Tini

Das erste Mal.

Hallo,

ich bin Tini und finde das Forum echt klasse! Leider hab ich es (auch) erst jetzt entdeckt - wo schon fast alles (so hoffe ich) vorbei ist.

Bei mir wurde eine UK-Rückverlagerung mit gleichzeitiger Drehung nach rechts vorgenommen.

Aber mal ganz von vorn: Ich hab als Kind schon eine Zahnspange getragen. Bin damit aber überhaupt nicht klar gekommen (lag wahrscheinlich daran, dass die Zahnspangentechnik in der ehemaligen "Zone" nicht so toll war?) und habe mich irgendwann geweigert, die Behandlung fortzuführen. Als ich 18 war habe ich wieder angefangen, mich mit meiner Fehlstellung intensiv zu beschäftigen und zehn Jahre später eine kieferorthopädische und -chirurgische Behandlung begonnen. Ich hab einfach nicht die richtigen Ärzte gefunden, denen ich ganz und gar vertraute. Deshalb hat sich die ganze Sache hinausgezögert, was im Nachhinein betrachtet, sicher nicht schlecht war. Heute bin ich mir sicher, das Richtige getan zu haben.

Im August 2004 kam die feste Zahnspange und vor sieben Wochen wurde ich operiert. Die OP habe ich ganz gut verkraftet, mein Gesicht war nur so dermaßen geschwollen, dass man mich "BACKE" nannte - wie charmant! Monster, Mumien, Mutationen!!! Deswegen war ich aus soooo lange krank geschrieben. Was mir sehr gut getan hat und immer noch gut tut, ist Rotlicht. Die Wärme verbunden mit einer vorsichtigen Massage lässt die Schwellung zurück gehen und lindert die Schmerzen.

Probleme hab ich mit dem Taubheitsgefühl in der Unterlippe und im Kinn. Das ist so doof, dass ich mir beim Essen immer auf die Unterlippe beiße und es erst merke, wenn sie "durchlöchert" ist. Außerdem fällt mir das Sprechen sehr schwer, muss mich richtig anstrengen. Nächste Woche beginne ich eine logopädische Therapie, hoffe es hilft.

Wenn die Spange endlich weg wär, wär ich die glücklichste Ex-Progenie-Patientin! Aber da muss ich wohl noch Geduld aufbringen.

Ich kann nur jedem zu einer Behandlung und natürlich zu diesem Forum raten, der ähnliche Probleme hat. Bin übrigens schwer begeistert, was Ihr hier alle für einen Fachwortschatz habt!

So, das wars erstmal. Wünsche allen, die es noch vor sich haben viel Mut und denen, die es hinter sich haben gute Besserung!

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Hallo Tini !

Da kann man Dir ja noch im Nachhinein gratulieren, das Du schon alles ( oder fast alles ) überstanden hast und das mit dem Taubheitsgefühl, ich denke das braucht halt etwas Zeit, 7 Wochen sind ja auch noch nicht so lang, ich drück Dir die Daumen, das das wieder wird.

Wo wurdest Du denn operiert ( Welche Klinik ) ???

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Hi Tini,

das mit dem Taubheitsgefühl kann ich Dir sehr gut nachempfinden.

Mir gehts jetzt nach 6 Wochen ähnlich.

Bei mir sind nicht nur Kinn und Lippe taub, dazu kann ich die linke Seite der Unterlippe nicht richtig bewegen. Ist quasi gelähmt. KFC meinte zwar das das schon noch wird, aber so wirklich glauben kann ich es noch nicht.

Wir müssen einfach noch gedult haben...:|

lg

olli

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@ Jassi'70: Danke für die Gratulation und für's Daumen drücken. Ich glaub, wenn man so etwas überstanden hat, kann man schon ein klein wenig stolz auf sich sein.

Operiert wurde ich im Humaine-Klinikum Bad Saarow. Der erste äußere Eindruck hat glücklicherweise getäuscht - ich war von Ärzten und Schwestern gleichermaßen begeistert. Sie haben sich dort wirklich rührend um mich gekümmert. Der Chirurg, der mich operiert hat, rief mich sogar zu Hause an, um sich nach mir zu erkundigen. Das nenn ich Fürsorge!! Und die Nachbehandlung klappt auch supi.

@ Olli: Ja, ja GEDULD. Ich hab dieses Wort nie öfter gehört, als in den letzten Wochen. Mein KFO und KFC haben mich zwar vorher über dieses Risiko aufgeklärt, habe aber nicht gedacht, dass es wirklich so komisch ist. Und immerhin kann es bis zu einem Jahr dauern, bis das alles wieder "gefühlsecht" ist.

Das ist ja doof mit der Lähmung. Vielleicht fragst Du mal, was Dein KFC von einem Besuch beim Logopäden hält oder so. Da muss es doch was geben, womit man die Bewegung trainieren kann?

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Hi,

den Nerv kann man mithilfe einer Physiotherapie oder einer Logopädin stimmulieren.

l.g sabine

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