limahong

Klappe, die Zweite - der Weg zu einem anständigen Gebiss

39 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Habe mich jetzt mal entschlossen, hier im Großen und Ganzen die Geschichte meiner Zähne, also hautsächlich natürlich in Bezug auf meine KFO-Behandlungen, niederzuschreiben. Ich war heute beim KFO und musste denen mein Gipsmodell vorbeibringen, was ich noch hatte, um es zum Gutachter zu schicken. Maximal 4 Wochen habe der Zeit, und dann kann es endlich losgehen. Mittlerweile bin ich schon ganz ungeduldig.

So, nun aber zu meiner Geschichte:

Es fing alles an, nachdem meine Milchzähne ausfielen und mir neue Zähne wuchsen, die Milchzähne waren alle nicht besonders auffällig, die Zähne, die aber nachwuchsen, waren aber dann nicht mehr so grade, also hauptsächlich die Schneidezähne, besonders im OK standen sie etwas auseinander und die beiden vorderen waren auch recht groß. Mein Onkel meinte zu mir, ich solle am besten nicht lachen, sonst könnte man ja meine Zähne sehen und er verwies auch immer auf zwei von meinen Cousins, die ähnliche Schneidezähne haben.:lol:

Eines Tage bemerkete ich am Zahnfleisch über einer Zahnlücke einen weißen Punkt, ich fragte dann meinen Vater, was das sei, der sagte: "naja, das wird wohl irgendein Pickel sein, der geht bald wieder weg." Meine Mutter hörte das und meinte dazu: "Vielleicht ist das ein Zahn, die Tochter von soundso, die hat das auch, da sind die Zähne über den anderen Zähnen gewachsen, wie bei einem Vampir". Mein Vater konnte das nicht so ganz glauben und meinte weiterhin, es sei ein Pickel.

Tja, leider nicht richtig, es war tatsächlich ein Zahn, mein Eckzahn. Der andere wuchs genauso wie der erste über der eigentlichen Zahnreihe, eben weil es in meinem Oberkiefer ein gehöriges Platzproblem zu geben schien.

Als ich dann 11 Jahre alt war und die Schulzahnärztin vorbeischaute, meinte sie zu mir, ich müsse unbedingt zu einem KFO und gab mir nen Zettel mit, den ich meinen Eltern vorlegen müsse, da stand so ungefähr: "Liebe Eltern, ich hab mir die Zähne ihres Kindes angesehe, schicken Sie es mal zum KFO, sonst wirds noch schlimmer".

Die erste KFO-Behandlung geht los

Dann ging es auch irgendwan mal zur KFO, es wurden Abdrücke, Röntgenbilder, Fotos gemacht und es hieß, dass vier Zähne gezogen werden müssten, die 4er, damit oben eben die Eckzähne runterwandern könnten und damit dann auch alles symetrisch ist und zusammenpasst. Mein Vater allerdings wollte es unbedingt vermeiden, dass gleich vier Zähne gezogen werden, er sah ein, dass die 4er oben weichen mussten für die Eckzähne, aber unten sollte sie nach seinem Willen und gegen den Rat der KFO drinbleiben, denn seiner Meinung nach würde das ja auch so passen.

Dazu muss man sagen, dass mein Vater von Medizin und Kieferorthopädie absolut keine Ahnung hat, er selbst hat einen Handwerksberuf, aber Zähne und Knochen sind nunmal nicht wie Metall.

Naja, so wurde es denn auch gemacht, die 4er oben gezogen, im OK und UK feste Spangen rein, die dann auch mal wieder rauskamen (Ich glaub so nach 1 1/2 oder 2 Jahren), dann bekam ich herausnehmbare Spangen. Die Zähne standen nicht mehr so schief und krumm, es hatte sich einiges verändert, aber perfekt waren sie beim besten Willen nicht.

Es wurde nach einiger Zeit auch noch entdeckt, dass meine beiden Weisheitszähne im UK auf Grund des Platzmangels gekippt waren und nach vorn drückten, daher hieß es wieder einmal Zähne ziehen. Das gestaltete sich aber unangenehmer als damals bei den 4ern im OK. Die beiden Weisheitszähne waren ja noch im Knochen und somit ging ich dann zum Oralchirurgen, damit diese mir einzeln herausoperiert werden konnten. So geschah es denn auch und einige Monate später meldete sich meine KFO wieder zu Wort. Ich weiß noch, dass er mir sagte, als wir uns auf den Weg zu dem KFO-Termin machten: "Die will nur noch ein bisschen mehr Geld verdienen".

Das vorläufige Ende meiner Zahnspangengeschichte

Naja, ich glaub, sie waren auch nicht so gut aufeinander zu sprechen gewesen. Ich lag da auf dem Behandlungsstuhl, die Akte lag auch schon da, mein Vater stand daneben, die KFO war noch nicht da, also schaute mein Vater mal in die Akte und KFO fragte dann etwas genervt, ob er denn was verstehen könne, von dem, was da stehe, die beiden diskutierten, sie bestand darauf, dass das Ergebnis nicht gut sei, er meinte, der damalige Zustand sei absolut ausreichend, ich kam mir in der ganzen Situation etwas seltsam vor.

Sie sei also nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, am besten wäre es, doch noch die beiden 4er um UK zu ziehen und mir wieder eine feste Spange einzusetzen. Das lehnte mein Vater vehement ab. Nach längerer Diskussion sah meine KFO ein, dass nichts mehr zu ändern war und sagte zu meinem Vater: "So, Herr S., wenn das so ist, dann brechen wir die Behandlung ab, und Sie unterschreiben mir hier, dass Sie dafür die Verantwortung übernehmen." Das tat er dann auch und die KFO sagte mir dann noch, wie ich die Spangen weiterhin zu tragen habe, also nur noch in der Nacht und auch nur noch für so und so lang.

Damit war meine erste KFO-Behandlung beendet. Da war ich Ende 16.

Der Frust mit den Zähnen geht weiter

Im Laufe der Monate bemerkte ich, dass meine Zähne natürlich nicht so blieben, wie Sie bei Beendigung der KFO-Behandlung waren. Im UK wurde es etwas enger und meine 2er im OK wanderten etwas nach hinten. Irgendwann war es so, dass ich einen Kreuzbiss hatte, mit den beiden 2ern im OK hinter den Zähnen im UK. Als ich 19 war ging ich zum Zahnarzt wegen Problemen mit meinen Backenzähnen (Karies). Der meinte, es wäre besser, wenn ich mich kieferorthopädisch behandeln ließe. Daraufhin ging ich zu einem anderen Zahnarzt, der meinte, es sei nicht unbedingt nötig, denn so schlimm sei es ja nicht.

Mir wurde dann später gesagt, ich würde lispeln, der erste war ein HNO-Arzt, zu dem ich wegen eines phoniatrischen Gutachtens ging. Ich fragte eine Bekannte, die Sprechwissenschaft studiert hatte und meinte, sie würde ein ganz leichtes Lispel hören.

Meine Dozentin sagte mir nach einer mündlichen Prüfung: "So, Herr S., Sie lispeln." "Ja, das wurde mir bereits gesagt."

"Da kann man doch was machen, gehen Sie mal zum KFO." Sie hatte ihre eigene Art, Dinge zu erzählen, sie sagte, sie könne nicht verstehen, warum Sprachfehler in der heutigen Gesellschaft akzeptiert seien und machte dabei auch noch einige vor und ich kam mir doch etwas seltsam vor, wie sie vor mir saß und mir vormachte, wie es sich anhört, wenn man lispelt.:-)

Ich ging also zum Zahnarzt zur Kontrolle, da fragte ich dann auch, ob ich mich nicht vielleicht in KFO-Behandlung begeben sollte, mir wurde gesagt, es sei nicht unbedingt nötig, aber ich könne mich ja mal beraten lassen und ich bekam die Adresse eines KFO in der Nähe. Ich ging noch am selben Tag dorthin und ließ mich beraten und mir auch gleich noch eine Überweisung zu Logopäden ausstellen.

Nachdem ich 10 Sitzungen beim Logopäden war (er sagte mir von Anfang an, er könne bei mir nur ein ganz leichtes Lispeln erkennen), ging ich wieder zum KFO und ließ Abdrücke, Röntgenbilder und Fotos machen. Vier Wochen später besprachen wir das Ganze und ich fragte, wie es mit der chirurgischen Behandlung aussähe, denn ich wusste, dass die KK nur zahlt, wenn eine OP nötig ist, ansonsten muss mans ja selbst bezahlen. Zum einen hab ich nicht das Geld dafür, zum anderen glaube ich nicht, dass meine Eltern nochmal bereit wären, mehrere Tausender für ne KFO-Behandlung auszugeben. Ein anderer Faktor ist, dass mich mein Profil auch seit einiger Zeit stört, denn nach Ende meiner ersten KFO-Behandlung muss ich wohl noch einen Wachstumsschub bekommen haben, wo mein UK noch etwas gewachsen ist, so dass ich jetzt eine mandibuläre Prognathie habe.

Seitdem ich mich intensiver mit meiner Kieferfehlstellung auseinandersetze, schau ich auch ständig bei anderen aufs Gesicht, auf dem Mund, auf die Zähne. Als ich beim Logopäden war, musste ich vorm Spiegel Übungen machen, der Logopäde saß neben mir und machte es vor und ich sollte es nachmachen, wir saßen also nebeneinander und zogen quasi irgendwelche Grimassen und dabei fiel mir auf, wie schief und krumm doch meine Zähne stehen, denn er hatte einen ordentlichen Biss (soweit ich das sehen konnte):D Wenn man dann nochmal sein eigenes unschönes Gebiss daneben sieht, ist es doch etwas frustrierend.

Mir ist auch aufgefallen, dass mütterlicherseits viele Verwandte von mir auch so eine Prognathie haben, also zu allererst natürlich ist es mir bei meiner Mutter aufgefallen, sie hat ein relativ kleines Kinn, aber ihr Kiefer steht eben weiter vor. Ich hab mal ein Passfoto von ihr gesehn, wo sie noch recht jung war, man könnte glauben, sie hätte keine Zähe im OK, wenn man das sieht. Meine Tante meinte beim Anblick meiner Zähne auch, ich hätte die Zähne meiner Mutter geerbt.

Nun wird es also hoffentlich bald losgehen und nachdem meine Zahbögen ausgeformt sind, werde ich dann hoffentlich nächstes Jahre eine UK-RV haben.

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Hallo Limahong,

viel Glück für deine Behandlung!

Was ist nun eigentlich mit den 4er im UK? Wurden/werden die noch entfernt?

Bei wurden früher auch (nur) im OK die 4er entfernt - leider. KFO und ZA konnten sich nicht so richtig einigen. KFO wollte alle 4er, ZA keinen einzigen. Entfernt wurde dann nur einer links oben im OK. Und lose Spange. An den Folgen knabbere ich noch heute. :-(

FG

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Die 4er im UK werden dann gezogen, wenn die KK endlich grünes Licht für die Kostenübernahme meiner Behandlung erteilt. Kurz danach wird dann wohl die Zahnspange eingesetzt, wenn ich es richtig verstanden habe.

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Gestern ist nun endlich grünes Licht von der KK gegeben worden. Hab heute gleich bei meinem KFO angerufen, die Dame am Telefon meinte, sie habe mich gerade anrufen wollen, weil sie das Paket mit meinen Unterlagen vor sich liegen habe :-P

Leider hab ich erst nen Termin in 6 Wochen bekommen, also Ende August. Dabei bin ich jetzt schon so ungeduldig...

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Heute hab ich endlich meine Brackets rein bekommen. Es sind Speed-Brackets und das einsetzen hat mit allem drum und dran nur ca. eine dreiviertel Stunde gebraucht.

Also zuerst eine kurze Reinigung der Zähne, dann die Mundaufhaltesperre:p, danach kam dann mein KFO.

Bei meiner ersten Zahnspange vor 12 Jahren kann ich mich noch erinnern, wie langwierig das war, jedes einzelne Bracket wurde aufgeklebt und dann kamen hinten noch Metallbänder mit so einem komischen blauen Zement über/auf/an die hinteren Backenzähne und ich kann mich erinnern, dass der Geschmack im Mund damals ein ganz fürchterlicher war...

Dieses Mal aber ganz anders: das Bracket-Kleben ging ganz schnell, es wurde nämlich mit Hilfe eines Abdrucks, der letzte Woche genommen wurde schon eine Kunststoffschiene erstellt. Die Brackets wurden auf das Gipsmodell aufgebracht, darüber dann die Schiene, die Schiene wurde abgenommen und mir dann mitsamt den Brackets über die mit Kleber versehenen Zähne gestülpt, so schnell kann man also Brackets kleben. Nur 6 Stück oder so mussten per Hand geklebt werden, also 4 mit Haken (konnten wohl wegen der Form nicht so ohne weiteres mit der Schiene draufgeklebt werden) und 2 haben glaube ich beim ersten mal nicht gehalten.

Es sind nur Brackets, keine Bänder, also auch vorher keine Separiergummis oder Metallklammern.:D

Im Anschluss kamen noch die Bögen rein. Jetzt kann das Zähnebiegen los gehen!

Meine 4er im UK wurden noch gar nicht gezogen, dazu hat mein KFO auch noch nichts gesagt, da muss ich ihn das nächste Mal vielleicht noch fragen, aber wer ist eigentl schon darauf aus, sich Zähne ziehen zu lassen).

Eine Sache finde ich etwas komisch: Mein KFO hat mir jetzt einfach so Speed-Brackets eingesetzt, dabei hatte ich die nicht ausdrücklich verlangt, es war nämlich so: Er hat mir vor einigen Monaten mal erklärt, was es da für Brackets gibt, er war dann auch schon so forsch und hat einfach mal angenommen, dass ich keine chirurgische Behandlung haben wollte, was aber nicht so war.

Deswegen fragte ich, wie es denn verlaufen würde, wenn man da chirurgisch noch was macht, er konnte also seine "Bracket-Präsentation" gar nicht richtig beenden bzw. mich danach fragen, welche Brackets ich will.

Mit den Speed-Brackets bin ich aber dennoch einverstanden, ich hätte sie ohnehin genommen, nur eben hätte er mich ja noch mal fragen können, ob ich nicht irgendwelche Sonderwünsche habe. Wenn ich jetzt Keramik-Brackets hätte haben wollen, hätte er das gar nicht gewusst:lol:

Hier schon mal vorher-Nachher-Bilder:

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Hi Limahong,

so ähnlich sieht es bei mir auch aus, nur das die Frontzähne im OK nicht nach vorne gekippt sind, noch eine Seitenverschiebung nach links haben und deshalb natürlich auch die Eckzahnrelationen nicht stimmen. Sag' 'mal, stehen bei dir die Backenzähne auch nicht gerade, sondern gekippt, und können sie nur mit Brackets aufgerichtet werden? Das Probleme habe ich leider auch noch.

Hoffe, deine Behandlung verläuft reibungslos!

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Sag' 'mal, stehen bei dir die Backenzähne auch nicht gerade, sondern gekippt, und können sie nur mit Brackets aufgerichtet werden? Das Probleme habe ich leider auch noch.

Hoffe, deine Behandlung verläuft reibungslos!

Also gekippt sind sie nicht wirklich, sie stehen nur irgendwie alle etwas anders, der eine etwas mehr gedreht, der andere leicht geneigt, der eine weiter nach innen, der andere nach außen, aber so arg ist es nicht. Mag wohl auch daran liegen, dass ich ja schonmal eine Spange hatte und dadurch meine Fehlstellung nicht so sehr ausgeprägt ist.

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War heute zum Bogenwechsel beim KFO, der mir bei der Gelegenheit auch gleich noch zwei Brackets an den 7ern im OK geklebt hat. Zusätzlich zum neuen Draht kamen auch noch so Metallringe dran, einer im UK und zwei im OK, weiß vllt jemand, wofür die sind, ich hab die erst gesehen, als ich zu Hause in den Spiegel geguckt habe, konnte also nicht fragen.

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Hey limahong,

gratuliere erst mal dass du dich zu einer neuen Behandlung entschlossen hast. :) Meine Mutter hat sich damals bei mir auch gewährt dass ich eine Spange bekomme da die KFO auch meinte sie muss mir Zähne ziehen. Somit habe ich nie eine bekommen und natürlich hat sich alles verschoben (Platzmangel wie bei dir).

Ich fange jetzt ja auch bald meine KFO-Behandlung an und meine neue KFO meinte auch dass es sich nicht ausgeht und sie vier 4er rausnehmen muss. Als ich fragte warum 4 und nicht 1 oder zwei erklärte sie das ganz einfach: Wegen der Symmetrie, jeder Zahn braucht einen (gleichen) Gegenzahn, wenn das nicht gegeben ist funktioniert der Biss nicht richtig und alles verschiebt sich. Klang auch logisch. Natürlich klingt es für Laien die nichts mit dieser Materie zu tun haben (wie meine Mutter oder mein Vater) abschreckend 4 (gesunde) Zähne zu ziehen und jeder würde sich wünschen dass es nur einer oder zwei wären, aber das ist tatsächlich nicht einfach nur Jux ond Tollerei sondern gut fundiertes Wissen.

Weißt du schon wann du deine Zahnextraktionen hast? Meine wurden jetzt nochmal veschoben, mal sehen. Bei mir wird vorher extrahiert und dann erst die Spange eingesetzt.

Du schreibst etwas von Metallringen. Meinst du das was da jetzt auf dem Foto in der Mitte der Zähne auf dem Draht hängt? Das hab ich schonmal gesehen und auch wo gelesen für was das ist, weiß es aber leider nicht mehr. DX

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Als ich fragte warum 4 und nicht 1 oder zwei erklärte sie das ganz einfach: Wegen der Symmetrie, jeder Zahn braucht einen (gleichen) Gegenzahn, wenn das nicht gegeben ist funktioniert der Biss nicht richtig und alles verschiebt sich. [...] Weißt du schon wann du deine Zahnextraktionen hast?

Bei mir ist es jetzt so, dass keine Zähne gezogen werden müssen, weil ich mich ja für die kombinierte Behandlung, also mit OP entschieden hab. Da ja jeder Zahn einen Gegenspieler braucht, lässt man bei mir alles drin, im OK fehlen mir die 4er und im UK die 8er. Da mein UK zu weit vorne steht und der/die Kiefer umgestellt werden, wäre es nach der OP so, dass jeder wieder einen Gegenspieler hat, momentan beißen nämlich die 8er im OK ins Leere, nach der OP beißen sie dann auf die 7er im UK, wenn ichs richtig verstanden habe. Hätte ich mich gegen eine OP entschieden, hätten die 4er jedoch gezogen werden müssen, damit alles aufeinander passt.

Du schreibst etwas von Metallringen. Meinst du das was da jetzt auf dem Foto in der Mitte der Zähne auf dem Draht hängt? Das hab ich schonmal gesehen und auch wo gelesen für was das ist, weiß es aber leider nicht mehr. DX

Ja, genau das meine ich, mein KFO hat leider nix dazu gesagt. Wäre ja schon ganz interessant zu wissen.

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Hallo limahong,

achso, na dann kannst du alle deine Zähnchen behalten. Das ist ja mal ne gute Nachricht. :) Klingt logisch für mich dass dann die 8er auf die 7er beißen, dann hat ja nach deiner Kiefer-OP jeder wieder einen Gegenpart. :)

Ich weiß jetzt schon was das für ein Röhrchen ist. Das ist ein Stopper, damit der Draht nicht hin- und herrutscht. Hab ich heute in einem anderen Thread gelesen. XD Steinigt mich nicht wenn es nicht stimmt, aber genauso stand es dort. *g*

Also ich wünsche dir weiterhin alles Gute! Halt uns auf dem Laufenden. :)

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So, heute war ich bei einem Kontrolltermin bei meinem KFO. Er war so zufrieden mit meinen Zähnen, dass er meinte, dass man mir im Januar schon Stahlbögen einsetzen und Abdrücke nehmen könnte, dann könne ich auch schon zum Chirurgen gehen, damit ich mit ihm meine OP besprechen könnte :shock:

Ich hätte nicht gedacht, dass es SO schnell gehen würde, zumal meine Frontzähne noch deutlich erkennbar gekippt sind, aber die scheinen ja nicht so wichtig zu sein, was OP-Planung betrifft, denn die beißen ja später nicht aufeinander.

Jedenfalls habe ich heute einen neuen Bogen reinbekommen und wieder diese Stopper, diesmal hat er aber noch so einen Überzug aus Kunststoff drübergemacht, weil da ja scharfe Kanten dran seien... das hätte er viellecht auch schon letztes Mal machen können.:roll:

Dann hat er mir auch noch mitgeteilt, dass ich weder für die Brackettransferschiene, noch für die Bögen einen Aufpreis zählen müsse, ebensowenig wie für meine Speed-brackets, das freut mich natürlich umso mehr. Also hab ich ja richtig viel Geld gespart und die Behandlung geht auch sehr gut voran.

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Vor zwei Tage hatte ich wieder einen Bogenwechsel. Ich habe jetzt "Stahl" und vorher hatte ich NiTi ("Nai Thai" gesprochen), so sagte es der KFO.

[Klingt irgendwie komisch, ich habe jetzt "Stahl"... :188::wink:]

Der KFO meinte, dass alles schon sehr schnell vorangehe und ich dann bald so weit sein könnte, dass die OP erfolgen könnte. Mir wurden Abdrücke genommen und Röntgenbilder erstellt, diese werde ich dann beim nächsten Mal bekommen, damit ich damit zum KFC gehen kann.

Dann hieß es, ich sollte in 4-6 Wochen wiederkommen, daraufhin hat mir die Dame am Empfang einen Termin Anfang März gegeben, also in 7 Wochen. Ich hätte lieber gleich protestieren sollen, aber in solchen Momenten sag ich dann einfach: "Ja, das passt" und später erst fällt mir auf, dass es mir natürlich gar nicht passt. So dauert es ja noch länger mit der OP, die will ich aber so schnell es geht hinter mich bringen.

Vielleicht bringt es ja was, wenn ich mal dort anrufe und frage, ob ich nicht anderthalb Wochen früher einen Termin bekommen kann?

Es wurden an dem Tag auch Fotos gemacht, sowohl in der Praxis als auch später von mir selbst zu Hause, auf denen konnte ich kaum einen Unterschied feststellen zu den Bildern, die ich im Oktober gemacht habe, aber wenn ich das richtig verstanden habe, sieht man nach einer gewissen Zeit keine so deutlichen Veränderungen mehr, oder?

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Nachdem ich meinen Termin vorverlegt hatte, war heute der Termin, um zu besprechen, ob meine Zähne schon richtig für die OP stehen.

Leider müssen noch ein paar Anpassungen vorgenommen werden, was mir natürlich überhaupt nicht passt, da ich erstens immer ungeduldiger werde und ich zweitens ja noch viel für die Uni tun muss, da ist es schwer, eine OP unterzukriegen, jetzt im März hätte es gut gepasst, aber gut, es muss ja alles richtig gemacht werden, lieber etwas warten als übereilt zu operieren.

Mein KFO sagte (nicht zu mir, sondern zu sich selbst und dann zu seiner Assistentin), UK Spee'sche Kurve und Expansion und OK "Anti-Spee" und Kontraktion, was auch immer das im Einzelnen heißen mag, dann hat er die Bögen (16.2er wenn ichs richtig gehört habe) genommen, entsprechend hingebogen und dann eingesetzt. Mein nächster Termin ist am 12. April, ich kann nur hoffen, dass sich alles bis Mai ordentlich stellt, damit ich dann operiert werden kann...

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Heute gings wieder zum KFO für Abdrücke und Fotos. Am 17. Juni gehts zum MKG-Chirurgen. Laut KFO hab ich nun eine bessere Frontzanhstellung als zu Beginn der Behandlung (jetzt positiver Overjet und Overbite) und das Trotz der Dekompensation wegen der OP Bilder im Bilderthread.

Mein KFO meinte, dass er sich das nicht erklären könne und sprach sogar davon, dass es ja sein könnte, dass ich am Ende gar keine OP mache, denn der Chirurg würde erst ab ner bestimmten Strecke operieren und bspw. bei 2mm nicht, da es sich nicht lohnen würde. Ich hoffe trotzdem mal, dass ich doch operiert werde, nach all dem Stress, den ich mir deswegen selbst gemacht habe. Ich will nicht, dass ich am Ende eine Kompromisslösung bekomme nur wegen 1 oder 2 mm und es dann heißt, ich hätte mich doch lieber operieren lassen sollen...

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Mein KFC hat sich nun mit meinem KFO beraten und beide sind nun zu dem Schluss gekommen, dass eine OP das stabilere Ergebnis bringen wird. "Es ist zwar nicht lebensnotwendig, aber das Ergebnis ist mit OP satbiler", so mein KFC... Gut, dass beide sich nun einig sind, die OP will ich ja auch machen (was angesichts meiner nicht so stark ausgeprägten Fehlstellung manche vielleicht verwundern mag...). Mein nächster KFO-Termin ist am 27.7.

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Am Donnerstag habe ich den nächsten Termin, ich wollte auch zwischenzeitlich mal Bilder hochladen, hatte aber meine Kamera verliehen, neue Bilder gibt es vermutlich Dienstag, am Donnerstag dann also der (letzte?) Kontrolltermin, bevor es dann zum KFC geht. Mein KFO meinte beim letzten Mal, dass bis zum nächsten Termin im Grunde genommen alles passen sollte, weil sich die Zähne so bewegt haben, wie sie es sollten.

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So, bin nun zurück vom KFO, heute wurden wieder Abdrücke genommen, die Bögen bleiben unverändert und in drei Wochen dann soll ich nochmal zur Besprechung hin, mein KFO meinte, dass es noch nicht ganz passe, aber nicht mehr viel fehle, so dass ich nach dem nächsten Termin dann zum Chirurgen gehen könnte.

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So, es ist soweit, heute wurde von meinem KFC grünes Licht gegeben, die OP kann stattfinden :38:. Es wird eine Unterkiefer-Rückverlagerung sein. Der OP-Termin ist für den 18. November 2011 angesetzt, Aufnahme ist einen Tag vorher. Der Eingriff wird im "St.Georg"-Krankenhaus in Leipzig stattfinden. Zuvor gilt es noch einige Termine zu absolvieren, unter anderem wird bei meinem KFO die Modell-OP durchgeführt.

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Es wird ernst...

Heute wurden Abdrücke genommen für die Modell-OP und es wurde mit dem Gesichtsbogen die Stellung der Kiefer ermittelt. Zudem wurden neue Röntgenbilder angefertigt.

Die Abdrücke wurden vom Chef persönlich genommen, dabei brauchte es mehrere Anläufe, da die Abdrücke mit Spange und eingesetztem Bogen genommen wurden (der Bogen wurde absichtlich nicht herausgenommen, da sich sonst beim Abdrücknehmen die Zähne leicht verschieben könnten und somit der Splint nicht ganz passen würde). Mein KFO hat dann, damit die Abdruckmasse nicht an den Brackets hängen bleibt, bzw. damit sich die Abdruckmasse leichter lösen lässt, Zahnwachs (das, was man sich normalerweise auf überstehende Drahtenden klebt) an alle Brackets geklebt.

Morgen gehts zu meiner Hausärztin, um ein Blutbild erstellen zu lassen, am Tag darauf hole ich das Ergebnis ab. Montag hole ich dann beim KFO am Vormittag meine Unterlagen usw. ab und am Montag Nachmittag geht es dann zum KFC zur Splintanprobe. Langsam werde ich aufgeregt ;-)

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Limahong,

gestattest du, dass ich etwas einfließen lassen? Bei mir wurden die Abdrücke immer mit einligiertem Bogen gemacht und fast ausschließlich vom Chef persönlich - leider, denn der brauchte auch immer verschiedene Anläufe. Keine Ahnung, ob es eine besondere Technik gibt, aber dessen Mitarbeiter und auch andere nahmen die Abdrücke in Nullkommanix, passende Löffelgröße, Menge Abdruckmasse, rein, raus und fertig. Zahnwachs wurde in der Praxis nie verwendet, wohl weil es zu viel Arbeit bedeutet hätte ...

Interessant zu hören, dass sich die Zähne bei der Abdrucknahme verschieben können.

Wünsche dir schon einmal, dass die OP gut gelingt!

LG

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Bei mir wurden die Abdrücke immer mit einligiertem Bogen gemacht

Bei mir bis jetzt auch immer. Einmal hätte man fast den Bogen rausgenommen, ging aber nicht, weil bei mir ein paar Brackets klemmten (habe selbstligierende).

und fast ausschließlich vom Chef persönlich - leider, denn der brauchte auch immer verschiedene Anläufe. Keine Ahnung, ob es eine besondere Technik gibt, aber dessen Mitarbeiter und auch andere nahmen die Abdrücke in Nullkommanix, passende Löffelgröße, Menge Abdruckmasse, rein, raus und fertig.

Ich hatte mal eine Mitarbeiterin, die für die Zwischenmodelle auch mehrere Anläufe brauchte und sie meinte: "So hat halt jeder seine Schwächen und seine Stärken, und das Abdrücke nehmen ist bei mir eine Schwäche..." ;-)

Mir erklärte mein KFO, dass es eben bei den Zwischenmodellen nicht so genau auf jedes Detail ankommt, bei der Modell-OP hingegen schon, deswegen die drei Anläufe pro Kiefer, aus denen dann die besten ausgesucht werden. Damit wird dann der Splint gemacht, wenn ich es richtig mitbekommen hab.

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Noch vier Tage bis zur OP...

Heute morgen war ich beim KFO und habe mir die Splinte einsetzen und anpassen lassen, dann hat er mir Abdrücke, Artikulator (!), Wachsabdrücke und besagte Splinte mitgegeben.

Die eine Assistentin hat, als mein KFO mal kurz weg war, sich mit mir unterhalten und meinte, "da haben Sie sich aber auf was eingelassen". Sie meinte auch, ich sollte mich noch vollstopfen vor der OP und sie sagte auch, dass man dann schöner aussehe und ein anderer Mensch sei. Mal sehen, ob sich das bei mir auch bestätigt ;-)

Mit dem ganzen Kram ging es heute Mittag zum Chirurgen, der schon etwas überrascht war, warum ich so eine große Tüte mithatte. Vielleicht dachte er, ich bring ihm nen Kuchen mit :459:;-). Er hat sich dann doch gewundert, dass ich mit so viel Zeugs angekommen war, wo er doch nur die zwei kleinen Splinte brauchte und setzte die Splinte mal kurz an und ich durfte wieder nach Hause gehen. Morgen früh gehts noch mal zu meiner Hausärztin, um mir die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung abzuholen und mich noch kurz untersuchen zu lassen und in drei Tagen schon gehts zur Aufnahme ins Krankenhaus.

Was mich wundert, ist, dass ich gar keine OP-Haken bekommen habe, wie sie so viele hier kurz vor der OP bekommen. Bilder von Zahnmodellen und Splinten gibts in meinem Bilderthread.

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