Elke67

Wie lange hält eine herausnehmbare Klammer?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe ein großes Problem.

Im November 2009 hat mein Sohn (11 Jahre) eine herausnehmbare Klammer bekommen.

Im Februar, April und Juni 2010 hatten wir Kontrolltermine, bei denen alles in Ordnung war.

Ende April haben wir von der privaten Krankenkasse in die gesetzliche gewechselt.

Lt. Tarifordnung wird nur ein bestimmter Fehlstand von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Den hatten wir auch im November noch. Nachdem er jetzt aber schon 9 Monate die Klammer trägt, ist dieser Zahnfehlstand nicht mehr da, sondern ja schon 9 Monate korrigiert worden. Die Krankenkasse hat den Behandlungsplan, den der Kieferorthopäde im Mai neu gemacht hat, auch akzeptiert.

Plötzlich bekomme ich Rechnungen über Röntgenbilder, Abdrücke und Modelle aus diesem Jahr, die nicht gemacht wurden. Aber zum Behandlungsplan gehören. Auf Nachfrage heißt es : " Sonst würde die Krankenkasse irgendwann nachfragen, warum nichts gemacht wurde."

Als neueste Auskunft heißt es : "Das machen wir dann nächstes Mal. Herausnehmbare Zahnspangen halten sowieso nur 4 - 6 Monate, deswegen muß eine neue gemacht werden."

Stimmt das??

Meine Klammer hatte ich 2 Jahre, mein Mann auch. (Ist aber auch schon länger her).

Wenn nach 4 - 6 Monaten eine neue her müßte, hätte man uns doch schon im April oder Juni darüber informieren müssen, das es bald was neues geben muß.

Mir kommt das vor, als müßte ein Behandlungsplan eingehalten werden, weil wir mitten in der Behandlung die Krankenkasse gewechselt haben, aber nicht den Kieferorthopäden.

Liebe Grüße

Elke

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Hallo,

die Mysterien der Krankenkassenregelungen sind vielfältig und für alle Beteiligten bald nicht mehr zu verstehen. Bei einem Wechsel der Versicherung und einer erneuten Planung ist es nicht möglich, auf die diagnostischen Unterlagen wie Modelle und Röntgenbilder zu verzichten. Die gesetzlichen Versicherungen könnten eigentlich den privaten Behandlungsplan übernehmen, müßten dann aber viel mehr bezahlen. Deshalb muss der Kieferorthopäden den Jetzt-Zustand erfassen, um dann die korrekte Einstufung der Schweregrade bestimmen zu können. Insofern ist das Vorgehen des KFO mehr als korrekt. Letztendlich könnte der Behandler auch auf die Erfüllung des geschlossenen Vertrages bestehen und bräuchte keine Rücksicht auf die fehlende Erstattung zu nehmen...

Es ist während des Wachstums zwingend notwendig, die kieferorthopädischen Apparaturen anzupassen und in Abhängigkeit von der Gebissentwicklung neu anzufertigen. Sonst bräuchte man den Kindern auch nur einmal in zig Jahren ein Paar Schuhe kaufen ....

Viel Glück und gutes Gelingen!

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