Marzada

Chirurgen - Gegenüberstellung

Hallo zusammen,

Es ist hier im Forum zwar schon viel über KC's geschrieben worden, ich möchte aber gerne meine ganz persönliche Erfahrung auf der Suche nach einem geeigneten Chirurgen mit Euch teilen. Eventuell hilft mein Beitrag ja einigen von Euch in ähnlicher Situation und vielleicht könnt Ihr mir auch noch entscheidende Hinweise geben.

Meine Suche nach einem KC dreht sich in erster Linie darum meine Dysgnathie zu beseitigen aber auch - und ich denke das ist ein wichtiger Punkt - die Kieferposition zu perfektionieren.

Die Ausgangslage:

Ich habe einen leichten Überbiss ca 4mm (nach KFO Behandlung 6mm). Dieser hauptsächlich aufgrund eines zurückliegenden Unterkiefers, wobei der Oberkiefer für meinen Geschmack ruhig auch einen 'Tick' nach vorne müsste. Tollkühn hatte ich vor einem Jahr in die Therapie eingewilligt, im blinden Vertrauen auf meinen KFO und seinen vertrauten KC Kollegen (siehe meinen Thread über die KFO Behandlung: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=9070)

Der erste Chirurg:

Zum ursprünglich für den Sommer anberaumten OP Termin war eine Vorsprache bei Prof Dr. Paulus in München geplant, dem vetrauten KC meines KFO. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits leicht mistrauisch denn der Vorsprachetermin war 2 Monate später als erwartet, angeblich weill der Biss noch nicht stimmte (zum eigentlichen Termin war der Biss jedoch unverändert..). Endlich im Gespräch mit der KC Koryphäe wurde eine UK VV erörtert. Das Gespräch fand eigentlich zwischen meinem KFO und dem KC statt, ich war einfach nur der 'betroffene Patient'. Dabei wurden die Weichteile in meinem Gesicht grob in alle Richtungen gezogen um das OP Ergebins für die Herren zu 'simulieren'. Auf meine Frage welche Auswirkungen die UK VV auf die Gesamtproportionen meines Gesichtes haben würde - und vor allem, ob mein Gesicht dadurch nicht länger werden würde, meinte der KC wörtlich lapidar: 'Dann schneiden wir einfach ein Stück von Ihrem Kinn ab'.

Das war's dann. In jeder Hinsicht. Nach diesem Gespräch hatte ich nicht das Gefühl einer akademischen, minutiös und millimetergenauen Planung - ich hatte das Gefühl die Grundstruktur meines Gesichtes dem Gutdünken und der spontanen Willkür einer fremden Person zu überlassen während ich in Narkose ausgeliefert sein würde. Noch dazu wollte der KC den Oberkiefer belassen, stattdessen das Kinn aber noch weiter vor schieben. Also von einer UK Rücklage steilgerade in ein Nussknackergesicht?

Der zweite Chirurg

Langsam begann mir zu schwanen dass mein blindes Vertrauen in diesem Bereich alles andere als angebracht war. Die Führung die mein KFO von mir zu benötigen schien um zu wissen wo die Reise hingehen soll - würde voraussichtlich auch ein KC benötigen - dafür bräuchte ich aber jemanden mit dem ich ästhetisch auf einer Wellenlänge wäre, um ein gewisses Restrisiko, dem im Ausgeliefertsein an einen Chirurgen im entscheidenen Moment, zu minimieren.

Dank Euch im Forum hatte ich viele Beiträge über Dr. ***** in Bad Homburg gelesen. Die offensichtliche Vorliebe dieses Chirurgen für eine Bimax war klar. Und da ich nach wie vor überzeugt bin, dass nur eine Anpassung beider Kiefer erfolgreich sein kann, sprach ich hier vor.

Anreise nach Bad Homburg. Komplette Massenabfertigung in der Praxis. Ich musste 2 Stunden warten obwohl ich bei Ankunft klar machte dass ich einen Flieger erwischen müsste. Im Wartezimmer dann ein Pseudo Promi mit dunkler Brille und goldener Rolex, eine Frau die erschreckend übel zugerichtet aussah (ich wusste nicht ob sie Prä oder Post OP war) und ein junger Mann der ebenfalls entsetzlich aussah und bei dem offensichtlich einiges unerwartet schief gelaufen war (ich wurde leider ungewollt Zeugin seines Gesprächs mit der Assistentin). Es war wie im Gruselkabinett. Die Fau so stellte sich später heraus war wohl zusammengeschlagen worden und brauchte eine OP, der junge Mann war Post OP und hatte immer noch ein derart fliehendes Kinn dass ich den ganzen Sinn der OP nicht verstand. Nun gut ich wollte positiv sein. Dr. ***** machte einen kompetenten Eindruck. Wir waren uns beide klar mit der Bimax und er sprach seinen eloquenten Arztbrief an meinen KFO in meinem Beisein in sein Diktaphon. Es folgten Papiere und Formulare, die Behandlung wäre teurer als andere und ich sollte die Versicherung darauf vorbereiten. Dann ein Aufklärungsgespräch mit einem Assistenzarzt über die OP. Dazwischen ständiger Wechsel der Ansprechpersonen, niemand übernahm Verantwortung für meine Unterlagen - ich musste sie selbst wieder einsammeln, sonst wären sie verloren gegangen. Nach mindestens 5 Stunden verlies ich die Praxis und war zum einen traumatisiert durch den Anblick der beiden malträtierten Patienten aber gleichzeitig erleichtert dass man hier zumindest von Modell OP etc sprach - also ein wesentlich geplanteres, berechenbareres Vorgehen. Dass wir uns mit der Bimax einig waren war klasse, allerdings - und das war ein anderes Problem, Dr. ***** wollte anscheinend keine OK VV machen, lediglich einen minimalsten Symetrieausgleich. Was soll also der riesen Eingriff im OK wenn er keine VV machen wollte? Die Asymetrie musste ich hingegen mit der Lupe suchen.

Der dritte Chirurg

Zurück in München und zurück im Forum. Aha, es gab also nicht nur Begeisterungsrufe zu Dr. *****. Im Gegenteil, einigen war die Massenabfertigung ebenfalls unangenehm aufgefallen und es gab durchaus Fälle die nicht mit dem Ergebnis zufrieden waren, funktional und / oder ästhetisch. Mein eigenes Bauchgefühl war ebenfalls nicht perfekt. Dazu muss ich sagen hatte ich diesen Sommer parallel noch einen üblen Behandlungsfehler in einer anderen Disziplin erlebt (siehe Erwähnung im KFO Thread), was meine Gesamtskepsis gegenüber Ärzten und Chirurgen unweigerlich steigerte.

Per Zufall dann die Erwähnung von Dr. ****** im Forum. Kurzes Studium der Beiträge und Website, ausführliches Gespräch mit der Praxis am Telefon und Besuch vor Ort: Ein himmelweiter Unterschied! Dieser Mann hat die Grundprinzipien der Gesichtsästhetik begriffen. Er sprach authentisch aber charmant, ich wurde vor Ort noch einer anderen Post OP Patientin zum Erfahrungstausch vorgestellt - und was das wichtigste war, alles lief ruhig und sorgfältig ab. Die mir vorgestellte Patientin hatte bereits 3 (!) misslungene Bimax OP's hinter sich, bevor sie sich der Operation bei Dr. ****** unterzog. Nun schien sie zufrieden.

Insgesamt scheinen ziemlich viele Fälle in Zürich aufzulaufen, die andernorts nicht zufriedenstelend operiert wurden. Mein Gedanke war - ok dann gehe ich doch gleich dorthin, denn 1-3 misslungene OP's andernorts will ich mir wirklich esparen. Der finanzielle Preis ist allerdings heftig... Und obwohl meine KK die Kosten übernehmen würde, weigert sich die Praxis Dr. ****** leider über das notwendige Formular E 112 abzurechnen. Das ist im Moment noch ein einziges Theater.

Der vierte Chirurg?

Heute nun lese ich im Forum von Dr. Santler in Österreich. Auch hier scheinen gelungene Ergebnisse erzielt worden zu sein, optisch wie funktional. Eine weitere Option? Wie ist es hier mit der Kostenübernahme? Lasst es mich wissen wenn Ihr Ideen oder Vorschläge habt!

bearbeitet von Marzada

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Hallo zusammen,

ich habe hier mal Bilder hochgeladen um mit Euch mein aktuelles Profil zu teilen.

Um mich einigermaßen auf die Operation vorzubereiten, habe ich mal Simulationen erstellt, damit ich weiß welche Änderungen optisch voraussichtlich auf mich zukommen:

Bild 1 ist das aktuelle Profil

Bild 2 ist das aktuelle Profil - mit vorgeschobenem Kinn

Bild 3 ist eine Simulation der OK und UK VV

Bild 4 ist eine Simulation der OK und UK VV plus Kinn

Bild 5 ist eine Simulation einer extremen VV plus Kinn

Als ich die Bilder gemacht habe war ich richtig erschrocken über mein Profil. Normalerweise sieht man sich selbst ja nicht in diesem Winkel. Da ich nicht mehr die Jüngste bin lässt das Gewebe am Kieferrand anscheinend nach - ich schätze wenn alles so bleibt wie es jetzt ist, habe ich in 10 Jahren gar kein definiertes Kinn mehr... dafür würde die Nase umso dominater erscheinen - obwohl sie das eigentlich gar nicht ist. Nun bete ich dass ein Chrirurg das so hinbekommt.

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bearbeitet von Marzada

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Ja das mit der suche nach dem richtigen KFC ist immer so eine Sache, ich selber habe mich auch in BH vorgestellt und fand Dr. K sehr nett, mein KFO findet ihn auch sehr gut, ich persönlich war an dem Vorstellungstag in BH toal überfordert, weil ich nicht wusste, wie schlimm meine Fehlstellung doch ist, ich wollte nur noch nach Hause, da angekommen kamen dann die Fragen auf und ich rief nochmal in BH um mit Dr. K zureden, er war gerade nicht da, hat mich aber zurück gerufen und mir alles nochmal erklärt und auch viel Zeit genohmen für das Gespräch, ich war dann etwas ruhiger und dachte mir O.K ich mach es jetzt.

Die Monate vergingen und es ist jetzt schon über 2 Jahre her als ich in BH war, in der Zeit habe ich viel hier gelesen und so mache Berichte haben mich nicht gerade erfreut, denoch werde ich mich dort operieren lassen.

Kann zwar bestätigen das alles sehr schnell von statten ging, kam mir denoch auch in der kurzen Zeit gut beraten vor und das ist ja das wichtigste und bei offenen Fragen konnte ich ja auch anrufen.

Wie es nun weiter läuft und wie zufrieden ich bin, werde ich berichten wenn es dann soweit ist....hoffe bald ;-)

Lg. Diana !

bearbeitet von sherly79

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Hallo Diana,

vielen Dank für Dein Feedback, ich bin froh dass Du einen guten Eindruck in BH hattest! Ich vermute ich bin im Moment einfach etwas übervorsichtig und noch leicht traumatisiert durch die anderen Fehlbehandlung die ich diesen Sommer durchmachen musste (2 OP's in 5 Tagen) - das hatte allerdings nichts mit der KFO / KC Behandlung zu tun, war mehr internistisch. Nun höre ich ganz stark auf mein Bauchgefühl und es ist mir ganz wichtig dass ein Arzt auf das was ich sage eingeht. Ich finde es gut dass Du Dir so viel Zeit nimmst, Dich gut informierst und alles in Ruhe auf Dich zukommen lässt. Hast Du denn schon einen OP Termin?

Diana, ich habe mir eben nochmal Deine Bilder angesehen - ich glaube Dein neues Profil würde klasse werden! Du hast wunderschöne Augen, Zähne und Mund, mit der Kieferkorrektur wirst Du perfekt aussehen!

Liebe Grüße,

Marzada

bearbeitet von Marzada

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Hallo Marzada !

Danke erstmal für das Kompliment, das geht runter wie Öl. :mrgreen:

Als ich mich dort vorgestellt habe, ging ich nur mit dem Gedanken hin das ich eine UKVV brauche und Dr.K sagte dann das der OK auch vor müsste (also BIMAX)

mein KFO hatte das erst auch nicht verstanden und nach rücksprach mit dem Doc sagte er nur zu mir..... Dr. K hat wie immer recht, der OK muss auch vor,

Grund ist das mir die beiden 5 er im OK gezogen wurden und durch die Schließung der Lücken der OK zurück geht und er später durch die OP wieder vorgeholt werden muss.

Und jetzt wo die 5er gezogen wurden und mittlerweile die Lücken zu sind,

ist es wirklich so, das mein OK eingefallen ist und wenn ich jetzt nur den UK operieren lassen würde sehe das nicht gut aus,

also hatte er da schon mal recht.

Eigentlich wollte er auch eine GNE machen, aber mein KFO hat gesagt da ist genug Knoche, das bekommt er auch so hin,

also lässt Dr. K auch die Meinung vom KFO einfliessen, das find ich super so konnte ich schon mal davon ausgehen das die Kommunikation zwischen KFO und KFC stimmt.

Was ich auch sehr wichtig finde.

Hoffe sehr für dich das alles gut verläuft und nach 2 OP´s ist es verständlich das man übervorsichtig ist und das sollte man auch sein, lieber Zeit lassen für die Entscheidung.

Wünsche dir alles alles Gute und ein baldiges Ende deiner Behandlung.

Lg. Diana !

bearbeitet von sherly79

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Habe mir nochmal deine Bilder/Simulation angeschaut, welches findest du denn am besten ? Ich finde das zweite sehr natürlich und das 4 auch sehr schön nur etwas Eckig, aber das kann man mit der Simulation auch nicht zu 100% anpassen.

ach so ne Op-Termin habe ich noch keinen KFO muss erst sein O.k geben.

bearbeitet von sherly79

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Hallo Diana,

also ehrlich gesagt ist mir ein natürliches Ergebnis sehr wichtig, andererseits, je öfter ich mir die extreme VV ansehe umso mehr gefällt sie mir.

Eigentlich stimmt mein Biss auch noch nicht für die VV und ich denke laut KFO wäre eine OP zu früh - aber ich will einfach den ganzen 'Kram' hinter mir lassen. Am Dienstag habe ich einen weiteren Termin bei der neuen KFO. da kommt ihr Vater mit hinzu, eine ehemalige KC Koryphäe der auch mit Dr. S befreundet ist. Wir werden dann gemeinsam entscheiden ob eine OP mit dem jetzigen Biss vertretbar ist.

Ich weiß es ist nicht optimal - aber nur weil mein KFO die Biss Einstellung in 10 Monaten nicht hinbekommen hat, möchte ich nicht weitere 6 Monate vor OP anhängen.

Ich bewundere Dich für Deine Geduld!!!!

Liebe Grüße,

Marzada

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Du bist enttäuscht, weil dein KFO den Biss nicht in 10 Monaten hinbekommen hat?? Sorry, das ich lache, aber normal ist ein Jahr!

Gerade, wenn du so unsicher bist und deine Wahl des KCs drei mal hinterfragst, wie kannst du dich dann über die Meinung des KFOs stellen und eigenmächtig auf eine OP bestehen??? Sorry, das kann ich nicht verstehen..

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Altariel - ich glaube ich muss mal Bilder meiner Zähne posten. Schade dass man sich hier rechtfertigen muss.

Laut ursprünglicher Aussage meines ersten KFO hätten 6 Monate Vorbereitung zur OP gereicht. Das ist genau der KFO der es nun in 10 Monaten nicht geschafft hat.

Also ich bin keine Traumtänzern und sauge mir solche Aussagen auch nicht aus den Fingern. Ich habe aber sehr wohl auch eine eigene Einschätzung.

Entweder mein erster KFO hat mich schlichtwegs belogen mit seiner Prognose - oder er ist einfach ein Langweiler und kriegt es nicht hin.

Ich tippe mal auf letzteres.

Gruß, Marzada

bearbeitet von Marzada

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Du musst dich hier nicht "rechtfertigen" Ich sagte nur meine Meinung, wie dies in einem Forum manchmal passieren kann. Wenn du meine Meinung für nicht gerechtfertigt hälst ignorier sie doch einfach! Ich kenn weder dich, noch deine Zähne. Aber das, was ich bisher hier gelesen habe, zeigt mir, dass du einerseits best mögliche Behandlung willst, aber auf der anderen Seite die Aussagen der Ärzte ignorierst! Ok, dass sich der KFO anfangs auf 6 Monate geäußert hat und es nun 10 sind, wäre hinterfragenswert. Aber gleich auf eigene Faust die OP verlangen?? Naja, wie gesagt: Es sind deine Zähne, dein Kiefer und du entscheidest, ganz egal, was ich sage!

Gruß Ala

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Hallo Ala - wie Du siehst höre ich sehr wohl auf die Meinung eines KFO, sonst hätte ich die 6 Monate am Anfang ja gar nicht geglaubt. Doch inzwischen ist mein Vertrauen nicht mehr so blind - denn ich sehe dass sich KFO's und vermutlich auch KC's täuschen können. Darum: Vertrauen in andere ist gut, Vertrauen in die eigene Einschätzung als Ergänzung ist besser.

Noch ist nichts entschieden. Wie oben erwähnt werden wir gemeinsam (1 KFO und 2 KC's) abschätzen ob wir es jetzt schon angehen wollen oder nicht.

Liebe Grüße,

Marzada

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Liebe Marzada,

bei der Wahl des KFC kann Dir niemand helfen. Das ist eine eigene Entscheidung und sollte mit Vertrauen und Sicherheit gewählt werden.

Ich habe auch 3 Ärzte besucht und habe extreme Planschwankungen um die Ohren gehauen bekommen. Für den, bei dem mein Gefühl gestimmt hat und sein Plan für die OP für mich am schlüssigsten war, ausserdem WEDER ein Zahn implantiert NOCH einer extrahiert wurde, sondern während der OP die ML korrigiert.

Bei den KFOs sieht es da leider oft etwas unterschiedlich aus (ich hatte wirklich haarsträubende erste Versionen gehört und von "ohne OP alles selbst zahlen" bis hin zu "mit OP und Kasse zahlt" alles dabei war), aber ich wundere mich, dass Du hier nur 1 Meinung angehört und Dich sofort entschieden hast, bei den KFCs jedoch so viele in Betracht ziehst. Denn sonst hättest Du auf jeden Fall gesagt bekommen, dass die klassische Behandlung mind. ca. 12 Monate, eher jedoch länger dauert. Ich sage klassiche, da Alatariel, Undi und ich bei einem Chirurgen waren, der i.d.R. zuerst bzw zeitnah nach Einsetzen der Klammer operiert.

Wie gesagt, es gibt hier nicht den einzig wahren Chirurgen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Hallo Stracciatella,

danke für Deine Hinweise. Inzwischen sehe ich das auch absolut so und ich wünschte ich hätte gleich zu Anfang mehrere KFO's gesprochen und verglichen!

Der Punkt war dass mein KFO mich überhaupt erst auf die Idee mit der Behandlung gebracht hat. Alleine wäre ich da nie und nimmer drauf gekommen! Tatsächlich wusste ich vor dem Gespräch mit dem KFO gar nicht dass man Kiefer überhaupt korrigierend operieren kann (sorry dass ich offensichtlich so naiv war).

Mein KFO hatte dann das Gutachten erstellt und bei der KK durchbekommen, daher war es für mich irgendwie selbstverständlich dass ich die Behandlung bei ihm machen würde. Ich dachte einfach auch er sei ein Experte. Ich hätte damals natürlich auch sagen können "vielen Dank für das Gutachten und die Unterstützung - aber ich bin mir nicht sicher ob ich das bei Ihnen mache und sehe mir erst einmal andere an". Im nachinein gesehen wäre das aber genau das Richtige gewesen.

Nun sehe ich mich relativ verspätet nach Alternativen um... genauso mit KC's. Insgesamt stelle ich mich selbst aber zeitlich sehr unter Druck. Ich bin ja nicht mehr die Jüngste und hatte einfach nicht mit einer jahrelangen Therapie gerechnet, das war ja auch nicht so besprochen am Anfang.

Vermutlich will ich es auch einfach nicht wahrhaben dass ich damit nun so viel Zeit verbringen muss...

Liebe Grüße,

Marzada

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Hallo zusammen,

ich wollte Euch mal über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden halten (für die die's interessiert ;-) )

Bilder zu meiner Zahnbehandlung (vorher und aktuell) habe ich in meinem anderen Thread hochgeladen: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=9070

Diese Woche war ich bei meiner neuen KFO Frau Dr. H. für weitere Besprechungen. Sie nimmt sich jedes Mal mindestens eine Stunde exklusiv Zeit für mich was ich als wahren Luxus empfinde! Sie ist die Tochter eines renomierten KC Prof in München, ist noch jung und ihre Praxis ist neu. Ich vermute mal das ist der Grund weshalb sie sich so viel Zeit nehmen kann. Möglicherweise ist es aber auch Teil ihres Konzeptes. In jedem Fall würde ich sie für Erwachsenenbehandlung zertifizieren :-)

Für eines der Gespräche hatten wir ihren Vater Prof Dr. H hinzugezogen als Berater, da es in erster Linie darum ging ob wir mit dem aktuellen Biss (der noch nicht perfekt stimmt) eine OP im November verantworten können. Meine OP war ja bei Herrn Pof Dr. S. geplant. Der KC Vater meiner KFO ist gut befreundet mit Dr. S. auch sie selbst kennt Dr. S und seine Familie persönlich. Für mich war das eine gute Voraussetzung für die Entscheidung zur Behandlung bei ihr.

Das Gespräch mit Prof Dr. H lief sehr gut, er machte einen grundsoliden Eindruck, wenn auch eher konservativ in seiner Ansicht und Behandlungsempfehlung. Was ich schätze war sein Ansatz: Er stellte fest dass mein linkes Kiefergelenk eine schwere Degeneration aufweist, die allem Anschein nach aufgrund der Kieferfehlstellung entstanden ist. Er sagt eine Verbesserung der Situation im Hinblick auf eine Entlastung des linken Kiefergelenkes sei der eigentliche Ansatzpunkt für die gesamte Behandlung! Ansonsten müsste ich in 2-3 Jahrzehnten mit einer Kiefergelenksprothese rechnen!

Ich fand es sehr gut, dass er diesen fundamentalen Ansatz in den Vordergrund gestellt hat!

Er erklärte mir dann sehr viel was ich alles schon wusste, aber die eigentliche Kernaussage war, dass ein nicht passender Biss ein zusätzliches Risiko bei einer Kieferoperation darstellen würde. Risiko wäre dass 1. der Kiefer nach der OP nicht stabil geagert werden könnte, 2. sich der Kiefer nach der OP schlimmstenfalls in die alte Position zurückschieben wüde 3. eine massive Zahnjustierung knapp nach der Kiefer OP eine zusätzliche Belastung für den Bereich darstellen würde.

Das hat mich überzeugt. Ein zusätzliches Risiko brauche ich nicht. Die OP werde ich verschieben. Ich schätze vor Mai kommenden Jahres wird es nichts, denn so viel Zeit benötigen wir schätzungsweise um die noch fehlende Molarenerweiterung hinzubekommen.

Ehrlich gesagt bin ich froh um die Verschiebung. Auch wenn ich gerne alles schon hinter mir hätte fällt doch ein enormer Druck von mir ab!

Die Zeit bis dahin werde ich effektiv nutzen eventuell noch weitere KC's zu konsultieren, bis ich ganz sicher bin welche OP und welcher KC der richtige für mich ist. Durch seine konservative Einstellung sagte Prof Dr. H dass mein Oberkiefer eigentlich bis auf 1-2 mm perfekt positioniert wäre. Aufwand Nutzen und Risiko gegengerechnet würde er mir nur eine UK VV empfehlen.

Nun habe ich Zeit mir das alles nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen...

Liebe Grüße,

Marzada

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Diese Woche war ich bei meiner neuen KFO Frau Dr. H. für weitere Besprechungen. Sie nimmt sich jedes Mal mindestens eine Stunde exklusiv Zeit für mich was ich als wahren Luxus empfinde! Sie ist die Tochter eines renomierten KC Prof in München, ist noch jung und ihre Praxis ist neu. Ich vermute mal das ist der Grund weshalb sie sich so viel Zeit nehmen kann. Möglicherweise ist es aber auch Teil ihres Konzeptes. In jedem Fall würde ich sie für Erwachsenenbehandlung zertifizieren :-)

hallo marzada 8-)

das klingt ja echt positiv, kommt das, weil du privatpatient bist oder sind auch die GKV patienten so gut dran? ;-)

ich habe zwar eine zusatzversicherung, aber die hab ich noch nicht bemüht, werde das erst tun, wenn ich weiß, wie es konkret voran geht.

bin immer noch am orientieren.

vielleicht magst du mir kurz mitteilen, wie du denn mit der praxis abrechnest :-o wäre echt interessant für mich, da es noch in meinem einzugsbereich liegt!

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hallo Marzada

ich habe deine beitrag leider nicht alles gelesen .

ich habe mir nur die bilder angeschaut das sieht eigendlich alles gut aus .

ich meine naturlich äusserlich, allso du siehst gut aus .

meine emphehlung : lass die op sein .

lg

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hallo Marzada

ich habe deine beitrag leider nicht alles gelesen .

ich habe mir nur die bilder angeschaut das sieht eigendlich alles gut aus .

ich meine naturlich äusserlich, allso du siehst gut aus .

meine emphehlung : lass die op sein .

lg

Genau das hätte ich auch gesagt. Wenn mein Biss vor der Behandlung nicht eindeutig nicht gut gewesen wäre, hätte ichs auch gelassen. Machst Du das eigentlich, weil Du findest, daß die Position der Kiefer zueinander nicht gut aussieht (das hätte ich nämlich auch nicht so gesehen), oder hast Du wirklich Probleme mit dem Kiefergelenk? Die Aussage von dem letzten Chirurgen klang ja nicht unseriös, aber wenn die Zahnstellung in Ordnung ist und es äußerlich nur um ein paar Millimeter geht, dann hätte ich mir auch schwer überlegt, die OP machen zu lassen. Es kostet schon Zeit und Nerven, sich darauf vorzubereiten und wieder davon zu erholen.

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hallo marzada 8-)

das klingt ja echt positiv, kommt das, weil du privatpatient bist oder sind auch die GKV patienten so gut dran? ;-)

ich habe zwar eine zusatzversicherung, aber die hab ich noch nicht bemüht, werde das erst tun, wenn ich weiß, wie es konkret voran geht.

bin immer noch am orientieren.

vielleicht magst du mir kurz mitteilen, wie du denn mit der praxis abrechnest :-o wäre echt interessant für mich, da es noch in meinem einzugsbereich liegt!

Hallo Mitzie,

das tolle ist das meine neue KFO gesetzlich abrechnet - ja genau, ich war auch erstaunt, aber es ist so! Also wie gesagt ich kann sie nur wärmstens empfehlen, alles ist bisher ein einziger Traum! Melde Dich bei mir wenn Du Adresse und Namen brauchst.

Liebe Grüße,

Marzada

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hallo Marzada

ich habe deine beitrag leider nicht alles gelesen .

ich habe mir nur die bilder angeschaut das sieht eigendlich alles gut aus .

ich meine naturlich äusserlich, allso du siehst gut aus .

meine emphehlung : lass die op sein .

lg

Hallo Mannie & Foxface,

das ist wirklich lieb von Euch! Ich denke wenn die Beschwerden mir dem Kiefergelenk nicht wären hätte ich die gesamte Behandlung auch nicht gemacht.

Nun nach den letzten Messungen sind es doch 6mm Überbiss und das rechte Kiefergelenk hat ebenfalls schon einen beginnende Arthrose! Laut meiner KFO war es höchste Zeit für die ganze Behandlung und sie ist zuversichtlich dass mit einem richtig eingestellten Kiefer und Biss sich die Gelenke wieder erholen werden.

Liebe Grüße,

Marzada

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