duke nukem

Jochbein/Wangenknochenkorrektur / rein ästhetisch

37 Beiträge in diesem Thema

Hi,

meine Bimax rückt näher und ich war heute nochmal beim Arzt zum Vorgespräch. Er hat mir zusätzlich eine Jochbein/Wangenknochenkorrektur nahegelegt, da ich ein ziemlich flaches Gesicht habe. Es war ein Vorschlag, kein Aufschwätzen.

Da ich seinem Rat als Fachmann vertraue und auch die Einstellung habe, dass wenn sich eh alles verändert, man auch gleich einen Schritt weiter gehen kann, bin ich der Sache gegenüber sehr aufgeschlossen.

Er arbeitet ohne Implantat, stattdessen wird ein Teil des Knochens versetzt und verplattet. Risiken wie bei jeder OP, allerdings muss er ja eh am Oberkiefer arbeiten.

Ich weiss, dass einige hier einen derartigen Komplettumbau hinter sich haben und würde mich sehr freuen, Eure Erfahrungen zu hören.

Hat die Heilung der Jochbeinregion gut geklappt?

Wie fühlt Ihr Euch mit dem Resultat?

Empfindet Ihr oder Euer Umfeld Euer Gesicht als "künstlich"?

Hab mich nämlich noch nicht entschieden. Ich seh nicht schlecht aus und nach der Bimax bestimmt ganz gut, aber die Luxusvariante steht eben im Raum und lockt nach all den Jahren Unzufriedenheit.

Bitte keine Diskussion über rein ästhetische Eingriffe, bzw. "Das bist dann nicht mehr DU!" oder ähnliches. Erstens mach ich mir selbst genug Gedanken darüber, zweitens verknüpfe ich meine Identität nur zu einem geringen Teil mit meinem Aussehen, eine Veränderung bzw. neues Aussehen wäre für mich eher spannend, bin da sehr offen für neues.

Danke, bis dann!

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Hey Duke

Hmmm ist noch schwer zum sagen, aber ich hab ja selbst keine Erfahrung damit. Was muss denn bei der Bimax gemacht werden? OK-VV und UK-RV?

Die Bimax kann ja auch noch einen Einfluss haben. Ich würde mit Jochbeinaufbau eher aufpassen, finde es passt nicht zu allen Leuten und darum ist es eben schwierig abzuschätzen.

Wie geht es deiner Hüfte? Alles ok? Irgendwelche Beschwerden?

Lg

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Hi,

Ja, okvv + ukrv. Hab ihn heute gefragt und er meint, da ändere sich halt der untere Teil des Gesichtes aber eben kaum der mittlere... ich kann mir das schon vorstellen, dass ich nach der Bimax halt ein kürzeres Gesicht habe, aber eben trotzdem noch ein flaches.

Ein Bekannter von mir sieht so aus und ich finde das nicht soo attraktiv.

Ich hab gerade 2h gegoogelt, v. a. auf englischsprachigen Seiten und bin immer noch hin- und hergerissen, da ich (wie Du auch sagst) das

Ergebnis nicht immer toll finde. Oft sieht es halt einfach nur drall aus, vor allem, wenn die Beule zu gross ist, wie z.B. hier:

http://www.locateadoc.com/pictures/chen-achih-9978.html

Ich denk dann, gleich platzt es auf und ein Gremlin kommt raus.

Ob es mir steht, schwierig, ich denke ja, wenn es ein bisschen pusht und nicht zu extrem ist...

Du hast ja access zu meinen Bildern, was meinst Du denn??

http://www.progenica.net/forum/album.php?albumid=32&pictureid=706

Hüfte gehts gut, haste meinen OP-Bericht gelesen?

hier

Ab und zu merk ich die Wunde noch, wenn der Bund von ner Shorts zu eng draufdrückt, aber im Grossen und Ganzen nicht schlimm...

ciao

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Wuaah, die Dame mit den Implantaten sieht aber alles andere als natürlich aus. Kann mir auch kaum vorstellen, wie man so etwas "natürlich aussehend" hinbekommen will.

Habe auch noch ein anderes Beispiel gefunden: http://www.s_ailerclinic.com/de/aesthetische_chirurgie/jochbeinaufbau.html Die Dame hat sich m.M.n. sogar richtig verschlechtert.

Ansonsten gehören hohe Wangenknochen aber wohl zu einem schönen Gesicht einfach dazu: http://www.beautycheck.de/cmsms/index.php/merkmale-schoener-gesichter

bearbeitet von Collateral

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Hi Collateral,

danke für Deine Antwort, ich kenne die Bilder natürlich schon alle.

Selbstverständlich ist es möglich, den Eingriff nicht so platt und künstlich zu machen, da hat die Knochenverlagerung auch einen Vorteil gegenüber Implantaten, denke ich. Und mein Arzt würde eh die klare Ansage von mir bekommen, so subtil wie möglich zu verändern.

Soll auch nicht Thema hier sein, sonst könnte man dutzende von "FAIL" - Ergebnissen posten, das würde mir aber nicht weiterhelfen, da es mir ja darum geht, ob Leute, die es haben machen lassen (bzw. sich ernsthaft damit beschäftigt haben), es empfehlen würden oder nicht.

Hier noch ein paar positive, subtilere Ergebnisse>

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 3 (wobei extremer)

Beispiel 4

Beispiel 5

hmmm... Profil zwar gut, aber frontal zu beulenhaft

Aber wie gesagt, bitte nicht darüber diskutieren, ob es GRUNDSÄTZLICH Sinn macht und dass es manchmal schrecklich aussieht.

danke, ciao

bearbeitet von duke nukem

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Hallo

Es gibt verschiedene Stellen an den Wangen bzw. Jochbeinen, an denen Implantate eingesetzt werden können. Im ersten Beispiel hier im Thread wurden diese ev. zu tief gesetzt, weshalb es so künstlich und 'verbeult' wirkt. Auch gibt es verschiedene Grössen und Materialien: Medpore, Lyoknorpel und die knöcherne Variante (bei der ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann, wie das gehen soll??)

Check mal www.yaremchuk.com : Die Patientenbilder 'Gesichtsimplantat Chirurgie'. Ich habe sowohl die 'infraorbital-rim' als auch die 'malar' Implantate. Da beides Medpore Implantate sind, kann ich nur hierzu was sagen: Langanhaltende Schwellung (fast zwei Monate). Medpore kann man auch kaum wieder entfernen, da es sich mit dem umliegenden Gewebe verwächst; also gut überlegen, bevor man sich so was einsetzen lässt. Ich selber bin aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

LG

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Hi Duke,

ich hab bei mir zwar nicht die Wangenknochen umbauen lassen, dafpr hab ich bei der ME mir am Hals eine Gewebestraffung machen lassen (auch Halslifting genannt).

Ob ich es heute noch einmal machen lassen würde, da bin ich inzwischen ziemlich skeptisch. Klar das optische Ergebnis kann sich sehen lassen, vor allen Dingen da ich in den letzten Jahren ca 30 Kilo abgenommen habe und deshalb die Haut am Kinn etwas lappig war. Auch meiner Chirurg gilt als Profi und ich hab auch heute noch viel Vertrauen in ihn und sein Handwerk. Aber im Nachhinein waren die Risiken und Begleiterscheinungen schon recht heftig. Das hat schon mit der OP begonnen, da ich unerwarteterweise fast einen Liter Blut verloren habe. Nach der OP im Aufwachraum ist dann meine Luftröhre zugeschwollen, weshalb ich dann die ganze Nacht dort unter ärztlicher Betreuung verbracht habe. Dass ich Schwellungen und Blutergüsse haben werde war mir bekannt, genauso wie dass ich einen Kompressionsverband für 3 Wochen tragen musste.

Aber auch heute habe ich immer noch einige Probleme. So wurden bei der OP 2 Muskel im Kinn verlagert, damit das Ergebnis harmonischer aussieht. Leider bekomme ich heute regelmäßig wenn ich etwas Schwereres hebe oder etwas z.B. vom Schrank runterheben einen Krampf in einem der beiden Muskel. Am rechte Ohr habe ich immer noch Gefühlsstörungen und nach der Gewebestraffung habe ich jetzt *****aare hinter den Ohren.

Was ich damit sagen will: Überlege es Dir genau, denn wie Du schon schreibst wurdest Du schon auf die Risiken hingewiesen. Ich habe dies auch als Nebensächlichkeit abgetan, da meine Bimax problemlos (beim gleichen Chirurgen) verlaufen ist. Jetzt nach 1 1/2 Jahren wird mir immer wieder bewusst, wie groß dennoch die Risiken eines solchen Eingriffs sind. Und das "nur" wegen der Ästhetik? Heute habe ich bei einem solchen Eingriff ziemliche Zweifel ob es sich lohnt. Vor allen Dingen, da auch unerwartete Nebenwirkungen wie die Muskelkrämpfe aufgetreten sind. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

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Hallo,

Es gibt verschiedene Stellen an den Wangen bzw. Jochbeinen, an denen Implantate eingesetzt werden können. Im ersten Beispiel hier im Thread wurden diese ev. zu tief gesetzt, weshalb es so künstlich und 'verbeult' wirkt.

Ja, ganz genau. Wen's interessiert: Wird hier genauer beschrieben: Klick (Youtube)

Auch gibt es verschiedene Grössen und Materialien: Medpore, Lyoknorpel und die knöcherne Variante (bei der ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann, wie das gehen soll??)

Ich zitiere von der Seite meines Chirurgen:

>>

Die Betonung der Wangenknochen ist für viele Gesichter vorteilhaft. Über zwei im Mundinneren gelegene Schnitte werden die Wangenknochen teilweise dargestellt, mit einem feinen Knochenschnitt etwas zur Seite mobilisiert und mittels Titanminischrauben in der betonteren Stellung fixiert. Die Nachteile von Silkonimplantaten wie unnatürliches Aussehen wegen ausgedehnter Gewebemobilisation, Fremdkörperinfektion oder Verschieben des Implantates, treten nicht auf.

Der Wundverschluss erfolgt mittels resorbierbarer Naht, eine spätere Entfernung der Minischrauben ist möglich aber nicht notwendig.

>>

Noch mehr Infos: http://exploreplasticsurgery.com/category/zygomatic-osteotomy/

Auch Dr. T.riaca/Pyramidenklinik scheint (sofern ich das von der Webseite her richtig einschätze) die Knochenversatz-Variante zu benutzen und der gehört ja zu den etabliertesten europ. Chirurgen in dieser Branche. Gut ist halt auch, dass der "Ausbeulung" natürliche Grenzen gesetzt sind, da nur eine bestimmte Menge Wangenknochenmaterial vorhanden ist - bei Implantaten kann man reinpacken, so viel bzw. grosse man möchte.

Die Bilder von Dr. Yaremchuck gefallen mir aber auch gut, die Veränderungen wirken sehr natürlich und "gesund".

Hi Tomtom,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Allerdings denke ich, dass die Risiken und Begleiterscheinungen einer evtl. Jochbeinkorrektur nicht ganz so krass sind wie das, was Du beschrieben hast.

Es muss ja weder Muskel verlagert werden und operiert werde ich auch so oder so. Alleine wegen Wangenknochen würde ich mich niemals operieren lassen. Aber Du hast Recht, es sind auf jeden Fall zusätzliche Gefahren mit im Spiel. Deswegen such ich ja hier den Austausch, um 100% hinter einer Entscheidung stehen zu können.

ciao und gute Nacht!

bearbeitet von duke nukem
Updates

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Puuuh, schwere Frage, denn ich finde Dein Gesicht eigentlich nicht zu flach, wenn Du die Bimax rum hast ist ja der entscheidende Teil, Unter- und Mittelgesicht anzupassen, passiert und ich bin mir echt unsicher, ob es das wert ist. Wohin tendiertst Du denn mittlerweile?

Natürlich ist ein Implantat immer was ganz anderes als der Aufbau per Knochen, wie beim Kinn, und das sähe so gemacht wahrscheinlich viel natürlicher aus als mit Silikon, aber ich finde die Region, an der der Knochen da manipuliert wird wesentlich erschreckender als unseren "Normalokram" OK Le Fort I / UK / Kinn. Da gehts so weit nach oben, ist das dann nicht schon Le Fort II? Ich finde die Vorstellung einfach gruselig.

Aber ich kann Deine Gedankengänge schon verstehen. Wenn Du dazu tendierst und Dir den Gedanken vorstellen kannst, würde ich es eher machen, als sich hinterher zu ärgern.

Ach ich find das gerade total schwer, Dir hier was zu raten. Sorry ;)

Edit: Hab grad nochmal die anderen Fotos gesehen, die gut gelungenen OPs. Das sind natürlich einige schöne Beispiele. Da gilt schon eher "wenn wir schonmal dabei sind"

bearbeitet von Stracciatella

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Tendierst du dazu, die Platten im Oberkiefer wieder entnehmen zu lassen? Falls ja, könnte der Jochbeinaufbau auch dann stattfinden - dann hättest du den Vorteil, dein postoperatives Gesicht selbst beurteilen zu können, abzuwägen, ob sozusagen ein ‘letzter Schliff’ für dich noch fehlt. - Oder du lässt den Jochbeinaufbau im Zug der Hauptoperation durchführen und behältst dir - sollte das Resultat missfallen - die eventuelle Option offen, während des Metallausbaus noch eine Korrektur daran vorzunehmen.

Ich hatte von Natur nicht viel an Kiefer und kein Kinn, ‘dafür’ schöne Wangenknochen; verlor sie in der ersten fehlgeschlagenen Kieferoperation wider Versprechen; ließ sie unlängst rekonstruieren.

Demnach:

Hat die Heilung der Jochbeinregion gut geklappt?

Ich kann nicht klagen. Bereits nach wenigen Tagen schlief ich auf den Implantaten, hatte längerfristig Schwellungen, aber bis heute (vier Monate sind vergangen) keinerlei Beschwerden.

Wie fühlt Ihr Euch mit dem Resultat?

Repariert ;)

Ich fühle keine Fremdkörper, ‘Gruseliges’ oder Unebenheiten.

Empfindet Ihr oder Euer Umfeld Euer Gesicht als "künstlich"?

Ich bestimmt nicht. Die meisten ‘Negativbeispiele’ sind positiv für mich - mein Geschmack entspricht nicht unbedingt der Allgemeinheit. Mein Umfeld reagierte (wenn überhaupt) erfreulich.

verknüpfe ich meine Identität nur zu einem geringen Teil mit meinem Aussehen

Ich - eigentlich - auch. Nach dem verpatzten Eingriff in W. habe ich mein Aussehen (ich kam mir - eigentlich - entstellt vor) schlichtweg ignoriert - und fuhr damit nicht schlecht. Dennoch scheint es mir weit besser, sich mit seinem Spiegelbild in der Tat wohl zu fühlen, anstatt es (im Sinne ‘let ist be’) ‘einfach’ sein zu lassen.

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Hi Duke

Ich finde es auch echt schwierig dir zu raten. Einige Beispiele der Bilder sind echt gelungen. Ich denke, dass es das Wichtigste ist, dass der Chirurg ein gutes Feingespür hat, wie viel Verlagerung das genug ist, damit sie einen Effekt hat, aber nicht künstlich aussieht.

Ev. wäre ja wirklich eine Option den Jochbeinaufbau bei der Metallentfernung zu machen. Ich finde wie Stacciatella, dass dein Gesicht nicht zu flach ist und es sicher nach der Bimax super aussehen wird, aber wenn es für dich das Tüpfchen auf dem i wäre, warum dann nicht.

Könnte dein KC nicht eine Simulation machen wie du mit mehr Jochbein in etwa aussehen würdest? Dann könntest du zumindest abschätzen ob es Sinn machen würde oder nicht.

@Golemia: Eine normale OK VV, welche normalerweise eine Le Fort 1 Osteotomie ist, sollte am Mittelgesicht nichts ändern, denn bei dieser OP wird am Mittelgesicht nichts verschoben, sondern wirklich nur der Kiefer verschoben. Der Kiefer wird praktisch direkt über den Zahnwurzeln vom restlichen Schädel abgetrennt und nach vorne gesetzt, dabei kann sich am Mittelgesicht nichts ändern (geh mal mach Le Fort 1 googlen, dann siehst du wo, gesägt wird).

Anders sieht es aus, wenn eine Le Fort 2 oder Le Fort 3 Osteotomie gemacht wird (was wohl nur bei extrem unterenwickeltem Mittelgesicht gemacht wird). Dabei wird das ganze Mittelgesicht vom Schädel abgetrennt und nach vorne geschoben. Was wurde bei deiner Bimax eigentlich genau gemacht am OK und UK?

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Ja es ist offensichtlich auf deinen Bildern, dass sich was im Mittelgesicht geändert hat. Genau darum habe ich gefragt, was denn genau bei der Bimax gemacht wurde. Bimax heisst ja bloss bimaxilläre Umstellung bzw. Umstellung beider Kiefer, aber das kann dann OK VV mit UK RV oder umgekehrt oder beides VV oder RV sein (hab in deinem Bericht niergends gefunden was genau wie verlagert wurde). Ich könnte mir vorstellen, dass deine KC zusätzlich was anderes am OK/Mittelgesicht gewerkelt hat (ich nehme an du hast einen detaillierten OP bericht von deiner KC in Fachchinesich).

Was bei dir passiert ist, ist total schrecklich und völlig daneben von der Chirurgin. Sie hätte dich wirklich viel besser aufklären müssen und hätte sich nicht von irgendwelchen persönlichen Vorlieben leiten lassen dürfen.

Ich hoffe du bist jetzt nach der Re-OP einigermassen zufrieden mit dem Ergebnis.

So und da wir nun off-topic sind und es dukes thread ist wieder zurück zum eigentlichen Thema (sorry Duke)...

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Hi, erstmal thanx Euch allen!

Ich bin ehrlich, eigentlich hab ich mich schon entschieden - positiv.

Ich bin perfektionistisch veranlagt und es ist einfach zu verlockend - wie oft bin ich in den letzten Monaten vor dem Spiegel gestanden, habe meine Haut an den Wangenknochen etwas nach oben geschoben und das Ergebnis gemocht...

Natürlich hoffe ich inständig, dass alles gut gehen wird und ich nicht von irgend einer höheren Macht bestraft werde für meinen Narzissmus :???:

aber ich finde die Region, an der der Knochen da manipuliert wird wesentlich erschreckender als unseren "Normalokram" OK Le Fort I / UK / Kinn. Da gehts so weit nach oben, ist das dann nicht schon Le Fort II?

Nein, nicht ganz, im Anhang eine Grafik, da kann man das gut erkennen.

Rot = Le Fort2

Grün = Jochbeinbruch

Tendierst du dazu, die Platten im Oberkiefer wieder entnehmen zu lassen? Falls ja, könnte der Jochbeinaufbau auch dann stattfinden - dann hättest du den Vorteil, dein postoperatives Gesicht selbst beurteilen zu können, abzuwägen, ob sozusagen ein ‘letzter Schliff’ für dich noch fehlt. - Oder du lässt den Jochbeinaufbau im Zug der Hauptoperation durchführen und behältst dir - sollte das Resultat missfallen - die eventuelle Option offen, während des Metallausbaus noch eine Korrektur daran vorzunehmen.

Das sind beides sehr vernünftige Argumente, ich werde nochmal mit meinem Arzt darüber sprechen. Aber Tendenz: gleich machen und Platten raus.

Ich denke, dass es das Wichtigste ist, dass der Chirurg ein gutes Feingespür hat, wie viel Verlagerung das genug ist, damit sie einen Effekt hat, aber nicht künstlich aussieht.

Könnte dein KC nicht eine Simulation machen wie du mit mehr Jochbein in etwa aussehen würdest? Dann könntest du zumindest abschätzen ob es Sinn machen würde oder nicht.

Ich verlasse mich auf ihn, weil ich schon vor dem Chinwing total kritisch war (Du kennst ja den anderen Thread :) ) und das Ergebnis meine Erwartungen absolut übertroffen hat. Ich habe von ihm einige Bilder von anderen Patienten gesehen und festgestellt, dass eine Wangenknochenkorrektur schon eine relativ grosse Änderung mit sich bringt... wirklich nicht ganz einfach, die Entscheidung!

Das zweite Bild im Anhang wäre für mich ein perfektes Ergebnis...

Liebe Grüsse an Euch alle!!

post-4936-130132866576_thumb.jpg

post-4936-130132866683_thumb.jpg

bearbeitet von duke nukem

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Schöne Bilder, das sieht sehr natürlich aus. Wenn man nicht weiß, dass was gemacht wurde, und ohne das 1. Foto zum Vergleich fällt es gar nicht auf - es sieht einfach nur besser und harmonischer aus. Wobei die Dame auf Bild 2 natürlich auch noch etwas Make-Up trägt und dadurch weniger blass wirkt... Aber trotzdem schön.

Das Karma wird sich nicht trauen, dir eins auf den Deckel zu geben. Gesteh dir einfach zu, schön zu sein bzw. das Optimale rauszuholen. Du darfst das. Du darfst toll aussehen *om*. Oder richte ihm aus, dass es mit uns allen Ärger kriegt, wenn bei der OP was schiefgeht - dann traut es sich bestimmt nicht.

Liebe Grüße

Anna

PS: ich denke auch, dass du deinem Chirurgen - und deinem Bauchgefühl - da vertrauen kannst. Und ich bin sehr gespannt, wie es wird.

bearbeitet von Annawake

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Hallo zusammen,

meine Wangenknochen sind auch zu flach. Ich habe auch überlegt, ob ich sowas noch in Angriff nehme.

Ich habe dadurch (beidseitig) eine komische, gerade Falte unterhalb der Augen. Der Wangenknochen müsste also mit etwas unterlegt werden.

Offenbar, so entnehme anderen Beiträgen, wird das wohl mit Knochenmaterial, das dann transplantiert wird,gemacht.

Ich habe mal eine Seite gefunden, die machen es mit einem künstlichen Implantat, das speziell angefertigt wird.

Die Sache dürfte wohl aber keine Leistung, der GKV, sein - schade!:cry:

matze

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@Anna: :-*

@Matze: Ja, das musst Du selbst bezahlen... google mal eine Weile nach Cheekbone Augmentation - Bildern, da bekommst Du einen Eindruck, was möglich und realistisch ist. In 95% der Fälle aber halt mit Implantat (und AUF dem Knochen, nicht darunter.)

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Hi Duke

Eine normale OK VV, welche normalerweise eine Le Fort 1 Osteotomie ist, sollte am Mittelgesicht nichts ändern, denn bei dieser OP wird am Mittelgesicht nichts verschoben, sondern wirklich nur der Kiefer verschoben. Der Kiefer wird praktisch direkt über den Zahnwurzeln vom restlichen Schädel abgetrennt und nach vorne gesetzt, dabei kann sich am Mittelgesicht nichts ändern (geh mal mach Le Fort 1 googlen, dann siehst du wo, gesägt wird).

Anders sieht es aus, wenn eine Le Fort 2 oder Le Fort 3 Osteotomie gemacht wird (was wohl nur bei extrem unterenwickeltem Mittelgesicht gemacht wird). Dabei wird das ganze Mittelgesicht vom Schädel abgetrennt und nach vorne geschoben. Was wurde bei deiner Bimax eigentlich genau gemacht am OK und UK?

Sag ich ja. Wenn man den Chirugen fragt, ob man mit einer Bimax etwas am Mittelgesicht (zu flach) ändern kann, dann sagt der nur: Nee, ist eine andere Baustelle - und damit hat er Recht.

Bei Golemia hätte sich eigentlich auch nichts ändern dürfen - wenn der Eingriff ordnungsgemäß ausgeführt worden wäre.

@Duke nukem

Trau deinem Bauchgefühl und zieh es durch. So wie ich das rauslese, würdest du dich endlos ärgern, es nicht gemacht zu haben und dir dann immer wieder vorstellen, wie es wohl gewesen wäre. Bin auch (leider) perfektionistisch veranlagt.

bearbeitet von Collateral

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Bei einer Bimax ändert sich das Verhältnis Mittelgesicht zu Untergesicht, so dass zuvor auch prominente Wangenknochen nach einer Kiefervorverlagerung 'verschwinden' können. In gewissen Kliniken werden deshalb die Jochbeine standardmässig mitoperiert. Umgekehrt führt eine RV nicht automatisch zu einem prominenteren Mittelgesicht- hat da wahrscheinlich was mit den Weichteilen zu tun. Nach meiner Erfahrung hat eine Bimax so oder so Auswirkungen auf das Mittelgesicht- und zwar auch ohne Operation der Wangenknochen.

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Höre ich so zum ersten Mal und widerspricht auch meinen (persönlichen) Erfahrungen. Gibt es irgendwo "Objektive" Fakten dazu? Würde mich mal interessieren.

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Ich wusste irgendwie, dass Du es eh machen willst ;) Und das ist auch ok - ich finde Anna hat das perfekt ausgedrückt, Du darfst das ;) Ich denke auch dass Du ein gutes Verhältnis zum Chirurgen hast und ihm vertraust.

Es muss für Dich einfach Sinn machen und Du sollst damit glücklich sein. Basta ;)

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Nach meiner Erfahrung hat eine Bimax so oder so Auswirkungen auf das Mittelgesicht- und zwar auch ohne Operation der Wangenknochen.

Da würde ich als Laie zustimmen, denn:

Stellt Euch vor, jemand hat einen vorstehenden Unterkiefer - dementsprechend ist das ganze Gesicht nach innen gewölbt und hat im Mittelgesicht nicht so viel "Spannung" - wenn nun der Unterkiefer zurückgesetzt wird, dann ändert sich die Linie Stirn-Kinnspitze etwas, dadurch könnten die Jochbeine etwas mehr hervortreten. So in der Art würde ichs beschreiben, aber natürlich nur in gewissen Grenzen.

Ich habe ein gutes Gefühl für die Jochbeinkorrektur, da ich mittlerweile eigentlich nur noch vor Narbennachwirkungen und Gefühlsstörungen Angst habe, Knochenbrüche spürt man ja nicht - und er muss ja sowieso den Zugang zum Oberkiefer öffnen, da ist das Jochbein direkt erreichbar.

Ausserdem kann nichts schiefgehen, da beide Super-Moderatorinnen die Absolution erteilt haben.

viele Grüsse, langsam werd ich nervös :D

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