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Gast Melanie2010

Kostenübernahme

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Da gibt es widersprüchliche Meinungen. Meine Krankenkasse hat ausdrücklich gesagt, dass ich ab da selbst zahlen muss, nicht zurückzahlen. Wenn du ein Schnäppchen planst, sei aber lieber vorsichtig. Wenn deine Zähne jetzt auf eine OP vorbereitet werden und du die nicht machst, muss dein Biss unter Umständen wieder vollkommen verändert werden, so dass die Geschichte genauso teuer wird.

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hallo alle zusammen,

ich bin momentan in einer Kieferorthopädischen Behandlung und soll Ende des Jahres operiert werden. Die Behandlung wird von der Krankenkasse bezahlt. Was wäre wenn ich mich doch nicht operieren lassen möchte, muß ich dann die Kieferortopädische Behandlung zurückzahlen?

Liebe grüße Melanie

Hi,

wenn Du nicht operiert werden willst, solltest Du Dir das zu Beginn überlegen. Der Biss wird wie schon erwähnt bis zur OP verschlechtert, damit er danach passt. Wenn Du nur orthopädisch ein bisschen behandelt werden möchtest, ist das der falsche Weg. Billiger auch nicht, da die OP-Vorbereitung dann wieder rückgängig gemacht werden muss und dann eben auf Deine Kosten.

Nach meiner Info musst Du ab dem Zeitpunkt, wo die OP verweigert wurde selbst zahlen. Soweit ich weiss, wird der Kassenteil der Behandlung bis dahin nicht an Dich berechnet, Du erhältst aber natürlich den 20% Eigenanteil der Leistungen auch nicht zurück. VG

bearbeitet von Chris80

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Hi!

Habe da noch eine dringende Frage, morgen habe ich nämlich den 2. Termin bei meinem KFO. Wie wird bei euch abgerechnet, über 18 Jahre..? Mein KFO rät nämlich dazu, dass ich die Kostenerstattung bei der KK wähle anstatt über die Chipkarte abzurechnen. Die KK muss aber ja trotzdem einen Teil übernehmen, da es sich bei mir um eine kombinierte kieferchirugische und kieferorthopädische Behandlung handelt. Habe was von 80 % gelesen und Eigenanteil von 20 %, jedoch hätte ich eh noch eigene Leistungen wegen Speedbrackets (eventuell In Ovation C)..

Hoffe dass ihr mir schnell weiterhelfen könnt!

Liebe Grüße

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Hallo Sibylle,

wenn du das Modell der Kostenerstattung wählst entscheidest du dich für einen Zeitraum (ich meine es wäre ein Jahr) bei allen (ambulanten) Behandlungen - also allen Arztbesuchen dazu. Das heißt du bekommst für jede Behandlung eine Rechnung und musst die dann bei der GKV einreichen, alles was die nicht begleichen, musst du bezahlen. Je nach Bearbeitungszeit musst du in Vorleistung gehen (ich weiß nicht wie schnell die dort arbeiten - habe aber meine Erfahrungen mit der Beihilfestelle) Es wird nach der Gebührenordnung für Ärzte / Zahnärzte abgerechnet - so wie bei einem Privatpatienten. Dort können die Ärzt die Faktoren (bei Privatpatienten sind 2,3 -3,5 der normale Rahmen) selbst bestimmen - aber die GKV wird nur bis zu einem bestimmten Satz ausgleichen. Hier findest du das Kostenerstattungsprinzip gut erklärt:

http://www.doc-maier.com/praxis/download/Kostenerstattung_gkv.pdf

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Hallo ihr lieben,

bin noch recht neu hier -

meine kieferorthopädin sagte mir, dass die krankenkasse alles bis auf 1500,--+ 600,-- € pfand übernimmt ....."für einen kieferchirurgichen eingriff"

kommt das so in etwa hin???

und auch das die ganze geschichte nach einem jahr erledigt ist - das hört sich so....na so vorprogramiert und unrealistich aber auch schön an...bin mir nicht sicher ob ich dem glauben schenken kann. denn das mit den kosten und dem 1 jahr kann doch nur hin kommen wenn aber auch rein gar nichts schief geht oder.....wie war das bei euch

:?::?::?:

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1500 + pfand? Kommst du aus Deutschland? Sowas hab ich noch nie gehört.

Meine Krankenkasse zahlt prinzipiell erstmal alles. Nur 20% zahle ich selber, die kriege ich am Ende der Behandlung aber zurück. Wenn in einem Quartal 600 Euro Behandlungskosten entstanden, zahle ich also knapp 120 davon erst einmal selbst. Das wird immer exakt an dem abgerechnet, was auch gemacht wurde. Also nichts mit Pauschalpreisen oder "ab einem bestimmten Betrag" oder als Vorschuss. Die Krankenkasse bezahlt vom ersten Beratungsgespräch an ihre 80%, egal, was das gekostet hat und was die ganze Behandlung gekostet hat. Vorausgesetzt natürlich die OP wurde bewilligt, klar.

Es gibt dann eine Reihe von privaten Leistungen, die die Kasse nicht zahlt. Spezielle Brackets, Zahnreinigung und so. Die sind zwar oft anzuraten, im Grunde aber nicht verpflichtend, deshalb kann dein KFO auch hier eigentlich keine Vorkasse verlangen oder einen bestimmten Betrag festsetzen, den du auf jeden Fall privat zahlen musst.

Also wenn du nicht grad aus nem anderen Land kommst, würde mir diese Kostenberechnung erst einmal sehr, sehr spanisch vorkommen.

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:D

ja ich komme aus deutschland .

mir wurde gesagt die 20% werden ca. 600,--€ sein!! welche ich nach der op wieder bekomme.

die 600,-- bekäme ich allerdings nicht wieder, wenn ich mich nach der zahnspange dazu entschließen würde die op (aus angst z.b.) nicht zu machen, da der befund der zahnstellung dann noch schlechter ist als vorher. die krankenkassen bestehen wohl darauf.

(daher Pfand)

sollte mich jedoch nochmal erkundigen wofür genau die rund ca. 1500,--€ sind. gehe mal davon aus das die genannte summe für die vorraussichtlichen behandlungen sein soll. !?!?

stehe auch wirklich noch ganz am anfang.

bearbeitet von bradshaw

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Okay, so wird es schon klarer. Mein Eigenanteil von 20% wurde auch auf 500 bis 600 Euro geschätzt. Die gibt es allerdings nicht nach der OP wieder, sondern wenn die gesamte Behandlung abgeschlossen ist. Und auch nur dann. Brichst du die OP und damit die Behandlung ab, dann sind auch deine 20% weg. Das gilt auch wenn du nach der OP weiter kieferorthopädisch behandelt wirst, denn dann übernimmt die Kasse die Kosten nicht mehr.

Ich schätze mal, dass die 1500 dann die von mir schon erwähnten Privatleistungen sind, allerdings irritiert mich die Höhe etwas. Mein KFO hatte die Kosten auf etwa 500 Euro geschätzt. Wichtig ist halt nur, dass du nichts im Voraus bezahlst, sondern immer Quartalsweise abrechnest. Und eben zu allen Privatleistungen ausdrücklich zustimmst.

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Hi @ Heyfisch..

Je nach Bearbeitungszeit musst du in Vorleistung gehen (ich weiß nicht wie schnell die dort arbeiten - habe aber meine Erfahrungen mit der Beihilfestelle)

Hast du selbst denn auch die Kostenerstattung gewählt, da du Erfahrungen mit der Beihilfestelle hast?! Heute meinte mein KFO dass die Kasse alles zahlt, egal mit welchem Faktor das berechnet ist.. Aber sicher bin ich mir da nicht, habe nur Angst dass ich später mit unvorhergesehenen Kosten alleine da sitze..

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Hm, wegen dem Kinn machen es doch viele auch so, dass sie gleich noch eine Kinnoperation mitmachen. Mein Chirurg bietet das zum Beispiel zur Plattenentnahme an.

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Hi..

@ Melanie: warum mein KFO zur Kostenerstattung rät, er meinte sonst könnte es sein dass die KK z.b. nur 12 Bögen übernimmt ich aber für meine Behandlung 18 Bögen bräuchte, deswegen empfiehlt er das.. Er meinte noch dass ich selbst nix zahlen muss sondern die Rechnungen bei der KK einreiche.. wenn ich nun den Kostenplan habe, frage ich auf jeden Fall noch meine KK, was die dazu rät.. Im Oktober habe ich einen Termin in der Klinik wo mir alles erklärt werden soll, hoffe auch dass es eine Simulation gibt ;)

Viele liebe Grüße

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Als Beispiel hat er 18 Bögen gesagt, wie viel aber nun insgesamt weiß ich nicht.. aber damals hatte ich auch glaub ich mehr als 4 bögen.. warte leider gerade immer noch auf den Behandlungsplan.. :(

LG

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Wahrscheinlich spricht der eine KFO von Bögenpaaren und der andere von Einzelnen. Neun Paare für die gesamte Behandlung ist vermutlich Maximum, ich habe mein 6. oder 7. Paar drin und bin noch vor der OP. Allerdings sind da auch Stahlbögen enthalten, die ohne private Zuzahlung sind.

Vier Paar elastische Bögen kommt hin...drei in der Nivellierungsphase zu Beginn und eines zum Finish am Schluss. Ich hatte nur eine Runde extra, von daher könnte das hinhauen mt vier Paar thermoelastischen Bögen. Das sind die, die Du privat zahlen müsstest.

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Hallo Sibylle,;-)

ich denke auch das der Kfo mit den 18 Bögen die Oberen und Unteren gemeint hat. Ich bin jetzt seit 1,5 jahren in Behandlung und hatte bis jetzt erst 7-8 Bögen Oben und Unter.

Ich habe für dich Informationen über das Kostenerstattungsprinzip heraus gesucht:

Mit der Kostenerstattungsprinzip wird der Patient als Selbstzahler (Privatpatient) nach der der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) behandelt, bezahlt seine Rechnung direkt an den Arzt und lässt sich den erstattungsfähigen Anteil durch seine Krankenkasse erstatten. Erstattungsfähig durch die Krankenkasse ist nur der Betrag, der bei Anwendung der Kassen-Gebührenordnungen (Ärzte: EBM Einheitlicher Bewertungsmaßstab, Zahnärzte: BEMA Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen) gezahlt worden wäre, abzüglich einer je nach Krankenkasse zwischen 5 und 10 % liegenden Pauschale für den Verwaltungsaufwand und fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfung, d.h. für den Verzicht auf Budgetierung.

Da die Gebührenordnungen GOÄ/GOZ der PKV und EBM/BEMA der GKV teilweise inkompatibel sind und vor allem die privatärztliche GOÄ/GOZ Abrechnungsposten vorsehen, die kein Äquivalent im EBM/BEMA der GKV haben, kann es vorkommen, dass große Teile der Privatrechnung von den Krankenkassen nicht erstattet werden. Auch darf der Arzt nach der GOÄ/GOZ je nach Leistungsbereich den Preis für eine Leistung mit Steigerungsfaktoren versehen (ohne Begründung zwischen 1,0 bei einfachem und 2,3 bei durchschnittlichem Aufwand, mit Begründung bei Besonderheiten auch bis 3,5). Einen Steigerungsfaktor kennt die GKV jedoch nicht, und die erstattungsfähigen Vergütungen nach EBM liegen meist nur im Bereich des 0,8- bis 1,2-fachen GOÄ-Steigerungssatzes.

Weil insbesondere beim Eintritt einer schweren oder langwierigen Erkrankung hohe Selbstbehalte entstehen können, kann die Wahl der Kostenerstattung derzeit nur GKV-Versicherten empfohlen werden, die entweder über eine sogenannte private ambulante Restkostenversicherung verfügen oder beihilfeberechtigt sind. Die Gesundheitsreform 2007 sieht eine Stärkung der Praktikabilität des Kostenerstattungsprinzips für GKV-Versicherte vor, indem den GKV erlaubt wird, Kostenerstattungswahltarife gegen Mehrprämie anzubieten, die die Restkosten erstatten.

Ich habe noch eine Frage an alle:

In dem Genehmigungsbrief von der KK für meine Kieferorthopädischen Behandlung steht nur das ich wärend der Behandlung bei der KK versichert sein muß. Dort steht nichts davon das die Kosten für die Kieferorthopädischen Behandlung nur bezahlt werden wenn ich mich operieren lasse. Muß ich wenn ich mich nicht operieren lasse die Kosten die danach anfallen trotzdem bezahlen?

LG8-)

bearbeitet von Melanie2010

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Danke euch allen für die Antworten.. Danke Melanie für´s raussuchen der genauen Erklärung.

Ich möchte dann lieber die Behandlung über die Chipkarte laufen lassen, mein Artz rät aber ja trotzdem zur Kostenerstattung, aber am besten frage ich die meine KK wenn ich den Behandlungsplan habe..

Viele liebe Grüße

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