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turbotrommler

Interpretation Kiefergelenks-MRT

Hallo!

Ich habe beim Suchen nichts zu diesem Thema gefunden, deshalb meine Frage. Kann mir jemand von euch diesen Befund näher erklären, da ich ihn bisher nicht verstehe. Das wäre sehr nett!!!

Mein Befund:

Aktuell MR-tomogr. zeigt sich in der Ruhe/Schwebelage der posteriore Pol des Disc. artcularis bei 11 Uhr positioniert. Synoviaverbreiterung. Bilaminäre Zone partiell verdichtet. Der gesamte Diskus ausgezogen.

Linksseitig symmetrischer Befund. Der posteriore Pol des Disc. articularis bei 11 Uhr positioniert. Disc. articularis diskret ausgezogen. In der T"-Wichtung diskrete Synoviaverbreiterung bds., ohne relevante Ergussbildung.

In der frontalen Ebene zeigen sich beginnend degenerative Veränderungen, insbesondere mit Veränderungen der subchondralen Grenzlamelle.

Im Rahmen der Mundöffnung rechtsseitig zeigt sich eine mäßige Translationsbewegung. Deutliche Rotationsbewegung. Disc. articularis reponierbar.

Linksseitig zeigt sich eine weite Translationsbewegung. Der Dis. articularis reponierbar.

Beurteilung:

1 Mäßiger Reizzustand des Kiefergelenks bds.

2 Kein sicherer Nachweis einer Kiefergelenks-/Diskusluxation

3 Die Reponierbarkeit des Diskus bilateral gegeben.

4 Mäßige Synoviaproliferation

Es wäre toll, wenn ihr mir erklären könntet, was das bedeutet!!

Um das ganze besser verstehen zu können, hier noch ein paar Informationen zu mir und meinem Problem.

Ich bin 27 Jahre alt, männlich und habe seit ca. 2 Jahren ein "Knacken" im Kiefergelenk auf der rechten Seite. Es knackt nur beim Gähnen und tut dann auch weh, sonst nicht.

Zusätzlich ist mein Unterkiefer größer als mein Oberkiefer. Das ist so stark, dass ich die untere Zahnreihe nur mit viel Anstrengung überhaupt noch auf die obere Zahnreihe schieben kann.

Meine Zahnärztin wollte dies dadurch korrigieren, dass sie mir sämtliche Zähne des Oberkiefers überkront und diese dann länger macht, damit mein Unterkiefer wieder "eingefangen" ist.

Mir wurde dann von anderen Zahnärzten empfohlen mich mal in einer Uniklinik vorzustellen, was ich auch gemacht habe. Dort hat man mir empfohlen meinen Oberkiefer mittels OP vergrößern zu lassen, danach für ca. 2 Jahre eine feste Spange zu tragen und dann in einer größeren OP meinen Unterkiefer so zu operieren, dass er dann zum Oberkiefer passt. Derzeit habe ich neben den Beschwerden im Kiefergelenk einen Kreuzbiss und meine unteren Schneidezähne verschieben sich etwas nach vorne, bzw. nutzen sich ab, da sie beim Kauen immer leicht an die Schneidezähne des Oberkiefers stoßen.

Im Nackenbereich habe ich starke Verspannungen und nachts oder auch tagsüber "beiße" ich Zähne, presse sie also stark aufeinander. Das hängt mit Belastungen und Stress zusammen und ist auch immer dann schlimmer. Deswegen trage ich nachts auch eine Schiene für den Unterkiefer.

Außerdem habe ich einen leichten Tinnitus, der mich aber nicht beeinträchtigt, welcher aber auf dem rechten Ohr, also da wo es knackt, stärker ist.

Die Uniklinik meinte, dass ich mich operieren lassen sollte, da

- meine Zähne schneller abgenutzt sein werden und auch vermutlich früher ausfallen werden

- ich in einigen Jahren vermutlich Probleme mit dem Kiefergelenk bekommen werde

Insgesamt frage ich mich jetzt ob ich mich dieser Prozedur unterziehen soll, oder ob ich es lasse???

Gehe ich das Risiko ein, dass meine Zähne schneller kaputt gehen, evt. früher ausfallen? Kann es sein, dass ich massive Probleme mit dem Kiefergelenk bekomme und werde ich dann sowieso etwas machen lassen müssen? Können meine Verspannungen durch diese OP besser werden?

Vielen vielen Dank schonmal im Voraus!!!

Turbotrommler

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