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rotergalaapfel

Techniker KK - Zusatzversicherung?

Hallo :)

Bin jetzt erst ganz frisch in den Kontakt mit Kieferchirurgie gekommen und daher auch völlig planlos. Gerade was die Kostenübernahme angeht, sollte ich mich noch informieren um das Beste rauszuholen. Was ich denn weiß ist, dass ich Studentin bin, welche bei ihrem Vater bei der Techniker KK mitversichert ist. Also bin ich ohne irgendeine Zusatzversicherung und es wird laut meines Kieferchirurgen auch schwer noch eine zu finden, da ich ja noch eine Diagnostik habe. Mir sollen die Zahnbögen nochmal ausgeformt werden (das würde dann der Kieferorthopäde machen) und dann oprativ der Oberkiefer vorverlegt, Unterkiefer ausgerichtet werden. Eventuell wird eine kinnplatik noch vollzogen, da mein Kinn momentan dominant ist, durch eine Unterkieferrückverlegung aber noch länger erscheinen würde. Die Simulation habe ich noch vor mir.

Momentan weiß ich also nur über meine Kieferfehlstellung bescheid, habe nächste Woche einen Termin bei meinem Kieferorthopäden um über den weiteren Behandlungsverlauf nochmal zu reden und würde mich freuen, wenn jemand sich schon ein wenig mehr mit den KK auskennt um mich beraten zu können.

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Hi,

Dein Arzt hat recht. Für Zusatzversicherungen etc. ist es zu spät, wenn die Diagnose bereits vorliegt.

Ich bin auch bei der Techniker und aktuell gerade in der Diskussion zur Kostenübernahme der Simulation. Auch da kann ich Dir keine großen Hoffnungen machen. Es gibt einige gesetzliche Kassen, die vereinzelt Kulanz zeigen in diesem Punkt, bei der Techniker jedoch habe ich hier noch von keinem Fall gelesen. Da hilft nur frühzeitig Reserven schaffen, so bitter es auch ist. Die meisten hier teilen das Schicksal ;)

Die OP ansich ist eine Kassenleistung. Die Simulation nicht, die wird meist mit 800€ berechnet an die Patienten, vereinzelnt auch weniger. Die Simulation findet wenige Wochen vor der OP statt, wenn der orthopädische Teile bis hierher abgeschlossen ist.

Wie die Chancen grundsätzlich stehen, dass die Behandlung ansich eine Kassenbehandlung ist, können Dir die Ärzte beantworten. Wenn der Grad der Fehlstellung ausreichend und die Notwendikgeit der Operation gegeben ist, wirst Du auch 18+ die Kassenleistungen enthalten. Damit ist noch keine Behandlung finanziert, aber der größte Teile.

Was den Teil der Kinnplastik angeht, muss ich passen. Ich habe von Fällen gelesen, wo eine gesetzliche die Kosten getragen hat (einer der aktuellen Fälle hier), in anderen Fällen nicht. Vielleicht kannst Du Dir beim nächsten Chirurgenbesuch etwas zu den Zusatzkosten hierfür zusammenstellen lassen, mit denen Du eine Kostenübernahme beantragen kannst.

Ich habe bislang die Erfahrung mit der Techniker gemacht, dass sie sehr schnell reagiert und arbeitet (Kostenübernahme zur Behandlung in knapp 14 Tagen schriftlich bewilligt), bei der Kulanz klopft man an verschlossene Türen. Würde da gern mehr Optimismus verbreiten, aber so ist das leider mit denen.

VG

bearbeitet von Chris80

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Hey, ich bin/war genau so ein Fall wie du. Ebenfalls Studentin, bei der Techniker beim Vater mitversichert, keine Zusatzversicherung, da Erstgespräch beim KFC. Ich musste auch die so genannten unwirtschaftlichen Kosten selbst tragen. Mir wurde ein Gutachter geschickt, welchen ich nie gesehen habe der meinen Fall anhand meiner Akte schriftlich abgelehnt hatte.

Später wurde dann doch der Großteil übernommen, aber es wurde gemäkelt, dass man ja auch andere OP-Verfahren hätte wählen können (größere Schnitte, wochenlange Verdrahtung usw.) Ich wollte halt in keinem Fall in einer Uni Klinik solch eine OP hinter mich bringen, weshalb ich mich für BH entschieden habe.

Bei mir wurde der OK vorverlegt, der UK nach oben gesetzt und eine Kinnplastik gemacht. Die Simulation wurde auch nicht getragen, die Kinnplastik nicht und das DTV (eine Art CT) ebenfalls nicht. Ich konnte mir aussuchen, ohne dieses Bild in die OP zu gehen oder mich abzusichern. Ich finde man sollte nicht an seiner Gesundheit sparen.

Ich wünsche dir alles Gute

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Hallo Jamie,

weisst Du, ob in B.H. das DVT(CT) in jedem Fall gemacht wird? Was hast Du dort zusätzlich bezahlz? Ich hatte einen KVA von ca. 2000 Euro (Modell OP plus?) Haut das evtl. hin?

Ich fände so ein CT für mich auch sehr wichtig. deswegen frage ich!!!

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Die 2000 EuroDollars sind vermutlich für ModellOP und "minimalinvasive" OP-Methode. Wenn Du die Berichte hier vergleichst, kannst Du vermutlich das Wort minimalinvasiv genauso wenig verstehen wie ich. Schwellungen sind dieselben, Komplikationen genauso häufig wie überall anders auch.

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Also das DTV hat ca. 130 Euro gekostet. Es wurde mir nicht vorgeschlagen, ich habe aber nachgefragt, ob das ihre Arbeit vor und während der OP erleichtern würde und diese war ein definitives Ja.

Ich wollte so wenig Risiken wie möglich eingehen und das war im Nachhinein auch besser so, weil man erst dann deutlich sehen konnte, wie dünn mein OK ist und wie die Gelenkköpfe sitzen und dass einer davon schon sehr sehr weit abgenutzt war.

Ich kann dir dazu auch nur raten, da kann man schon mal Sachen im Vorhinein abklären die vielleicht zu verlängerter OP Zeit oder sonstigen Komplikationen hätten führen können.

Allerdings finde ich es etwas merkwürdig, dass auf der Homepage von Dr. K steht, dass ein MRT/CT zur besseren Planung gemacht wird, was ohne Nachfrage bei mir wohl nicht der Fall gewesen wäre... Und als ich nachfragte hieß es, es sei kein Muss. o0

Die minimal invasive Methode war deshalb für mich interessant und machte für mich deshalb einen Unterschied, da ich auf keinen Fall eine Bluttransfusion wollte. Minimal invasiv heißt einfach nur, kleinere Schnitte, mehr Material etc. ergo weniger Blutungen. Und das "mehr Material" ist halt teurer.

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Beim Drommer zahlt man dich die 800€ für die Übernachtungen, die andere für die Modell-op hinlegen, oder habe ich das falsch verstanden? Dann wäre es ja unterm Strich dasselbe, nur anders verpackt...

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Glaubst Du wirklich, dass sich wie dargestellt eine Klinik unterhalten lässt? Wieso sollte ein Arzt ein Kinn umsonst machen? Vermutlich kann er es dann über die Kasse abrechnen.

Wie hoch waren denn nun die privaten Extrakosten dort unterm Strich für Dich?

Ist sehr löblich, wenn er eine Stiftung hat, das hat aber nichts mit uns zu tun. Ist höchstens ein moralisch-/ethischer Bonus für ihn. Die Atos Klinik wird aber nicht von der Dankbarkeit von Stiftungspatienten leben können, oder? ;)

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völlig falsch, denn die übernachtung kostet bei weitem keine 800 euro und ausserdem zahlt man die übernachtung, damit man ein einzelzimmer und eine eigene krankenschwester hat, die sich liebevoll und fürsorglich den ganzen Tag um dich kümmert und dir kocht, was du wünschst, kein fertiges Krankenhausessen ;)

Unterm Strich waren es wenn ich mich recht erinnere 300 für die OP und 600 für die Übernachtung im Einzelzimmer. Aber dafür bekommt man halt auch Zusatzleistungen, die man im normalen Krankenhaus nicht bekommt. Würdest du im normalen Krankenhaus ein Einzelzimmer verlangen, würdest du auch 600 Euro für zwei Nächte zahlen, und du bekommst deine eigene Krankenschwester :grin:

Aber wir sind hier ziemlich offtopic, da können wir ja gleich nen neuen Thread dazu aufmachen, falls du noch mehr wissen willst =)

So weit weg waren die 800€ für die Übernachtungen aber nicht ;)

Ich vergleiche das immer mit einem Hotel...zwei Nächste Einzelzimmer 600€, ja da darf man eine Krankenschwester erwarten, die nett ist und betüddelt.. :D die Kohle wäre es mir aber nur wert für ein bisschen First Class Behandlung, wenn es nicht meine eigene wäre...

Ist in der Tat ziemlich offtopic...aber wenn Du dort als Kassenpatient operiert wurdest, muss die Klinik auch eine Kassenzulassung haben, sonst hättest Du 100% alles privat zahlen müssen. Aus genau dem Grund hat mein Operateur Belegbetten...

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