Meersalz

Trotz anstehender OP's Studium beginnen?

Hallo, ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken zu einem Problem und wollte jetzt eure Meinungen einholen.

Ich habe vor 2 Wochen meine Abiturergebnisse bekommen und zeitgleich hat sich mein Chirurg entschieden, meine anstehende Bimax- OP in 2 Schritten durchzuführen.

Mein Oberkiefer wird Ende August vorgesetzt, im Dezember wird der Unterkiefer zurückgesetzt.

Im Frühjahr wird dann noch meine Nase operiert, weil ich Probleme mit meiner schiefen Nasenscheidewand habe.

Wenn ich Pech habe, kommt allerdings noch eine Zungenverkleinerung auf mich zu, das wusste mein Kieferchirurg noch nicht genau.

Jedenfalls weiß ich nicht, ob ich unter diesen Umständen eine Bewerbung fürs Studium abschicken sollte ( die Frist läuft am 15.7. ab, bis dahin sollte ich mich entschieden haben).

Mein Abischnitt ist ziemlich gut, deswegen könnte es sein, dass ich keine Wartesemester bekomme und ab dem 1.10. mit dem Studium beginnen könnte.

Glaubt ihr, dass sich das lohnt?

Ich habe Angst, dass ich durch die OP's (bzw. vor allem durch die Zeit danach) zu viel verpasse- aber vllt mach ich mich nur unnötig verrückt.

Außerdem wollte ich diesen neuen Lebensabschnitt eigentlich mit dem "neuen" Gesicht beginnen, weil ich sehr unter meiner Fehlstellung leide- mal mehr, mal weniger, das kommt immer auf meine Tagesform an.

Und ich möchte nicht, dass ich so viele neue Menschen kennenlerne, die so den 1. Eindruck von mir bekommen..

Könnt ihr verstehen, was ich meine?

Meine Mutter tut sich damit ziemlich schwer und meine Freunde sind zwar geduldig und hören zu..aber jemand, der keine Fehlstellung hat, kann das ja nicht so nachvollziehen.

LG!

bearbeitet von Meersalz

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Ich studiere auch. Eigentlich sollte es kein Problem sein, die Operationen in die Semesterferien zu legen, damit du genug Zeit zur Erholung hast. Nur vorsicht: An den meisten Unis gibt es in den ersten zwei Ferienwochen noch Klausuren.

Wegen Beeinträchtigungen durch die OP (Sprachprobleme zb) solltest du gegebenenfalls vorher mit deinen Dozenten reden, weil die oft Referate verlangen. Aber da ist es sicher kein Problem, als Ersatzleistung eine kurze Hausarbeit oder so etwas abzuliefern.

Also wenn du kein Problem damit hast, einige Wochen verquollen durch die Uni zu laufen, dann seh ich keinen Grund, wieso du dein Studium verschieben solltest. Aus organisatorischer Sicht wird das alles regelbar sein.

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Ich würde vermutlich ein Jahr warten und in dieser Zeit etwas sinnvolles machen und dann "ganz neu" mit dem Studium anfangen. Ein Jahr im Ausland ist wohl schwierig wegen den OPs, aber du könntest ja Arbeiten und schon mal was fürs Studium verdienen (wenn das denn geht) oder mal ein Jahr frei nehmen (tut gut, aber der Anfang könnte nach den "langen Ferien" schwierig werden) oder mal was machen, was du schon immer wolltest, aber du keine Zeit für hattest...

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Ein FSJ ist manchmal eine sinnvolle Entscheidung. Kann man auch oft in Einrichtungen machen, die einem selbst liegen (Kinderheim oder sowas) Muss also nicht die Altenpflege sein ^^

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Ich würde mich Musiker anschließen und das eine Jahr versuchen zu überbrücken..Es wäre schade, wenn evtl. dein Studium darunter leidet..das eine Jahr geht so schnell um, und dann kannst du ganz neu beginnen!

Alles Gute! :)

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Hi Meersalz,

ich kann verstehen, daß Du Dich lieber als komplett "neuer" Mensch den Kommilitonen präsentieren willst.

Ich tendiere eher dazu, alles nicht so ernst zu nehmen und es einfach durchzuziehen. Meist ist alles nicht so schlimm, wie Du es Dir vorstellst. Die Kommilitonen gewöhnen sich schon dran und den einen oder anderen Spruch hast Du bestimmt auch auf Lager für sie, wenn irgendwelche Kommentare kommen.

Ich würde es nur nicht machen, wenn Du wegen der OP zuviel verpaßt. Aber das kannst Du ja vorher abklären.

Wird schon!

LG, Nina

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ist eine schwierige Frage, aber ich denke, du solltest mit dem Studium anfangen und dir eben bei Bedarf die Auszeit nehmen.

Eine sinnvolle Alternative bezüglich Lebenslauf wäre wirklich ein FSJ, alles andere steht dann irgendwie als "Orientierungsphase" oder ähnliches im Lebenslauf und lässt sich später wirklich nur schwer argumentieren.

Die andere Alternative wäre, dass du dich für ein Studienfach entscheidest, dass du einfach zum Spass oder zur Weiterbildung auswählst und vielleicht etwas für deinen wirklichen Traumberuf mitnimmst, aber eben nicht so ernsthaft dranbleiben musst wie an deinem wirklichen Studienfach.

Bei allen Überlegungen solltest du unbedingt deinen Krankenversicherung im Auge behalten, denn wenn du ohne FSJ oder Studium einfach nur jobbst, könnte das zu Problemen bei der Versicherung führen. Auch eine Familienmitgliedschaft macht hier glaube ich Probleme.

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@Musiker - naja, für mich stand in der ursprünglichen Frage keine wirkliche Alternative zum sofortigen Studienbeginn, darum wäre für mich die bessere Alternative zum Abwarten und nur Operieren dann eben die Alternative mit Altrantivstudium und Operieren, wenn schon nicht gleich richtig studieren ;-)

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Dann kommt das wohl auf die finanzielle Situation an =) Wenn man die Möglichkeit hat, ein Jahr irgendwas zu studieren, könnte das schon spannend sein.

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ich würde eher ein FSJ machen und dich dann 2011 ans studium wagen oder zum WS. Zum einen wirst du sicher auch Schmerzen haben, und dann auch noch eventuelle Sprachschwierigkeiten. Ich empfehle, dich erstmal auf die OPs zu konzentieren. Das Studium läuft dir ja nicht weg und du bist auch noch jung. Und Gesundheit geht vor..

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