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minni31

Progenie

Hallo zusammen,

ich habe einige Fragen zum Thema Progenie.

Vorab muss ich sagen, dass ich vor kurzem beim Zahnarzt war, wegen Zahnersatz. Durch schlechte Erfahrung und wachsener Angst, habe ich Zahnärzte gemieden, was man an meinen Zähnen natürlich erkennen kann.

Der Heil und Kostenplan wurde mittlerweile erstellt und ich hoffe dieser Punkt ist somit bald erledigt.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Meine Zahnärztin hat mich auf meine Kieferfehlstellung hingewiesen und mir empfohlen dieses korrigieren zu lassen.

Ich habe einen beidseitigen Kreuzbiss und Progenie.

Daraufhin habe ich das Forum durchstöbert und lese immer, dass diese Korrektur nur in Verbindung einer Zahnspange gemacht wird. Anschliessend eine OP.

Wie ist denn der genaue Ablauf?

Muss man eine Zahnspange tragen? Geht das überhaupt mit viel Zahnersatz oder geht es gar ohne Zahnspange?

Trägt die KK immer die Kosten der OP oder muss ein bestimmter Grad der Fehlstellung bestehen?

Trägt die KK auch die Kosten der Zahnspange? Also die kieferorthopädischen Dinge?

Muss ich ein Eigentanteil zahlen? wenn ja, was kommt da auf mich zu?

Fragen über Fragen ... anbei ein Bild der derzeitigen Situation.

Ich weis Zähne schlecht .. ist ja in Arbeit. Die Auflösung ist auch nich gerade gut, aber man kann das Problem erkennen.

Danke schonmal im voraus.

lg minni

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Hallo Minni,

also erstmal denke ich, dass jede Behandlung individuell und verschieden ist. Die Abläufe sind meist identisch aber nicht immer in der selben Reihenfolge. Ausserdem kommt es drauf an, was man genau bei dir machen muss. Viele bekommen erst ihre KLammer und dann die OP. Bei mir ist es so, dass ich zuerst due GNE-OP bekomme und danach dann die feste Klammer. Nächstes Jahr wird dann mein UK vorverlagert. Die KK übernimmt die Kosten dann, wenn es medizinisch notwendig ist. Die zahlen 80% und du 20%. Wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde, bekommst du die 20% von der KK wieder zurück. Die KLammer zahlt auch die KK. Möchtest du jedoch Keramikbrackets oder Speedbögen haben, sind das Kosten die du selber tragen musst, das es dabei dann eher um die Ästhetik geht. Ist aber auch nicht so teuer und viele KFO`s bieten auch Ratenzahlung an. Hoffe ich konnte dir schon mal ein wneig weiter helfen...du bist auf dem richtigen Weg;-) wünsch dir alles Gute

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Hallo Stefani,

erstmal danke für deine Antwort.

Du sprichst von einer GNE OP und einer Vorverlagerung ... bei mir soll der Unterkiefer verkürzt werden. Die Zahnärtzin hat mir grob erklärt, das mir von innen links und rechts Knochen entfernt wird. Puh, hört sich echt grausam an.

Am besten ist wohl, wenn ich mir mal ein Termin bei einem KFO mache und schaue was er sagt.

Da ich nicht gerade ein Großverdiener bin, hoffe ich das 20% nicht so viel sind:D

Habe mich mit der Zahnärztin erstmal so geeinigt, das wir erst nur den Oberkiefer behandeln. Den Unterkiefer bzw die Zähne erstmal nicht. Werde mich wohl dann mal beim KFO vorstellen.

lg minni

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Hi Minni

Damit die Krankenkasse die OP übernimmt, muss die medizinische Notwendigkeit bestehen. Es gibt da spezielle Richtlinien, wann ein Kiefer zu schief steht. Das kann dir dein Kieferorthopäde aber sagen. Stimmt die Krankenkasse der Operation zu, muss sie auch die Zahnspange bezahlen. Aber nur dann. Hält die Kasse eine OP für unnötig oder willst du keine OP, musst du die Zahnspange selbst zahlen.

Zu den 20%: Bei mir ist die Behandlung auf knapp 3.000 Euro veranschlagt. Das bedeutet, dass ich knapp 600 Euro erstmal selbst zahlen muss, allerdings quartalsmäßig. Ich gehe also davon aus, dass das bei einem Behandlungszeitraum von 2 Jahren im Quartal 75 Euro fällig werden. Das geht ja eigentlich.

Allerdings gibt es noch viele Leistungen, die dazu kommen können, ohne dass die Kasse sie bezahlt. Zum Beispiel eine Zahnreinigung oder besondere Bögen. Die musst du zwar nicht nehmen, aber das Eine oder Andere macht schon Sinn. Meine Zusatzkosten, die die Kasse nicht übernimmt, liegen bei geschätzten 700 bis 800 Euro, so dass ich pro Quartal auf etwa 175 Euro komme. Wenn ich mir also jeden Monat 60 Euro zurücklege, dann wird die Finanzierung kein Problem.

Ich wünsch dir viel Glück : )

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Hallo zusammen,

nun sind ein paar Tage vergangen, wo ich diesen Thread hier gepostet habe.

In der Zwischenzeit hatte ich einen Termin bei einem Kieferorthopäden.

Heute morgen hatte ich das Ergebnisgespräch. Mit den damals gemachten Abdrücken hat er mir gezeigt wie mein aktueller Stand ist und wie es nach der OP aussehen könnte, ohne die Zahnstellung geändert zu haben. Ich muss sagen,sieht auch so schon töfte aus :D

Lt seiner Aussage muss nicht nur mein Unterkiefer zurückverlagert, sondern auch mein Oberkiefer vorverlagert werden, denn diese wäre im Gegensatz zum Unterkiefer zu schmall.

Nun habe ich mit viel Glück für den 20.07. ein Termin in der Zahnklinik in Münster bekommen. Dort soll ein Vorgespräch laufen. Die Unterlagen der Ergebnisse schickt der KFO vorab dort hin.

Nach dem Gespräch heute, bin ich zu meiner Zahnärztin gegangen. Dort habe ich ein Termin für Kariesbehandlung gemacht. Der KFO hat mir auch ein Schreiben für meine Zahnärtzin mitgegeben. Dort stand drin, das normale Behandlungen durchgeführt werden sollen, aber Zahnersatz erstmal nach hintengestellt werden muss.

In dem Brief stand was von Multibandbehandlung, also einer festen Zahnspange. Die Sprechstundenhilfe meinte, das dies eine Privatsache ist und wahrscheinlich gar nicht von der KK übernommen wird.

Ist das Korrekt?

Denke die OP kann nur in Kombination einer Zahnspange durchgeführt werden und gehört somit dazu?

Das ich 20 % Eigenleistung zahlen muss, das ist mir bekannt und auch ok. Ist ja nur ne Versicherung für den Doc, das ich die Behandlung beende.

Hat jemand die Kosten der Zahnspange komplett selber tragen müssen?

Gibt es jemand der solch eine OP in der Zahnklinik in Münster gemacht hat?

Danke für eure Antwort

lg minni

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