Everell

Diagnose-genauere Erklärung gesucht!

Hallo!

Hab mir heute den Bericht des ersten von mir besuchten KFO abgeholt,

es wäre schön wenn mir jemand genaueres erklären könnte da ich bei

vielen Sachen nicht weiß was es genau bedeutet! Habe die Sachen die ich nicht

verstehe mal dick geschrieben,vll kann mit ja jemand helfen? :neutral:

Diagnose:

Permanentgebiss, links neutral, rechts 1/2 PB distal, Deckbiss mit traumatischen Einbiss in palatinale Gaumenschleimhaut, 45 Kreuzbiss, max. MÖ passiv 38mm,

KG klinisch heute ohne Knacken, leichte Seitwärtsabweichung nach rechts in maximaler MÖ, keine Zwangsführung

Vielleicht kann mir auch jemand sagen ob eine Operation sinnvoll bzw nötig ist? So wie ich das lese hat der KFO wohl nicht geschrieben wie viel Abstand

zwischen Unter-und Oberkiefer ist?

Der KFO meinte man könne das auch mit dem Herbstscharnier behandeln, woran ich aber ehrlich gesagt nicht so recht glaube :roll:

Am liebsten wäre mir keine OP und kein Herbstscharnier, ist das realistisch???:confused:

Habe nämlich mal gelesen dass bei dieser Art von Deckbissen der Unterkiefer von selber wieder vor kommt wenn er wieder genügend Platz hat?

Als Behandlung schlägt er vor eine festsitzende Apparatur und den Ablauf so:

OK Front protrudieren, UK rechts nach vorne schwenken, MB

Vielen Dank schonmal fürs Gedanken machen! :mrgreen:

Grüßle Steffi

bearbeitet von Everell

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Versuche es:

Links neutral = linke Seite reguläre Verzahnung

Rechts 1/2 PB distal = rechtsseitig ist die Verzahnung um 3,5 mm nach hinten versetzt

45 Kreuzbiss = 2. kleiner Backenzahn steht im Kreuz

Max MÖ passiv 38 mm = Maximale Mundöffnung ohne Hilfe

KG klinisch = Kiefergelenk

Leichte Seitwärtsabweichung ... = Mundöffnung erfolgt nicht gerade, sondern verschoben, keine Zwangsführung (durch Fehlstellungen)

Protrudieren = Zähne nach vorne kippen

MB = Multi-Band

Dass sich der UK von allein einstellt, wenn der OK ausgeformt ist, habe ich auch gelesen. Dann ist, so wie ich es verstanden habe, die Zahnfehlstellung für die fehlerhafte rückwärtige Lage des UK ursächlich, und nicht die fehlerhafte Einlagerung UK oder OK in den Schädel.

Hast du schon einmal einen KFC gefragt, ob eine OP nötig ist oder besser wäre?

Unter Ausschluss jeder Garantie!

bearbeitet von DagmarW

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Hi Dagmar,

meinst eine Fehlberatung hätte rechtliche Konsequenzen oder wie :mrgreen:

Wollte erst den richtigen KFO finden und dann den "passenden" KFC dazu ,

wenn man das so sagen darf ;-)

Es steht also nichts von der Stufe drin, schade echt ein Mist!:cry:

Wenn ich das mit der nicht vorhandenen Zwangsführung recht verstehe ist wohl

nicht zu erwarten das der UK von alleine vorkommt, schließlich

steht er ja nicht durch die Zähne des OK unter Zwang oder?

Danke für deine hilfe schonmal! vielleicht kann ja einer von den Forums KFO

was genaueres dazu sagen???:148:

PS. Dagmar: würdest du meine letzte PN noch beantworten zwecks Uniklinik?

Wäre sehr nett, in ca 1 Monat ist es nämlich dort soweit!

Grüßle und an alle ein schönes Wochenende!!!!:mrgreen:

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Hast du schon einmal einen KFC gefragt, ob eine OP nötig ist oder besser wäre?

Eine OP sollte immer das Letzte sein,

ein guter Fach-KFO bringt erstaunliche Dinge zustande !

(Nicht zu verwechseln mit "Master o.S. KFO")

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War heute morgen bei einem zweiten Arzt, jetzt bin ich wirklich etwas sauer...

2 Ärzte-zwei Meinungen

Habe vor nochmal zu zwei zu gehen,habe ich dann vier Meinungen???:roll:

Dieser Arzt meinte nun dass der Kiefer in Ordnung wäre,

"wegen zwei-drei Millimeter wird nicht operiert!"

D.h er will nur die Zähne etwas verschieben Dauer 1 1/2-2 Jahre.

Er zeigt mir auch dass mein Profil in Ordnung wäre weshalb eine OP nicht nötig wäre.

Menschlich muss ich sagen dass ich sicher nicht zu diesem Arzt gehen werde,war zu unfreundlich und hörte mir auch zu wenig zu.

Bin ganz froh über diese Meinung, habe aufgeatmet als ich das gehört habe.

Jetzt bin ich trotzdem sauer weil schließlich meinte der 1. Arzt dass der Unterkiefer entweder durch Herbstscharnier oder Operation nach vorne kommen müsste. Was stimmt nun? :???:

Außerdem ist diese Berg und Tal Fahrt der Gefühle ganz und gar nicht angenehm:213:

Ist Kieferorthopäde eigentlich kein Beruf den man erlernen muss und später

eine Prüfung ablegt?

Es kann doch nicht sein dass zwei KFO zu solch unterschiedlichen

Meinungen kommen!

immerhin geht es um meine Gesundheit???

Das mit dem Profil leuchtet mir ein, weshalb ich gerade eher dazu tendiere dass der erste KFO mir Angst machen wollte damit er sein blödes (sorry...)

Herbstscharnier an den Mann bringt!!:evil:

Manche Ärzte sollte man echt anzeigen, das kann doch echt nicht wahr sein!

Dies bestätigt mich eigentlich in meiner Meinung dass man Ärzten kaum über

den Weg trauen kann :680:

Bin mal gespannt was die anderen zwei KFO sagen...

Gruß

Steffi

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2 Ärzte-zwei Meinungen

Ist Kieferorthopäde eigentlich kein Beruf den man erlernen muss und später

eine Prüfung ablegt?

Gruß

Steffi

http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnarzt

Ein Kieferorthopäde ist ebenfalls ein Zahnarzt, der nach seinem Studium zusätzlich eine vierjährige Weiterbildungszeit absolviert hat,

Jeder hat so seine Behandlungsmethoden ...

Vermessung und Auswertung können auch auf verschiedenen Methoden basieren ...

bearbeitet von agricola

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naja, wie jeder Mensch anders ist, sind es halt auch die KFOs.

Jeder hat andere Erfahrungen mit den verschiedensten Techniken und doch kommen (meist) gute Ergebnisse dabei raus.

Die Entscheidung wird auch eine Bauchentscheidung werden, denn du musst dich sowohl mit der vorgeschlagenen Behandlungsmethode als auch mit dem KFO und seinem Team "anfreunden" können.

Viel Erfolg bei den beiden anderen und dann bei der Auswahl!

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Hi

mittlerweile hab ich mich etwas abgeregt, war zur Entspannung gestern noch

beim Friseur :grin:

Ich bin eben der Meinung dass man als Arzt schon genau arbeiten muss

und dass an solchen unterschiedlichen Behandlungen was faul sein muss!

Schließlich haben beide den gleichen Kiefer gesehen! Operationen

soll man sich ja nicht zum Spaß antun sondern nur wenns unbedingt nötig ist!

Wenn ich ein Grenzfall bin wo beides vielleicht in Frage kommt hätte

mir das ja einer von beiden sagen müssen oder?

Aber es war nie die Rede von nem Grenzfall!

Schlußendlich werde ich mich wohl dazu entscheiden was die Mehrheit meint und dann bei demjenigen der mir am kompetentesten + sympathischten erscheint.

Es bleibt also weiter spannend :-?

Grüßle

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Heute waren meine zwei letzten Kfo Termine.

An der Uniklinik wurde mir auch Invisalign angeboten,allerdings mit

einem schlechteren Ergebnis und längerer Behandlungsdauer.

Von OP war keine Rede...

Beim anderen Termin hab ich einen Volltreffer gelandet :D

Arzt und Helferinnen waren mir sehr sympathisch.

Wurde ca eine Stunde ausführlich beraten.

Dieser Arzt und seine dazugeholte Kollegin waren sich nicht sicher wegen der Operation.

Würde wenn dann nur eine Kieferseite betreffen die vorkommen müsste.

Der KFO war sich nicht sicher ob der Kiefer vielleicht noch ein bisschen vorkommen würde wenn der Deckbiss weg ist.

Er meinte auch genau könne man das erst durch Abdrücke und Röntgenbilder etc sehen.

Als ich ihn fragte ob er an meiner Stelle operieren würde meinte er "nein".

Habe mich dazu entschieden die Behandlung dort machen zu lassen da mein

Zahnarzt dort auch behandelt wurde und sehr zufrieden war.

Bin sehr erfreut dass ich endlich einen Schritt weiter bin und dass der Arzt so ehrlich zu mir war.

Leider ist der nächste Termin erst in 4 Wochen,wird dann wohl nichts mit der Spangeneingewöhnung im Winterurlaub :???:

Wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk gewesen :roll:

Habt sich eigentlich jemand hier aus dem Forum operieren lassen wegen nur einer Kieferseite?

Was würdet ihr mir denn raten???

Blöde Frage, aber wird man eigentlich nach einer Operation "Wetterfühlig" am Kiefer?Manche Leute sind ja z.B. nach einem Bruch des Beines an der Stelle empfindlich und haben leichte Schmerzen wenn das Wetter umschlägt.

Kann das nach einer Operation am Kiefer auch passieren?

Viele Grüße

Steffi

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Heute waren meine zwei letzten Kfo Termine.

An der Uniklinik wurde mir auch Invisalign angeboten,allerdings mit

einem schlechteren Ergebnis und längerer Behandlungsdauer.

Von OP war keine Rede...

Beim anderen Termin hab ich einen Volltreffer gelandet :D

Arzt und Helferinnen waren mir sehr sympathisch.

Wurde ca eine Stunde ausführlich beraten.

Dieser Arzt und seine dazugeholte Kollegin waren sich nicht sicher wegen der Operation.

Würde wenn dann nur eine Kieferseite betreffen die vorkommen müsste.

Der KFO war sich nicht sicher ob der Kiefer vielleicht noch ein bisschen vorkommen würde wenn der Deckbiss weg ist.

Er meinte auch genau könne man das erst durch Abdrücke und Röntgenbilder etc sehen.

Als ich ihn fragte ob er an meiner Stelle operieren würde meinte er "nein".

Habe mich dazu entschieden die Behandlung dort machen zu lassen da mein

Zahnarzt dort auch behandelt wurde und sehr zufrieden war.

Bin sehr erfreut dass ich endlich einen Schritt weiter bin und dass der Arzt so ehrlich zu mir war.

Leider ist der nächste Termin erst in 4 Wochen,wird dann wohl nichts mit der Spangeneingewöhnung im Winterurlaub :???:

Wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk gewesen :roll:

Habt sich eigentlich jemand hier aus dem Forum operieren lassen wegen nur einer Kieferseite?

Was würdet ihr mir denn raten???

Blöde Frage, aber wird man eigentlich nach einer Operation "Wetterfühlig" am Kiefer?Manche Leute sind ja z.B. nach einem Bruch des Beines an der Stelle empfindlich und haben leichte Schmerzen wenn das Wetter umschlägt.

Kann das nach einer Operation am Kiefer auch passieren?

Viele Grüße

Steffi

Hallo Steffi,

Glückwunsch zu deinem Volltreffer!!!

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