Golemia

Bimaxilläre Umstellung - 28. April 2009 - Professor I. M. Watzke - SMZ-Ost Wien

26 Beiträge in diesem Thema

Wenn ‘der Schuss nach hinten losgeht’

--> nach vorangegangener Kinn- war eine Unterkiefervorverlagerung geplant

da ich den Kiefer stets mechanisch vordrückte, freute ich mich sehr darauf

--> aus der Unterkiefervorverlagerung wurde eine bimaxilläre Umstellung

eine Asymmetrie im Oberkiefer machte sie laut Chirurgin notwendig

--> nachdem ich fragte, ob sich bei jenem erweiterten Eingriff die Jochbeinregion ändern könnte und ein (zögerliches) ‘Nein’ als Antwort erhielt, erhob ich dagegen keinen Einspruch

--> denn logisch erschien mir: kommt der Oberkiefer mit an die Reihe, kann der Unterkiefer - dessen Streckung, wie ich explizit betonte, mein Hauptanliegen war - umso weiter nach vorne rücken

--> ich erhoffte mir eine gesundheitliche Aufwertung gleich der Genioplastik, obgleich ästhetische Aspekte im Vordergrund standen: es war mein Wunsch, ‘normaler’ - strenger, strukturierter, meinem Alter entsprechender - auszusehen

--> so wie ich es tat, wenn ich den Kiefer krampfhaft vorreckte, das angestrebte Operationsergebnis simulierte

Für den letztendlichen Ausgang des Eingriffes fehlen mir die Worte.

* vor dem Eingriff

mit mechanisch vorgestrecktem Unterkiefer

http://www.progenica.net/forum/album.php?albumid=51

* nach (sogenannter) Kiefervorverlagerung mit (sogenanntem) Asymmetrieausgleich

http://www.progenica.net/forum/album.php?albumid=52

Betrachte ich die Bilder heute, dreht sich mir sprichwörtlich der Magen um. Mehr und mehr wird mir bewusst, wie sehr ich, mein Gesicht - in bestimmten Bereichen unwiderruflich - eigentlich geschädigt wurde. Ausdruck und Persönlichkeit waren Vergangenheit.

--> Nachdem ich betonte, ich erwarte eine deutliche Verbesserung ‘in die richtige Richtung’ oder verzichte auf den Eingriff gänzlich, konnte ich die ersehnte Vorverlagerung mit der Lupe suchen. --> Nachdem ich postoperativ nicht mehr mechanisch vorstrecken konnte, hatte es weit eher den Anschein, eine Rücksetzung habe stattgefunden. --> Als eklatanten Rückschritt erlebte ich diesen für mich verpatzten Eingriff.

‘Leider’ bin ich künstlerisch veranlagt und besitze eine bestimmte Ästhetik. Nach der Kinnvorverlagerung (von über einem Zentimeter) - und mit vorgestrecktem Unterkiefer - ertrug ich es das erste Mal, mich von der Seite im Spiegel zu betrachten, und das bedeutete mir viel. --> Und dann war alles wieder wie vorher. --> Und schlimmer.

--> Die Asymmetrie im Oberkiefer (geschaffen durch einseitiges Zähneziehen in meiner Jugend) bestand weiterhin. --> Nachdem der Oberkiefer auf Grund ihrer mitoperiert wurde. - Mit allen ästhetischen Konsequenzen, über die ich nicht aufgeklärt war.

--> Die frontale Weichteilveränderung erachtete ich als fatal. Jahrelang hatte ich unter meinem fehlstellungsbedingten kindlich-harmlos lieb-naiven Aussehen gelitten. - Nun litt ich mehr denn je. --> Die völlig unerwartete weiterführende ‘Verniedlichung’ meines Antlitzes war für einen Menschen von meinem Schlag ein schwerer.

Jede Detailänderung auf die unerwünschte Seite wiegt für mich persönlich massiv. Hätte sich zumindest ein Gesichtsmerkmal verbessert, wäre es mir wohl dem zum Trotz möglich gewesen, gut oder schlecht damit zu leben. --> Nicht aber mit einer so beachtlichen Rundum-Abwertung wie ich sie erfahren musste. Konnte ich zuvor fotographisch mit dem Motiv des Selbstporträts arbeiten, war mir die Freude daran eindeutig genommen.

--> Ein gesundheitlicher Aufschwung stellte sich nicht ein. Objektiv mochte sich der Fehlbiss zwar verschönert haben, subjektiv allerdings konnte von ‘optimaler’ keine Rede sein. Nach wie vor merkte ich, dass meine Zähne nicht - weniger als früher, meines Empfindens nach - aufeinander passten. --> Dies äußerte sich deutlich in starkem nächtlichen Zähnepressen, das vor der Operation keineswegs bestand. Morgens schmerzte mich der ganze Mund, tagsüber fühlte ich mich gezwungen, ihn aufgrund des inadäquaten Bisses stets leicht geöffnet zu halten.

--> ‘Possen’ schienen die in meinem Oberkiefer eingebauten Metallplatten zu reißen. Vor dem Eingriff hieß es, jene seien unproblematisch und würden zeitlebens an Ort und Stelle belassen. Wie also kam es zuwege, dass sie etwa ein halbes Jahr postoperativ begannen mein Zahnfleisch an mehreren Stellen zu durchbohren - zu Invasoren des Mundraums wurden? Ich erlebte die ‘unproblematischen Platten’ als schmerzhafte Fremdkörper, die man ganz sicher nicht zeitlebens an Ort und Stelle ‘spazierengehen’ lassen konnte. --> Zwar vermochte ich perfekt mit ‘Jetzt habe ich allen Ernstes eine Schraube locker!’ zu scherzen, aber das Gefühl, etwas drängt unaufhaltsam immer weiter an unpassender Stelle an die Oberfläche, war unheimlich. Ganz zu schweigen von der ständig gegebenen Infektionsgefahr.

--> Meine Mimik, das Reden - das Lachen! - blieb bis hin zur kürzlich erfolgten Nachkorrektur fürchterlich unnatürlich.

--> Etwa um die Osterzeit wurde ich operiert, und erst weit nach Weihnachten konnte ich mir überhaupt erst wieder das Gesicht eincremen, ohne dass es schmerzte. (Wie sich bei der Zweitoperation herausstellte, war mein Oberkiefer beachtlich ramponiert.)

Zusammengefasst: Ich fühlte mich auf ganzer Linie betrogen.

--> Körperlich höchst unwohl und vollends zum Kleinkind verwandelt.

Ob mich etwa ein Mensch mit pädophiler Neigung operierte, kam ich einfach nicht umhin, mich zu fragen.

Die Professorin

--> ist bestimmt kein Unmensch

Doch in meinem Fall ist eindeutig allzuviel schiefgelaufen.

Etliches habe ich als ‘Fehler’ anzukreiden:

--> Selbstredend hätte ich informiert werden müssen, dass man offenbar nicht gewillt bzw. fähig ist, an meiner Person eine Vorverlagerung wie ich sie erwartete (--> die zwei Millimeter überschreitet) durchzuführen. Mich ob unrealisierbarer oder unmedizinischer Vorstellungen abzuweisen - dies wäre fair gewesen. Es hätte etliches an Leid erspart.

--> Sofern ‘mein exzellentes Gedächtnis keinen Dachschaden hat’, fragte ich, ob die Miteinbeziehung des Oberkiefers Auswirkungen auf das Aussehen der Jochbeinregion habe. Ich erhielt die Antwort ‘nein’; ich hätte gut ausgeformte Jochbeinbögen. --> Ich könnte meine Operateurin für inkompetent erachten oder mir vorkommen, als sei ich vorsätzlich belogen worden. Meine ehemals gut ausgeformten Jochbeinbögen - das Einzige, was meinem an sich unausgeprägten Gesicht etwas Ausdruck gab - wurden mir geraubt.

--> Unerreichtes Ziel der Operation war, die Asymmetrie im Oberkiefer auszugleichen. --> Ein Ziel, welches durch Reißen des ‘überschüssigen’ Zahnes auf einfacherem Weg hätte erreicht werden können. - Wie es ein halbes Jahr postoperativ auch getan werden musste. --> Nachdem der Oberkiefer zum Zahnerhalt mitoperiert wurde. - Mit allen unschönen Konsequenzen, über die ich nicht im Bilde war.

Verspätet gelangte ich zur Ansicht, es wäre vernünftiger gewesen, den Zahn vor dem Eingriff zu opfern. Bei einer Nachkontrolle fragte ich meine Chirurgin, ob dies nicht die günstigere Strategie gewesen wäre. Sie antwortete ‘ja’. ... Wie bedauerlich, dass sie mir jenen Umstand im Vorfeld verschwieg.

--> Nach wie vor werde ich das Gefühl nicht los, nicht nur ich, sondern auch die Doktorin habe die Operation ein wenig leichtfertig genommen. Einerseits behauptet sie, jeder Patient sei ein ‘besonderer’, mit dem sie sich ‘intensiv auseinandersetze’ - und im selben Atemzug, sie habe sich durch mein ‘kindliches Aussehen, meinem Äußeren, dem langen, lockigen Engelshaar und der überaus sanften (Engels)Stimme’ in eine ‘falsche Richtung’ leiten lassen.

Bestreiten will ich nicht, dass Äußerlichkeiten das Denken eines jeden bewusst oder unbewusst in gewisse Bahnen lenken. Formuliere ich allerdings deutlichst, was ich mir vom geplanten Eingriff verspreche, erwarte ich, dass dies - und nicht etwa meine Haartracht oder Stimme - bei der Operationsplanung den Ausschlag gibt. So wundere ich mich wohl gerechtfertigterweise, ob ich eine Mauer aus Granit beschwatzte. --> Ich wollte mein verhasstes kindliches Aussehen ab- und nicht ausbauen.

Das Planungsgespräch zwei Wochen vor dem Eingriff habe ich als gehetzt und ‘unrund’ in Erinnerung. --> Es war allein meine Schuld, mich statt auf mein schlechtes Gefühl, auf meine Operateurin zu verlassen.

--> Sofern es angebracht ist, die Professorin ‘meine Operateurin’ zu bezeichnen. Entnahm ich es der Krankengeschichte korrekt, arbeitete vorwiegend ein Arzt, mit dem ich - blickt man von einem ‘Scherzlein’ auf meine Kosten ab - kein Wort wechselte, an meinem Kiefer.

Ich verstehe, eine Operation ist für einen Mediziner ein alltägliches Ereignis. Für einen Patienten jedoch ein außergewöhnliches. Wohl würde es der Gesellschaft guttun, auch für Kassenpatieneten etwas mehr Begeisterung aufzubringen.

Bei jeder Gesichtsoperation handelt es sich um einen Eingriff in die Identität des Menschen. Die Visage, die mir wider Erwartung aufgebürdet wurde, hatte nicht viel mit mir gemein. Das Operationsergebnis wage ich sowohl auf ästhetischer als auch medizinischer Ebene als Misserfolg zu titulieren.

--> Ich sah mich zur Reparatur - soweit Reparation überhaupt möglich war, hat explizit erwähnt zu werden - an geeigneterer Stelle gezwungen. Und selbst für meinen überaus erfahrenen Zweitchirurgen stellte es eine Herausforderung dar, aus dem derart vorbehandelten Antlitz noch etwas Akzeptables herauszuschinden.

Eine Nachoperation an ersterer Adresse schlug ich aus; rein ihr Angebot spricht zwar für die Professorin, aber ich wagte nicht mehr, mich in Hände, dich mich hart gesagt verstümmelten, zu begeben.

Nach Präsentation von Bildern aus anderer Hand operierter Patienten mit offensichtlichem Vorgesicht (ein derartiges meinte ich - wie es sich der unaufgeklärte Laie nun einmal vorstellt - bereits mit der Genioplastik zu erhalten) ließ mich die Aussage der Chirurgin, nenne ich ein derartiges ‘Männergesicht’ mein Eigen, würde ich doch ‘psychologische Betreuung’ benötigen, stark annehmen, wir stimmen in unserem Denken in keinster Weise überein. --> Leider kam die Erkenntnis zu spät.

Psychologische Betreuung logischerweise wäre weit eher nach der Metamorphose zum Krabbelkind indiziert gewesen, als hätte ich ‘fix’ ein Gesicht, wie ich es ohnehin allzeit durch Überstrecken des Unterkiefers vortäuschte. - Wie ich es, da niemand warnte ‘ein Männergesicht verpassen wir Engeln bestimmt nicht’ erwartete zu erhalten. - Und wie ich es der Ärztin auf selbstgeschossenen Fotos zur Verdeutlichung meiner Vorstellungen ausdrücklich zeigte.

Einerseits würde ich Vergangenes gerne ‘in Frieden’ ruhen lassen; andererseits fühle ich mich nach wie vor schrecklich übervorteilt.

Zumindest halte ich es für mein Recht, alle unschönen Geschehnisse aus meiner Sicht darzustellen; wie ich es mir im letzteren Gespräch mit der Professorin erlaubte und mich prompt der Kartei ‘verlogen’ zugeordnet fand. Erbaulich war es nicht, mich vor versammelter Mannschaft, die sich verständlicherweise auf Chefins Seite schlug, gleichsam verteidigen zu müssen, nur weil ich mir die Freiheit nahm - oder die Frechheit hatte - meine Meinung kundzutun.

Öfters kramte die Doktorin selbst eine Zuträglichkeit hervor, um sie alsdann mit der entschiedenen Äußerung ‘Das ist jetzt egal!’ wieder vom Tisch zu fegen. Was geschehen ist, ist geschehen - egal ist es deswegen noch lange nicht.

Für mich mag es zu spät sein - für andere nicht.

Obgleich ich (wäre ich nur ehrlich zu mir selbst gewesen) das Gefühl ‘das passt nicht’ hatte, ließ mich mich auf Operation und Operateurin ein. - Setzte ich Gesundheit, Aussehen - meine Person - aufs Spiel.

--> Ich handelte verantwortungslos und der Schuss ging nach hinten los.

Statt mir lethargisch einzureden ‘vielleicht geht es ja gut’, hätte ich besser versucht, zu verstehen, auf was - und auf wen - ich mich einlasse.

--> Wie ich es jedem ans Herz legen kann.

Zum ‘guten Schluss’ sollte eine eigenartige Begebenheit vom Vortag des Eingriffes nicht zurückgehalten werden: Ich saß im Behandlungsstuhl, als meine Durchzeichnung (die Operationsplanung) von der Pinnwand zu Boden stürzte. Statt sie aufzuheben, trat man darauf. Prompt schoss mir durch den Kopf: ‘Wäre ich abergläubisch, müsste ich nach diesem Omen gehen.’

--> Wahrscheinlich sollte auch ein zumeist rationaler Mensch öfter auf seinen Instinkt vertrauen.

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Oh je, du Arme! Das ist ja furchtbar. Ich finde es gut, dass du deine Geschichte hier eingestellt hast. Es hilft jedem von uns, vor der OP doppelt über den Operateur und das Bevorstehende nachzudenken. Ich habe mich neben Empfehlungen ganz auf mein Bauchgefühl verlassen und mich für die Klinik entschieden, bei der ich mich wohl gefühlt habe. Das war auch die richtige Entscheidung-ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.

Ich kann voll und ganz verstehen, dass du unglücklich bist-du sahst vorher wirklich weniger kindlich aus, als nach der 1. OP. Magst du auch einen Bericht von der Korrektur einstellen? Oder habe ich den noch nicht entdeckt?

Ich wünsche dir auf jeden Fall auf diesem Wege alles erdenklich Gute und Liebe!

Zahnprinzessin

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Hi Golemia,

keine Ahnung, ob Du überhaupt Antworten willst hier, aber ist schon sehr krass, wie Du verbogen wurdest. "Entstellt" trifft es auf jeden Fall ganz gut. In Verbindung mit Deinem Styling hat das ganze durchaus ein bisschen was horrorhaftes so a la: Die schöne Geliebte des Grafen wird von der eifersüchtigen verhärmten Gräfin eines Nachts ins Verliesslabor verschleppt und am nächsten Morgen ist alles anders...

gibt es denn auch noch Bilder vom Endergebnis durch Prof. S??

Du hast sauviel durchgemacht und ich hoffe ganz arg, dass Du jetzt einigermassen zufrieden bist!!!!! Alles gute!

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Ich finde das sehr schwierig zu kommentieren, da die Nachher-Bilder für mich alle noch so aussehen, als wäre noch eine deutlich (Rest)Schwellung im Gesicht. Täuscht der Eindruck und sie war längst vollständig weg? Wie sieht es denn jetzt aktuell aus? Wurde doch nochmal korrigiert, oder?

Sind die Bilder eigens für die Kamera und Dokumentation entstanden (dann wäre es etwas zuviel des Posings) oder Schnappschüsse mit Deiner üblichen Mimik?

VG

bearbeitet von Chris80

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Danke für die Erinnerung bezüglich Zeitangabe - diese hat tatsächlich gefehlt.

Die ältesten Bilder der Kategorie ‘RUINIERT’ sind etwa drei Monate postoperativ geschossen; jüngere erst kurz vor dem Korrektureingriff.

--> Restschwellung demnach ist in einigen Aufnahmen bestimmt noch erhalten; wenn auch minimal.

--> Die Gegenüberstellung Vorher/Nachher soll nichts als einen groben Gesamteindruck vermitteln. - Hierbei spielt es meines Erachtens keine Rolle, ob hie oder dort ‘irgendetwas’ noch einige Millimeter voluminöser scheint. (Oder ich leichter oder voluminöser war. - Im Verlauf des Jahres verlor ich nämlich deutlich an Gewicht - eigentlich hätte mein Gesicht ‘erwachsener’ denn je wirken müssen -, an der brandneuen Niedlichkeit änderte sich aber nichts.

Sind die Bilder eigens für die Kamera und Dokumentation entstanden (dann wäre es etwas zuviel des Posings) oder Schnappschüsse mit Deiner üblichen Mimik?

Ich besitze eine vielschichtige Persönlichkeit (bitte nicht als Eigenlob auffassen - sie macht genug Schwierigkeiten) mit einer dazu passenden Bandbreite an Mimik.--> Die meisten der Aufnahmen sind Selbstporträts, wo ich gezielt versuchte, mein ‘Repertoire’ einzufangen.

--> Dies eben ist der Knackpunkt: Egal welche Emotion ich postoperativ versinnbildlichen wollte, egal wie ich es anstellte - die einstige Wandlungsfähigkeit schien ‘futsch’. Stets sah ich gleich langweilig, naiv, lieblich - doof - aus. Ich fühlte mich nicht allein in meiner (sogenannten - mein Fall war ich noch nie) Schönheit, sondern meiner Ausdrucksfähigkeit verstümmelt.

Wie sieht es denn jetzt aktuell aus?

Tja, das würdest du wohl gerne wissen. - Ich glaube, ich spanne noch ein wenig auf die Folter.

(Damit die anschließende Enttäuschung umso größer ist.)

;)

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keine Ahnung, ob Du überhaupt Antworten willst hier

Na, und ob ich Antworten möchte - jede Art von Antwort.

--> Ich mag hypersensibel sein, aber in diesem Zusammenhang bestimmt nicht. Auch negativen Bemerkungen verschließe ich die Türe nicht. ;)

"Entstellt" trifft es auf jeden Fall ganz gut.

Dir danke ich sehr für deine offene Einschätzung - nun komme ich mir ein bisschen weniger theatralisch vor.

--> Dabei ist meine ‘dramatische Ader’ ohnehin unleugbar - wo sie dich sogar zur kleinen Geschichte vom Grafen und dem Verlieslabor inspirierte. Ha!

@ Zahnprinzessin

Danke für deine Worte!

Schlau warst du, nicht wider dein Gefühl zu handeln - das spart später gegebenenfalls die dümmsten Selbstvorwürfe. Noch besser natürlich, es klappt bereits im ‘ersten Anlauf’ - Herzlichen Glückwunsch!

Doch ich glaube, bald steht noch eine Genioplastik an? Dann darf ich dir demnächst wohl noch einmal gratulieren - und bis dahin die Daumen halten!

Nein, ein Bericht über meine Reparatur ist noch nicht eingestellt - aber ja, ich habe es vor. --> Leider bin ich etwas lahm.

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Js, es stimmt. Wenn die Fotos nicht manipuliert sind ist die Folge der OP traugig. Ich muss zugeben, dass ich vorher nicht viel erkennen, dass es aus ästhetischer Sicht zu beanstanden gegeben hätte, aber wahrscheinlich hattest Du Schmerzen und Probleme bei der Bewegung.

Als Entstellung würde ich das "nachher" nicht bezeichen, sicher aber als Veränderung zum Negativen (wobei das Problem hier sicher ist, dass Schönheit Geschmackssache ist und möglicherweiese hatte die Chirugin die Dich operiert hat eine sehr eigene Vorstellung). Ich kämpfe im Augenblick mit Ähnlichem. Ich hatte nach einem schweren Unfall einen doppelten Kiefernbruch (+ Verlust mehrerer Zähne), wobei das Kieferngelenk einseitig regelrecht zertrümmert wurde. An dieser Seite ist das Gesicht nun eingefallen und assymetrisch schief im Vergleich zur "normalen" Gesichtshälfte.

Ich gewöhne mich auch nur langsam an diese Veränderung und mache mein Umwelt, meinen Partner und Menschen um mich herum glaube ich wahnsinnig mit Weinen und Irritation. Hinzu kommen Schmerzen, die am Anfang duch Morphine im Zaum gehalten wurden, inzwischen muss ich mit herkömmlichen Schmerzmitteln zurechtkommen. Ich bin recht schnell wieder arbeiten gegangen, da ich meinen Job nicht verlieren möchte.

Die Ärzte raten aufgrund des komplexen Bruchs und der Stelle im Gesicht an der er stattgefunden hat von weiteren Operationen ab. Grundsätzlich schein es Ihen viel mehr um die Funktionalität des Gelenks zu gehen und nicht um die Ästhetik. So wurde mir zugebilligt, dass eine Assymetrie vorhanden sei, jedoch bezeichnet man die Op als "Erfolg", da man ja fuktional etwas verbessert hat. Das ist hart, aber so ist wohl die medizinische Realität.

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--> Die Bilder sind nicht manipuliert.

Es sei denn, Farbveränderung und Kontrastverstärkung fällt unter diesen Begriff. - Dann nämlich wären sie es alle.

Deine Unterstellung könnte ich als Beleidigung auffassen.

--> Andererseits steht es dir natürlich völlig frei, ebendies zu denken.

Annehmen, es sei mir sonderlich angenehm, meine Aufnahmen öffentlich zu machen, brauchst du allerdings nicht.

- Hätte ich mittlerweile nicht wieder ein Gesicht mit dem ich leben kann, könnte ich es nicht.

Nachdem ich einiges durchlitten habe, fasse ich es als meine Pflicht auf, Denkanstöße zu setzen. Ich will präoperative Patienten zur Vorsicht mahnen. - Dies ist alles, was ich tun kann.

Das Angebot kann man nutzen - oder nicht.

Ich muss zugeben, dass ich vorher nicht viel erkennen, dass es aus ästhetischer Sicht zu beanstanden gegeben hätte, aber wahrscheinlich hattest Du Schmerzen und Probleme bei der Bewegung.

Ich hatte bei keiner Bewegung Probleme oder Schmerzen.

Warum ich operiert wurde, kannst du meinem Operationsbericht entnehmen.

Als Entstellung würde ich das "nachher" nicht bezeichen

Ich fühlte mich entstellt.

wobei das Problem hier sicher ist, dass Schönheit Geschmackssache ist und möglicherweiese hatte die Chirugin die Dich operiert hat eine sehr eigene Vorstellung.

Was meiner Meinung nach wie schief gelaufen ist, kannst du meinem Operationsbericht entnehmen.

...

Mit Fug und Recht kann man deine Situation als harten Schlag bezeichnen.

Ich kann dir allein raten, dich - soweit es möglich ist - auf dein übriges Leben zu konzentrieren: zu leben trotz allem nicht vergessen.

Ich fühlte mich entstellt (und war gesundheitlich nicht beschwerdefrei), aber die ‘Kiefersache’ war nicht mein gesamter Lebensinhalt. - Mach’ sie bitte nicht zu deinem.

Grundsätzlich schein es Ihen viel mehr um die Funktionalität des Gelenks zu gehen und nicht um die Ästhetik. So wurde mir zugebilligt, dass eine Assymetrie vorhanden sei, jedoch bezeichnet man die Op als "Erfolg", da man ja fuktional etwas verbessert hat. Das ist hart, aber so ist wohl die medizinische Realität.

Wie ich im Zug der Korrekturoperation merkte, kann die ‘medizinische Realität’ auch anders aussehen.

Vereinzelt gibt es Ärzte, die Ästhetik und Funktionalität nicht trennen.

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hallo golemia,

sehr grausam, eindrucksvoll und klug, wie und was du da scheibst.

ich schau nur mehr selten ins forum, sozusagen aus "alter gewohnheit", meine OP war 2007 in bethanien, aber dein beitrag hat mich wieder erinnert....

ich hatte 2007 eigentlich vor, mich im smzo operieren zu lassen, die frau professor war zuerst freundlich, wenn auch etwas "schusslig", und - wie ich meine - auch etwas ungenau. dann hatte ich unstimmigkeiten mit ihr, sie änderte plötzlich ihre meinung und nahm zusagen zurück und meinte, ich würde mir was einbilden. und so weiter....

ich fühlte mich sowas von gedemütigt, dass ich nichtmal drüber schreiben konnte, siehe http://www.progenica.net/forum/showpost.php?p=29283&postcount=6

...als ich deine geschichte las, war ich sehr daran erinnert...es ist so übel, wenn die behandlerInnen am hintergrund ihrer machtposition dann noch patienten beschimpfen und des lügens bezichtigen (um ja nicht in irgendeine gefahr zu kommen oder fehler zuzugeben) und das eh in einer zeit stattfindet, wo man eh verunsichert und ängstlich ist.

ich halte überhaupt das konstrukt im smzo als sehr problematisch....die frau professor führt eine privatpraxis IN einem öffentlichen spital, die "planung" wird privat verrechnet, die OP übernimmt die krankenkasse, was dazu führen muss, dass zwar am patienten nicht viel verdient wird, bei vielen patienten jedoch schon.

lieben gruss, d.

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"schusslig"

Frage mich manchmal, ob es bei ZA wirklich Schusseligkeit ist oder beabsichtigte Täuschung.

O-Ton des KFO während seiner Behandlung: "Ach, habe ich auch einen HG vorgesehen?"

Bin zwar "nur" kfo behandelt worden, aber mir hat es gereicht. Erst erklärte mir der KFO, als sich die Kauebene im UK vertiefte, dass sei normal und werde mittels HG korrigiert. Da 2 dieser Geräte im HKP vorgesehen waren, dachte ich, es habe seine Richtigkeit. Später erklärte er mir, er wolle lieber Jasper-Jumper einsetzen, aber dazu müsse erst der OK bebändert sein. Als dann der OK bebändert war, wollte er eine Quad-Helix einsetzen. Und dann war die Behandlung plötzlich von einem Tag auf den nächsten beendet. Abbruch.

Die Kauebene im UK ist nicht nur vertieft, sie hat außerdem Stufen, und die Zähne, die vor der Behandlung gerade standen, sind gekippt.

Wie sich lange nach der Behandlung herausstellte, waren auch nicht 2 HG vorgesehen, schon gar nicht je 1 für den Ok und UK, sondern 1 HG und 1 TPA, beide nur für den OK.

Die ruinierte Kauebene im UK wäre nicht entstanden, wenn die richtigen Zähne, die 4er statt der 5er, entfernt worden wären, und wenn, wie laut Sachverständigengutachten notwendig und geplant, die Frontzähne nach hinten gekippt worden und nicht die 6er und 7er nach vorne geschoben worden wären.

Diese Vorgehensweise war vorgesehen, wäre technisch einfacher vorzunehmen, kostengünstiger und insgesamt weniger belastend gewesen.

Die Position des UK wurde nicht korrigiert. Aus allein diesem Grund sollte aber die kfo Behandlung durchgeführt werden. Ästhetisch gab es keine Probleme. Aber funktionelle! Und die habe ich nach wie vor, und zu allem Übel auch noch gesunde 2 Zähne weniger und noch einige Beschwerden mehr.

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@ Dieter

Vielen Dank, dass du dich zu Wort meldest!

Ich las länger ‘still’ im Forum mit - auch dein Erfahrungsbericht war mir bekannt, bevor ich selbst in die Schweiz übersprang.

Wie es sich anhört, durftest auch du so manch böse Erfahrungen sammeln; wenngleich sie sich ‘wenigstens’ auf das Vorfeld der Operation bezogen. Traurig, wie die Professorin auch dich enttäuschte; aber wahrscheinlich hat sie dir damit im Endeffekt einen Gefallen getan. - Jemanden ‘abzuwimmeln’ ist zumindest fairer, als - der Begriff ‘planlos’ drängt sich mir auf - hineinzuschneiden (beziehungsweise hineinschneiden zu lassen).

‘Schusslig’ kann ich unterstreichen. Stress und Zeitdruck - und schon sind Dinge geschehen, die eigentlich nie geschehen dürften. Einen trifft es immer; diesmal musste ich den Preis bezahlen.

Aber zu erfreulicheren Dingen: Ich nehme einfach an, du bist jetzt wie damals mit deinem Operationsergebnis zufrieden? Dann gratuliere ich mit Verspätung!

~ Mina

P.S.:

Professor S. erinnerte sich glatt an dich.

- Zumindest daran, dass er einmal einen ‘Psychologen aus Wien’ zum Patienten hatte. Ich vermute, das warst du. ;)

@ Dagmar

Von ‘beabsichtigter Täuschung’ gehe ich zumindest in meinem Fall nicht aus. Grundsätzlich - und darüber staune ich, bedenkt man, was mir ‘angetan’ wurde, fast selber - halte ich die Chirurgin keineswegs für einen arglistigen Menschen. Immerhin zeigte sie verspätet ein wenig ‘Reue’ und bot mir Nachkorrekturen an. - Immerhin etwas.

Bei deinen Schilderungen - tja, da bleibt einem auch erstmal die Spucke weg.

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Ja, Professor S. erzählt gerne ungefragt über allerlei Patientengeschichten und verwendet Fotos auch ohne Erlaubnis; ich halte ja das Finanz- und Werbekonzept von Bethanien als noch problematischer als das typisch österreichische ("Körberlgeld") der Frau Prof. Aber die Ergebnisse dort sind einfach besser, was - soweit ich das ahnen kann - wahrscheinlich auch daran liegt, dass sich Prof. S. für eine OP viel Zeit lässt (bei mir waren es 9 Stunden). Und du weisst, dass du von ihm operiert wirst und nicht von einem Assistenten

In diesem Sinne hoffe ich, dass Bethanien auch für dich eine gute Erfahrung war (und bin gespannt auf einen Bericht)

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Ich besitze eine vielschichtige Persönlichkeit (bitte nicht als Eigenlob auffassen - sie macht genug Schwierigkeiten) mit einer dazu passenden Bandbreite an Mimik.--> Die meisten der Aufnahmen sind Selbstporträts, wo ich gezielt versuchte, mein ‘Repertoire’ einzufangen.

--> Dies eben ist der Knackpunkt: Egal welche Emotion ich postoperativ versinnbildlichen wollte, egal wie ich es anstellte - die einstige Wandlungsfähigkeit schien ‘futsch’. Stets sah ich gleich langweilig, naiv, lieblich - doof - aus. Ich fühlte mich nicht allein in meiner (sogenannten - mein Fall war ich noch nie) Schönheit, sondern meiner Ausdrucksfähigkeit verstümmelt.

Tja, das würdest du wohl gerne wissen. - Ich glaube, ich spanne noch ein wenig auf die Folter.

(Damit die anschließende Enttäuschung umso größer ist.)

;)

Ich glaube tatsächlich, dass das Kieferproblem eines Deiner kleinsten ist.

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Ja, Professor S. erzählt gerne ungefragt über allerlei Patientengeschichten und verwendet Fotos auch ohne Erlaubnis

Keine Bange, er ‘plapperte’ nichts aus, Fotos von dir bekam ich auch nie zu Gesicht. ;)

Du wurdest nur als Patient erwähnt, weil du gleich mir aus Österreich anreistest. Eigentlich tendiere ich dazu, es positiv zu werten, wenn sich ein Arzt noch an frühere Fälle erinnert.

die Ergebnisse dort sind einfach besser ... daran liegt, dass sich Prof. S. für eine OP viel Zeit lässt ... du weisst, dass du von ihm operiert wirst und nicht von einem Assistenten

Inbesondere wirst du von jemandem operiert, der neben der medizinischen Eignung auch das für einen Gesichtschirurgen wünschenswerte ästhetische Empfinden in sich trägt. - In einer Richtung, die jemand, der ‘kindliche Rückgesichter’ sehr hübsch findet, nicht zu schätzen wissen wird. --> Ich kann nur betonen, jeder sollte den Operateur wählen, der ‘zu ihm passt’.

bin gespannt auf einen Bericht

Bei mir muss man sich in Geduld üben. ;)

--> Nun hat sie ein Ende. http://www.sailerclinic.com/forum/read.php?19,58

bearbeitet von Golemia

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Die echten Gefühle erkennen und ausdrücken...Beim lesen kann man nur mitfühlen...

Was genau hat die Professorin an deinem OK gemacht, bei der 2. OP?? Ich kann mir denken, das die kluge Frau mehr gemacht hat, ausser die Asymmetrie zu beseitigen...

Wo wurdest du nachoperiert? sorry, wenn ich die Zeile übersprungen habe...

Ich freue mich sehr für dich, das alles jetzt vorbei ist....und ich kann mir vorstellen, das du jetzt genauso hübsch bist, wie auf den ersten Fotos:)))) wenn nicht hübscher auch...

Lg

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Hi Golemia,

habe gerade deinen Bericht von der Reop gelesen. Freut mich für dich, dass deine Behandlung anscheinend noch ein gutes Ende nehmen wird. Und, dass es so etwas wie eine Wende zum Positiven geben kann, sollte anderen Pat eigentlich auch Mut machen.

HG

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Es tut mir leid, dass bei dir so viel bei der Operation schiefgelaufen ist (das ist sicher nicht einfach für dich jetzt). Und obwohl sich jetzt alle melden, bei denen etwas "schief gelaufen" ist oder die im SMZ oder von Fr. Prof. Watzke wenig angetan waren, ist es dennoch eine Tatsache, dass es auch sehr viele 100% zufriedene Patienten von Fr. Prof. Watzke gibt, die auf Grund dieser Tatsache wahrscheinlich gar nicht wissen, dass es dieses Forum gibt.

Ich will damit nicht sagen, dass es "egal" ist, was dir (oder auch den anderen) passiert ist - nochmal, ich finde das nicht in Ordnung, aber ich möchte trotzdem auch sagen, dass ich von Fr. Prof. Watzke im Juli 2010 operiert worden bin, und dass ich mit dem Ergebenis total zufrieden bin und ich von ihr auch äußerst gut beraten wurde. Leider ist es eine Tatsache, dass Fehler passiert (auch in Bad Homburg oder wo auch immer), aber davon jetzt abzuleiten, dass das SMZ oder Fr. Prof. Watzke ihre Sache nicht prinzipiell sehr gut machen würden, erscheint mir nicht richtig.

Ich denke, man sollte sich den Eingriff vorher gründlich überlegen, und wenn man zu der Einsicht kommt, den Eingriff durchführen lassen zu wollen, ist man bei Fr. Prof. Watzke und im SMZ Ost in sehr guten Händen.

lg

Christian

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hallo dieter!

also ich finde eine op-zeit von 9 stunden nicht so toll, vor allem wenn es jemand auch in kürzerer zeit schafft - allein für das gewebe und die postoperative schwellung - da war ich froh, dass bei mir in 1,5 Stunden alles vorbei war (OK-Vorverlagerung und Genioplastik).

aber ich denke doch, dass es sehr wichtig ist, dass man sich bei dem chirurgen "wohl" fühlen muss und auch mit ihm (oder ihr) gut kommunizieren kann.

lg

Christian

bearbeitet von Amnesia_Wien

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jetzt abzuleiten, dass das SMZ oder Fr. Prof. Watzke ihre Sache nicht prinzipiell sehr gut machen würden, erscheint mir nicht richtig

Bestimmt wäre es grundverkehrt, von einem Unglücksfall auf die Allgemeinheit zu schließen. Ob man prinzipiell ‘sehr gut’ oder ‘sehr schlecht’ arbeitet? Wer kann das genau beurteilen? Mit Sicherheit kann ich nur für eine Person sprechen. Und wie unrund die Dinge bei dieser liefen, gruselt (mich).

dass ich von Fr. Prof. Watzke im Juli 2010 operiert worden bin, und dass ich mit dem Ergebenis total zufrieden bin

Freut mich total. 8-)

und ich von ihr auch äußerst gut beraten wurde

Nachdem ich der Professorin mein Missfallen deutlich vor Augen führte - vielleicht reißt sich die Gute seither mehr am Riemen?

Wie ich belo- ‘beraten’ wurde - dazu sage ich nichts mehr.

Mein Korrektureingriff übrigens dauerte wie Dieters Operation lange. Obwohl es sich um ein komplizierteres Unterfangen handelte, war ich ‘fideler’ denn die Male zuvor.

op-zeit von 9 stunden ... allein für das gewebe und die postoperative schwellung

Nachdem ich den direkten Vergleich habe - 10 Stunden Reparaturarbeit und weniger geschwollen als nach 2 -, mutmaße ich, Komplikationen oder Unannehmlichkeiten sind von der Operationszeit relativ unabhängig. (Eher entscheidend scheint das jeweilige Vorgehen, der jeweilige Arzt.)

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OT: ich finde es gut wenn auch negative erfahrungen berichtet werden, aber warum ausgerechnet bei den erfahrungsberichten - im gegensatz zum rest des forums - ärztenamen genannt werden kann ich nicht ganz nachvollziehen.

das führt dazu dass ein einzelner bericht mitunter als erstes ergebnis bei google auftaucht. das ist weder im positiven noch im negativen fall sonderlich fair für den arzt, und führt wahrscheinlich über kurz oder lang auch mal zu einer juristischen auseinandersetzung.

hallo dieter!

also ich finde eine op-zeit von 9 stunden nicht so toll, vor allem wenn es jemand auch in kürzerer zeit schafft - allein für das gewebe und die

wenn ich richtig informiert bin (aber nur aus 2. oder 3. hand) braucht dieser chirurg die lange zeit für die implantate die er bei fast jedem patienten verwendet - ist also nicht mit einer normalen kiefer-OP vergleichbar.

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Also ich finde es auch nicht ok das hier der Name der Ärztin erwähnt wird.

Natürlich ist es schlimm was dir passiert ist, aber ganz ehrlich, ich sehe auf den Vorher-Bildern nichts was hätte korrigiert werden müssen. Du hattest, meiner Meinung, davor ein "erwachsenes" und hübsches Gesicht.

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