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octopus

Kosten einer kieferchirurgischen Behandlung

Hallo!

Ich überlege momentan, nochmal eine feste Spange zu tragen mit anschließender Op (Unterkiefer ist leicht schief und steht zu weit vorne).

Da ich mir ein wenig Sorgen wegen der Kosten mache, wollte ich mal fragen, wie das bei euch so gelaufen ist.

Also, als ich vor ein paar Jahren mal bei einem Kieferorthopäden war, meinte dieser, dass ich zunächst 20% der anfallenden Kosten übernehmen müßte. Nach abgeschlossener Behandlung würde ich aber alles zurückerstattet bekommen.

War das bei euch auch so? Und wieviel Geld musstet ihr denn dann insgesamt im Vorfeld bezahlen mit allem drum und dran (also auch OP)?

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Das ist sehr Unterschiedlich.

Wenn deine Krankenkasse zustimmt, wirst du die besagten 20% zahlen müssen. Die man allerdings nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung wieder bekommt. Das ist nicht viel. Die zahlt man auch nicht auf einmal sondern Quartalsweise kommt eine Rechnung von deinem KFO.

Was den riesen Unterschied von den Kosten macht ist, für welche Brackets du dich entscheidest. Denn die Kasse zahlt nur das Minimum. Wenn du dich zum Beispiel für Keramik-Brackets entscheidest der Optik wegen, musst du die Brackets selber bezahlen.

Am besten gehst du zu einem KFO, der wird dir dann die verschiedenen Brackets zeigen können und wie viel die dann jeweils kosten.

Grüße Miro

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Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass die Krankenkasse nur dann zahlt, wenn eine Operation (und nicht nur die Orthopädische Behandlung) medizinisch auch wirklich notwendig ist.

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Das ist sehr Unterschiedlich.

Wenn deine Krankenkasse zustimmt, wirst du die besagten 20% zahlen müssen. Die man allerdings nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung wieder bekommt. Das ist nicht viel. Die zahlt man auch nicht auf einmal sondern Quartalsweise kommt eine Rechnung von deinem KFO.

Was den riesen Unterschied von den Kosten macht ist, für welche Brackets du dich entscheidest. Denn die Kasse zahlt nur das Minimum. Wenn du dich zum Beispiel für Keramik-Brackets entscheidest der Optik wegen, musst du die Brackets selber bezahlen.

Am besten gehst du zu einem KFO, der wird dir dann die verschiedenen Brackets zeigen können und wie viel die dann jeweils kosten.

Grüße Miro

Die 20% machen immerhin zwischen 500-600€ aus, also ich freue mich schon darauf, die zurück zu erhalten nach Abschluss. VG

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Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass die Krankenkasse nur dann zahlt, wenn eine Operation (und nicht nur die Orthopädische Behandlung) medizinisch auch wirklich notwendig ist.

In dem Fall mit Mesialbiss und schiefen Kiefer sollte zumindest der chirurgische Teil kein (KK-technisches) Problem darstellen. Erfüllung der KIG-Regeln für die VORBehandlung ist dann wieder ne andere Sache.

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Ja, den Eigenanteil könnte man auf jeden Fall als sowas wie eine gute Sparanlage sehen. Aber das Geld muss man trotzdem auch erstmal irgendwie aufbringen.

Was meinst du denn mit KIG-Regeln?

Also, als ich damals das besagte Mal beim Kieferothopäden war, wären die Kosten bei mir auf jeden Fall übernommen worden, das weiß ich noch.

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also je nach Brackett-Wahl wirst du ins wohl. so zwischen 800-2000 dazu zahlen müssen..also gut informieren vorher ;)

ich kann ja einfach mal sagen, was ich so zahle...

ich muss erst einmal die besagten 20% vorstrecken (sind ingesamt etwas über 500, die ich aber in kleinen Teilschritten bezahle)

Da ich durchsichtige KeramikBracketts hab, zahl ich für KFO nochmal 800 aus eigener Tasche dazu

Für den chirurgischen Teil fallen Eigenkosten von ca.1000 Euro an (Modell-OP,Splint und 3D-Röntgen-> wird nicht von der Kasse übernommen.)

Und ich zahle ausserdem noch 1500 dazu, da ich bei meiner UK-VV noch eine Kinnreduktion bekommen habe, die auch nicht von der Kasse bezahlt wird...

Und da ich meine Behandlung bei einem anderen KH angefangen, aber vor dre OP abgebrochen hab (weil die nur Murks gemacht haben) fallen für mich nochmal 400 für einen splint an, der mir nicht mal gepasst hätte...:mad:

mich persönlich kostet der ganze Spaß also ca. 3700 Euro...

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Ja, den Eigenanteil könnte man auf jeden Fall als sowas wie eine gute Sparanlage sehen. Aber das Geld muss man trotzdem auch erstmal irgendwie aufbringen.

Was meinst du denn mit KIG-Regeln?

Also, als ich damals das besagte Mal beim Kieferothopäden war, wären die Kosten bei mir auf jeden Fall übernommen worden, das weiß ich noch.

Wenn der KFO dir das wirklich gesagt hat, dann kannst du echt froh sein. Es gibt ja Leute, wo es nicht so ist/war und die dann 100% der Kosten für die Zahnumformung selber tragen dürfen und keinen Cent davon wiedersehen.

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Es gibt ja Leute, wo es nicht so ist/war und die dann 100% der Kosten für die Zahnumformung selber tragen dürfen und keinen Cent davon wiedersehen.

Das sind Leute, die eben leider nicht unter die KIGs fallen, wenn auch manchmal knapp. Schlicht und einfach. Es gibt genaue Angaben der KIGs, bei Grenzfällen (wie bei mir) geht´s dann auch nach mehreren Widersprüchen und erneutem Nerven eben doch manchmal, was dann toll ist.

Übrigens kann man die chirurgischen Zusatzkosten nicht pauschalisieren - ich habe zB keinen Cent dazugezahlt, bei mir waren Modell OP, selbstauflösende Fäden etc alles drin. Ich habe nur die Nacht im KH selbst gezahlt, da ich in einer Privatklinik operiert wurde.

KFO Zusatzkosten lagen bei 800,- für die Speeds.

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Was sind denn diese "KIG's"?

Bin leider noch nicht so firm hier in diesem Forum und kenne mich mit den Abkürzungen und Fachbegriffen noch nicht so aus.

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Hallo Aquariuslove,

die KIG-Klassen sind Kieferorthopädische Indikationsgruppen nach denen entschieden wird, ob du als Kind/Jugendlicher eine Zahnspange auf Kosten der GKV bekommst oder als über 18jähriger eine Kombibehandlung aus KFO und Kieferchirurgie. Dort gibt es natürlich auch immer Grenzfälle, also wo es genau auf der Kippe steht, dass die GKV zahlt.

Ein Problem dieser Gruppen ist, dass nur die Abweichungen gemessen werden und gar nicht auf die Funktion eingegangen wird.

Liegen diese Klassen nicht vor, musst du alles komplett selbst zahlen. Wie die KIG aussehen kannst du dir z.B. hier anschauen:

http://www.kfo-online.de/21/gkv_g.html

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Heyfisch, vielen Dank für die Tabelle, sie hat mir auch weitergeholfen =))

Gibt es als Leie ne Möglichkeit ungefähr zubestimmen, wieviel der Kiefer (bei mir UK) zurückliegt? Habe einfach nen Lineal in den Mund genommen :P

Ich hoffe, dass ich mit meinen gemessenen 9mm in die Gruppe falle (wenn man jetzt messfehler abzieht)

Aber danke für die Tabelle :-o

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Hallo Dream87,

wie stark deine Abweichung ist, kannst du als Laie nicht einfach messen, dass kann der KFO auch nicht. Dafür werden bestimmte Unterlagen gebraucht: ein seitliches Fernröntgenbild, Abdrücke usw.

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Als ich das erste Mal beim KFO war, stand eine OP noch gar nicht zur Debatte. Dass die sein muss, kam erst mit den Ergebnissen der Voruntersuchung (Röntgenbilder, Abdrücke usw.)

Mein Glück ist, dass mein Distalbiss bei 9mm liegt und ich somit die Kostenzusage der KK bekommen hab.

Die KK übernimmt sämtliche Kosten, die einer "üblichen" Grundbehandlung entspricht. Entscheidet man sich also für Keramikbracketts, so zahlt die KK den Anteil für die typischen Metallbracketts und du zahlst den Rest zum Keramik privat. Man kriegt pro Quartal dann 2 Rechnungen.

Und sobald die Behandlung und Retentionsphase dann abgeschlossen ist, bekommt man die 20% Eigenanteil der nicht-Privatrechnungen von der KK wieder. Also schön alles aufbewaren. :)

Was die OP angeht, so wurde mir bislang nur gesagt, dass ich ca. 800€ für die Kinnplastik und die üblichen 20€ pro Tag im KH zahlen muss.

Muss mal nachfragen was da sonst noch kommt. :P Dachte Splint etc wird ebenfalls übernommen.

LG

Olivia

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