Everell

Zunge zu groß für Lingual?

hallöle!

Bin neu hier und hätte mal eine Frage bezüglich der Aussage

eines Kieferorthopäden:

Ich fragte ihn ob es auch möglich wäre mir eine Lingualspange einsetzen zu lassen da ich bereits 25 Jahre alt bin und die Spange mindestens drei

Jahre lang tragen müsste.

Da meinte mein Kieferorthopäde das würde er nicht empfehlen weil meine

Zunge zu dick/breit wäre. Am Rand der Zunge sieht man die Abdrücke der Zähne

d.h der Form der Zähne. Sind also so "Rillen" auf der Zunge zu sehen.

Auf die Frage ob es wenigstens im Oberkeifer möglich wäre meinte er

das das gehen würde da die Zunge dann ja im Unterkiefer eine Ausweichmöglichkeit hätte.

Ist an der Aussage etwas dran? Ist die Zunge zu breit wenn man die Abdrücke

der Zähne sieht? Bis jetzt hat mir meine Zunge nämlich noch nie Probleme gemacht. Auch die Zunge von meinem Freund hat solche Rillen, dann wäre ja seine Zunge auch zu breit???Oder ist das eine falsche Aussage???

Vielen Dank fürs Gedanken machen :grin:

Grüßle steffi

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Hi!

Ich bin bereits 35 und hatte auch die sorgen wegen der brackets. Ich habe mich oben dann für die durchsichtigen "clear damon" brackets entschieden.

Glaub mir ich hatte auch voll bammel davor - jetzt bin ich eigentlich ganz froh über diese art der brackets.

LG

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hi,

naja, die lingualspange (ich hab die incognito) nimmt der Zunge wirklich ein wenig Platz weg und gerade am Anfang merkt man es dann auch beim Sprechen und Essen, denn die Zunge ist durch die Spange auch noch gereizt und geschwollen.

Ob allerdings die Größe der Zunge ein KO-Kriterium sein kann, weiß ich nicht.

Hat dein KFO denn Erfahrung mit Lingualtechnik oder kann es sein, dass er einfach auch nur die normale Spange bevorzugt?

Bevor du dich überzeugen lässt, solltest du dir unbedingt noch die Meinung eines anderen KFO anhören.

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hab in ein paar wochen nochmal einen Termin

bei einem anderen Kieferorthopäden und in einer Uniklinik.

Mal sehen was die sagen...

Bin ganz schön erstaunt wie sich die Meinungen bezüglich der verschiedenen

Methoden unterscheiden.Irgendwie erzählt jeder was anderes :roll:

Jetzt würde die normale Spange auch noch nix ausmachen,

möchte aber in zwei Jahren am Ende von meinem Studium

eine "höhere" Stelle im Unternehmen, da würde ich bestimmt

mit ner Spange nicht ernstgenommen!Seh eh schon so jung aus dass mir die

25 Jahre keiner abnimmt :-(

bearbeitet von Everell

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Hi,

bist du sicher, dass du die Brackets 3 Jahre tragen musst? Das hört sich schon verdammt lange für eine Erwachsenenbehandlung an. Falls es um die Behandlungszeit geht, dann zählt meist auch immer die Retentionsphase, in der man ja nur noch lose Spangen oder Schienen trägt.

Ich glaube, an deiner Stelle würde ich mich - trotz meiner wirklich positiven Erfahrungen mit der incognito - doch für (selbstligierende) Saphir- oder Keramikbrackets entscheiden.

Du sparst dir damit wirklich viel Geld, denn bei der Lingualtechnik sind ja auch die laufenden Kosten durch speziell angefertigte Bögen etc. viel höher als bei einer normalen Spange.

Seit ich verstärkt drauf achte bin ich echt überrascht, wie viele Leute - auch in höheren und hohen Managementpositionen eine außenliegende Spange tragen. Und erstaunlicherweise fällt dies Leuten ohne "Spangenschaden" überhaupt nicht auf, dass die anderen eine Spange tragen. Und wenn du dich erst mal an die Spange gewöhnt hast, hast du dann auch so viel Selbstbewusstsein, dass du voll darüber stehen kannst. Da würden mich die möglichen Sprachprobleme durch eine Lingualspange in Verbindung mit wenig Platz und großer Zunge weitaus mehr stören. Und ich denke gerade beim Sprechen ist ein Ausweichen der Zunge nicht soo wirklich möglich.

Meine Entscheidung ist eigentlich auch nur für Lingual gefallen, weil ich von meiner Erstbehandlung vor über 20 Jahren bereits Schmelzschäden im Frontzahnbereich habe.

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Also ich habe auch die Incognito und bin nach wie vor froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Trotzem habe ich mich selbst auch schon des öfteren gefragt, ob meine Zunge nicht einfach zu groß und zu breit für diese Art der Zahnspange ist. Meine Zungenunterseite bleibt wirklich bei jeder Zungenbewegung an der Spange hängen und manchmal beisse ich mir sogar beim Sprechen oder Essen auf den Zungenrand. Eigentlich habe ich mich beim Sprechen ganz gut daran gewöhnt, dass die Zunge weniger Platz hat, aber dieses Hängenbleiben an den Brackets ist wirklich nicht unproblematisch und nervt an manchen Tagen ziemlich.

Im Vorfeld habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht und auch seitens des KFO kam diesbezüglich kein Hinweis. Aus dem Grund kannst Du froh sein, dass Du an einen Behandler gelangt bist, der etwas über seinen Tellerrand hinaussschaut und Dich auf die Problematik aufmerksam macht. Wenn Du Dir eine Zweitmeinung einholst, würde ich das Thema direkt ansprechen. Und wenn man Dir dort sagt, die Größe der Zunge wäre unerheblich, dann wäre das für mich ein Grund, mich dort nicht behandeln zu lassen. Denn eigentlich ist es logisch, dass das eine Rolle spielt

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Entscheidungsfindung.

LG- Mauto

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Vielen Dank für eure Beteiligung an der Diskussion!

@tantefrida: es kommt wohl darauf an ob ich mich für das Herbstscharnier entscheide oder eine operation. Sicher sind wohl 6 Monate Vorbehandlung um OK-Frontzähne nach vorne zu bringen.

Dann 8 Monate Herbstscharnier- Spange im OK würde währenddessen drinbleiben

Danach 22 Monate Spange im OK und UK um den Biss zu richten-habe wohl noch nen Tiefbiss und auf einer Seite noch einen Krenzbiss. (glaub ich zumindest)

Das ganze wundert mich schon, zumal kein Mensch wenn er meine Zähne sieht denkt dass ich ne Spange brauche!:roll:

Die Frontzähne stehen nur leicht nach hinten, wenn man kein Fachmann ist fällt das gar nicht auf.

Im UK steht nur ein Zahn etwas außen, die 22 Monate sind mir echt ein Rätsel!

Vielleicht ist das auch der Grund warum ich mit 25 Jahre zum ersten Mal beim KFO war-niemand ist die Fehlstellung aufgefallen weil alle Zähne sehr gerade sind!

Mach das ganze auch nur weil ich Schmerzen im Gelenk habe,wäre sonst nie auf die Idee gekommen mal zum KFO zu gehen :-?

Blöder Deckbiss :twisted:

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Hallo Everell (bzw. Steffi, richtig?),

ich finde es zuerst mal gut dass dich der KFO auf so ein Problem hingewiesen hat. Ist glaub ich wirklich nicht selbstverständlich. Ich habe leider keine Erfahrung mit einer Lingualspange, aber ich kann mir vorstellen dass das schon manchmal ein Problem ist - manchmal kommt es mir auch OHNE Spange vor als wäre meine Zunge zu groß. XD

Fraglich finde ich aber die Aussage dass die Zunge ja in den UK ausweichen kann wenn du nur oben eine Lingualspange bekommst. Fraglich deshalb, da die richtige Position der Zunge ja am Gaumen ist. Hab mich viel damit beschäftigt, da ich schon als Kind Logopädie-Stunden bekommen habe (wegen Lispeln) und mir auch jetzt für meine bevorstehende KFO-Behandlung gesagt wurde ich solle mir meiner Zunge wieder bewusst werden da sie sich gerne gegen meine Zähne drückt. Habe deshalb auch hier im Forum rumgesucht wo denn die Zunge in normaler Position hingehört etc. weil ich das eigentlich gar nicht wusste. Und sie gehört laut Aussage meiner KFO und vieler Forumsbeiträge an den Gaumen … Also ich weiß nicht ob es geschickt ist wenn sie dann in den UK ausweicht. Vielleicht solltest du darüber auch nachdenken, nicht dass sich dann bei dir ein Zungen-/Sprachproblem wegen der Spange einschleicht.

Wegen deiner Bedenken ob du Ernst genommen wirst in der Arbeit: Ich glaube auch, wie tantefrieda, dass du wenn du deine Spange dann schon länger hast sicher drüberstehen wirst! Ich habe auch schon oft im Forum gelesen dass es vielen Kollegen/Bekannten nicht einmal aufgefallen ist dass jemand eine Spange hat bzw. wenn, nur positive Kommentare kamen und man für den Mut bewundert wurde. Außerdem denke ich sollte man sich dafür nicht schämen: Man zeigt ja damit dass man etwas für seine Gesundheit tut! Jeder der einen abfälligen Kommentar über eine Zahnspange äußert hat finde ich keine Ahnung und solche Leute kann ich auch nicht Ernst nehmen. Wer wegen einer Zahnspange pikiert ist hat wohl keine Ahnung vom Leben …

Weil du geschrieben hast dass viele nicht verstehen dass du eine Spange brauchst weil man es nicht sieht: Ist bei mir ähnlich. XD Viele haben sogar gemeint ich solls nicht machen lassen (vor allem als ich vom Zähne ziehen gesprochen hab) weil es „eh nicht schlimm“ ist und nicht aufgefallen wär. Leider können das Außenstehende wirklich schwer einschätzen und die Familie ist da manchmal sogar eher hinderlich als hilfreich. ;) Ich finde wenn es einen selbst stört bzw. wenn man (gesundheitliche oder psychische) Probleme hat sollte man sich für eine Behandlung entscheiden, auch wenn andere meinen es ist „eh nicht so schlimm“. So etwas kann man nur selbst entscheiden.

Also ich hoffe du findest die richtige Lösung für dich! Am besten du fragst deine(n) KFO Löcher in den Bauch, dazu ist er ja auch da. ;) Ich bin gespannt wofür du dich entscheidest! :)

gglg Magdalena

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hallöle!

Anscheinend habe ich echt den falschen Beruf gewählt: ich hätte

Kieferorthopäde werden sollen, die haben ja massis Kundschaft! :roll:

Wenn man nen Temrin will kann man mindestens drei Wochen drauf warten :evil:

Habe ich drei Wochen nochmal nen Termin und dann nochmal Mitte November zwei Stück.

Das schlimmste ist für mich echt die Warterei, vorallem gerät mein Zeitplan so total durcheinander!

Kann mir jemand sagen wie lange es dauert bis die KK den Heilkostenplan

genehmigt?

Und wie lange man nach einer UK VV krank ist?

Ich bin berufsätig und studiere auch noch nebenbei, da is es schwer

eine so lange Ausfallzeit terminlich gut hinzulegen. :cry:

zurück zum Thema 8):

Kann mir von den Lingualspangenträgern etwas zum Zusammenhang zwischen Zunge, Kiefer und Spange sagen?

Oh man, ist das alles doof:211:

Grüßle Steffi

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Hallo Steffi,

naja, soviel Arbeit wie die KFO möchte ich lieber doch nicht haben. Sonst kann ich ja gar nicht in Urlaub gehen. ;)

Bei mir zieht sich das auch schon länger. *seufz* Kann dich wirklich verstehen. Aber da muss man durch.

Das mit der KK und dem Krankenstand kann ich dir leider nicht beantworten. Hoffe da ist jemand anderes hier auch noch hilfsbereit. :)

ich habe manchmal das Gefühl dass nur sehr wenige hier ins Logopädie-Forum schauen, vielleicht kannst du deine Frage ja in einem anderen Forum stellen, wo mehr Leute reinschauen. Wie gesagt habe ich leider keine Erfahrung mit Lingualspange, aber es gibt hier sicher einige. Hoffe du bekommst bald hilfreiche Antwort!

glg

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Hi,

also 3 Wochen sind für nen Ersttermin ja noch echt ein guter Zeitraum ;-).

Zur Krankenkasse, das kann zwischen ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten dauern, manchmal schaltet die KK noch einen Gutachter ein und sie fordern auch noch zusätzliches Material von deinem KFO an, was das alles noch zusätzlich verzögern wird.

Für die Lingualspange darfst du dann zusäztlich Zeit einplanen, denn nach Genehmigung durch die KK werden noch spezielle Silokonabdrücke erstellt und mit diesen werden dann die Brackets erstellt. Das dauert 4-8 Wochen und ist nicht vom KFO zu beeinflussen.

Außerdem habe ich schon öfter gelesen, dass Lingual im Zusammenhang mit einer OP eher abgelehnt wird, weil für die OP dann extra nochmal Brackets an der Außenseite benötigt werden. Und ich stelle mir die Zeit nach der OP mit geschwollenem Mund und der Lingualspange ziemlich grauselig vor.

Ich hab jetzt mal versucht aufzupassen, wie meine Zunge sich so mit der Spange verhält. Vor allem beim Sprechen, aber auch in der Ruhe ist die Zunge im Kontakt mit den Brackets im vorderen Bereich des OK. Beim Sprechen geht das ja auch gar nicht anders, da kann sie nicht in den UK ausweichen.

Die Brackets im UK berühren eher den hinteren Bereich der Zunge.

Trotzdem hat sie eigentlich immer leichten Kontakt zu allen Brackets und gerade am Morgen sehe ich auch die Spangenabdrücke in der Zunge.

Die Brackets sind zwar echt schmal, aber so 3 mm "tief" sind sie bestimmt.

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