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Aquariuslove

Gedrehte Zähne im OK - Aktive Platte

Hallo,

bin ganz neu auf dieses Forum gestoßen. Ich bin 25 Jahre alt, komme aus Niedersachsen. Hatte in meiner Kindheit/Jugend bereits für ca. 2,5 Jahre oben und unten eine feste Zahnspange, danach ca. 1 Jahr eine lockere. Davor wurde mein Lippenbändchen gekappt, mir 3 Milch-Backenzähne gezogen, da keine bleibenden angelegt waren. Meine 3 Weisheitszähne kamen sehr spät (mit Anfang 20) durch. Der 4. war nicht angelegt.

Die Behandlung mit der festen Zahnspange hat schon ziemlich viel bewirkt. Danach standen meine Zähne noch nicht 100%ig perfekt. Mit den Jahren drehten sich aber im Oberkiefer zunehmend zwei Zähne. Zum Einen (von mir aus gesehen) der rechte Schneidezahn: Er liegt leicht dem linken Schneidezahn auf. Und der Zahn rechts neben dem rechten Schneidezahn: Er steht leicht weg.

Mich störte dies optisch immer mehr, lachte nicht mehr gern, es gefiel mir nicht auf Fotos. Und da ich sehr auf Zähne achte, wollte ich diese Drehung gern behoben oder zumindest gemildert haben. Nach einem Beratungsgespräch mit einer Kieferorthopädin, sagte mir diese, dass man mit einer herausnehmbaren Zahnspange (nur OK) etwas bewirken kann. Sie war auch der Meinung, dass der linke obere Schneidezahn zu steil nach unten stehen würde und dies würde das optische Problem mit dem gedrehten rechten Schneidezahn noch verstärken. Sie empfahl mir eine sog. Aktive Platte, welche auch den Zahnbogen erweitert, da mein OK sehr klein ist. Die komplette Behandlung muss ich wegen meines Alters natürlich komplett selbst finanzieren.

Zuerst mussten allerdings die Weisheitszähne raus. Gesagt, getan. Im März bekam ich dann meine Aktive Platte. Ich schaffe es natürlich nicht, sie 16 Std. am Tag zu tragen. Muss ja auch arbeiten, zur Uni, essen, etc. Wenn ich sie viele Std. (z.B. 8-9 Std.) am Stück getragen habe, tun meine Zähne etwas weh. Meistens schaffe ich es die Spange 10-12 Std. am Tag zu tragen. Ob sie aber schon was gebracht hat, da bin ich mir nicht sicher. :| Muss die Spange wöchentlich mit einem Stift weiter stellen, die Platte wird so breiter und der Zahnbogen somit auch.

Wäre schade, wenn ich als Studentin ca. 1.500€ zahle und die Spange letzendlich nichts verbessert.

Rechts knackt mein Kiefer (Kiefergelenk) auch seit ein paar Jahren. Ich habe dies der KO auch mitgeteilt, aber es wird nicht mitbehandelt.

Freundliche Grüße,

Svenja

bearbeitet von Aquariuslove

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Hallo Svenja,

kann da nur von meinen schlechten Erfahrungen mit herausnehmbaren Spangen berichten, wobei bei mir die Zahnfehlstellungen im OK - Engstände und MLV - vllt nicht oder nur bedingt mit deinen zu vergleichen sind. Allerdings sollten bei mir auch die Schneidezähne nach vorne geschoben werden. Hatte 2 Jahre 1 oder 2 lose Spangen, die nicht bewirkten, obwohl ich sie wirklich nur kurz zum Essen und Zähne putzen herausnahm. Allerdings waren es keine aktiven Klammern. Weiss nicht, ob das einen Unterschied gemacht hätte. Würde die KFO oder eine/n andere/n fragen, ob dir mit einer festen Spange nicht besser und schneller geholfen werden könnte.

FG

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Danke für deine Antwort, Dagmar.

Ich habe auch Bedenken, ob diese Art von Spange überhaupt etwas bei mir nützt. Als ich beim letzten Kontroll-Termin mitteilte, dass ich bisher noch keine Veränderung meines Zahnstandes feststellen könne, sagte mir die Mitarbeiterin, dass eine Veränderung ja auch sehr von der Tragedauer abhänge, also wie diszipliniert der Patient sei. Das kann ich ja auch nachvollziehen. Aber ich für meine Verhältnisse trage meine Spange nach meinem Empfinden oft und auch immer längere Intervalle am Tag. Eigentlich immer wenn ich zuhause bin und ich bin schon viel zuhause.

Ich habe gestern im Internet gelesen, dass auch eine Aktive Platte wohl nicht in der Lage sei, Zähne zu drehen. Aber genau das müsste bei meinem rechten Schneidezahn geschehen. Es ist keine gravierende Zahnfehlstellung, aber sie stört MICH und ich bin zum KO gegangen, weil ich es gändert haben möchte. Dann erwarte ich auch, dass mich der KO ehrlich und kompetent berät, was möglich ist, was man mit welchen Mitteln erreichen kann und was nicht.

Der KO bestätigte mir ja (ich wusste es ja auch scgon vorher), dass ich die Behandlung mit meinen 25 J. komplett allein finanzieren muss. Und daurch hat mir meine KO auch bereits am ersten Beratungstag von einer festen Zahnspange abgeraten, bzw. sie mir ausgeredet, weil ich die eh nicht zahlen könnte. Sagte sie ja selber. Ich weiß nicht, wie hoch die Kosten da für mich gewesen wären. Aber für die Behandlung mit der Aktiven Platte zahle ich ca. 1.500€.

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass eine Behandlung mit einer festen Zahnspange ca. 15.000€ kostet. Ich glaube, das war auch die Zahl, die meine KO nannte.

Gibt es Fotos, die ich von deinem Zahnproblem sehen kann? :oops:

Liebe Grüße, Svenja

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Hi Svenja,

also hier im Forum werden auch immer wieder die Kosten angesprochen. Vllt versuchst du es einmal mit der Suchfunktion. Eine so horrende Summe für eine nach deinen Worten anscheinend eher optische Fehlstellung habe ich noch nicht gelesen. In einem anderen Forum habe ich einmal ganz grob über den Daumen gepeilt gelesen von durchschnittlich € 1.500 pro Kiefer - mit fester Spange. Wohl in den seltensten Fällen können Erwachsene noch mit losen Spangen behandelt werden.

Bei mir war es vor der letzten kfo Behandlung übrigens so, dass genau der KFO, der offenbar nicht in der Lage war mit festen Spangen zu arbeiten, mir für die Behandlung mit losen Spangen die mit Abstand höchsten Kosten nannte. Alle anderen nannten mehr oder weniger die gleichen Kosten, wiesen aber darauf hin, dass feste Spangen im OK und UK verwendet werden müssten und sie Probleme hätten, diese einsetzen, da ich leider schon einige Kronen habe. :-(

Ehe du weiter Zeit und Nerven neben den Kosten investierst, würde ich an deiner Stelle vllt doch noch einmal eine/n andere/n KFO aufsuchen.

Viel Glück!

PS Und das hast, denn du kannst die lose Spange herausnehmen und brauchst die angefangene Behandlung (erst einmal) nicht zu erwähnen.

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Hallo Svenja,

lose Spangen bringen im Erwachsenenalter meist nur wenig - vor allen Dingen, wenn Zähne gedreht werden sollen. Gerade das ist sehr schwierig - also nur einzelne Zähne gezielt zu bewegen.

Mit der aktiven Platte kann der OK gedehnt werden - aber viel mehr auch nicht. Eigentlich sind diese Spange auch sehr auf das Wachstum angewiesen, also bei Kindern und Jugendlichen nützlich.

Die Frage ist bei dir, ob es sich wirklich nur um eine "ästhetische" Behandlung handelt - denn du schreibst, dass du ein Kiefergelenksknacken hast. Hast du denn noch andere Auffälligkeiten gemerkt - also z.B. häufige Nackenverspannungen, Kiefergelenksschmerzen, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen?

Eine KFO-Behandlung kostet keine 15.000 Euro - also im Internet findet man Schätzungen von 3.000 - 7.000 Euro für eine außenliegende Spange je nachdem was gemacht werden muss - also für beide Kiefer.

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Erstmal vielen Dank für eure beiden Beträge. Sie regen mich sehr zum Nachdenken an. Wahrscheinlich sollte ich mir wirklich eine Zweitmeinung einholen. Schaden kann es ja nicht.

Ja genau, ich habe ein Kieferknacken im rechten Kiefergelenk, welches beim Gähnen, teilweise beim Kauen/Essen, bei weiter Mundöffnung, wenn ich meinen Unterkiefer von links nach rechts und von rechts nach links verschiebe oder ihn aber bei geschlossenem Mund nach vorn schiebe. Das Knacken ist deutlich hörbar. Hin und wieder schmerzt das rechte Kiefergelenk auch. Meine KO ist über das Knacken von mir informiert worden, bezieht es aber nicht in die Behandlung mit ein, da ich ja ursprünglich wegen der beiden Frontzähne die Praxis besucht habe. Ich habe auch zwei Fotos, auf denen die Zähne sichtbar sind, die nach meiner Meinung nach behandelt werden müssen. (Falls die wer sehen möchte...)

Inwieweit andere Schmerzen/Beschwerden vom Kiefer kommen, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich eine Wirbelsäulen-Skoliose habe, die auch ein paar Jahre mit Korsett behandelt wurde. Rücken- und Kopfbeschwerden können also auch vom Rücken kommen. Es kann aber auch sein, dass alles miteinander zusammenhängt.

Mein Gesicht sieht nicht entstellt aus oder sehr auffällig oder Ähnliches. Aber irgendwo her müssen meine Beschwerden (und das Drehen der Zähne) ja kommen. Ich habe hier schon so oft gelesen, dass eine UKVV vorgenommen werden muss oder andere Operationen, dass ich mich echt frage, ob bei mir nicht auch irgendein Eingriff notwendig wäre, um die Ursache wirklich zu beheben / zu behandeln.

Aber es existieren ja auch Röntgenbilder über meinen Kiefer und so ne Fotodokumentation frontal, im Profil, Abdrücke... aber diese Unterlagen kann ich ja schlecht einfordern und mit zu einem zweiten KO nehmen oder? :?:

Liebe und nachdenkliche Grüße,

Svenja

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Hallo Svenja,

also die Skoliose kann auch durch den Biss verursacht werden - auch wenn das nach wie vor viele (Zahn)Mediziner leugnen! Oder durch die Wirbelsäulenverkrümmung sind die Probleme mit dem Biss entstanden. Leider gibt es in diesem Bereich immer noch viel zu wenig Wissen - also wie die Wirbelsäule und das Kiefergelenk sich gegenseitig beeinflussen.

Eine KFO-Behandlung ohne Beachtung der Probleme des Kiefergelenks kann deine Symptome sogar verstärken!

Du darfst die Behandlungsunterlagen von der KFO anfordern - teilweise machen sie Dublikate (von den Abdrücken), die du dann bezahlen musst (ist aber nicht teuer). Lass dich nicht abwimmeln, versuchen die ZAs gerne

Schöne Grüße,

Heyfisch

bearbeitet von Heyfisch
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