caro1991

OK-Segmentosteotomie am 16.09.2010 im KH Bietigheim

I`ve survived - und jetzt geht`s aufwärts!

Da ich schon seit einer kleinen Ewigkeit (22.09.) wieder zuhause bin, ist es nun endlich mal an der Zeit euch von meiner OK-Segmentosteotomie zu berichten.

Nur noch eine Info vorweg: Der Bericht ist ziemlich lang und ich kann es verstehen, wenn ihr ihn nicht komplett lest. Für diesen Fall gibt es am Ende ein kleines Fazit.

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15.09.2010 (Mittwoch)

Ich sollte gegen 14 Uhr auf der MKG-Station im KH in Bietigheim sein. Meine Eltern haben mich hingefahren und haben sich dann gleich wieder verabschiedet. So kam es, dass ich gegen 13.30 Uhr alleine mit meiner vollbepackten Reisetasche durch die Eingangstüre des Krankenhauses schritt. Zuerst meldete ich mich an der Patientenaufnahme an und durfte dann gleich auf die MKG-Station in den 3.Stock. Ich habe natürlich den Treppenaufgang genutzt, wenn ich schon die nächsten Wochen auf sportliche Betätigung verzichten muss. Als ich auf der MKG-Station ankam wurde ich sofort von einer Schwester in Empfang genommen, die mir gleich mein Zimmer zeigte. War ich froh, als ich das Zimmer sah: Ein schönes Zweibett-Zimmer und eine Bettnachbarin, die zwar schon etwas älter, aber auch sehr nett war. Schon mal Glück gehabt! Hatte auch einen schönen Ausblick vom meinem Bett am Fenster. Unten befand sich die Parkanlage einschließlich des Landeplatzes für Rettungshubschrauber.

Gleich drauf hatte ich noch eine Voruntersuchung mit einem Anästhesisten. Dieser erklärte mir genau wie die Vollnarkose ablaufen wird, hat mit mir den bereits ausgefüllten Anamnesebogen besprochen und beantwortete geduldig alle meine Fragen.

Endlich hatte ich Zeit meine Tasche auszupacken und meine Sachen einzuräumen.

Am Nachmittag kam dann die Assistenzärztin zur Visite, die gegenüber im Raum für MKG- und HNO-Konsile stattfindet. Zuerst war meine Bettnachbarin dran und sie wurde heute schon wieder entlassen. Nun war ich an der Reihe. Die Assistenzärztin sah sich nochmal meine Kiefer und die letzten Röntgenbilder an. Anhand des Modells erklärte sie mir anschaulich den Vorgang bei der OP. Bei der OP am Modell hatte sich herausgestellt, dass es auch ausreichen müsste, wenn nur die Seitenzahnbereiche angehoben werden. Somit würde die OP-Dauer etwa 1-1,5 Stunden betragen. Die Assistenzärztin machte einen sehr freundlichen Eindruck und nahm sich auch noch die Zeit mir ein paar Fragen zu beantworten.

Abends bekam ich dann noch etwas zu essen und versuchte die Zeit mit Lesen und Musik hören zu überbrücken.

Am Abend kam wieder eine Schwester, die Blutdruck, Puls und Temperatur kontrollierte und meine Beine vermessen hat, um mir anschließend gleich die Thrombosestrümpfe und das OP-Hemdchen vorbei zu bringen.

Später kam eine neue Bettnachbarin, die auch am nächsten Tag operiert werden sollte.

Nachts konnte ich kaum schlafen. Ich war zwar innerlich die Ruhe selbst, aber draußen fuhren ständig Züge vorbei und zudem klingelte meine Bettnachbarin ständig der Schwester, da sie starke Schmerzen hatte.

16.09.2010 (Donnerstag)

Heute war es soweit, mein großer Tag war gekommen und ich war gleich als Erste an der Reihe. Gegen 7 Uhr kam eine Schwester, die zuerst wieder die Vitalparameter kontrollierte und dann durfte ich mich schon in das OP-Hemdchen werfen. Zudem bekam ich noch Nasentropfen verabreicht und durfte die Tabletten schlucken. Kurz darauf war es schon so weit und ich wurde von 2 Schwestern in Richtung OP-Bereich geschoben. Je näher wir dem kamen, desto nervöser wurde ich und von der inneren Ruhe war nichts mehr zu spüren. Ich stand noch ein letztes Mal kurz auf, um auf der OP-Liege Platz zu nehmen und dann ging es weiter zur Narkosevorbereitung.

Mir wurden die EKG-Elektroden, eine Blutdruckmanschette und ein O₂-Clip angelegt und an Geräte angeschlossen. Dann legte mir ein junger Anästhesist den venösen Zugang und hing gleich eine NaCl-Infusion an. Als die Narkoseärztin dann endlich eintraf wurde mir gleich das Narkosemittel über den Venenzugang verabreicht. Dann fragte sie: „Haben sie sich denn einen schönen Traum ausgedacht?“. Ich musste kurz nachdenken bis mir etwas Wundervolles einfiel, dann nickte ich ihr zu, schloss die Augen und war auch schon im Land der Träume.

Als ich wieder aufwachte befand ich mich im Aufwachraum, von anderen Patienten durch einen Vorhang getrennt. Gleich nach dem Aufwachen wurde der Beatmungsschlauch aus der Nase entfernt und auch von den anderen Geräten wurde ich gleich befreit. Von Übelkeit und Schmerzen keine Spur und als ich mein Gesicht von außen betastete war auch überall Gefühl vorhanden. Sofort wurde die Station verständigt und ich wurde wieder von den 2 Schwestern auf mein Zimmer geschoben. Auf dem Zimmer wurde mein Mund mit einer Mundspüllösung ausgespült und abgesaugt. Außerdem bekam ich eine Salbe für meine Lippen, Nasentropfen und eine Kühlmaske. Der restliche Tag war ein Wechsel zwischen Wachzuständen und Schlafphasen.

Am Nachmittag kam noch die Assistenzärztin, die mir mitteilte, dass alles gut verlaufen sei. Jedoch mussten auch die Frontzähne verlagert werden und somit dauerte die OP gut 2 Stunden. Meine Kiefer waren mit Gummis fixiert, aber ich hatte keinen Splint.

Das Abendessen habe ich nach einem Schluck Brühe aufgegeben, da ich Nasenbluten bekommen hatte. Später bekam ich dann noch eine Infusion mit Schmerzmittel und Antibiotika und danach hat eine Schwester mir geholfen mein T-Shirt anzuziehen, sodass ich endlich das OP-Hemdchen loswerden konnte. Dann hat sie mir den Rücken mit Franzbranntwein eingerieben, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Somit konnte ich kurz auf die Toilette gehen und danach legte ich mich gleich wieder hin, da mir schwindelig war. Am späten Abend wurde wieder mein Mund ausgespült.

Die Nacht war schlimm. Ich hatte zwar keine Schmerzen, konnte aber einfach nicht einschlafen. Zum Einen war es durch die vorbeifahrenden Züge sehr laut und zum anderen war es ziemlich hell im Zimmer, was ich von zuhause nicht gewöhnt bin. Außerdem brachte mich diese Kühlmaske zum Wahnsinn, da sie etwa alle 15 Minuten neu gekühlt wurde und dazu immer eine lautstarke Maschine angeworfen wurde.

17.09.2010 (Freitag)

Morgens wurde meine Bettnachbarin entlassen und sofort kam eine neue die noch heute eine Rachenmandel-OP hatte. Die Schwestern kontrollierten wieder meinen Blutdruck, Puls und die Temperatur und dann bekam ich wieder eine Infusion. Das Essen fiel mir extrem schwer, da ich einfach keinen Hunger hatte und jedes Mal beim Hinsetzten Nasenbluten bekam.

Nachmittags kam wieder die Assistenzärztin zur Visite, die sich das Ergebnis ansah und meinen Mund mit Lösung ausspülte. Mein Kreislauf schwächelte noch etwas und somit war an größere Touren durch die Station noch nicht zu denken.

Nachmittags konnte ich mich endlich dazu aufraffen, die Nachrichten von meinen Eltern, Kolleginnen und Freundinnen zu beantworten. Dann wagte ich mich daran meine Zähne vorsichtig mit einer Kinderzahnbürste zu putzen.

Abends kamen wieder die Schwestern und kontrollierten die Werte, wobei sie feststellten, dass ich etwas Fieber habe (38,9°) und hingen die Infusion an. Da ich tagsüber kaum etwas gegessen und getrunken hatte, bekam ich zusätzlich noch eine NaCl-Infusion. Diese lief dann auch bis 23 Uhr, somit war ich ziemlich müde. Schlafen konnte ich trotzdem nicht gut, da meine Nase zu war und die Bettnachbarin lautstark schnarchte und ständig der Schwester klingelte, weil sie Eis oder Schmerzmittel haben wollte.

18.09.2010 (Samstag)

Eigentlich lief alles in etwa so ab wie am Tag zuvor. Ich bekam morgens und abends eine Infusion und mir wurde zwischendurch immer mal wieder mein Mund ausgespült.

Morgens haben die Schwestern wieder die Werte kontrolliert und meine Temperatur lag bei 38,5°. Dies war zwar immer noch zu hoch, aber im Vergleich zum Vorabend zumindest etwas niedriger.

Beim Frühstück hatte ich nur noch leicht Nasenbluten und somit konnte ich endlich das Essen ungestört zu mir nehmen, auch wenn es bisher nur mit Trinkhalmen klappte. Zwischendurch war immer wieder kühlen angesagt und das Sprechen war eine kleine Herausforderung (ist eben doch nicht so einfach mit geschlossenem Mund deutliche Worte herauszubekommen). Durch meine Nase bekam ich immer noch schlecht Luft und selbst das Nasenspray konnte nicht richtig zur Besserung beitragen.

Heute kam die Assistenzärztin am Vormittag und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie hat dann auch gleich das Pflaster zwischen Oberlippe und Nase entfernt, welches von der rechten bis zur linken Wange reichte.

Abends war meine Temperatur auf 39,1°C gestiegen. Da ich heute tagsüber nicht durchgehend gekühlt hatte, sollte ich die Kühlmaske über Nacht aufbehalten. Das hatte leider zur Folge, dass ich kaum ein Auge zubekam.

19.09.2010 (Sonntag)

Endlich war meine Temperatur wieder auf 37,9° gesunken und ich fühlte mich gleich mal etwas fitter als die Tage zuvor.

Essen klappte heute ganz ohne Nasenbluten und erstmals auch mit Löffel, auch wenn häufiger mal etwas danebenging. Mittags gab es sogar Kartoffelbrei mit Soße, welcher ohne Probleme in meinen Magen gelangte. Endlich wurde der Venenzugang entfernt, da ich heute 4x über den Tag verteilt Antibiotika und Schmerzmittel in aufgelöster Form schlucken durfte. Morgens habe ich zudem meine Nase vorsichtig mit Wattestäbchen gesäubert, um das getrocknete Blut zu entfernen und danach konnte ich auch wieder besser durch die Nase atmen.

Die Schwellung war schon etwas zurückgegangen und somit konnte das Kühlgerät aus dem Zimmer verschwinden. Aber so langsam färbten sich meine Wangen etwas gelb…naja, auch mal was Neues und außerdem hatte ich mir das Ausmaß dessen viel schlimmer vorgestellt.

Vormittags war wieder die Assistenzärztin zur Visite da. Heute wurden zum ersten Mal die Gummis entfernt und ich durfte meinen Mund ein kleines Stückchen öffnen, da sie auf je einen Backenzahn rechts und links eine kleine Aufbissschiene aus blauem Kunststoff setzen wollte. Dann wurden meine Kiefer wieder mit Gummis fixiert. Sie meinte, dass ich morgen eventuell schon entlassen werden könnte, aber das sollte der andere Belegarzt, der morgen Visite hat, entscheiden.

Beim Abendessen hat sich dann auch gleich wieder eines von den kleinen Kunststoffteilchen gelöst.

20.09.2010 (Montag)

Heute habe ich gleich nach dem Aufwachen (konnte ja endlich einigermaßen schlafen) bemerkt, dass meine Nase läuft und ich Halsschmerzen habe, meine Temperatur war aber glücklicherweise in Ordnung.

Essen klappte wieder problemlos, aber ich hatte nicht viel Appetit und zudem Schmerzen beim Schlucken. Habe dann halt nicht so viel gegessen und mich eher auf die heißen Suppen konzentriert.

War meist mit kühlen, Musik hören, Lesen, Zeichnen beschäftigt, oder spazierte etwas durch die Gegend. Mir war mittlerweile recht langweilig geworden und deshalb hoffte ich darauf heute endlich nach Hause zu dürfen, aber das sollte ja der Arzt bei der Visite entscheiden.

Gegen Mittag kam dann der andere Belegarzt zur Visite und meinte, dass man heute das Antibiotika und das Schmerzmittel absetzen könnte. Leider sollte ich jetzt doch erst am Mittwoch entlassen werden und somit zerplatzte innerlich die Hoffnung auf eine frühzeitige Entlassung.

Meine Bettnachbarin wurde heute entlassen und somit hatte ich das Zimmer vorerst für mich allein. Erst am Abend kam wieder eine Patientin ins Zimmer, die nach einer Zahnextraktion zur Kontrolle bleiben sollte, da sie blutverdünnende Medikamente einnimmt.

Antibiotika und Schmerzmittel bekam ich heute also nur noch am Morgen und Mittag.

21.09.2010 (Dienstag)

Hierüber gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Meine Bettnachbarin wurde entlassen und somit hatte ich das Zimmer für mich allein.

Vor dem Mittagessen bekam ich noch Besuch von einer Kollegin. Sie war die einzige, die mich im Krankenhaus besucht hat und somit hat sie mich auch als erste nach der OP gesehen. Ich war sehr froh darüber, dass sie vorbeigekommen ist, da sie selbst vor einigen Jahren auch eine Kiefer-OP hatte.

Nachmittags war wieder Visite angesagt. Heute war eine andere Assistenzärztin gekommen, die auch total nett war und am nächsten Tag sollte ich entlassen werden und mich vor dem Heimweg nochmals in der Praxis vorbeikommen.

So gut wie in dieser Nacht hatte ich in den letzten Tagen nie geschlafen, aber das lag wohl daran, dass ich alleine im Zimmer und von den schlaflosen Nächten noch ziemlich müde war.

22.09.2010 (Mittwoch)

Heute war es endlich soweit, der Tag meiner Entlassung war gekommen. Morgens bekam ich noch ein Frühstück und danach wurde mir nochmal mein Mund ausgespült. Dann habe ich daheim Bescheid gegeben, dass ich abgeholt werden könnte. In der Zwischenzeit habe ich meine Sachen zusammengepackt und habe in der kleinen Sitzecke Platz genommen, um auf meine Mutter zu warten. Diese traf dann auch nach etwa eineinhalb Stunden endlich ein, doch dies kam mir vor wie eine Ewigkeit. Ich verabschiedete mich noch von den Schwestern und dem Pfleger, die heute Dienst hatten und konnte dann endgültig das Krankenhaus hinter mir lassen. Endlich draußen! Frische Luft, Himmel, Wiesen, andere Menschen und sogar die Sonne schien. Egal, ich war sehr froh, dass alles vorbei war und das sogar angenehmer als gedacht.

Nun ging es gleich weiter nach Ludwigsburg in die Praxis. Hier musste ich doch längere Zeit warten, bis ich endlich dran war. Die Assistenzärztin, die auch bei der OP assistiert hatte und auch meistens zur Visite im KH war, entfernte wieder die Gummis und sah sich den Biss an. Zudem hat sie ein neues Kunststoffteilchen an den einen Backenzahn angebracht, da ich dieses am Sonntagabend verloren hatte. Dann wurde noch mein Mund ausgespült und letztendlich wurden wieder die Gummis angebracht.

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Und hier folgt das kleine Fazit:

Was nicht so schön war:

- das Zimmer war sehr hell (bin ich halt von daheim nicht gewöhnt)

- nachts fuhren ständig lautstarke Züge vorbei

- Mc Donald`s direkt auf Augenhöhe (lag am Fenster und sah dadurch

auch nachts schön das beleuchtete Schild)

Was echt toll war:

-Terminvereinbarung und Aufnahme klappten problemlos und ohne lange

Wartezeiten

- brauchte keine Magensonde und keinen Katheter

- hatte keinen Splint

- war absolut schmerzfrei

- Schwestern und Pfleger waren total nett und hilfsbereit und hatten auch

trotz Stress immer ein offenes Ohr für Fragen und Bitten

- für die jungen Assistenzärztinnen ein dickes Plus, sie haben sich immer viel

Zeit für einen genommen und sind beide super nett

Mein aktueller Zustand:

- Fäden sind alle entfernt

- fast komplett abgeschwollen

- Wangen haben wieder ihre Ausgangsfarbe angenommen

- Kreislauf ist wieder top

- Schmerzen habe ich keine (hab zuletzt montags im KH Schmerzmittel

bekommen)

- brauche tagsüber keine Gummis mehr; muss nur noch über Nacht vorne 2

Gummis einhängen

- bin noch krankgeschrieben (bis 15.10.) und gehe deshalb noch nicht wieder

arbeiten, aber seit 29.09. zumindest wieder zur Berufsschule

Ich weiß, dass ich Glück hatte das alles so gut zu überstehen und wünsche deshalb allen die es noch vor sich haben viel Glück, Kraft und Geduld.

Lg, Carolin

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Ach, ich habe die Termine beim KFC im Bericht ganz vergessen. Also gibt es diese nun in einer stichpunkartigen Kurzfassung:

24.09.2010 (Freitag)

- Mundspülung

- Erneuerung der Gummis

- Entfernung von einigen Fäden

27.09.2010 (Montag)

- Mundspülung

- Erneuerung der Gummis

- Entfernung der restlcihen Fäden

01.10.2010 (Freitag)

- Mundspülung

- Entfernung der seitlichen Gummis

- Erneuerung der restlichen Gummis in der Front

04.10.2010 (Montag)

- Entfernung der restllcihen Gummis

- nur Nachts soll ich noch 2 Gummis vorne einhängen

- darf noch nichts kauen/beißen

06.10.2010 (Mittwoch)

- Kontrolle des Bisses o.B.

12.10.2010 (Dienstag)

- Kontrolle des Bisses o.B.

- Entfernung der dicken Drähte (die vom KFC) zum Einhängen der Gummis,

habe aber noch die dünneren vom KFO drin

- darf nun auch nachts keine Gummis mehr einhängen

- darf wieder langsam anfangen zu kauen und soll dies stetig steigern

Nun muss ich erst wieder in ca. 4 Wochen zum KFC und davor habe ich am Dienstag (26.10.) einen Termin beim KFO. Dieser muss oben einen neuen Bogen eingliedern, da der andere wegen der Segmentosteotomie geteilt wurde. Bin gespannt wie das wird, da ich nun nach den 3ern eine kleine Lücke habe und die zwei Seitenzahnbereiche etwas höher stehen, als der Frontzahnbereich. Aber genau das soll ja dann der Bogen richten.

Lg Carolin

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Hi,

wer hat Dich denn dort operiert? Wusste gar nicht, dass das in Bietigheim geht. Belegarzt? Wie hast Du die Entscheidung getroffen?

LG und gute Besserung aus der Nachbarschaft ;)

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Chris80

Wurde dort von Dr. Schmetzer operiert. Dieser hat im Krankenhaus in Bietigheim, im Krankenhaus in Ludwigsburg und in der Solitude-Privatklinik Belegbetten. Mein KFO hat mit diesen KFC und den KFC in Nürnberg empfohlen, da er mit diesen bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Ich habe mich dann für diesen KFC entschieden, da er beim Beratungsgespräch auf mich einen sehr kompetenten Eindruck gemacht und zudem ist der Anfahrtsweg nicht ganz so weit.

Lg Carolin

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Also wurde bei Dir der OK schmaler gemacht durch die Mehrfachteilung? Auch verlagert? Hast Du vorher und nachher Bilder vom Profil gemacht? Zufrieden mit dem Ergebnis? Fragen... :D

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Chris80

Hatte ja schon seit einigen Jahren einen offenen Biss und hatte letztendlich nur noch mit den 2 hintersten Backenzähnen richtig Kontakt. Am Anfang der Behandlung (vor dem Einsetzen der festen Spange) betrug der offene Biss 8mm und vor der OP noch 5mm.

Im Anhang mal der Versuch einer kleinen Skizze von der Kieferstellung vor der OP. Ich denke man kann darauf erkennen, dass der Oberkiefer hinten etwas abgesenkt und nicht waagerecht war.

Bei der OP wurde der Oberkiefer nicht schmaler gemacht. Der Frontzahnbereich wurde vorverlagert und die Seitenzahnbereiche wurden vor allem hinten angehoben, um einen Zahnschluss zu ermöglichen.

Ich habe nur Bilder vom 2.ten Tag post OP und aktuelle von gestern in meinem Album. Werde nächsten Dienstag beim KFO mal fragen, ob ich die Bilder von dem Beginn der Behandlung mal haben kann.

Mit dem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden. Zwar wirkt mein Kinn immer noch um einiges zu lang, aber mit ging es eigentlich sowieso nur um das Funktionale und das wurde ja durch den Schluss des offenen Bisses erreicht.

Ist wirklich ein unglaublich tolles Gefühl endlich ein belegtes Brot essen zu können ohne es irgendwie mit den Frontzähnen "abreißen" zu müssen.

Lg Carolin

post-4257-130132866973_thumb.jpg

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