MisterEd

Kieferbehandlung mit 22? Kostenübernahme möglich? lange story.. pls read =)

Hallo Leute,

habe folgendes Problem:

In meinem Unterkiefer fehlen mir aufgrund Vererbung zwei "richtige" Zähne (d.h. unter den Milchzähnen waren keine echten...).

Jeweils der erste Backenzahn auf beiden seiten des Unterkiefers. Dadurch ist bei mir der Unterkiefer leicht bogenförmig nach oben gewachsen (die vorderen Zähne sind "höher" als die hinteren) und auch etwas zu kurz. Daraus resultiert, dass ich insgesamt einen Unterbiss habe.

Leider wurde dies erst sehr spät (mit 17) bemerkt. Habe mir dann zusammen mit meiner Mutter erstmal nen KFO gesucht und da schließlich auch eine Behandlung angefangen. Dort war ich dann 3 Jahre in Behandlung mit fester Spange bis ich diese schließlich frustriert beenden lies da sich in der ganzen Zeit nahezu keinerlei Verbesserung einstellte. (allerdings war ich mit dem Ergebnis natürlich nicht wirklich zufrieden)

Nun, ein Jahr später, bin ich letzte Woche mal in die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in einer großen Klinik bei mir gegangen und habe denen dort meine Geschichte geschildert und meinen Kiefer gezeigt.

Die bestätigten meine schon lang gehegte Vermutung, dass sich meine Kieferfehlstellung nur durch eine Kombination aus kiefer-chirugie und kiefer-orthopädie richtig behandeln liesse. (dabei müsste u.A. mein Unterkiefer um ein paar millimeter nach vorne verlagert werden)

Zum Ende des Gespräches wiesen die Ärzte (waren je ein KFO und ein KFC) mich jedoch darauf hin, dass Kiefer-Korrekturen "normalerweise" bei über 18-jährigen mehr von der Krankenkasse übernommen werden würden. Allerdings gebe es dort spezielle Richtlinien nach denen dies entschieden wird. Dass mir die Anlagen für die beiden richtigen Zähne fehlen sei dabei auf jeden Fall von Vorteil....

Nun meine Frage: Wie kriege ich es hin, dass die Kasse das (zumindest teilweise) übernimmt. Das dumme bzw. auch widerrum gute ist, dass ich ja schonmal eine Kieferbehandlung hatte (als die anfing war ich noch 17 und die kasse hatte die auch übernommen. Einerseits könnten die sagen: Haben wir schonmal bezahlt... also kein zweites mal. Andererseits ist die Behandlung damals ja anscheinend nicht wirklich "erfolgreich" abgeschlossen worden... kann ich vielleicht damit irgendwie argumentieren? (der KFO hat die Behandlung offiziel schon abgeschlossen...)

Ab und zu habe ich auch mal Schmerzen (wie verspannungen) oder es knackt leicht im Kiefer beim kauen.... sollte ich das vielleicht "ausbauen" um meinen Erfolg auf Übernahme zu steigern?

Obwohl meine Fehlstellung von aussen betrachtet nicht so doll auffällt belastet mich das ganze auch psychisch mehr oder weniger stark.

Wäre echt froh wenn ihr mir ein paar Tips geben könnt damit ich die "Sch...." auch bei der KK durchbekomme. Vielleicht teilt ja auch einer ein ähnliches Schicksal und hat Lust sich ein bisschen auszutauschen.

wie auch immer

Danke fürs zuhören

MisterEd

(naja ganz so schlimm sehe ich nun doch nich aus hehe)

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Hallo MisterEd,

bei mir war es ähnlich.. Habe im Alter von 8 Jahren meine erste Zahnspange bekommen. Mit 16 wurde die Behandlung dann erstmal abgeschlossen, da man ohne Operation kein besseres Ergebnis erreichen konnte. Habe mich dann bei einer anderen KFO vorgestellt und die sagte mir, sie würde mich erst weiter behandeln wenn ich 18 bin und mir sicher bin, dass ich eine OP in kauf nehmen würde. Mit 18 hatte ich dann erstmal andere Sachen im Kopf als wieder ne Zahnspange zu tragen. Mit 20 hab ich mich dann doch durchgerungen mich nochmals beraten zu lassen. (Habe auch Kieferknacken und Probleme beim abbeissen.) Meine KFO und der KFC haben mir dringend zu einer Behandlung geraten. Daraufhin habe ich zugestimmt und meine KFO hat einen Behandlungsplan erstellt und diesen bei der Krankenkasse eingereicht. Die Krankenkasse hat ohne weiteres nachfragen der Kostenübernahme zugestimmt. Aber nur im Zusammenhang mit einer OP. Würde ich mich dann nicht operieren lassen, müsste ich die Kosten für die Behandlung mit der festen Spange selbst tragen.

LG Steffi

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Hy

Also bei mir war es so:

Mit 14 wurde mir gesagt das ich eine bimax Op brauche, dazu wurde gesagt das ich aber erst ausgewachsen sein muß..... Mit 16 habe ich mich geweigert (Panik!!!).

Mit 20 dann doch dafür entschlossen, die Kasse wollte Unterlagen haben, um diese von einem Gutachter auf die Notwendigkeit prüfen zulassen (hätte jeder Passant sagen können:p ). Nun ja auf jeden Fall übernehmen sie die Kosten musste aber damit einverstanden sein, meinen KFO nur in Rücksprache mit ihnen wechseln zu können und das wenn ich die Behandlung abbreche (aus welchen Gründen auch immer!) sie keine weitere bezahlen.

Beccy

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Hallo,

also ich bin jetzt auch 22 und trage auch immer noch eine Spange, mein Chef ist 34 und hat vor einigen Wochen auch eine Spange bekommen.

Das hat mit den alter wenig zu tun. Klar ist mir da auch peinlich in meinem alter noch spange zu tragen und wenn ich weg gehe muss ich immer den perso zeigen und so aber was solls. In 4 Wochen ist meine Spange ab und dann lach ich sie alle aus mit meinem neuen Supertollen Lächeln mit graden Zähnen die richtig aufeinander passen.

Ist doch egal wie alt man ist.

Bis dann

Sue

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Hy Sue

Da hast du vollkommen Recht. Am anfang ist es noch komisch, irrgendwie echt bisschen peinlich. Aber nach ein paar Wochen gehört sie eigentlich schon zu einem. Nur nach KFO Besuchen wünschte ich sie mir immer weg (so auwa gemacht hat sooooo lange danach ;) ) Doch wir wissen ja wofür wie es tun, gell ?!

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die können mir auch glühende nadeln unter die fingernägel schieben wenn es was bringt heheh... naja dummer vergleich aber mit der spange hatte ich und werde ich sicher kein problem haben... mit den 5000-10000 Euro die ich möglicherweise hinblättern müsste wenn die krankenkasse die behandlung nicht übernimmt schon eher (besonders weil ich die kohle dafür einfach nicht habe).. und den weiteren 3+ Jahren in denen ich mit dieser (wenn auch kleinen) "Behinderung" leben muss - oder halt dem Rest meines Lebens falls ich "damit leben muss"...

naja bin schon etwas optimistischer durch eure kommentare

P.S.: Was mich echt ankotzt fast noch mehr als alles andere: meine (scheiss) Eltern sind der Meinung das bei mir alles in Ordnung ist .. schon damals wollten sie mich von der ersten KFO-Behandlung abbringen anstatt mich zu ermutigen... also auf finanzielle Hilfe von denen kann ich im Fall der Fälle auch nicht bauen =(

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