rowroyce

Wetterfühligkeit

Geht es noch Jemanden so wie mir? Wenn es Regnet "spüre" ich die OP mehr als sonst. Vorallem wenn ich schlafe und aufwache tun mir dann die betroffenen Stellen weh. Sehr unangenehm. Machmal träume ich auch davon...

Desweiteren fällt es mir schwer die ganze Sache seelisch zu verdauen. Es sieht alles Top aus, kann es aber irgendwie nicht so richtig annehmen. ICh bekomme viele Komplimente und es sieht harmonisch aus. Fühle mich deswegen im wahrsten Sinne des Wortes aber trotzdem "benachteiligt". So ne Art komplex. Schwer zu erklären...

Das ganze ist inzwischen 10 Monate her bei mir. Gott sei Dank ist das Ganze fest und stabil geworden. Der OK wackelt nicht mehr, doch wann hört es auf, das man jeden Tag daran erinnert wird? Es fühlt sich immer noch wie eine Wunde an.

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Was das Wetter angeht, wollte ich gerade auch einen Beitrag eröffnen - mir schmerzt regelrecht die linke Seite, wenn das Wetter umschlägt - ich bin dann auch geschwollener als sonst und kann teilweise kaum lächeln, ohne das die olle Seite unangenehm ist. Wenns wieder stabil warm oder kalt ist, geht es wieder.

Was meinst Du denn genau dass dich psychisch runterzieht? Dass Du was hast an Dir verändern lassen, also noch nicht Dein Gesicht angenommen hast?

Bin jetzt nicht mehr im Bilde ob Du die Platten noch hast. Vielleicht wird es besser, wenn sie weg sind - denn das ist es, worauf ich mich sehr freue, keine Fremdkörper mehr drin etc...

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Ich glaube, man unterschätzt, daß die OP und alles was daran hängt, auch eine psychische Belastung ist. Mich hat es in letzter Zeit sehr runtergezogen, daß die Behandlung so lange nach der OP noch weiterläuft, und ich das Gefühl habe, endlos und ermüdend an Kleinigkeiten arbeiten zu müssen, ohne noch wirklich starke Verbesserungen zu sehen, oder mal ein Ende in Aussicht gestellt zu kriegen. Ich glaube, zumindestens, daß dahinter auch eine nervliche Anstrengung steht, muß man sich selbst einfach zugestehen. Wie und wann man darüber hinwegkommt, kann ich Dir leider auch nicht sagen.

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@Stracciatella

ja, so in etwa. der gedanke eben nicht so "gewachsen" zu sein. jetzt gefällt es mir sehr gut, aber der gedanke "ich hab was machen lassen" schmerzt irgendwie. vielleicht bin ich auch zu perfektionistisch!?

@foxface

aufjedenfall, mehr als ich dachte...! für mich ist es ein zweischneidiges schwert...einerseits bin ich froh es gemacht zu haben, es sieht besser aus als vorher, andererseits wie oben beschrieben eben nicht. es belastet mich eigentlich noch jeden tag und ich hoffe sehr das das vergeht. ich denke eben jeden tag daran.

es wird auf den KFC internet seiten und artikeln leichter beschrieben als es tatsächlich ist. für mich jedenfalls. man liest, das so eine op nach 6 monaten ausgeheilt ist, dass ist es in meinem fall nicht. aber vielleicht hast du recht und die platten tragen dazu bei. muss das bei meinem nächsten termin unbedingt ansprechen.

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Also zum Ausheilen kann ich Dir sagen, was mir mein KFC in Ruhe nochmal gesagt hat. Er hat, wenn ich das richtig verstanden habe, einmal die Sektrektärin des Chefs operiert, und die hatte ihm am Ende gesagt, dass es ein Jahr gedauert hat, bis sie nichts, auch gar nichts mehr von der OP gespürt hat. Die Info war natürlich eine wertvolle, da sie sich a) öfter gesehen haben und B) ein etwas bekannteres Verhältnis zueinander hatten als normale Patienten zum Arzt. Danach richte ich mich ganz vorsichtig.

Ich habe so stark unter dem ganzen vorher gelitten, so dass ich jetzt (noch?) keine Probleme habe, weil ich mich so auf die ganze Nummer gefreut habe. Lediglich das hintererhinken nervt mich ein bisschen, dass ich noch nicht so schnell bin mit Essen etc, aber daran hindert mich auch teilw. die Klammer. Für meinen Körper habe ich ein starkes Gespür, daher nerven mich die Platten doch ein bisschen, aber da sage ich mir immer, wie schnell die doch im Endeffekt wieder rauskommen.

Er fragte mich aber auch, wie ich damit klarkomme und mich drangewöhne, da sich doch manche damit schwer tun. Er hat mir schon nochmal gesagt, dass dieser Aspekt nicht zu unterschätzen ist. Vielleicht kannst Du das doch nochmal mit Deinem Chirurg besprechen? Immerhin ist er der Mensch, der es verändert hat und die Erfahrung vielleicht weitergeben kann, die andere bei ihm machten.

Ich bin aber auch ein unverbesserlicher Optimist, vielleicht kann es Dir helfen, wenn die Dinger raus sind. Die Geburt meiner Tochter war zB für mich sehr schlimm, und es hat ca 1 Jahr gebraucht, bis ich das verarbeitet hatte. Ich hoffe ich kann Dir Tipps geben, ohne Dir das Gefühl zugeben "ach was gehts mir gut". Mach Dir nochmal klar, warum Du das hast machen lassen und was vorher schlechter war. Es ist halt ein geplanter Eingriff, dem eine Entscheidung vorausging, und die musst Du Dir nochmal vorholen, das Gute daran.

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