belastungen. Folge: Zahnfleischbehandlung, -verpflanzung und anschließend verschiedene prothetische Versuche, die dann Kiefergelenkbeschwerden nach sich zogen.

Frage lieber ein paar Mal vorher zuviel als zuwenig.

Alles Gute für deine Behandlungen!

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Hallo Morgenstern,

ich habe oben schon mal geschrieben, aber leider bis jetzt keine Antwort erhalten.

Bin gerade in Vorbereitung für die Sanierung und habe Paradontitis sowie gestern die zweite Sitzung hinter mir. Das wird bei mir mit 3 Sitzungen bekämpft:

1. Sitzung: Zahnstein entfernen (Keime 25 %)

2. Sitzung: Taschen ausschaben (Keime verringert auf 15%)

3. Sitzung: Taschentiefenreinigung mit Betäubungsspritze und Antibiotika

Die Aussage, dass die Paradontitis erst ausgeheilt sein muss bevor der Kieferorthopäde rangeht ist mir gegenüber auch gemacht worden.

Da ich gestern das Glück hatte, die Paradontologin beim Heimgehen auf dem Gang in der Praxis zu erwischen, widmete sie mir noch ein paar Minuten und erklärte mir, dass dann entweder Brackets auf die Zähne kommen oder eine Spange innen am Gaumen, dass die im 4 Wochenrythmus nachgezogen wird und es dann immer einige Tage weh tut.

3 Monate vorher soll ich bei der Kasse Kostenvoranschläge von allen drei Beteiligten einreichen - also

  • Zahnarzt für die Kronen,
  • KO für das Runterziehen und der
  • Paradontologin, die Gaumenfleisch transplantiert

.

Bei jedem werden wohl so einige tausend Euro fällig. Die Kasse könnte ablehnen, weil es lediglich eine kosmetische Sache ist und die Funktion nicht gestört ist. Zudem ist die sog. "Lachlinie" sehr schön. Es geht nur um die immer länger werdenden Zahnhälse. Rausfallen können die Zähne wohl nicht aber das Zahnfleisch zieht sich immer weiter zurück.

Für die Zahnreinigung: 3x täglich putzen, zudem Zahnseide und Dentalbürstchen von außen nach innen und von innen nach außen durch die Zahnlücken schieben, ferner gibt es ein gekrümmtes Bürstchen mit nur einem einzigen harten Borstenbüschel an der Spitze. Damit soll man die Lücken nochmal extra bearbeiten.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Schilderung ein wenig helfen.

Grüße von

inasuki

bearbeitet von inasuki

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