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ssjsonic

Progenie, OP unbedingt notwendig?

Hallo,

wie der Titel schon sagt, "leide" ich unter einer Unterkieferfehlstellung (vorverlagert).

Der Kfo sagte mir, dass ich eine OP benötige, um es zu behandeln.

Nun frage ich mich, wie gesundheitlich notwendig es wirklich ist? Zumindest hab ich derzeit noch keine Beschwerden beim Kauen oder Probleme mit dem Kiefergelenk. Auch optisch bin ich nicht unzufrieden deswegen.

Vorne fehlt natürlich der Biss etwas, an den Seiten verteilt sich die Belastung auf beide Seiten, also kommt keiner verstärkter Abrieb an einer Seite vor. Zumindest meiner Meinung nach. Allerdings sind die Zähne der linken Seite des Unterkiefers etwas nach innen "gefallen", da die Belastung in früheren Jahren wohl doch größer war auf der linken Seite.

Mein Unterkiefer ist auf der rechten Seite um 7mm, auf der linken Seite um 4mm verschoben.

Zurzeit hab ich einfach das Gefühl, dass die Probleme der Behandlung vor und nach der Behandlung mich viel mehr stören würden (z.B. Taubheitsgefühl, wieder mind. 1 Jahr oder mehr Spange tragen, die postoperativen Probleme mit kaufen, 1800€ ärmer, etc.), als meine jetziges "Problem" (wo ich derzeit keine Beschwerden habe). Kann sich das noch sehr verschlimmern? Der Kfo meinte auch, dass die vorderen Zähne des Oberkiefers eher rausfallen könnten.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich passiert, oder ist das eher eine seltenes Problem?

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe.

bearbeitet von ssjsonic

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Hallo ssjonic

meine Meinung ist ja: kein Kiefer ist perfekt. Dass Zähne ausfallen können, hat man mir auch gesagt (hab ich aber ehrlich gesagt nie geglaubt, denn so arg war meine Fehlstellung nicht und es hat auch nie ein Zahnarzt derartiges geäußert sondern eher KFC und KFO).

Wenn es dich nicht stört und du so unsicher bist: überlege dir das bitte sehr, sehr gut! Hol dir noch ein paar ärztliche Meinungen und schau, wem du vertraust. Beschwerdefrei und optisch zufrieden wie du bist: klingt optimal. Ob man das herausfordern sollte, muss man wissen.

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Hallo ssjonic,

wie alt bist du? Meine gesundheitlichen Probleme in Folge der Kieferfehlstellung haben mit ca. 37 Jahren angefangen, vorher war alles chic :wink:.

VG

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meine probleme haben richtig mit 24 begonnen ... ich kenne auch ein mädel mit einer progenie und bei der isset heftig...

du musst es für dich selber wissen ich geh nun diesen schritt denn ich möchte endlich "normal" sein

einen richtigen biss haben

und wenn die zähne anfangen zu kippen is es nicht gut

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Ich glaube, dass ist schon alles eine schwierige Entscheidung.

Wenn ich keine Probleme hätte (gesundheitlich und optisch) würde ich immer alles so lassen, wie es ist. Denn ich glaube bei einer OP büsst man-auch wenn es Kleinigkeiten sind-ein.

Bei mir haben die Probleme ja akut vor 4 Jahren begonnen, hatte aber auch schon Jahre vorher massive muskuläre Probleme, die ich aber auch nicht mit meinem Kiefer in Verbindung gebracht habe.

Jetzt bin ich 37, habe massive Beschwerden und kann mich immer noch nicht-trotz des Leidensdruckes-zu einer OP durchringen. Ich habe einfach tierische Angst und kriege Panik. Ausserdem verunsichern mich die zig unterschiedlichen Arztmeinungen.

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Danke für eure Meinungen!

Bin erst 20, und wenn ich das bei euch so höre, werde ich wohl noch Probleme bekommen...

Ich versuche derzeit abzuwägen, mit was ich eher leben könnte.

Was kommen denn noch für Beschwerden neben "möglichem" Zahnverlust?

Bis jetzt erklärte mein Kfo nur, warum das Gebiss falsch ist, aber nicht mit welchen möglichen Folgen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich bei der Behandlung 3 Jahre Pause hatte und dann den Kfo gewechselt habe und er schließlich dachte, ich bin genug aufgeklärt (aber dann hätte er die ganzen anderen Sachen wohl auch nicht so genau erklärt).

Aufjedenfall habe ich vor der OP 0 Angst. Mir macht es einfach nur Sorgen, dass evtl das Taubheitsgefühl an den Unterlippen oder Kinn nie weggehen könnte.

Zähne könnte man ersetzen.... Das Gefühl wohl nicht. Und zusätzlich kommen dann noch die ganzen anderen Beschwerden nach der OP.

Ich werde mir wohl auch nochmal eine zweite Meinung holen müssen.

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Ich hatte eigentlich auch keine Probleme, bis sich beim mir die Zähne durch die Kieferfehlstellung, falsche Zungenhaltung und zu wenig Platz für die Zunge im Mund so stark verschoben haben, dass ich nicht mehr richtig abbeißen konnte. Sonst hatte ich bis dahin keine weiteren Probleme.

Mehrere Ärzte haben dann gemeint, dass ohne eine OP man zwar die Zahnstellung wieder korrigieren kann, aber dass dies nur eine kurzfristige und temporäre Lösung wäre. Denn es wird nur das Symptom und nicht die Ursache beseitigt.

Als weitere Komplikationen wurden mir dann in Aussicht gestellt:

- Höherer Verschleiß an den Kiefergelenken (war schon auf dem Röntgenbild zu sehen)

- höherer Zahnverlust, da durch die bereits entstandenen Lücken der Seitenhalt der Zähne fehlt

- Sprache wird weiter undeutlicher (das hatte ich auch schon - vor allen Dingen morgens - festgestellt)

Dazu kamen noch meine Atemaussetzer in der Nacht, da durch den zu geringen Platz für die Zunge das Gewebe im Rachen zu wenig gestrafft wird und deshalb in der Nacht zusammensackt und die Atemwege verschließt.

Über den zetilichen Ablauf kann ich nur sagen, dass die Probleme mit den Atemaussetzern in der Nacht bei mir mit ca 35 Jahren angefangen haben. So mit 39 Jahren sind mir die verschobenen Zähne richtig aufgefallen und die Sprachprobleme kamen dan mit ca 41 Jahren. Mit 42 Jahren hab ich dann die Behandlung begonnen und hatte meine OP mit 43.

Wenn Du Dich also jetzt mit Deiner aktuellen Situation (gesundheitlich und optisch) wohl fühlst solltest Du Dir das mit der OP wirklich überlegen. Aber Du musst auch damit rechnen, dass Du später mit den einen oder anderen gesundheitlichen Problemen konfrontiert werden könntest.

Ach ja, noch was. Was Kiefergelenksprobleme ausmachen kann sehe ich jetzt bei meiner Lebensgefährtin. Durch übermäßigen Verschleis hupft ihr immer wieder mal das Kiefergelenk raus. Und das Einrenken hört und sieht sich immer ziemlich grausam an. Bin ich froh, dass ich diese Probleme nicht habe....

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Zähne könnte man ersetzen....

Kann man sicherlich. Mir wurde gesagt, dass sich bei Zahn-/Kieferfehlstellungen meistens auch die Anfertigung von Zahnersatz sehr viel schwieriger gestaltet und der Zahnersatz auch nicht so lange hält wie üblich. Wenn das mehr oder minder künstliche, mehr oder minder festsitzende Gebiss überhaupt funktioniert. Würde auch eine weitere Meinung einholen. Hoffentlich findest du einen Arzt, der dir alles gut und richtig erklärt.

Viel Glück!

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Danke für eure Meinungen!

Bin erst 20, und wenn ich das bei euch so höre, werde ich wohl noch Probleme bekommen...

Ich versuche derzeit abzuwägen, mit was ich eher leben könnte.

Was kommen denn noch für Beschwerden neben "möglichem" Zahnverlust?

Bis jetzt erklärte mein Kfo nur, warum das Gebiss falsch ist, aber nicht mit welchen möglichen Folgen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich bei der Behandlung 3 Jahre Pause hatte und dann den Kfo gewechselt habe und er schließlich dachte, ich bin genug aufgeklärt (aber dann hätte er die ganzen anderen Sachen wohl auch nicht so genau erklärt).

Aufjedenfall habe ich vor der OP 0 Angst. Mir macht es einfach nur Sorgen, dass evtl das Taubheitsgefühl an den Unterlippen oder Kinn nie weggehen könnte.

Zähne könnte man ersetzen.... Das Gefühl wohl nicht. Und zusätzlich kommen dann noch die ganzen anderen Beschwerden nach der OP.

Ich werde mir wohl auch nochmal eine zweite Meinung holen müssen.

Hallo ssjsonic,

mit 20 kann man da überhaupt noch nix sagen - da sind ja die Kiefer gerade erst mal ausgewachsen. In 10 Jahren kann das schon anders aussehen, wenn der Fehlbiss erst richtig seine Auswirkungen zeigt. (je nach Ausprägung halt)

Das mit der Angst vor dem Taubheitsgefühl kann ich voll verstehen. Das ist auch das mit Abstand größte Problem, was ich da so sehe und was mich nachdenken lässt.

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Aufjedenfall habe ich vor der OP 0 Angst. Mir macht es einfach nur Sorgen, dass evtl das Taubheitsgefühl an den Unterlippen oder Kinn nie weggehen könnte.

Zähne könnte man ersetzen.... Das Gefühl wohl nicht. Und zusätzlich kommen dann noch die ganzen anderen Beschwerden nach der OP.

Ich werde mir wohl auch nochmal eine zweite Meinung holen müssen.

Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob die Risiken der OP die gesundheitliche Verbesserung aufwiegen. Die "Vernunft" sagt "ja", aber trotzdem versuche ich Argumente und Zweitmeinungen zu finden, die gegen die OP sprechen...

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Also mit 20 hatte ich auch noch überhaupt keine Probleme. Aber dann fingen die Kopfschmerzen an, die meine Ärztin auf den Stress schob. Immer mal wieder hatte ich migräneartige Kopfschmerzen. Noch dazu hatte ich immer einen sehr verspannten Nacken. Einen Zusammenhang habe ich und auch meine Ärztin nie vermutet. Geschweige denn einen Zusammenhang mit meinem 1 cm Überbiss...

Und dass das Knacken im Kiefergelenk immer häufiger auftrat habe ich auch nicht wirklich bewusst mitbekommen...

Erst mein jetziger Zahnarzt hat mich wegen des Überbisses und dem massiven Schiefstand der Zähne zum KFO geschickt. Und dort fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Klar, die Kopfschmerzen können auch vom Stress kommen. Aber warum hab ich dann auch immer starke Nackenschmerzen? Und warum auch in Ruhezeiten? Also wird dies zu 99% durch die Behandlung inkl. OP (da nur so ein dauerhaftes Ergebnis erzielt werden kann) erledigt sein.

Das ist für mich Grund genug das Risiko der OP einzugehen, denn wenn man den Berichten hier Glauben schenkt kann man sich an ein taubes Kinn gewöhnen. An die ständigen Kopfschmerzen und die damit verbundenen Kranktage kann weder ich, mein Freund noch meine Chefin sich wirklich anfreunden...

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Du hast schon recht, Alatariel. Bei mir hat sich schon so viel positiv verändert, nur durch die Kfo-Behandlung (keine dauerhaften Kopfschmerzen mehr, HWS-Beschwerden etc.), alles beschwerden, die ich nicht wiederhaben möchte. Und lt. div. KfO´s und KFC´s lässt sich das Ergebnis aber leider nur durch eine OP erhalten bzw. festigen.

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Danke für eure Meinungen!

Bin erst 20, und wenn ich das bei euch so höre, werde ich wohl noch Probleme bekommen...

Ich versuche derzeit abzuwägen, mit was ich eher leben könnte.

Was kommen denn noch für Beschwerden neben "möglichem" Zahnverlust?

Bis jetzt erklärte mein Kfo nur, warum das Gebiss falsch ist, aber nicht mit welchen möglichen Folgen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich bei der Behandlung 3 Jahre Pause hatte und dann den Kfo gewechselt habe und er schließlich dachte, ich bin genug aufgeklärt (aber dann hätte er die ganzen anderen Sachen wohl auch nicht so genau erklärt).

Aufjedenfall habe ich vor der OP 0 Angst. Mir macht es einfach nur Sorgen, dass evtl das Taubheitsgefühl an den Unterlippen oder Kinn nie weggehen könnte.

Zähne könnte man ersetzen.... Das Gefühl wohl nicht. Und zusätzlich kommen dann noch die ganzen anderen Beschwerden nach der OP.

Ich werde mir wohl auch nochmal eine zweite Meinung holen müssen.

Ich bin etwas jünger wie du (19) und mir geht es genau so wie dir.

Nur dass ich schon Probleme habe (Kiefergelenk). Jeder von meinen Bekannten rät mir ab, aber so richtig weiß ich einfach nicht was ich machen soll, weil alle Kieferorthopäden bei denen ich bis jetzt war, sich entweder nicht "ran trauen" oder zu ner OP raten.

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