Caitlin

Was ist euer Grund für die Bimax?

... oder auch für alle anderen Verlagerungen des Kiefers?

Bei mir ist es so, dass zwischen meinen Kiefern bzw. Zähnen schon ein paar mm Abstand sind (wie genau die Diagnose heißt weiß ich leider nicht...). Der freundliche Chirurg hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass mein Gesicht auch sehr "unharmonisch" aussieht. Na Danke :P Das wäre für mich aber nie ein Grund, mich operieren zu lassen. Die letzten 24 Jahre war ich eigentlich ganz zufrieden mit meinem Gesicht :P

Letztendlich knirsche bzw. presse ich ganz furchtbar mit meinen Zähnen. Das hoffen die Herren Doktoren und Professoren damit in den Griff zu kriegen. Was ist bei euch der Grund? Bzw. wie begründet sich die "medizinische Notwendigkeit" der OP? Ist das Knirschen eine normales funktionelles Problem dabei? Oder gibt es überhaupt welche, neben den optischen Auswirkungen?

Danach soll ich auch den Mund besser schließen können. Wie genau das funktionieren soll kann ich aber momentan gar nicht vorstellen :?:

Viele Grüße

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Antwortet mir niemand, weil das für euch so eine dumme Frage ist? :sad:

Ich frag nur, weil ich mich noch so schlecht informiert fühle... ich werde ich 8 Wochen operiert. Was gemacht wird weiß ich in groben Zügen, aber mehr auch nicht. Nicht mal wie die Fehlstellung eigentlch heißt, deshalb ist es recht schwer, dazu Infos zu finden.

Mir wurde gesagt, dass dir Ärzte hoffen, durch die Bimax mein Knirschen abzustellen. Aber unabhängig vom Knirschen sei die OP ohnehin medizinisch notwendig. Aber warum man solche Fehlstellungen generell operiert versteh ich nicht so recht... bzw warum es "notwendig" ist :sad:

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Wenn die Kiefer nicht richtig zusammen beißen werden die Kiefergelenke falsch belastet. Das kann dann dazu führen das sich die Kiefergelenke abnutzen und man irgendwann mal einfach nicht mehr vor schmerzen zusammen beißen kann. Die Zähne gehen eher kaputt durch die Fehlbelastung.

Dann gibt es natürlich noch den ästhetischen Aspekt.

Ich lasse mich wegen der medizinischen Notwendigkeit operieren, natürlich bin auch froh endlich mal gerade Zähne zu haben. Das ist ein sehr schöner Nebeneffekt den ich nicht abstreiten will :-).

An deiner Stelle würde ich schleunigst wieder zum KFC gehen und dich mal informieren lassen. Warum die OP gemacht wird, welche OP gemacht wird. Das wichtigste ist, welche Risiken es gibt. Denn erst dann kannst du für dich eine Entscheidung treffen.

Grüße Miro

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Ich bin mittlerweile dreimal operiert; meine Beweggründe für die Eingriffe waren vorwiegend ästhetischer Natur, obgleich ich mir zudem stets eine Aufwertung auf gesundheitlicher Ebene erhoffte.

--> Die erste Operation war eine Genioplastik (Kinnvorverlagerung) sowie eine Verbesserung.

Meine ständigen Halsschmerzen wurden tatsächlich gemildert, auch den Mund - welchen Du erwähnst - konnte ich hernach optimaler schließen.

--> Die zweite Operation war eine bimaxilläre Umstellung und eine Katastrophe. Von den offensichtlichen Konsequenzen (ich fühlte mich entstellt) ganz zu schweigen, bescherte sie mir gesundheitliche Probleme.

Du leidest jetzt an einem Kieferpressen. --> Mir wurde es durch den Eingriff ‘angezüchtet’.

--> Die dritte Operation (wieder eine bimaxilläre Umstellung) war die Reparatur. - Sofern Reparation überhaupt noch möglich war.

Du siehst, nicht immer läuft alles nach Plan.

Es handelt sich um eine Gesichtsoperation, sie hat Risiken, und sie kann auch schief gehen.

Du schreibst, Du bist mit Deinem Aussehen zufrieden. --> Und Du bist der einzige, auf den es ankommt. Verhält es sich so, ist es schön, und ich wäre schon einmal äußerst vorsichtig, auf was - und auf wen (--> auf welchen Chirurgen) - ich mich einlasse.

Offenbar wurdest Du von Deinen Ärzten nicht optimal aufgeklärt. Fühlst Du Dich in ihren Händen denn geborgen?

Der Mensch ist ein faules Tier (und ich vielleicht das trägste), aber vielleicht solltest Du Dich aufraffen, eine Zweitmeinung einzuholen. Ich tat es nicht und bereute.

Aber auch, wenn einem mitgeteilt wird, der Eingriff sei eine ‘medizinische Notwendigkeit’, muß man sich nicht postwendend dazu entschließen. Du solltest die Mediziner wirklich fragen, welches Problem ihn in Deinem Fall indiziert.

Ich lese nicht heraus, daß Dich Deine Fehlstellung sonderlich stört. Meines Wissens könnte man das Zähneknirschen auch auf andere Weise in den Griff bekommen.

Ich will Dir von der Operation keineswegs abraten oder Panik verbreiten - aber jedem sollte bewußt sein, worauf er sich einläßt.

Schließlich geht es um Dein Gesicht, und du hast nur eines.

--> Ich für meinen Teil bin blauäugig in die Operation gegangen und habe mein blaues Wunder erlebt.

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Huhu,

danke erstmal für eure Antworten. Das Knirschen lässt sich bei mir leider bisher nicht anders in den Griff kriegen. Von diesen Aufbiss/Knirscherschienen hab ich schon 8 Stück durchgebissen. Auch die extra vermessene. Am Ende hat man mich eine metallverstärkte Schiene 24 Std täglichen tragen lassen (die Zahnspange ist ein Segen dagegen...) :razz:

Ich hab bisher immer gedacht, Kiefer-, Nacken und Kopfschmerzen, Tinnitus etc. kommt vom Knirschen. Aber wie hier gesagt wurde und ich auch die Tage gelesen habe kann das ja auch von der Fehlstellung kommen. Ich mach es nur aus dem funktionellen Grund, mittlerweile sind die Schmerzen unerträglich... Aber als ich eure Bilder angesehen habe... ich muss schon sagen, dir vorher/nachher Bilder (außer anscheinend bei dir, Golemia :sad:) sind wirklich beeindruckent. Ich hätte vorher nie gedacht, dass das so einen Unterschied macht.

Mein Chirurg hat auf mich auch einen sehr guten Eindruck gemacht. Die Erstberatung war gut (eben für eine Erstberatung), entschieden hab ich mich ja auch schon. Nur seit dem sind mittlerweile 4 Monate vergangen und mit der Zeit tauchen ja doch noch einige Fragen auf. Und dann den Termin für die OP erst drei Wochen vorher zu machen... ich bin ja spontan, aber das ist mir doch ein wenig zu spontan :-P

@Golemia: du sagst, ich sollte mir überlegen, auf welchen KFC ich mich einlasse. Woher bekommt man denn dazu Infos? Als ich ihn gegoogelt hab bin ich zu euch gegekommen. Die zwei Erfahrungsberichte von ihm hier im Forum sind beide gut. Mehr hab ich leider nicht finden können.

Viele Grüße

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Hallo Caitlin,

wie lange trägst du denn jetzt schon die feste Zahnspange? Ich hatte vor knapp 2 Jahren ähnliche Beschwerden wie du, allerdings sind diese jetzt nach fast 2 Jahren Zahnspange auch ohne OP so gut wie weg.

Mein Biss ist zwar immer noch nicht ideal und sicherlich per (geplanter) OKVV verbesserungswürdig, aber ich Frage mich, ob die medizinische Notwendigkeit für den nicht unerheblichen Eingriff noch gegeben ist.

Ist bei dir im Anschluss an die OP die KfO-Behandlung geplant bzw. steht die OP am Anfang der gesamten Behandlung?

Viele Grüße

Tanja

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Hallo Caitlin,

auch ich werde die OP nur aus rein medizinischen Gründen machen lassen müssen.

Ich bin super mit meinem Aussehen zufrieden, von daher ist die Angst eher gross, dass das Aussehen schlechter wird!!!

Auch ich habe Tinnitus, Kopf-Nacken-Schulterschmerzen, Sehstörungen, Sprach-und Kaustörungen-eigentlich das Komplettprogramm.....

Ich erhoffe mir halt Linderung durch die OP, ob ich alles loswerde, bezweifle ich.

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@Golemia: du sagst, ich sollte mir überlegen, auf welchen KFC ich mich einlasse. Woher bekommt man denn dazu Infos?

Ich denke, Dich hierher verirrt zu haben, ist schon einmal ein guter Ansatz. ;)

Was ich ausdrücken wollte, ist, daß meiner Ansicht nach neben der medizinischen Eignung eines Arztes sein ästhetisches Empfinden maßgeblich ist. --> Schließlich handelt es sich um eine Gesichtsoperation, wenn Patient und Doktor grob gesagt ein Antlitz betrachten und Konträres sehen, haben sie entschieden ein Problem.

Völlig richtig meinte mein Zweitchirurg in etwa: ‘Wenn wir nicht dasselbe als störend erleben, brauchen wir gar nicht erst beginnen.’

Selbstverständlich sollte der Ausgleich der Fehlstellung im Vordergrund stehen; ich allerdings habe diesbezüglich frappierende Erfahrungen gesammelt. --> Meine (sogenannte) Unterkiefervorverlagerung konnte man mit der Lupe suchen, viel eher (unter anderem wohl weil durch das ‘Herumgepfusche’ mit dem Oberkiefer das Mittelgesicht dominanter wurde) hatte es den Anschein, als habe ich mich einer Rücksetzung unterzogen. --> Für mich ein Faustschlag ins Gesicht.

Ich würde mir von Deinem Chirurgen Bilder früherer Patienten (--> den Vergleich prä/postoperativ) vorlegen lassen. So vermag man am ehesten abschätzen, welche ‘Hand’ der Mediziner führt.

Für mich wäre wichtig, daß der Behandler sich nicht auf ‘läppische’ Details, die im Gesamtbild ohnehin untergehen, versteigt, sondern den Kopf des Patienten in seiner Gesamtheit erkennt. --> Auf Details kann Rücksicht genommen werden, wenn sonst alles paßt.

Eine gute Idee schien mir, meinen ‘Reparateur’ beim Erstgespräch konkret anführen zu lassen, was ihm persönlich an meinem Gesicht mißfällt. --> Hätte er nicht auf das ‘Manko’ verwiesen, unter welchem ich zeitlebens (und leider auch noch nach zwei Operationen) zu leiden hatte, hätte ich dankend ‘Adieu’ gewunken.

bearbeitet von Golemia

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Hallo, Golemia

ich bin wirklich gespannt auf deinen Erfahrungsbericht! Deine Bilderreihe unter deinen Beiträgen hat mich neugierig gemacht, denn obwohl man nicht so viel erkennen kann, sieht man schon, dass das Endresultat sehr schön geworden ist!

Ich finde, schon nach der Kinnkorrektur war das Profil perfekt, warum wurde überhaupt noch eine Bimax gemacht? Und wie kann es sein, dass dadurch entgegen deiner ästhetischen Vorstellungen der Erfolg der Kinnop praktisch ins Gegenteil verkehrt wurde? Wurde denn dein OK während der Bimax vorverlagert? Tut mir leid, wenn ich dich hier mit Fragen bombardiere ;-) . Bin nur sehr neugierig, weil ich lange nicht ganz sicher war, ob in meinem Fall eine Bimax oder nur UKVV optimal waren, letztendlich wurde aber nur der UK operiert. Hätte vermutet, dass durch eine Vorverlagerung beider Kiefer das Mittelgesicht nicht breiter wird (dicke Backen) sondern eher das Gegenteil eintritt.

lg Lulu

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Servus Lulu

Mein Erfahrungsbericht ist - endlich - eingestellt, nun muss er nur noch freigeschaltet werden. Hoffentlich enttäuscht er nicht. ;)

Ja, ich fand mein Profil nach der Kinnkorrektur (von über einem Zentimeter) auch einmalig. --> Zumindest solange ich - und dies gehört eindringlich dazu gesagt - den Unterkiefer mittels Muskelkraft vorstreckte.

--> Was du auf dem Bildchen siehst, war also nicht der exakt ‘reale’ Zustand, aber trotzdem ‘mein’ Gesicht. - Mit welchem ich mich weit mehr als mit dem ‘Schlamassel’, das ich im Endeffekt erhielt, identifizierte.

--> Es war der Zustand, den ich durch den Eingriff ‘fix’ erreichen wollte. - Denn ein Leben lang mechanisch vorstrecken? - Das ist kein Leben. (Hätte ich geahnt, wie die Operation ausgeht, hätte ich dem dennoch den Vorzug gegeben.)

Ich hoffe, ich habe nun einiges ent- und nicht noch mehr verwirrt?

Es ist KOMPLIZIERT mit mir, ich weiß. ;)

--> Über ein Jahr nach der Genioplastik wurde also eine Kieferoperation durchgeführt, weil eine tatsächliche Fehlstellung bestand. Warum sie nicht gleichzeitig mit der Kinnvorverlagerung gemacht wurde, was Zeit, Gesundheit, Nerven sowie Geld gespart hätte? - Weil meiner Operateurin die Unterkieferrücklage laut eigener (in den Bart genuschelter) Aussage ‘erst während der Operation’ auffiel. (Kein Kommentar. Wenigstens war sie ehrlich. Oder ich habe einen Hör/Gedächtnis/Geistesschaden.)

Und wie kann es sein, dass dadurch entgegen deiner ästhetischen Vorstellungen der Erfolg der Kinnop praktisch ins Gegenteil verkehrt wurde? Wurde denn dein OK während der Bimax vorverlagert?

Geplant war eine reine Unterkiefervorverlagerung; aber ja, im Endeffekt wurde auch sein ‘Konterpart’ miteinbezogen. Genaue Zahlenangaben betreffend das Ausmaß der Versetzung habe ich nie erhalten; korrekt scheint mir allein zu sagen, er wurde ‘einen Hauch’ vorwärts und ‘eine Spur’ hinauf bewegt. --> Mit verblüffend üblen Konsequenzen: Die Gesichtsstruktur ging verloren.

--> Zum Beispiel hatte es den Anschein, als seien meine eher seitlich gelegenen Wangenknochen vorgerutscht und zu ‘Pausbäckchen’ geworden, die ohnehin lange und flache Oberlippe ‘verdoppelte’ ebendiese Eigenschaften, die Nase ‘zerfloss’ und wurde breiter...

Mehr entnimmst du bitte dem Operationsbericht oder meinem Beitrag ‘Auswirkungen einer OK-Versetzung von wenigen mm’, welchen ich tja... allerdings erst schreiben muss.

Mit dem, was dann noch unklar ist, darfst du mich ruhig weiter bombardieren. ;)

@ Caitlin: Ich hoffe, du bist nicht sauer, weil Lulu und ich deinen Thread hier missbrauchen. ;)

bearbeitet von Golemia

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