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lillemor

Psychisches auf und ab vor Bimax Op

Hallo,

habe nächsten Mittwoch meine Bimax.Seit 3 Monaten steht der Termin und seitdem habe ich ein ständiges Hin und Her der Gefühle. Hattet ihr das auch? War noch nie so nah am Wasser gebaut wie die letzten Wochen,Furchtbar. Kann es auf der einen Seite nicht abwarten das es endlich losgeht,aber habe auch totale Angst vor der Zeit danach. Gar nicht mal vor den Schmerzen,aber vor dem ersten Blick in den Spiegel. Ist das normal? Hört der ganze Leidensweg aufgrund des Aussehens dann mit einem Schlag auf?

Oder ändert sich da gefühlsmäßig gar nichts? Gibt es jemanden der sich mit seinem neuen Aussehen überhaupt nicht anfreunden kann?

lG,Anna:confused:

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Hi Anna,

Alles ist möglich. Es kann sein, dass Du superglücklich mit dem Endergebnis bist, es kann sein, dass es Deine Erwartungen nicht erfüllt. Im Regelfall geht die Geschichte aber gut aus, es sei denn, man hat übertriebene Perfektionsansprüche.

Versuch, Dich nicht verrückt zu machen, das bringt gar nichts und stresst nur. Es bleibt Dir eh nichts anderes übrig, als abzuwarten, da Du kaum die OP absagen wirst, also freu Dich drauf, dass es bald rum ist. Die Risiken sind sehr gering und in 2 Monaten wirst Du schon wieder ein einigermassen normales Leben führen können. Fixiere Dich auf diesen Zeitpunkt. Ob Du dann zufrieden sein wirst oder nicht, kann Dir jetzt kein Mensch voraussagen. Die meisten hier sind froh, es gemacht zu haben. Wenn sich Dein Unglück im Leben rein auf die Fehlstellung beschränkt, ist die Chance sehr gross, dass es nach der OP einfach so gegessen ist. Wenn Deine psychische Struktur "komplexer" ist, wirst Du danach Deine Nase scheisse finden oder die zu kurzen Beine oder die Fettpolster usw.. :-)

cheers

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Beinverlängerungen gibt es ja auch noch ;0).

Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich mich mit meinem Gesicht angefreundet hatte, allerdings hatte ich lange Zeit eine sehr eingeschränkte Mimik. Dadurch und durch die Restschwellungen sah es einfach lange Zeit ziemlich komisch aus.

Was mir geholfen hat, war die Aussage meiner Zimmernachbarin im KH), dass sich das Aussehen mindestens ein Jahr nach OP noch ändert (bessert), und natürlich das Wissen, dass die Schwellung (die schon sehr krass war), nur vorrübergehend ist und sehr bald nachlassen wird!

Was auch gut zu wissen ist: es kann sein, dass du am 2. oder 3. Tag nach der OP ein "Tief" hast, dich deprimiert und körperlich schlecht fühlst. Das ist eine normale Reaktion deines Körpers und deiner Psyche auf den Stress, den du durch OP und Narkose ausgesetzt warst. Zudem ist die Schwellung am 2. Tag meist auf dem Höhepunkt. Ab dem 4. Tag geht es dann aber meistens rapide aufwärts.

Natürlich kann es sein, dass vorbestehende psychische Probleme schlimmer werden - vor Allem dann, wenn man alle seine Probleme, Unzufriedenheiten mit dem, was im Leben nicht so läuft usw. auf das Gesicht projeziert hat. Denn die OP löst zwar das Kieferproblem, andere Probleme gehen davon aber nicht unbedingt auf einen Schlag weg. Wenn man sich dessen überhaupt nicht bewusst war und die Vorstellung hatte, dass nach der OP "alles supertoll" werden wird (z.B. dass man auf einmal total beliebt ist, plötzlich Freunde hat, wenn man vorher keine hatte, dass nach einer OP auf einmal alles im Leben so läuft, wie man es sich wünscht o.ä.), kann das natürlich ein Schock sein und die Unzufriedenheit verstärken - im Extremfall mit der Folge, dass man sich immer weiter operieren lässt in der Hoffnung, dadurch irgendwann glücklich zu werden.

Aber so ist es natürlich nicht. Psychische Probleme, die andere Ursachen als eine Kieferfehlstellung haben (bzw. psychische Probleme infolge einer Fehlstellung, die ein gewisses Ausmaß überschreiten), lassen sich durch eine OP halt nicht beseitigen, da muss man anders drangehen.

Bei stärkeren psychischen Problemen kann dann Coaching, eine Psychotherapie o.ä. sinnvoll sein.

Ich denke, wenn du dir darüber klar bist, dürfte es keine allzu großen Probleme geben.

Liebe Grüße..............................................................Anna

bearbeitet von Annawake

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Hmm.. Beinverlängerung *grübel* kann sowas auch medizinisch notwendig sein? :mrgreen:

Nein, im Ernst: Mir geht es ähnlich wie dir. Werde ja am 13. operiert und ich schwanke stündlich zwischen "Oh mein Gott, ich sag das wieder ab, dann brauch ich mir um Spätfolgen keine Angst haben und weiß sicher, wie ich aussehe" und dem positiven "Japp, bald werd ich operiert, also schön vorher alles nochmal essen, was danach nicht geht und dann bin ich bald meine Beschwerden los" Das ist aber ganz normal glaub ich. Versuch es immer positiv zu sehn und lies nicht zuu viele Berichte hier durch. Das hab ich am Anfang gemacht und lass es nun ganz bleiben.

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Geht nochmal mit Freunden weg oder Shoppen oder macht Sport. Esst all die Sachen, die nach der OP erstmal eine Weile nicht mehr gehen. Macht Sachen, die euch Spaß machen. Oder kocht 6 Liter Suppe und friert die ein, damit ihr nach der OP was zu Essen habt. Lenkt euch ab. Lest nicht mehr zu viele OP-Berichte und macht euch nicht zu sehr verrückt. Bald habt ihr es himter euch.

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ich bin seit 3 tagen völlig abhängig von meinem kühlschrank ;)

will alles reinstopfen was geht,erst schokolade,dann wurstbrote,danach chips,dann nen joghurt...furchtbar*grins*

und samstag noch mal eine super party mitnehmen...wer weiss wann das wieder geht ;)

UND NEIN;SONST HAB ICH SIE PSYCHISCH NOCH ALLE BEISAMMEN IM OBERSTÜBCHEN UND JA;FREUNDE HAB ICH AUCH *GRINS*

es ist einfach ein ständiges unwohl sein wenn man neue leute kennenlernt und man das gefühl hat jeder starrt einem nur auf den mund,mag auch einbildung sein

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Ich glaube auch nicht, dass du das nicht hast ;0). Und ich denke, dass du auch den ersten Blick in den Spiegel und die Zeit nach der OP generell gut hinter dich bringen wirst, wie die allermeisten Leute hier.

Viel Spaß bei der Party und alles Gute für die OP, auch für Alatariel.

bearbeitet von Annawake

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Vielen Dank Anna sagt Anna

Sobald ich wieder schreibfähig bin und nicht nur dummes Zeug dabei heraus kommt werde ich euch auf dem Laufenden halten,mit Text und Bild

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