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marion

Frage zu UK-Vorverlagerung

Hallo, ich finde dieses Forum sehr informativ und man findet Antworten auf Fragen, die man vom KO entweder aus Zeitmangel oder aus andren Gruenden nicht bekommt. Zu meiner Frage: ich bin momentan total verunsichert :(. Die Diagnose meines KO lautete: Klasse II/ Deckbiss/ Ueberbiss 4,5mm - Behandlung mittels festsitzender Spange (Frontzahntorque, usw.) + OP + postoperativer Feineinstellung - mittlerweile habe ich die Spange 4 Monate, hab mich auch dran gewoehnt, bin mir aber wegen der OP ziemlich unschluessig. Hab dies auch von Anfang an meinem KO gesagt, dieser hat gemeint, dies wirkt sich nicht auf die Behandlung aus, ich koenne mich noch entscheiden. Soweit so gut - auf weiteres Nachfragen meinerseits wurde mir jetzt mitgeteilt, dass die Behandlung ohne OP sinnlos waere, da ja bei der Behandlung auf die OP hingearbeitet wird, dh. Ueberbiss wird mittels torquen verstaerkt, UK weiterzurueck (bislang waere die Ruecklage bei ca. 3-5mm, allerdings linke Seite etwas laenger als rechte), und dies wird mit der OP behoben. Ich muss noch dazu sagen, dass bei mir seit des Ziehens der Weisheitszaehne Kiefergelenksknacken entstand, ist nicht schlimm, aber laestig, war mit ein Grund, mich fuer eine Behandlung zu entscheiden. Ausschlaggebend fuer die Behandlung war allerdings das Aufeinanderpressen der Kiefer beim Schlafen, wodurch natuerlich die Zaehne leiden, da ich mein Gebiss noch laenger erhalten moechte, bin jetzt Mitte 30, war ich mit einer Behandlung (ohne OP) einverstanden.

Sorry, ich musste leider etwas ausfuehrlicher werden, um mein Problem zu schildern - es waere toll, wenn ihr mir weiterhelfen koennt - ich habe saemtliche OP-Berichte gelesen, trotz der durchwegs positiven Berichte bin ich nicht bereit, eine OP zu machen, da ich denke, dass mein "Defekt" momentan zu gering ist, um sich so einem starken Risiko auszusetzen!

Danke fuer eure Antworten !

LG Marion

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Hey Marion,

zur Frage OP oder nicht OP. Im Endeffekt kann das nur dein Kieferchirurg deiner Wahl entscheiden. Der KFO hat zwar meist eine relativ gute Meinung, aber im Endeffekt sagt der Kieferchirurg was Sache ist. Insofern würde ich da mal einen oder zwei aufsuchen und mir die Meinung von denen anhören, ob du quasi eine "Operationspflicht" hast. Wenn er meint es geht nicht ohne OP und evtl. ein zweiter auch, dann wirst du die OP machen lassen können/Müssen/dürfen :P

Das Risiko bei den KieferOps ist heute wirklich gering, zumal es ja "nur" um die Nervschädigung im Unterkiefer geht. Ich will damit sagen, daß Kiefer-OPs keine SonderOps sind die 1x im Jahr stattfinden. Und glaub mir, ich habe wahrscheinlich mehr Kiefer operiert bekommen als die meisten hier an Board :)

Du musst dich halt entscheiden, was dir wichtiger ist. Ein vernünftiger Zahnapparat der noch lange hält, ein vernünftiger Biss und kein Kiefergelenksknacken, dafür ein bisschen Überwindung zur OP, oder halt eben nicht.

Ich kann dir nur die OP empfehlen, wenn sie wirklich notwendig ist.

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Hallo, danke fuer Deine Antwort. Ich bin eh grad am "Meinungen" einholen. Ein Erstgespraech mit einem Kieferchirurgen hatte ich bereits, was mich dabei verunsichert hat, dass er gleich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, den OK mitoperieren wollte...das klang fuer mich eher nach einer SchoenheitsOP.

Du hast recht, ein Zahnapparat, der noch lange haelt, ist natuerlich das wichtigste :) aus diesem Grund hab ich die ganze Behandlung ja begonnen - ich moecht halt nur verhindern, dass gleich die "schaerfste" Variante gewaehlt wird. Ausserdem hab ich ziemliche Angst vor Operationen und dergleichen :shock: !

aja, eine Frage haette ich noch, wie gross stehen die Chancen, dass man als Patient die Unterlagen vom KO bekommt?

Danke schoen :)

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Hey Marion,

um dir nochmal kurz zu antworten.

Das mit dem "optimalen Ergebnis" hat nicht alleine was mit Schönheit zu tun. Fakt ist aber, daß wenn du nur deinen Unterkiefer verlagern lässt, dein Gesicht ggf. nach der OP platt wirkt.

Du solltest verstehen, daß je nach Kieferfehlstellung dein Oberkiefer natürlich auch skelettal fehlgebildet sein kann. D.h nehmen wir mal an, dein Oberkiefer liegt 5cm zu weit hinten., d.h dein Unterkiefer liegt quasi 5cm zu weit vorne. Natürlich kann man jetzt den UK 5cm zurückverlagern, auf länge des Oberkiefers. Aber das ist nicht die richtige Option! Danach sieht dein Gesicht eingeschlagen aus und skelettal ist es natürlich die falsche Variante, da eher dein Oberkiefer nach vorne sollte und dein Unterkiefer vielleicht ein bisschen zurück (wenn der auch zu stark ausgeprägt ist).

Verstehst du was ich meine?

Mir ist schon klar, daß du Angst vor der OP hast, aber es ist nicht DER Rieseneingriff :P

Zu den Unterlagen. Du kriegst sie alle, solltest halt darauf bestehen. Du bezahlst ihn ja schließlich . Das ist das gleiche mit dem OP/Narkoseprotokoll. Das kannst dir auch geben lassen. Du solltest halt, vor allem im Umgang mit solchen Protokollen, keine Höflichkeiten sondern eher Druckformeln an den Tag legen. Also nicht: Könnte ich die dann mal haben? Sondern : ICh hohl sie mir morgen ab.

:P

Grüsse

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