Miranda

Gesundheit ruiniert mit Bimax?

Hallo

Ich hoffe, mein Beitrag kommt nicht zu "jammerig" rüber, aber im Moment wird mir wieder alles zu viel.

Ende Dezember hatte ich bei einem namhaften Kieferchirurgen in Zürich eine Bimax wegen einer doch deutlichen Rücklage. Angeblich waren es um die 15 mm. Gleichzeitig hatte ich einen Kieferwinkelaufbau und Jochbeinonlays.

Seit der Bimax habe ich starke Beschwerden: unglaubliche Verspannungen im UK (Kinn- und Mundbereich), mittlerweile auch Schmerzen im OK.

Mit dem Chirurgen habe ich mich mittlerweile überworfen (nach etlichen Demütigungen "wenn alle wären wie Sie, würde ich aufhören" "ich erwarte von einer Frau, dass sie geschminkt ist, wenn sie raus geht", da hatte ich grad eine Nach-OP und meine eine Gesichtshälfte war stark geschwollen) hat mein Mann dann alle Unterlagen verlangt und die Behandlung abgebrochen.

Dann war ich im Unispital, habe dort aber gemerkt, dass ich nicht wirklich willkommen bin als Ex-Patientin des anderen Chirurgen. Bei einem weiteren Chirurgen (eher ländlich) habe ich mich sehr wohl gefühlt, aber dort hat man von Arthrose-Gefahr durch die starke Vorverlagerung gesprochen (mein KC hat jede Arthrose-Gefahr durch die Bimax verneint, Artrhose gebe es sicher nicht dadurch). Mittlerweile weiss einfach nicht mehr, was ich glauben soll. Mein KC hat mal von einer "extremen Vorverlagerung" gesprochen, aber auf dem Röntgenbild scheint mir der Kiefer gar nicht mal so weit vorne (jedenfalls nicht weiter als ca. 14 - 15 mm weiter als ursprünglich) und optisch sagen eigentlich alle, das Ergebnis sehe sehr natürlich aus.

Was mich besonders ärgert: die Bimax musste ich ja selber bezahlen und für mich war es sehr viel Geld. Aber ich dachte, lieber gleich zum Besten gehen und keine an die Wand gefahrene OP riskieren. Klar, ich habe dem KC gesagt, er solle das Maxium rausholen (ich hatte ja schon eine deutliche Rücklage), aber ich hätte als Patientin auch erwarten dürfen, dass nur das medizinisch vertretbare gemacht wird, oder?

Miranda

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hi,

wow also 15mm sind ja ganz schön viel!! Bei mir warens "nur" 5mm die bei der bimax verschoben wurden und da hat mir der KC gesagt, dass das schon echt eine große distanz ist.

Ich kann dir da leider auch keinen tipp oder so geben da bei mir alles glatt gelaufen ist...

Hast du deine platten noch drinnen oder schon rausnehmen lassen? Vl. bescheren die dir auch einen teil der schmerzen?

lg sarah

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hi,

wow also 15mm sind ja ganz schön viel!! Bei mir warens "nur" 5mm die bei der bimax verschoben wurden und da hat mir der KC gesagt, dass das schon echt eine große distanz ist.

Ich kann dir da leider auch keinen tipp oder so geben da bei mir alles glatt gelaufen ist...

Hast du deine platten noch drinnen oder schon rausnehmen lassen? Vl. bescheren die dir auch einen teil der schmerzen?

lg sarah

ich weiss nicht, wie viel verschoben worden ist und ich glaube den OP-Bericht auch nicht mehr. Optisch sagen die einen, es sei gerade perfekt (sogar der konsultierte KC) und die anderen meinen, ein ganz klein wenig weniger wäre mehr gewesen.

Ob ich mich für 5 mm unters Messer gelegt hätte (sieht man da bei einer deutlichen Rücklage überhaupt etwas?), weiss ich nicht. Der KC 3 hat gesagt, dass sich die Kiefer meist noch 1 - 3 mm nach hinten bewegen würden. Bei einem Vorzug von nur 1 cm hätte ich wieder eine Rücklage gehabt.

Darf man von einem KC aber nicht erwarten, dass er nur das medizinisch Vertretbare macht und dass er einem auch aufklärt?

Das Schlimme ist wirklich, dass jeder etwas anderes sagt:

KC (Operateur): keine Arthrosegefahr nur wegen Bimax

KC 2: sagt gar nichts zu den Kiefergelenken auch auf CT und Röntgenbild, dann scheinen sie in Ordnung, Gefahr, dass Muskeln sich nie mehr entspannen

KC 3: Arthrosegefahr, Muskelspannung dauert noch 2 Jahre (damit kann ich leben)

Physio 1: keine Arthrosegefahr durch Bimax

Physio 2: keine Ahnung, ob Arthrosegefahr, dauernde Muskelschädigung praktisch unmöglich, auch bei extemem Vorzug, da Muskeln sie immer verändern würden

Ich weiss, vielleicht war ich einfach blauäugig. Aber ich habe im Vorfeld der OP mit vielen Patienten gesprochen. Der KC hat angeblich seinen eigenen Sohn "bimaxiert" (habe sogar mit ihm gesprochen) und daher dachte ich, dass die OP wirklich nicht sooo nebenwirkungsreich sei. (viele OPs und Behandlungen führen Ärzte an Angehörigen gar nicht erst durch), auch habe ich mit etlichen Patienten gesprochen, die sich alle bester Gesundheit erfreuen.

Miranda

bearbeitet von Miranda

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also jetzt bin ich mir auch nicht mehr sicher obs bei mir insgesamt 5 mm oder pro kiefer 5mm waren... :confused:

Auf jeden fall hat jeder KFO der mich vor der op gesehen hat gesagt: Da MUSS was gemacht werden, sonst gibts später gesundheitliche Schäden. Außerdem hat man den falschen biss deutlich in meinem profil gesehen usw. Also bei mir gabs mehr od weniger keinen andren ausweg als die op.

Als blauäugig würde ich dich nicht bezeichnen, du hast ja vorher infos eingeholt und wolltest zum "besten". Aber leider gibts halt oft böse überraschungen....

Tchja, dass ist natürlich noch viel nerviger wenn man e zu sovielen "Experten" geht und dann immer eine andere antwort bekommt...

Hast du vom KC dehnungsübungen bekommen?

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ich weiss nicht, wie viel verschoben worden ist und ich glaube den OP-Bericht auch nicht mehr. Optisch sagen die einen, es sei gerade perfekt (sogar der konsultierte KC) und die anderen meinen, ein ganz klein wenig weniger wäre mehr gewesen.

Ob ich mich für 5 mm unters Messer gelegt hätte (sieht man da bei einer deutlichen Rücklage überhaupt etwas?), weiss ich nicht. Der KC 3 hat gesagt, dass sich die Kiefer meist noch 1 - 3 mm nach hinten bewegen würden. Bei einem Vorzug von nur 1 cm hätte ich wieder eine Rücklage gehabt.

Darf man von einem KC aber nicht erwarten, dass er nur das medizinisch Vertretbare macht und dass er einem auch aufklärt?

Das Schlimme ist wirklich, dass jeder etwas anderes sagt:

KC (Operateur): keine Arthrosegefahr nur wegen Bimax

KC 2: sagt gar nichts zu den Kiefergelenken auch auf CT und Röntgenbild, dann scheinen sie in Ordnung, Gefahr, dass Muskeln sich nie mehr entspannen

KC 3: Arthrosegefahr, Muskelspannung dauert noch 2 Jahre (damit kann ich leben)

Physio 1: keine Arthrosegefahr durch Bimax

Physio 2: keine Ahnung, ob Arthrosegefahr, dauernde Muskelschädigung praktisch unmöglich, auch bei extemem Vorzug, da Muskeln sie immer verändern würden

du hast keine gelenksarthrose, oder? warum machst du dir darüber sorgen?

15 mm ist viel aber auf keinen fall grundsätzlich unseriös oder medizinisch nicht vertretbar. schnicks hatte in bad homburg soviel. tomtom an einer uniklinik.

die prognose deiner ärzte was die verspannungen angeht hören sich positiv an. du bist optisch zufrieden.

dass du die bimax vielleicht nicht nochmal machen würdest ist eine andere frage, aber ruinierte gesundheit?

Ich weiss, vielleicht war ich einfach blauäugig. Aber ich habe im Vorfeld der OP mit vielen Patienten gesprochen. Der KC hat angeblich seinen eigenen Sohn "bimaxiert" (habe sogar mit ihm gesprochen) und daher dachte ich, dass die OP wirklich nicht sooo nebenwirkungsreich sei.

lol...nicht nur seine lebensgefährtin, auch seinen sohn? gibt von denen ein familienfoto? :-D

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15 mm ist viel aber auf keinen fall grundsätzlich unseriös oder medizinisch nicht vertretbar. schnicks hatte in bad homburg soviel. tomtom an einer uniklinik.

die prognose deiner ärzte was die verspannungen angeht hören sich positiv an. du bist optisch zufrieden.

dass du die bimax vielleicht nicht nochmal machen würdest ist eine andere frage, aber ruinierte gesundheit?

lol...nicht nur seine lebensgefährtin, auch seinen sohn? gibt von denen ein familienfoto? :-D

Ja, auch seinen Sohn. Der sieht aber ganz gut aus. Sicher vor seinem Skalpell ist wohl niemand.

Wie viel vorgezogen wurde, weiss ich nicht. Der Operateur sprach sogar von 20 mm, 22, mal waren es wieder 18, aber wenn ich das Röntgenbild anschaue, habe ich nicht das Gefühl, dass es so viel sind. Mein Kinn-Hals-Abstand ist etwa so gross wie bei Frau Ottilie Normalverbraucher, also nicht besonders und einmal dachte ich kurz, er hätte aus Versehen das alte Röntgenbild aufgehängt, weil mir der Abstand doch nicht so gross schien.

Dass andere auch 15 mm hatten, beruhigt mich wieder etwas. Bei KC 2 und 3 hatte ich das Gefühl, dass dies medizinisch unverantwortlich sei. Aber wie gesagt, bei einer Rücklage von 15 mm hätte ich mich kaum für weniger als 12 mm unters Messser gelegt. neulich habe ich mir einer Frau gesprochen, die hatte einen Vorzug von 10 mm vor 10 Jahren. Sie sieht heute wieder aus wie jemand, der eine Rücklage hatte.

Wieso ich mir Sorgen mache? Es ist wohl keine gute Idee, zu viele Ärzte aufzusuchen und sie verstehen es gut, mir (Hypochonder) Angst zu machen.

Ich habe mich einfach wohl doch zu wenig informiert. Ich dachte, er sei der Beste, immerhin macht er viele Revisionen und dachte gar nicht dran, zu einem anderen zu gehen.

bearbeitet von Miranda

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Ja, auch seinen Sohn. Der sieht aber ganz gut aus. Sicher vor seinem Skalpell ist wohl niemand.

Der Professor wird mir immer sympathischer :mrgreen:

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Also ich glaube, du machst dich auch einfach nur verrückt. Ich kenn das aber von mir. Ich hatte ja letzte Woche meine OP und war mir danach unsicher, ob Milchprodukte ja oder nein. Ich kannte es mit nein, hier sagen viele nein, mein Arzt sagte ja, mein Hausarzt heute auch und ich war total verunsichert!

Es ist eine Tatsache: Frag 3 Ärzte und du hast 4 Meinungen!

Und meine Verlagerung waren auch 10 mm und das sieht man jetzt schon deutlich! Daher find ichs bisschen lustig, dass du schreibst mit weniger als 12 mm hättest dus nicht operieren lassen. Hattest du vor der OP keine Beschwerden? Das würde einiges erklären..

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Und meine Verlagerung waren auch 10 mm und das sieht man jetzt schon deutlich! Daher find ichs bisschen lustig, dass du schreibst mit weniger als 12 mm hättest dus nicht operieren lassen. Hattest du vor der OP keine Beschwerden? Das würde einiges erklären..

Doch, ich hatte Beschwerden. Aber ich wusste nicht, dass diese von der Rücklage kommen. Jetzt habe ich diese nicht mehr, daher nehme ich an, dass diese von der Rücklage waren.

Migräne, ca. 1- bis 3-mal pro Monat, im Sommer gehäuft. War wirklich lästig. Seit der Bimax: noch 2-mal leicht, aber gut auszuhalten und einmal, aber im Rahmen einer Grippe.

Atembeschwerden: ich konnte im Liegen auf dem Rücken nicht atmen, ging nich. Nun: 3-mal weitere Atemwege.

Artikulationsschwierigkeiten: ich hatte auch eine OK-Rücklage. Spät abends, müde vom vielen Reden, ich doziere teilweise an einer Art VHS, habe ich dann immer die Silben ein wenig verdreht. Das war für mich echt lästig. Dies ist auch weg. Die Artikulation von gewissen Buchstaben ist seit der OK-Vorverlegung normal, viel, viel besser.

Es ist also nicht alles schlecht seit der Bimax.

Dazu: mit 24 war ich mal mit meiner damaligen Chefin unterwegs, sie war um die 32 und es hat jemand gefragt, ob ich die Tochter sei. Ich sah bis vor der OP immer so kindlich aus. Und ständig diese Sprüche "wenn du den Mund aufmachst, merkt man schon, dass du nicht mehr sooo jung bist. Aber du siehst soo jung aus." Das war lästig. Entgegen der landläufigen Meinung möchte man nämlich nur gut, aber nicht unbedingt viel jünger aussehen. Mir hat vor der Bimax mal ein ca. 30-Jähriger die Telefonnummer zugesteckt. (ich war aber schon über 40) nun ja, das junge Aussehen hat mich immer genervt! Dies kam von der Rücklage und dem flachen Mittelgesicht.

Ich würde die Bimax nochmals machen, könnte ich zurück. Aber vielleicht nicht mehr beim bleichen Operateur. Und ich würde ihm sagen, er solle nur 12 mm vorverlegen. Aber andererseits: das ist nicht mein Job, dem KC zu sagen, er solle vorsichtig sein. Oder?

Woher soll ich als Patientin wissen, dass eine massive Vorverlagerung Risiken bringt? Ich habe mir einfach gesagt, dass ich eine Rücklage von 15 mm habe, mit Korrektur von 10 mm hätte ich immer noch eine Rücklage gehabt.

Ausserdem habe ich mit Patienten gesprochen, die mit massiven Vorverlagerungen keine Beschwerden hatten. (Die ominöse Frau, die schon mehrfach abgebildet wurde und die die meisten viel zu krass finden. Der gehts supergut und sie sei für ihre Umwelt "die schöne Rothaarige")

Mittlerweile weiss ich aber nicht mal, wie viel vorgezogen wurde. Der Operateur spricht von einer massiven Vorverlagerung, aber er hat mich schon so oft angelogen, dass ich nicht mehr weiss, ob dies überhaupt stimmt. Vielleicht hat er doch nicht so viel vorgezogen.

bearbeitet von Miranda

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Also ich glaube, du machst dich auch einfach nur verrückt. Ich kenn das aber von mir. Ich hatte ja letzte Woche meine OP und war mir danach unsicher, ob Milchprodukte ja oder nein. Ich kannte es mit nein, hier sagen viele nein, mein Arzt sagte ja, mein Hausarzt heute auch und ich war total verunsichert!

Es ist eine Tatsache: Frag 3 Ärzte und du hast 4 Meinungen!

Und meine Verlagerung waren auch 10 mm und das sieht man jetzt schon deutlich! Daher find ichs bisschen lustig, dass du schreibst mit weniger als 12 mm hättest dus nicht operieren lassen. Hattest du vor der OP keine Beschwerden? Das würde einiges erklären..

Wie stark war denn deine Rücklage und welche Beschwerden hattest du?

Mittlerweile denke ich auch, dass eine Vorverlagerung von 10 mm (oder halt 12 gereicht hätte). Mein UK war recht hoch und der wurde nun nach unten geschwenkt. Mein vorher recht kurzes Gesicht ist nun angenehm länglich geworden, das Kinn definiert und ich denke, dies macht es, dass ehemalige Freunde und Bekannte mich auf der Strasse ansehen aber ohne Spur des Erkennens an mir vorbeigehen.

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Hallo Miranda

Also so eine grosse Verlagerungsstrecke kann nachher schon zu Problemen führen. Bei mir werden es aber auch zwischen 10 und 15mm sein.

Ich habe mir zwar nicht mehrere Meinungen von KC's eingeholt, aber mehrere von KFO's zur Notwendigkeit der OP, und der eine KFO hat mir auch gesagt, dass es Probleme geben kann wenn die Verlagerungsstrecke gross ist.

Bei so einer grossen Vorverlagerung werden die Muskeln im UK stark gedehnt und je grösser die VV um so eher kann sich die Muskulatur nicht an die neue Situation anpassen und verspannt sich. Unter Umständen kann es dadurch sogar zu einem Rezidiv kommen, weil die Muskulatur den Kiefer versucht nach hinten zu ziehen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass eine zu grosse VV zu Arthrose im Kiefergelenk führen kann.

Hast du denn Physiotherapie? Vielleicht lösen sich damit die Verspannungen. Rede mal mit einem Arzt darüber ob muskelentspannende Medikamente etwas nützen könnten. Ich hatte wegen Verspannungen im Wadenmuskel Mydocalm und das half sehr gut und macht im Gegensatz zu Sirdalud auch nicht müde. Wenn die Verspannungen schon länger anhalten kann man sie s endlich mal lösen und der Muskel kann sich vielleicht erholen und verspannt sich dann nicht mehr so schnell.

Wenn du noch eine neutrale Meinung von einem anderen KC willst, dann darfst du fast nicht in der Region Zürich zu jemandem gehen. Denn die meisten haben mit deinem Chirurgen mal zusammengearbeitet oder kennen ihn sonst, die sind dann meist nicht mehr so offen und objektiv. Die meisten wollen sich ja gegenseitig auch nicht ankreiden.

Ich hoffe, dass du die Verspannungen mit der Zeit in den Griff bekommst!

Lg Berlino

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Hallo Miranda

Also so eine grosse Verlagerungsstrecke kann nachher schon zu Problemen führen. Bei mir werden es aber auch zwischen 10 und 15mm sein.

Ich hoffe, dass du die Verspannungen mit der Zeit in den Griff bekommst!

Lg Berlino

Danke für den Tipp mit dem Medi. Wegen der Verspannungen: diese lösen sich mittlerweile etwas. Laut KC 3 wird es noch 2 Jahre dauern, aber besser dann als nie.

die Verspannungen habe ich aber nicht an den Muskeln, die gedehnt wurden, sondern im Ringmuskel um die Lippen.

Im Moment gehts mir darum, nicht allzu gravierende Spätschäden zu haben und irgendwann wieder annähernd beschwerdefrei zu sein.

Und zur Vorverlagerung: darf man denn nicht erwarten, dass der KC (zumal eine Kapazität) von dem Problem weiss und den Pat. darauf aufmerksam macht? Dann hätte ich natürlich gesagt, nur 12 mm oder so vorverlagern.

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neulich habe ich mir einer Frau gesprochen, die hatte einen Vorzug von 10 mm vor 10 Jahren. Sie sieht heute wieder aus wie jemand, der eine Rücklage hatte.

Wieso ich mir Sorgen mache? Es ist wohl keine gute Idee, zu viele Ärzte aufzusuchen und sie verstehen es gut, mir (Hypochonder) Angst zu machen.

Ich habe mich einfach wohl doch zu wenig informiert. Ich dachte, er sei der Beste, immerhin macht er viele Revisionen und dachte gar nicht dran, zu einem anderen zu gehen.

Die Distanz der Verlagerung spielt weniger eine Rolle. Viel wesentlicher, was Rezidive betrifft, ist die muskuläre Zugkraft. Und der Biss der Zähne sollte perfekt sein, so dass vor allem Retainer wichtig sind, so dass die Zähne sich nicht mehr verschieben. Ich würde dir, wie andere auch schon, dringend Muskellockerungsübungen bzw. Physio empfehlen, denn wenn du nichts unternimmst, bist du, wenn du so starke Verspannungen hast, evt. schon rezidivgefährdet, ungeachtet der VVStrecke.

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Die Distanz der Verlagerung spielt weniger eine Rolle. Viel wesentlicher, was Rezidive betrifft, ist die muskuläre Zugkraft. Und der Biss der Zähne sollte perfekt sein, so dass vor allem Retainer wichtig sind, so dass die Zähne sich nicht mehr verschieben. Ich würde dir, wie andere auch schon, dringend Muskellockerungsübungen bzw. Physio empfehlen, denn wenn du nichts unternimmst, bist du, wenn du so starke Verspannungen hast, evt. schon rezidivgefährdet, ungeachtet der VVStrecke.

Edit:sorry, habe dein obiges post überlesen, dass die Verspannungen die Ringmuskeln betrifft.

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Wie stark war denn deine Rücklage und welche Beschwerden hattest du?

Mittlerweile denke ich auch, dass eine Vorverlagerung von 10 mm (oder halt 12 gereicht hätte). Mein UK war recht hoch und der wurde nun nach unten geschwenkt. Mein vorher recht kurzes Gesicht ist nun angenehm länglich geworden, das Kinn definiert und ich denke, dies macht es, dass ehemalige Freunde und Bekannte mich auf der Strasse ansehen aber ohne Spur des Erkennens an mir vorbeigehen.

Meine Rücklage waren genau die 10 mm, die auch operiert wurden. Alles andere macht doch gar keinen Sinn, oder?? Wenn man etwas korrigiert macht man es gescheit oder man lässt es. So meine Meinung. Optisch bin ich noch zu geschwollen um da genau sagen zu können, wie ich mich verändert habe. Aber ich glaube nicht, dass mich jemand nicht erkennt ;)

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hier gehts sicher um "freiwillige" verlagerungen, zusätzlich zur fehlstellung noch beide kiefer nach vorne zu verschieben.

es gibt schon eine zusammenhang zwischen rezidivanfälligkeit und strecke, ein KFC hat mir das mal genauer gesagt in millimetern, aber ich kann mich nicht genau erinnern. geringe strecken und sehr lange strecken sind anfälliger.

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hier gehts sicher um "freiwillige" verlagerungen, zusätzlich zur fehlstellung noch beide kiefer nach vorne zu verschieben.

es gibt schon eine zusammenhang zwischen rezidivanfälligkeit und strecke, ein KFC hat mir das mal genauer gesagt in millimetern, aber ich kann mich nicht genau erinnern. geringe strecken und sehr lange strecken sind anfälliger.

Ja, die Strecke spielt anscheinend doch eine Rolle: habe hier etwas gefunden

http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2009/0510/pdf/dffvh.pdf

Hier wurde zur Rezidivvermeidung bei UK Vorverlagerungen mit Botox behandelt, und zwar ab einer Strecke von 7mm, die wohl schon als "langstreckig" gilt. Man kann dort auch lesen, dass Spätrezidive meist mit einer nicht adaptierten Kaumuskulatur u.a. zusammenhängen.

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Hier wird um Millimeter gepokert, als würden die Seitenzähne bei jeder Distanz zueinander passen?!

Die Rezidivgefahr ist bei UK-VV deutlich größer. Bei UK-ZV hatte mein KFO in seiner ganzen Laufbahn noch nicht einen Fall.

Der Grund ist auch banal: die Muskulatur wird bei solche großen Distanzen, von denen hier gesprochen wird, extrem belastet mit dem neuen Biss. Daher sind dem ganzen Verlagern des UK auch Grenzen gesetzt, die jeder KFC (den ich gesprochen habe) einhält. Eben weil diese Gefahr vorhanden ist. Versucht einfach den UK mal 12mm vorzustrecken und über eine paar Minuten zu halten. Das ist in etwas vergleichbar mit dem, was einen VV in dieser Größenordnung permanent an Belastung verursacht. Mir wurde dazu gesagt (mich betrifft es nicht, daumgekehrter Fall), dass man in solchen Fällen vorher intensiv Physio macht und nachher auch.

Die Bemerkungen zum Thema "ob ich mich für 5 mm unters Messer gelegt hätte (sieht man da bei einer deutlichen Rücklage überhaupt etwas?), weiss ich nicht" finde ich auch drollig. Die große Mehrheit hier wird in Distanzen unter 10mm operiert (Gott sei Dank). Alles darüber sind Ausnahmen, die Du bequem zählen kannst. Und glaube bitte nicht, dass man 5mm Unterschied nicht sehen würde, auch dafür gibt es hier genug Beispiele bei den Bildern.

bearbeitet von Chris80

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Hey Miranda,

kann man hier irgendwo Bilder von Dir sehen? Wie geht es Dir mit Deinen aufgebauten Jochbeinen?

Sorry, wenn ich zu der anderen Problematik nichts schreibe, kann Dir da leider keinen Rat geben!

Lg

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@Miranda

Darf ich Fragen, wie der Arzt heisst, bei dem Du warst. Falls Du keinen Namen nennen möchtest, ist es ein Prof. mit eigener Clinik im Bethanien-Spital ?

Frage darum, weil ich bei ihm zur Abklärung war und diese OP, er nennt sie Rotation Advancement machen lassen wollte. Grund der OP ist meine stark ausgeprägte Schlaf-Apnoe. Hast/Hattest Du auch Schlaf-Apnoe und ist die jetzt weg ? würde mich über Antwort sehr freuen.

Gruss

S.

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