Nike Viktoria

Maßlos enttäuscht

Hey Leute!

Ich war schon länger nicht mehr hier drin (hatte eig vor nie wieder herzukommen ^^), aber hab mich jetzt doch dazu entschieden ein neues Thema zu erstellen. Es kommt hier zwar schon ab und zu zur Sprache, aber es noch mal ganz gezielt anzusprechen, kann ja nicht schaden. Ich meine eine mögliche Enttäuschung nach der OP.

Ich bin sehr enttäuscht (wie man aus dem Titel ja rauslesen kann ^^). Ehrlich gesagt bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob sich überhaupt etwas verändert hat. Vor über einem Jahr wurde mein Unterkiefer nach hinten versetzt. Bei der Entfernung der Klammern dann noch das Kinn reduziert. Gebracht hat es irgendwie gar nix. Ich weiß nicht genau woran es letztendlich lag... Ich glaube erstens haben sie den Unterkiefer bei einer Nachkorrektur wieder zu weit nach vorn geholt und zweitens ist er wahrscheinlich von selbst ein Stück vorgekommen. Erklärt hats mir niemand, meine Kieferorthopädin meinte nur *Sie hätte sich ja gewünscht, dass sie den Kiefer weiter nach hinten versetzen* und *Für sie bin ich immer noch als progen erkennbar*. Lustig! BIN ich ja auch (immer noch!!!)...

Außerdem meinte sie, dass ich froh sein kann, dass ich keinerlei Beschwerden von der OP habe und dass das möglicherweise auch damit zusammenhängt, dass das Ergebnis so minimal ist. Toll...

Für mich steht fest, ich werde das ganze wiederholen. Ich weiß noch nicht wann und wo, aber nicht noch einmal in der Uniklinik in Freiburg, das steht fest! Mag sein, dass es bei vielen wunderbar funktioniert (glaub ich sogar sehr gern, ich hab halt immer Pech...), aber bei mir eben nicht.

Na ja, wie auch immer. Ich bin enttäuscht und wütend (weiß zwar nicht auf wen... ich glaub so richtig falsch gemacht hat wahrscheinlich niemand was...).

Würd gern wissen ob jemand ähnliches erlebt habt und wie ihr damit umgeht. Geschichten von wunderbaren Ergebnissen möchte ich nicht hören!!!!

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Baden!

Nike

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Enttäuscht und wütend - ich kann dich verstehen.

Das klingt nun wie Hohn (& ist bestimmt nicht erst gemeint), aber:

Sieh’s einfach positiv, sei einfach nur froh, dass sich nichts verschlimmerte - sei einfach dankbar, dass alles einfach nur für die Katz’ war! 8-)

Falls es dir ein Trost ist: Bestimmt steht du mit deiner Unzufriedenheit nicht allein im Regen.

--> Für mich war die Operation ein Totalabstieg.

Auf wen ich wütend bin?

Auf mich natürlich und meine (angebliche) Operateurin. --> Ich glaube, da lief einiges so richtig falsch.

Wenn du magst, kannst du ja in meinem Erfahrungsbericht schmökern. Ich verspreche: Die Geschichte eines wunderbaren Erlebnisses wirst du nicht vernehmen.

Wie ich mit meinem Erlebnis umgehe?

--> Ich ließ das Ganze bereits wiederholt. Definitiv an anderer Stelle. (Buchstäblich in einem anderen Land.)

Denn ich kam mir gefoppt, belogen, v e r a r s c h t vor.

--> Gute Nacht.

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Ich habe schon Beiträge von dir gelesen... Aus den Bildern werd ich ehrlich gesagt nicht wirklich schlau (man wird halt doch nicht zum Experten durch diesen Mist...).

Verarscht fühl ich mich zwar nicht wirklich, aber es war schon ein Chaosladen da. Ich musste mich um ziemlich vieles selbst kümmern, ständig nachfragen, weil mir einfach nichts erklärt wurde. Aber egal...

Wie war es eigentlich das ganze zu wiederholen? Gabs da irgendwelche Schwierigkeiten. Von wegen Krankenkasse und so... Und in welchem anderen Land warst du denn? In der Schweiz? Die is bei mir gleich um die Ecke also von daher.... :)

Gut Nacht! ^^

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Aus den Bildern werd ich ehrlich gesagt nicht wirklich schlau

Warum das?

Klickst du auf eines meiner Alben, sollte nicht nur die 'Bildgalerie', sondern auch die dazugehörige Beschreibung sichtbar sein. (Darüberliegend, im blauen Feld.)

Oder meinst du die Miniaturfotos meiner Signatur?

-->

* vorerst = Naturzustand (aber nach jahrelanger Zahnspangenbehandlung)

* verbessert = nach 1. Genioplastik (aber mit Vorstrecken des Unterkiefers)

* RUINIERT = nach 1. Bimaxillärer Umstellung

* repariert = nach 2. Bimaxillärer Umstellung

--> Alles (zumindest ein bisschen) klar? ;)

Verarscht fühl ich mich zwar nicht wirklich

Würdest du es, hätte dein Haar, deine Stimme, dein Gewand bei der Operationsplanung den Ausschlag gegeben? http://www.progenica.net/forum/showpost.php?p=101829&postcount=312

Oder man dir nach ‘verpatzter’ Operation mitgeteilt: Hätten Sie ‘so ein’ Gesicht, würden Sie ja psychologische Betreuung brauchen! (--> 'So ein' Gesicht, wie du nicht unbegründet annahmst zu bekommen - und du mit vorgestrecktem Unterkiefer eigentlich ‘ohnehin’ besaßest.)

Oder wäre deine Unterkieferrücklage erst während der Kinnvorverlagerung erkannt worden?

Wie war es eigentlich das ganze zu wiederholen?

Na, wunderbar. ;)

--> Sehr vereinfacht ausgedrückt: eine große Investition an Zeit, Geld und Nerven. Meine Krankenkasse zahlte im Ausland (ja, ich war in der Schweiz) nicht.

Aber ich lernte praktisch gesagt auch ‘zwei Welten’ kennen. --> Und habe endlich annähernd das Ergebnis, das mir von Anbeginn an vorschwebte. --> Endlich hält mein Unterkiefer ‘fix’ vorne. Und siehe da: Psychologische Betreuung benötige ich deswegen nicht.

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Ich bewundere Dich, daß Du das nochmal durchziehen willst... wenn die Fehlstellung nur annähernd weniger sichtbar geworden ist, hätte ich es vermutlich entnervt gelassen. Willst Du denselben KFO, aber einen neuen Chirurgen? Und hättest Du nochmal länger Vorbereitungszeit, oder wäre es 'nur' die OP, die Du wiederholen mußt? Viel Glück Dir auf jeden Fall, sag uns mal, ob und wo Du das jetzt nochmal angehst. (hab natürlich keine Ahnung, was die Leute im KH gemacht haben, würde aber auch eher denken, daß so ein Rezidiv zu den "normalen" Risiken gehört und nicht Folge einer totalen Fehlbehandlung ist. Ist natürlich aber trotzdem scheiße.)

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Meine KFO wechsel ich garantiert auch! Wie gesagt, ich kann ihre Arbeit nicht wirklich beurteilen und so als Mensch mag ich sie eigentlich auch, aber erstens werde ich in einem Jahr eh wegziehen (wegen Studium) und zweitens bin ich doch ein bisschen genervt von ihr. Sie war während meiner Behandlung zum zweiten Mal schwanger und hatte noch ein ziemlich kleines Kind... deswegen war sie manchmal etwas neben der Spur. Ich finde allerdings dass Patienten unter solchen Sachen nicht leiden sollten. Eigentlich...

Also wenn ich wirklich beides noch mal machen sollte (und nicht nur eine zweite Kinnreduktion wie ich es mir eigentlich (vorerst) erhoffe), dann werde ich garantiert noch mal eine feste Zahnspange bekommen. Das Problem ist, dass meine zwei oberen Frontzähne jetzt sehr weit vorstehen. Sie stehen so schon vor den unteren Frontzähnen und es fällt auch nicht unbedingt (jedem) auf, aber es stört mich und ich glaub ein Dauerzustand kann das nicht sein. Insgesamt glaube ich dass der Biss noch lange nicht stimmt.

Ich glaube auch dass ich größtenteils eben wieder rückfällig geworden bin. Allerdings habe ich auch nie eine Kopf-Kinn-Klappe bekommen und solche Sachen, vllt wurde da ja was vermasselt, ich weiß es nicht. Ansonsten war die erste OP nicht so besonders. Nach ein paar Tagen musste korrigiert werden. Ich glaube es war vor allem nicht gleichmäßig auf beiden Seiten und zu weit hinten (oder auch nicht... vllt wars ein Fehler das ganze wieder ein Stück vorzuholen...?).

Naja wie auch immer, ich werde jetzt erst mal eine Jahr Pause machen, vor allem auch weil jetzt das Abitur an der Reihe ist. Das ist jetzt Priorität Nummer Eins. Aber danach, wenn ich dann irgndwo studiere, weit weg von daheim, der Familie und den alten Freunden kann ich noch mal von vorn anfangen. Dann bin ich auch erwachsen und geh das ganze bissle anders an. Hab natürlich jetzt schon Angst wegen der finanziellen Sache, aber so richtig Sorgen mach ich mir dann erst in einem Jahr.

Liebe Grüße!

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