BravoGirly92

ZA´s wollen Behandlung verweigern

Hey,

hat einer von euch auch zufällig in den Nachrichten gesehen, dass die ZA´s die Behandlungen wenn sie nicht nötig sind bis ins neue Quartal Januar des neuen Jahres verschieben wollen, wenn man bei einer GK ist (vor allem AOK Leute sind betroffen),weil das Budget der ZÄ´s langsam zuende geht...

Ich bin bei der AOK, glaubt ihr das davon dann auch KFO´s betroffen sind?

Lg.

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Also ich hab im Dezember noch einen Termin beim KFO. Und hab heute noch einen Termin beim Zahnarzt gemacht für nächste Woche. Das war beides überhaupt kein Problem.

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"Alle Jahre wieder ..." ...

Gab es die gleiche Meldung nicht letzes Jahr und vorletzes Jahr und auch 2007, 2006, ...?

Ich hatte mich letztes Jahr mal mit einem Zahnarzt drüber unterhalten und seine Aussage dazu war, dass erstens alles nicht immer so heiß gegessen wird wie in der Presse gekocht und zweitens manche Absage auch daran liegt, dass vielen im November plötzlich auffällt, dass sie noch einen Stempel bräuchten und darum noch dringend zum Zahnarzt müssen - und in diesem Fall kann ich bei ausgereiztem Budget durchaus verstehen, dass Zahnärzte auch mal Nein sagen, wenn es sich um verschiebbare Behandlungen handelt.

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Ja,

ich weiß, verstehen kann ich es auch, wenn es dann nicht unbedingt nötig ist...

Da ich mich die letzten Jahre nicht sonderlich mit ZA´s beschäftigt habe, wusste ich garnicht, dass diese Nachricht auch schon kam.

Aber denkt ihr, dass die zu den ZA´s auch die KFO´s zählen?

Rein theoretisch gesehen ja eigentlih schon, aber wenn man eine laufende Behandlung hat schicken die einen nicht wieder weg oder?

Ich weiß, bin vlt etwas paranoid, aber ich habe halt irgendwie Angst bei sowas :roll:

Lg.

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Das mit den KFOs kann ich mir nicht vorstellen. Bei mir zum Beispiel wird bei jedem Besuch irgendwas neues gemacht. Neuer Bogen oder jetzt im Dezember kriege ich sogar noch neue Ringe auf die Backenzähne. Und die liegen voll in meinem sechswöchigen Rhythmus. Die Welt wäre sicher nicht untergegangen, wenn das verschoben worden wäre. Andererseits liegen diese sechswöchigen Besuche auch voll im Behandlungsplan. Insofern können die ja bis zum nächsten nicht einfach drei Monate warten oder so :)

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Ich denke auch, dass es bei den KFOs kein Problem geben sollte. Die Behandlungen sind ja alle geplant und genehmigt und darum wahrscheinlich auch unabhängig von all diesen Budgetdiskussionen.

Außerdem ist ja eigentlich der Rhytmus auch medizinisch notwendig um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden :roll:

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Ich denke auch, dass es bei den KFOs kein Problem geben sollte. Die Behandlungen sind ja alle geplant und genehmigt und darum wahrscheinlich auch unabhängig von all diesen Budgetdiskussionen.

Außerdem ist ja eigentlich der Rhytmus auch medizinisch notwendig um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden :roll:

Da liegst du leider falsch.

Das Budget für Kieferorthopädie ist genauso betroffen. Das Problem an der Sache ist, dass es nicht planbar ist, was denn im Jahr an Leistungen anfällt.

Man kann nicht in 2009 sagen, man braucht für 2010 so und soviel Geld für die

einzelnen Bereiche der Zahnmedizin.

Dann muß man das ganze fürs Bundesland sehen. Dafür werden nämlich die Budgets ausgehandelt.

Bei der AOK in Bayern ist es nun so, dass durch die erhobenen Zusatzbeiträge anderer Kassen über 100 000 neue Mitglieder in die AOK aufgenommen wurden. Nur wurden die nicht in die Budgets mit reingerechnet.

Die Rechnung sollen nun die Zahnärzte zahlen, bzw. umsonst behandeln. Und dies in Bayern schon seit 13.10.

Aber sag mir einer einen vernünftigen Grund warum man ohne Lohn arbeiten soll ? Nur weil die Politik versagt hat ?

Gruß Steve

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Habe diese Meldung auch in den Nachrichten gehört.

Dort kam dass Notfälle auf jedenfall behandelt werden.

Wenn man keinen Termin mehr bekommt soll man dies auch

bei der Krankenkasse melden.

Kann die Ärzte ja verstehen, aber so müssen nur die Patienten

wegen dieser Regelung die Suppe auslöffeln...

Dem Gesundheitsminister wird wohl kaum ein Arzt den Termin verweigern...:twisted:

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Da liegst du leider falsch.

Das Budget für Kieferorthopädie ist genauso betroffen.

Also heißt das, wenn ich morgen zum KFO gehe und die sehen, dass ich von der AOK komme, dass es sein könnte, dass die mich wieder weg schicken???

Ich meine ich kann die ZA´s und so verstehen... aber andererseits ist es richtig mist....

Könnte es auch sein, dass die einfach sagen, man muss selbst bezahlen?

Lg.

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Oh sorry für meine falsche Meinung / Aussage.

Klar will niemand umsonst arbeiten, aber dann wird das Thema meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert und eigentlich entsteht immer nur der Eindruck, dass die Ärzte die Bösen und Geldgierigen sind, die die armen Patienten nicht mehr behandeln möchten.

Und die eigentliche Ursache - unser krankes Gesundheitssystem - wird nur immer noch verschlimmbessert.

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Man kanns den Ärzten ja wirklich nicht übel nehmen.

Wenn ich ehrlich bin, würde ich wahrscheinlich als Arzt genauso handeln :roll:

Naja, ich gehe mal davon aus (Keine Ahnung ob es wirklich so ist), dass ich da nicht weggeschickt werde, wenn ich schon einen Termin habe.

Bin aber auch froh, dass ich nicht Politiker oder so bin, der diese Entscheidungen treffen muss, ich denke das ist auch nicht ganz so einfach...

Aber in Prdnung finde ich es trotzdem nicht...

Naja, kann man als einzelne Person eh nichts dran ändern

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Also meine Angst, dass mein KFo mich wegschickt war unbegründet.

Habe auch für dieses Jahr noch ein Termin bekommen.

Puhh... bin ich froh :roll:

Lg.

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Klar will niemand umsonst arbeiten, aber dann wird das Thema meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert und eigentlich entsteht immer nur der Eindruck, dass die Ärzte die Bösen und Geldgierigen sind, die die armen Patienten nicht mehr behandeln möchten.

Und die eigentliche Ursache - unser krankes Gesundheitssystem - wird nur immer noch verschlimmbessert.

Da hast du völlig recht. Aber so lange der Grundgedanke vom steinreichen Zahnarzt bei jedem im Kopf rumspukt wird man da nicht viel erreichen.

Da steckt immer nur der Neid dahinter und damit die Bosheit, wenn es dem bösen Reichen an den Kragen geht.

Dass die Zahl der Insolvenzen bei Zahnärzten in Wirklichkeit von Jahr zu Jahr zunimmt und eine junge Praxis das halbe Berufsleben nur Schulden abzahlt wird in der Öffentlichkeit auch nicht diskutiert - interessiert auch keinen.

In den nächsten Jahren werden viele ältere ZÄ in Rente gehen, viel Nachwuchs kommt da nicht. Genau wie bei den Landärzten auch. Mal schauen, ob die Politik dann was tut.

Übrigens gibt es einen Koalitionsvertrag. Darin steht:

Zahnmedizinische Versorgung

Die Maßnahmen im Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung zielen auf ei- ne weitere Verbesserung der Mundgesundheit und die präventionsorientierte Aus- richtung der Versorgung ab. Grundlage hierfür sind freiberufliche Strukturen und die freie Arztwahl der Patientinnen und Patienten.

Auch bei der vertragszahnärztlichen Vergütung hat sich die Ausgabensteuerung über die Anbindung an die Grundlohnsummenentwicklung überholt. Insgesamt müssen neue Regelungen gefunden werden. Regionale Besonderheiten werden berücksichtigt. Die vertragszahnärztliche Vergütung in den neuen Bundesländern wird angepasst.

Um die Wahl der Kostenerstattung für Patientinnen und Patienten zu erleichtern, werden bürokratische Hürden und Hemmnisse abgebaut.

Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) wird an den aktuellen Stand der Wis- senschaft angepasst. Dabei sind Kostenentwicklungen zu berücksichtigen.

Die Approbationsordnung für Zahnärzte soll novelliert werden.

Das erste Jahr der Regierung ist um. Bei dem was bisher passiert ist eigentlich Zeit für die Rote Karte.

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