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faimo

Unterkieferrücklage - welche Möglichkeiten?

Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Bei mir liegt Unterkieferrücklage mit einem "Abstand" von 8-9 mm vor,

das wurde bereits von zwei KO so festgestellt..

Nach dem ich das lange rausgeschoben hatte wollte ich das ganze jetzt endliche mal in Angriff nehmen, wusste im prinzip auch schon was das bedeutet, also feste Spangen in OK und UK und Op beim KfC.

Eigentlich sollte es jetzt auch schon losgehn, blos leider gab es Missverständnisse zwischen meinem KO und mir, weil er sich irgendwie nicht klar ausdrücken kann. Beim letzten Termin sagte er mir ich könnte wie gewünscht diese "programmierbaren" Brackets bekommen, vorne in Keramik, weil ich das unauffälliger finde. Vor allem aber sagte er wird würden ungefähr 6-9 Monate benötigen! Heute aber sagte er auf Anfrage, das habe er falsch dargestellt, so lange brauchen wir bis zur OP. Also insgesamt wahrscheinlich 18 Monate.

Außerdem stellte er plötzlich fest, das ich im UK Metall bekommen muss, weil meine Zähne sonst kaputt gehen könnten. Alles schön und gut, aber das sagt er mir jetzt wo ich diese übermorgen eig auch die Brackets eingesetzt bekommen soll.

Ich weiß das die meisten finden dass man die Brackets im UK wenig sieht, bei mir ist das aber gar nicht so, außer ich hab den Mund die ganze Zeit zu.

Jetzt wo sich die vorraussichtliche Behandlungszeit verdoppelt hat, weiß ich nicht mehr ob ich das so machen möchte. Ich fange jetzt an zu Studieren, die Zeit auf dich ich mich schon seit ich ein Kind war gefreut habe, und dann werd ich der wohl einzige Student sein der sein Studium mit jetzt wohl doch sehr sichtbarer Zahnspange verbringt. :( Hinzu kommt, dass es aufgrung der schwammigen Zeiteinschätzung jetzt knapp werden könnte, dass die OP in meine Semesterferien fällt. Ich wollte eig nicht das mein Studium schon zu beginn leidet.

Jetzt bin ich aber auf diese Lingualtechnik gestoßen, die mir deutlich lieber wäre und wo es mich auch nicht stören würde wenn es etwas länger dauern würde. Deshalb meine Fragen, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich werd das selbe natürlich meinen KO noch fragen, obwohl ich sagen muss dass es mich ziemlich nervt, dass er sich nicht klar ausdrücken kann.

- Ist die Lingualtechnik auch in Verbindung mit OP möglich bzw stimmt es dass man dann während der OP auch normale Brackets reinbekommt.?

- Gibt es für den UK keine Alternative zum Metall, ohne dass die Zähne im OK beschädigt werden können.?

- Wie teuer ist diese Lingualtechnik ungefähr (das die KK nicht zahlt ist klar)?

- und: Habe ich irgendwelche Zahlungsverpflichtungen wenn die Brackets übermorgen jetzt vorerst nicht eingesetzt werden?

Entschuldigt den Roman, aber ich bin grad ein bischen verunsichert was ich jetzt entscheiden soll..

Vielen dank für antworten :):)

Gruß

Jan

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Hi,

es ist wohl tatsächlich so, dass es außer den Metallbrackets keine schonendere unsichtbare Alternative gibt, wenn die Außenseite der Zähne schon einen Vorschaden hat. Darum habe ich mich auch für die incognito Lingualspange entschieden, allerdings bekomme ich nur eine KFO Behandlung ohne Operation. Ich versuch jetzt mal deine Fragen zu beantworten.

- Ist die Lingualtechnik auch in Verbindung mit OP möglich bzw stimmt es dass man dann während der OP auch normale Brackets reinbekommt.?

Es gibt KFOs die eine OP-Behandlung auch mit Lingualtechnik machen und du bekommst für die OP-Zeit dann auch im Frontbereich noch zusätzlich normale Brackets geklebt. Allerdings stelle ich es mir ziemlich unangenehm vor, wenn ich zusätzlich zu meiner Lingualspange nach der OP noch einen Splint in meinem frisch operierten und gereizten Mund hätte, die Lingualspange nimmt dir doch ganz schön Platz im Mund weg.

- Gibt es für den UK keine Alternative zum Metall, ohne dass die Zähne im OK beschädigt werden können.?

Als Alternative gibt es noch die Aligner-Schienen (z. B. invisalignt), die allerdings auch teuer sind und du bekommst für die OP trotzdem noch normale Brackets.

- Wie teuer ist diese Lingualtechnik ungefähr (das die KK nicht zahlt ist klar)?

Mit Lingualtechnik musst du rund 2500 - 3000 Euro Mehrkosten zur Normalen Spange rechnen. Die entstehen durch die Laborkosten für die speziell angefertigten Brackets, die teureren Spezialbögen und die erhöhten Behandlungskosten, da der KFO für "erschwerte" Behandlung im Mund auch noch einen höheren Satz abrechnet. Wenn du Pech hast, bezahlt die KK im Falle von Lingualtechnik und invisalign nicht mal den Anteil der normalen Behandlung und du musst die kompletten Kosten übernehmen.

- und: Habe ich irgendwelche Zahlungsverpflichtungen wenn die Brackets übermorgen jetzt vorerst nicht eingesetzt werden?

Die bisher angefallenen Kosten werden dir wohl sicherlich in Rechnung gestellt werden. Bei mir betrug die erste Rechnung für Abdrücke, Röntgen, Fotos, Behandlungsplan, Besprechung etc. ca. 800 Euro. Da du wahrscheinlich auch bei einem der ersten Termine irgendwas unterschrieben hast, wirst du diese Kosten auch übernehmen müssen - unabhängig ob die KK in diesem Fall bezahlt oder nicht.

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Hallo Faimo,

also ich weiss von der Möglichkeit Aufbisse zu machen. Die sollen wohl dafür sorgen, dass weniger Zahnkontakt vorhanden ist. Soll ich auch bekommen. Inweiweit das aber nicht auch wieder unangenehm ist und evtl. den Biss sperrt, weiss ich auch nicht.

Vielleicht ist das eine Alternative und geht. Frag doch mal Deinen KFO danach.

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hi!

danke für die schnellen Antworten, ich war eben schon beim KO und konnte ein paar Sachen klären.

Das Einsetzen ist jetzt erstmal abgesagt und da ich bisher nichts unterschrieben hatte und nur 40 euro selbst bezahlen musste, weiß ich bisher noch nichts von weiteren Zahlungsverpflichtungen.

Jedenfalls hab ich mich mit meinem KO jetzt auf Lingualtechnik oder Invisalign (obwohl ich da noch nicht verstehe wie das dann mit meiner OP läuft) geeinigt.

Ich tendiere aber zur Lingualtechnik trotz der zu erwartenden Beschwerden vor denen er mich ausdrücklich gewarnt hat. Nach seiner Aussage sind zusätzliche Brackets für die OP aber nicht unbedingt nötig.

Da ich aber nun alles daran setzen will, dass meine Zähne doch noch grade werden, möchte ich das diesmal alles besser planen und werd mich besser informieren, damit mein KO sich nich wieder so unklar ausdrücken kann. :P

Deshalb noch mal ein paar Fragen:

-Was ist teurer, invisalign oder lingualtechnik?

-Ich hab etwas gelesen über einen Lingualtrainer, mit dem man schon vor dem Einsetzen gegen das Lispeln üben kann. Weiß jemand was darüber?

-Lässt sich Lingualtechnik in Raten zahlen? (ok das hängt wahrscheinlich vom KO ab)

Grüße :)

Jan

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Hallo faimo,

ich hatte auch eine UK-Rücklage von 10mm, ist bereits operiert.

Mein KFO hat mir gesgt, dass Lingualtechnik bei mir nicht in Frage kommt, weil die Frontzähne des UK durch den Einbiß in die Brackets diese zerstören bzw. immer wieder lösen würden. Klang mir recht logisch und so habe ich herkömmliche Brackets(Damon) in einer Kombination aus Kunststoff/Metall bekommen. Die fallen nicht so doll auf, weil der Metallanteil nur ca. 50% beträgt. Es gibt auch andere Metallbrackets, die sehr klein sind und nicht so doll auffallen(kosten aber zusätzlich).

Da wo ich in Behandlung bin (an einer Uni), sind sehr viele Erwachsene in Behandlung. Ich selbst gehöre auch schon zum alten Eisen. Ich sehe die Zahnspange als etwas sehr positives an und hatte aus meiner Umgebung guten Zuspruch erfahren. Anfangs fand ich es auch unvorstellbar mit dem Ding im Mund rumzulaufen und hatte mich nach der Lingualtechnik erkundigt. Ist jetzt aber alles nicht so schlimm wie zunächst vermutet. Du würdest Deine Studentenzeit auch mit sichtbarer Spange genießen können.

LG sendet Ostseeperle

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